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  • 09.11.2017

Bäderbetrieb nach Todesfall weiter in Kritik

Potsdam - Nach dem tödlichen Unfall im Potsdamer Sport- und Freizeitbad blu mehren sich Vorwürfe, wonach das Personal unprofessionell gehandelt habe. In einem Brief an den kommunalen Bäderbetrieb schreiben zwei Augenzeugen, sie wollten die Missstände benennen, um „für die Zukunft mehr Sicherheit für die Badegäste gewährleisten zu können“. Bei dem Vorfall war eine etwa 40-jährige Frau am Boden des Beckens entdeckt worden, sie wurde erst durch zufällig als Badegäste anwesende Rettungssanitäter aus dem Wasser geholt und wiederbelebt. Wie lange sie am Beckenboden lag, ist unbekannt. Die Frau starb im Krankenhaus. Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt zu den Todesumständen. Sie will prüfen, ob beispielsweise wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt werden müsse. HK

  • Erschienen am 09.11.2017 auf Seite 01

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