Hat Ärger nach einem missglückten Spruch im TV: Sportreporter Carsten Sostmeier
"Seit 2008 wird zurückgeritten": So kommentierte ARD-Reporter Carsten Sostmeier den Goldmedaillengewinn der deutschen Vielseitigkeitsreiter und löste damit große Entrüstung aus. Nun hat er sich für seine geschichtsblinde Äußerung entschuldigt.
Beim Olympia-Auftakt gab es bislang nicht besonders viel zu feiern für die deutsche Mannschaft. Langsam wird es doch besser: heute gewannen die Vielseitigkeitsreiter die erste deutsche Goldmedaille. Die Euphorie war umso größer, da die Goldmedaille vor acht Jahren in Athen den Deutschen noch aberkannt worden war. Damals protestierten Großbritannien, Frankreich und die USA erfolgreich gegen Bettina Hoys Ritt.
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ARD-Reporter Carsten Sostmeier war von der süßen Rache nun besonders euphorisiert und trat damit den ersten Fernsehskandal dieser Spiele los. "Und das haben sich die Deutschen gemerkt, denn seit 2008 wird zurückgeritten", sagte Sostmeier. Und: "Wir holen uns Gold zurück, gnadenlos."
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs und des deutschen Angriffs auf Polen hatte Adolf Hitler gesagt: "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen."
Noch am selben Nachmittag entschuldigte sich der ARD-Kommentator für seine verbale Entgleisung. „Es tut mir sehr leid, wenn ich mit meinen Äußerungen für Irritationen gesorgt habe“, sagte Sostmeier nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks (NDR).
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