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  • 12.07.2018

Tour de France: Dan Martin gewinnt erste Mini-Bergetappe

Ein großer Tag für Dan Martin: Der Ire feiert seinen unverhofften Sieg bei der 6. Etappe der Tour de France. Foto: AFP

Überraschungssieger Martin holt den ersten platz bei der 6. Etappe der Tour. Greg van Avermaet behielt das Gelbe Trikot.

Der Ire Dan Martin hat den ausgemachten Favoriten der ersten kleinen Bergankunft der 105. Tour de France die Show gestohlen. Auf der steilen Rampe der Mûr-de-Bretagne war Martin im Finale der sechsten Etappe früh nach vorne gesprungen und hielt seinen Sekunden-Vorsprung bis zum Zielstrich. Zu den ersten Geschlagenen gehörten Pierre Latour (Frankreich) auf Rang zwei vor Altmeister Alejandro Valverde (Spanien) und dem Franzosen Julian Alaphilippe. Der Belgier Greg Van Avermaet konnte sein Gelbes Trikot nach 181 Kilometern mit drei Sekunden Rückstand auf den Tagessieger verteidigen.

Martin griff früh an

Zu den großen Verlieren des Donnerstags gehörten der Lokalmatador Romain Bardet, der rund 31 Sekunden auf Martin verlor, vor allem aber der Sunweb-Kapitän Tom Dumoulin. Der Zeitfahr-Weltmeister, der sich zum Tourauftakt als vermutlich ernsthaftester Herausforderer des viermaligen Seriensiegers Chris Froome herauskristallisierte, hatte 5,6 Kilometer vor dem Ziel eine Reifenpanne. Obwohl sich gleich drei Teamhelfer vor ihn spannten, verlor er bei der wilden Aufholjagd 53 Sekunden auf den Tagessieger und wertvollen Boden im Kampf um das Maillot Jaune. Vorjahressieger Froome hielt sich gut und kam mit acht Sekunden Rückstand auf Martin ins Ziel. Sein Co-Kapitän Geraint Thomas rückte noch näher an Van Avermaet heran und liegt mit drei Sekunden Rückstand jetzt auf dem zweiten Platz des Gesamtklassements.

„Meine Taktik, am Schlussanstieg früh anzugreifen, ist trotz des erheblichen Gegenwindes aufgegangen. Schon am ersten Berg hatte ich heute gemerkt, dass es ganz gut geht“, freute sich Martin nach seinem Coup. „Für mich ist alles perfekt gelaufen“, war auch Van Avermaet zufrieden. Zweimal war der zwei Kilometer lange und im Schnitt bis zu 6,9 Prozent steile Schluss-Anstieg auf die Mûr zu meistern. Dazwischen lagen 16 Kilometer. Nach 2011, als der spätere Tour-Sieger Cadel Evans gewann, und 2015 (Alexis Vuillermoz) endete zum dritten Mal in der Tour-Geschichte eine Etappe auf der Mûr.

Die Kletterpartie durch die Bretagne, der Heimat des letzten französischen Toursiegers Bernard Hinault (1985), wurde bis zum heißen Finale von fünf Ausreißern bestimmt. Der fünfmalige Toursieger hatte vor dem Start der Rundfahrt mit seiner Aufforderung an die Fahrer, gegen die Teilnahme Froomes notfalls zu streiken, Aufsehen erregt. Die fünf Ausreißer hatten sich gleich nach dem Start abgesetzt. Aber wie an den Vortagen hatten die Flüchtlinge auch auf der Tagestour über vier klassifizierte Anstiege am Donnerstag keine Chance. Sie wurden im Finale gestellt.kunden-Vorsprung bis zum Zielstrich. Zu den ersten Geschlagenen gehörten Pierre Latour (Frankreich) auf Rang zwei vor Altmeister Alejandro Valverde (Spanien) und dem Franzosen Julian Alaphilippe. Der Belgier Greg Van Avermaet konnte sein Gelbes Trikot nach 181 Kilometern mit drei Sekunden Rückstand auf den Tagessieger verteidigen.

Froome verlor nur acht Sekunden

Zu den großen Verlieren des Donnerstags gehörten der Lokalmatador Romain Bardet, der rund 31 Sekunden auf Martin verlor, vor allem aber der Sunweb-Kapitän Tom Dumoulin. Der Zeitfahr-Weltmeister, der sich zum Tourauftakt als vermutlich ernsthaftester Herausforderer des viermaligen Seriensiegers Chris Froome herauskristallisierte, hatte 5,6 Kilometer vor dem Ziel eine Reifenpanne. Obwohl sich gleich drei Teamhelfer vor ihn spannten, verlor er bei der wilden Aufholjagd 53 Sekunden auf den Tagessieger und wertvollen Boden im Kampf um das Maillot Jaune. Vorjahressieger Froome hielt sich gut und kam mit acht Sekunden Rückstand auf Martin ins Ziel. Sein Co-Kapitän Geraint Thomas rückte noch näher an Van Avermaet heran und liegt mit drei Sekunden Rückstand jetzt auf dem zweiten Platz des Gesamtklassements.

„Meine Taktik, am Schlussanstieg früh anzugreifen, ist trotz des erheblichen Gegenwindes aufgegangen. Schon am ersten Berg hatte ich heute gemerkt, dass es ganz gut geht“, freute sich Martin nach seinem Coup. „Für mich ist alles perfekt gelaufen“, war auch Van Avermaet zufrieden. Zweimal war der zwei Kilometer lange und im Schnitt bis zu 6,9 Prozent steile Schluss-Anstieg auf die Mûr zu meistern. Dazwischen lagen 16 Kilometer. Nach 2011, als der spätere Tour-Sieger Cadel Evans gewann, und 2015 (Alexis Vuillermoz) endete zum dritten Mal in der Tour-Geschichte eine Etappe auf der Mûr.

Die Kletterpartie durch die Bretagne, der Heimat des letzten französischen Toursiegers Bernard Hinault (1985), wurde bis zum heißen Finale von fünf Ausreißern bestimmt. Der fünfmalige Toursieger hatte vor dem Start der Rundfahrt mit seiner Aufforderung an die Fahrer, gegen die Teilnahme Froomes notfalls zu streiken, Aufsehen erregt. Die fünf Ausreißer hatten sich gleich nach dem Start abgesetzt. Aber wie an den Vortagen hatten die Flüchtlinge auch auf der Tagestour über vier klassifizierte Anstiege am Donnerstag keine Chance. Sie wurden im Finale gestellt. (dpa)

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