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  • 05.10.2017

Bessere Bahnstrecken für Pendler Planung für Stammbahn und S-Bahngleis startet

Potsdam/Berlin - Die Bahnverbindungen für Pendler zwischen Berlin und dem Brandenburger Umland sollen verbessert werden. Ein Konzept dafür wollen die beiden Bundesländer und die Deutsche Bahn nun gemeinsam erarbeiten, wie sie am Mittwoch mitteilten. Besonders im Blick steht eine Reihe sogenannter Korridore, die die Hauptstadt mit dem südlichen und dem nordwestlichen Umland verknüpfen. Auch die Reaktivierung der Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin soll untersucht werden. Eine Entscheidung, ob auf der ersten Bahntrasse der Region künftig Regionalzüge oder S-Bahnen fahren sollen, gibt es noch nicht. Zunächst soll geprüft werden, welcher Bedarf besteht, welche Grundstücke zur Verfügung stehen und was technisch umsetzbar sei, hieß es auf Anfrage aus dem brandenburgischen Infrastrukturministerium. Anschließend müsse dann die Finanzierung geklärt werden. Etwas konkreter sieht es unter dem Punkt „Engpassbeseitigung im S-Bahnnetz“ aus: Dabei geht es um das seit Jahren in Potsdam gewünschte zweite S-Bahngleis zwischen Griebnitzsee und Wannsee. Auch dessen Machbarkeit soll nun geprüft werden.

„Die Züge werden immer voller“, sagte Susanne Henckel, die Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Um mehr Fahrgäste aufnehmen zu können, seien längere Bahnsteige, zusätzliche Gleise und neue Haltepunkte nötig. Schnelle Lösungen wird es aber nicht geben. Es gehe um die Entwicklung in den nächsten 20 Jahren, sagte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD). Nach einer Vereinbarung, die Berlin, Brandenburg und die Bahn am Mittwoch unterzeichneten, übernehmen die Länder die Kosten für Untersuchungen und Planungen. Ein Lenkungskreis soll am 29. November seine Arbeit aufnehmen. mar/dpa

  • Erschienen am 05.10.2017 auf Seite 01

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