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  • 06.10.2017
  • von Julian Graeber

Sieg im zweiten Heimspiel: Alba schlägt Tübingen 99:63

von Julian Graeber

Durchgesetzt. Der Berliner Joshiko Saibou (Mitte) eingerahmt von zwei Tübingern. Foto: Imago

Das lief gut bei Alba: Im zweiten Heimspiel der Saison gelang den Berlinern der erste Heimsieg unter dem neuen Trainer Aito Garcia Reneses. 

Knappe fünf Minuten vor der Halbzeit musste auch dem letzten Tübinger klar gewesen sein, dass am Freitag in Berlin nichts zu holen sein würde. Bei einem schnellen Gegenangriff waren die Gäste in Überzahl und Jared Jordan legte den Ball auf Ryan Brooks ab. Der zog zum Korb – und wurde von Niels Giffey hart, aber fair geblockt. Alba Berlin führte zu diesem Zeitpunkt schon mit 18 Punkten Vorsprung und gab diesen auch nicht mehr ab. Im zweiten Heimspiel der Saison gelang den Berlinern vor 7543 Zuschauern mit dem 99:63 (27:12, 24:16, 21:20, 27:15) der erste Heimsieg unter dem neuen Trainer Aito Garcia Reneses
Bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven am Montag hatte Trainer Reneses noch bemängelt, dass Alba den Beginn des Spiels verschlafen hätte. Diesen Vorwurf konnte man den Berlinern gegen Tübingen nicht machen. Alba startete hellwach und bestimmte das Spiel von der ersten Minute an. Mit einer sehr aufmerksamen Defensive zwangen die Berliner die Gäste allein in der ersten Halbzeit zu zwölf Ballverlusten. Da Alba zudem an den Brettern dominierte und sehr viele Rebounds holte, wuchs der Vorsprung schnell an. 

„Wir hatten heute deutlich mehr Intensität“, sagte Reneses. Mit einer sehr aufmerksamen Defensive zwangen die Berliner die Gäste allein in der ersten Halbzeit zu zwölf Ballverlusten. Da sie zudem sehr viele Offensivrebounds holten, wuchs der Vorsprung schnell an. „Nach dem leichten Nierenschlag gegen Bremerhaven hat der Sieg einen emotionalen Wert für uns“, sagte Giffey.

Abgesehen von den Dreipunktewürfen, die auch freistehend nur selten erfolgreich waren, klappte bei Alba fast alles. Besonders Peyton Siva, der am Montag noch schwach gespielt hatte, riss das Geschehen an sich. Dennis Clifford war erneut treffsicherster Berliner; dem Center gelangen in 15 Minuten 17 Punkte.
So überzeugend Alba auch spielte, viel Gegenwehr leisteten die Gäste nicht. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken konnte Reneses seinen Leistungsträgern ausgiebige Pausen gönnen. So kam der 17-jährige Hendrik Drescher als jüngster Alba-Spieler aller Zeiten zu seinem Debüt und erzielte seine ersten Punkte. Überraschend setzte Alba auch Neuzugang Spencer Butterfield nach seiner Sprunggelenksverletzung zum ersten Mal ein. Der Shooting Guard fügte sich nahtlos ein und gab eine erste Kostprobe seiner Treffsicherheit. Um zu beurteilen, wie weit Butterfield und Alba wirklich sind, dazu taugte das Spiel gegen schwache Tübinger allerdings nur bedingt

So überzeugend Alba auch spielte, wirklich viel Gegenwehr leisteten die Gäste nicht

Abgesehen von den Dreipunktewürfen, die auch freistehend nur selten erfolgreich waren, klappte bei Alba fast alles. Besonders Peyton Siva, der am Montag noch sehr schwach gespielt hatte, riss das Geschehen an sich. Der Point Guard eroberte immer wieder den Ball und setzte seine Mitspieler clever ein. Am Ende der Berliner Angriffe stand meist die Center Bogdan Radosavljevic und Dennis Clifford, der mit 17 Punkten einmal mehr treffsicherster Spieler war. 
So überzeugend Alba auch spielte, wirklich viel Gegenwehr leisteten die Gäste nicht. Zwar steigerte sich Tübingen in der zweiten Halbzeit offensiv, mit der Intensität der Berliner konnten sie aber nicht annähernd mithalten. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken konnte Reneses munter durchwechseln und seinen Leistungsträgern ausgiebige Pausen gönnen. So kam der 17-jährige Hendrik Drescher als jüngster Alba-Spieler aller Zeiten zu seinem Debüt und erzielte auch seine ersten Punkten. Überraschend setzte Alba auch Neuzugang Spencer Butterfield nach seiner Sprunggelenksverletzung zum ersten Mal ein. Der Shooting Guard war vor wenigen Tagen wieder ins Training eingestiegen, fügte sich nahtlos ein und gab eine erste Kostprobe seiner Treffsicherheit. Um zu beurteilen, wie weit Butterfield und Alba wirklich sind, dazu taugte das Spiel gegen schwache Tübinger allerdings nur bedingt. 

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