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  • 10.08.2017

Brandenburgs Kommunen gespalten in Arm und Reich

Potsdam/Gütersloh - Brandenburgs Kommunen leiden einer aktuellen Studie zufolge trotz Haushaltsüberschüssen weiter unter einer angespannten Finanzlage. Die anhaltend gute Konjunktur ließ die Einnahmen im Vorjahr zwar steigen, aber mit drei Prozent deutlich geringer als im Bundesdurchschnitt. Zudem belasteten gestiegene Sozialausgaben die Kassen, sagte René Geißler, Finanzexperte der Bertelsmann Stiftung und Mitautor des alle zwei Jahre erscheinenden Kommunalen Finanzreports. Die Probleme konzentrierten sich seit einigen Jahren auf die kreisfreien Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel, heißt es. Dagegen stehen die Landeshauptstadt Potsdam und acht der 14 Landkreise besser da. Steuerstärkster Landkreis in Ostdeutschland ist Dahme- Spreewald, der bundesweit Platz 18 belegt.

Die Ergebnisse der Studie befeuern die Debatte um die von der rot-roten Landesregierung geplante Kreisreform. Untersucht wurde die Entwicklung von 398 kreisfreien Städten und Landkreisen in Deutschland. In Brandenburg sind die Perspektiven eher verhalten, regionale Unterschiede nehmen zu, und das Wirtschaftswachstum konzentriert sich laut Bericht stärker um Berlin. dpa/mar

  • Erschienen am 10.08.2017 auf Seite 01

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