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  • 18.05.2018
  • von Julian Graeber

Alba Berlin im BBL-Halbfinale: Jetzt geht es erst richtig los

von Julian Graeber

Erleichtert nach harter Arbeit: Alba Berlin steht im Halbfinale der Play-offs. Foto: Foto: Soeren Stache/dpa

Das Saisonziel ist erreicht, aber Alba Berlin will jetzt noch mehr. Ab Montag geht es im Halbfinale gegen Ludwigsburg.

Dass es kein normales Spiel für Alba Berlin war, wurde auch nach der Schlusssirene deutlich. Ihre Ehrenrunde unterbrachen die Berliner Basketballer vor ihrem Fanblock. Normalerweise klatschen sie ihre Anhänger kurz ab und dann geht es weiter in die Kabine. Nach dem 85:68 im entscheidenden fünften Spiel der Viertelfinalserie gegen die Baskets Oldenburg feierten die Spieler von Alba jedoch für knapp fünf Minuten inmitten ihrer treusten Fans. Center Dennis Clifford gab den Takt vor und schlug enthusiastisch auf eine Trommel ein, Peyton Siva nahm seine kleine Tochter auf die Schultern und die Berliner sprangen und sangen, als wären sie gerade Deutscher Meister geworden.

So weit sind sie noch nicht, der Einzug ins Halbfinale war für den Zweiten der Hauptrunde nach einer engen Serie aber eine große Erleichterung. „Wir haben ein junges Team, das noch reifen muss. Solche Entscheidungsspiele helfen unseren Spielern, dem Druck standzuhalten“, sagte Albas Manager Marco Baldi. Das Saisonziel haben die Berliner damit erreicht, ihre starken Leistungen wollen die Berliner jetzt aber weiter veredeln. „Jetzt geht es erst richtig los, natürlich wollen wir auch ins Finale“, sagte Baldi.

Ludwigsburgs ist bekannt für einen sehr physischen Basketball

Auf dem Weg dorthin wartet auf Alba aber die nächste unangenehme Aufgabe. Im Halbfinale, für das sich die vier besten Mannschaften der Hauptrunde qualifiziert haben, spielen die Berliner ab Montag (18 Uhr, Arena am Ostbahnhof und Telekomsport) gegen die Riesen Ludwigsburg. „Unsere Bilanz gegen sie ist diese Saison 3:0, es sind aber immer sehr intensive Spiele“, sagte Akeem Vargas.

Ludwigsburgs Trainer John Patrick ist dafür bekannt, dass er einen sehr physischen Basketball spielen lässt und den Gegner mit allen – erlaubten und unerlaubten – Mitteln aus dem Rhythmus bringt. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagte Baldi. „Auf diese Intensität kann man sich im Training aber nicht vorbereiten.“ Albas Manager ist sich sicher, dass sich die Mannschaft durchsetzen wird, die dem Gegner ihren Spielstil aufdrückt.

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