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  • 27.05.2016
  • von Jörg Leopold, Claus Vetter, Jan Schröder

Die Eisbären Berlin in der Eishockey-Saison 2015/2016: Abgang in Hamburg, Abkommen mit Weißwasser in Berlin

von Jörg Leopold, Claus Vetter, Jan Schröder

Zerrbild. Die Freezers sind nicht mehr zu retten. Foto: Imago/Oliver Ruhnke

Die Uhr ist abgelaufen, die Hamburg Freezers haben keine Lizenz für die DEL beantragt. Neuer Kooperationspartner der Eisbären sind die Füchse aus Weißwasser. Mehr im Saisonblog.

Das war's mit diesem Saison-Blog Schluss und an anderer Stelle machen wird den Blog für die neue Saison auf. Der Link folgt in Kürze.

27. Mai (II). Hilfeeee. Mail von den Eisbären!!! Der Anschutz wird doch nicht???? Nö, dann die Erleichterung. Eine gute Nachricht: Die Eisbären werden in der kommenden Saison mit den Lausitzer Füchsen als ihrem offiziellen Kooperationspartner in der DEL2 zusammenarbeiten. War ja schon bekannt, dass mit Dresden nichts mehr ist.

27. Mai (I): Ehrlich gesagt: Das ist ein Saison-Abgang mit Albtraum, hier noch mal ein Portrait zu Christoph Schubert. Auf seiner Facebook-Seite lassen sich in seinem Statement noch mal ein paar interessante Details nachlesen. Kurz zusammengefasst: Der Freezers- und Eisbären-Eigner kam schon mal besser weg. Freundlich gesagt: Die Methoden der AEG waren in Hamburg im Umgang mit den Menschen anscheinend wenig feinfühlig.

Wir hoffen, dass es mit den Freezers irgendwie weitergeht und werden den Weg des Eishockeys in Hamburg auf jeden Fall verfolgen: "In Hamburg sagt man Tschüss - das heißt auf Wiedersehen."

25. Mai (II): Unser Kommentar zum Ende der Freezers: Die Entscheidung der Anschutz-Gruppe erschüttert auch in Berlin das Vertrauen in das Unternehmen.
25. Mai (I): Jetzt ist es amtlich: Das Profi-Eishockey in Hamburg ist Vergangenheit. Die Freezers haben keine Lizenz für die DEL beantragt.

24. Mai (II): Hundert Fans halten Mahnwache an der Halle im Volkspark vor der Geschäftsstelle. Wir halten auf dem Laufenden, wenn nicht hier, dann in jedem Fall auf dem Twitter-Account vom TSP-Sport.

24. Mai (I): Stille in Hamburg, so scheint es. Ist da noch was im Busch? Lässt die DEL den Freezers mehr Zeit für den Lizenzantrag? Wir zittern mit und bringen mal Auszüge aus dem - interessanten - Agenturtext der dpa. Nun äußert sich also Moritz Hillebrand:

Mehr als 360.000 Euro hat Christoph Schubert bis Dienstagnachmittag an Spenden via Internet eingesammelt. „Zusätzlich zu eurem Engagement haben wir und die vielen Helfer in der Stadt einen weiteren, sechsstelligen Betrag gesammelt, der uns in Summe an der ersten Million kratzen lässt“, schrieb Schubert auf seiner offiziellen Facebook-Seite. Bis Dienstagnacht 24.00 Uhr hat der Verein Zeit, doch noch die Lizenz für die nächste Saison bei der DEL zu beantragen. Das müsste Geschäftsführer Uwe Frommhold erledigen, wenn ihn denn sein Arbeitgeber Anschutz Entertainment Group (AEG) lässt.
„Wir nehmen das ernst, was in Hamburg passiert, und reden mit jedem, der ernsthaft als Partner der Freezers infrage kommt“, sagte AEG-Sprecher Moritz Hillebrand. Allein die geballte Solidarität der Hamburger wird nicht reichen. Schubert deutete an, es könne vielleicht ein neuer Geldgeber präsentiert werden. Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ (Dienstag) sollen sich in Dubai und im europäischen Ausland zwei Interessenten gemeldet haben. Vielleicht könne „es noch hinhauen“, sagte Schubert.

„Wir brauchen einen Käufer“, betonte AEG-Sprecher Hillebrand. Dass dieser überraschend gefunden wird, ist schwerlich zu glauben. Denn AEG hatte schon 2011 angekündigt, den Laden dicht zu machen. Seither war das weltumspannend tätige Unternehmen auf der Suche nach einem neuen Eigner für die Freezers. „Dass wir es in fünf Jahren nicht geschafft haben, heißt doch nicht, dass es nicht möglich ist“, sagte Hillebrand.

23. Mai: Nun drückt auch Fußball-Weltmeisters Thomas Müller die Daumen. Er twitterte am Montag: „Respekt vor @Christoph @schuby13, wie er als Hamburg Freezers-Kapitän um seinen Club kämpft. Ich drücke die Daumen!“. Das jährliche Defizit der Hamburger soll zwei bis 2,5 Millionen Euro betragen. Diese Summe wollen die Klub-Sympathisanten aufbringen, um AEG umzustimmen, eine weitere Saison zu finanzieren. In dieser Zeit sollen neue Geldgeber gefunden werden. „Wir nehmen das ernst, was in Hamburg passiert, und reden mit jedem, der ernsthaft als Partner der Freezers infrage kommt“, sagte AEG-Sprecher Moritz Hillebrand. Die Frist für den Lizenzierungsantrag endet an diesem Dienstag um 24.00 Uhr. Bis dahin läuft die Spendenaktion weiter.

22. Mai (III): Fast 200.000 Euro sind auf "Fairplaid zusammen, unglaublich.

22. Mai (II): Wir fassen noch mal zusammen und zitieren die Kollegen von der dpa: Die Fans machen mobil für die g Freezers. Auch Eishockey-Erstligisten wie die Eisbären Berlin, Iserlohn Roosters, Düsseldorfer EG, Red Bull München, Kölner Haie, Straubing Tigers, Krefeld Pinguine und Nürnberg Ice Tigers solidarisierten sich mit den Norddeutschen und veranstalteten in ihren Städten Aktionen. „Was sich da abspielt, ist einmalig. Wahnsinn“, sagte Thomas Bothstede von der Geschäftsführung der Freezers am Sonntag. Fußballer von St. Pauli und HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga schlossen sich ebenfalls an.
Kapitän Christoph Schubert hatte zu Spenden aufgerufen. Unterstützt wird er von Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste. Eine Aktion läuft im Internet über die Crowdfunding-Plattform fairplaid.com, wo bis Sonntagabend über 165.000 Euro zugesagt worden sind.
Die Unterstützer wollen bis Dienstag rund zwei Millionen Euro aufbringen, um das Defizit auszugleichen, damit AEG das Team eine weitere Saison spielen lassen kann. In dieser Zeit soll ein neuer Geldgeber gesucht werden.

22. Mai (I): Über 1000 Menschen haben schon gespendet, über 150.000 Euro sind auf "Fairplaid" (Stand Sonntag, 18 Uhr) bislang per Crowdfunding zusammen für die Rettung der Freezers. Wahnsinn. Und auch wir zittern mit, etwas zu sehr und nervös wohl gestern schon (im Teaser stand auf Holperdeutsch: Das das noch mal passiert: Der Eisbären-Blog drückt den Freezers alle Daume. Auf das die Rettung gelingt..). Hilfe! Und Sorry.

Nun aber ausgeruhter die Geschichte zu 14 Jahren Freezers in der DEL. Claus Vetter hat das erste Spiel der Freezers vor 14 Jahren in London gesehen und war auch ein paar Monate später bei der DEL-Premiere gegen Köln in der damals noch Color-Line-Arena heißenden Halle in Hamburg. Ende eines Abenteuers?

21. Mai (II): Es ist ja nicht so, dass wir nicht mit den Freezers zittern würden. Schon enorm, was der Christoph Schubert da ankurbelt. 1500 Fans haben sich heute vor der Halle versammelt.

Wir drücken allen Daumen! Wir wollen unseren Lieblingsgegner nicht verlieren!

21. Mai (I): Heute vor sechs Jahren verstarb Robert Müller. Unser Nachruf von damals. Immer noch sehr traurig.

19. Mai: Die Spieltermine der Eisbären für die kommende Saison in der Champions Hockey League stehen fest. Zunächst gibt es die beiden Heimspiele am 19. August (Freitag, 19.30 Uhr) und 21. August (Sonntag, Beginn noch offen) gegen Lulea und Lappeenranta, auswärts spielen die Eisbären dann am Donnerstag, 8. September (20 Uhr in Lulea) und Samstag, 10. September (17 Uhr in Lappeenranta). Außerdem teilten die Berliner mit, dass Frank Hördler erfolgreich am Unterarm operiert wurde. Ob es beim Verteidiger bis zum Saisonauftakt wieder reicht, steht der derzeit noch nicht fest.

12. Mai: In seinen bisher fünf Jahren bei den Eisbären hat Barry Tallackson bisher lediglich drei Partien verpasst. Und der Stürmer wird weiter daran arbeiten, dass zu dieser eindrucksvollen Bilanz nicht noch mehr Spiele dazukommen. Der 33 Jahre alte US-Amerikaner unterschrieb in Berlin einen neuen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten.

„Barry Tallackson ist ein sehr verlässlicher Spieler, der immer für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen kann“, sagt der Eisbären-Sportchef Stefan Ustorf. „Seine Reihe mit Darin Olver und Marcel Noebels war unsere gefährlichste Formation in der Hauptrunde. Mit seiner Erfahrung wird er zudem ein wichtiger Ansprechpartner für die jüngeren Stürmer sein.“

Tallackson wird am 25. Juli wieder in Berlin erwartet und wird dann am 1. August mit der Mannschaft in Vorbereitung für die neue Saison starten.

11. Mai: Da ist man mal ein paar Tage offline und was machen die Eisbären? Sie küren Sven Felski zum Geschäftsführer Sport der Eisbären Juniors. Und was sagte Felle dazu: "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Somit ist es mir möglich, die vielen gemachten Erfahrungen meiner langen Karriere weiterzugeben!“ Wir sind natürlich gespannt und werden das verfolgen. Aber jetzt liegt der Fokus erst einmal weiter bei der Eishockey-WM. Da sind mit Marcel Noebels und Constantin Braun ja auch zwei Berliner gefordert.

3. Mai (II): Wir haben noch ein paar Stimmen zur CHL-Auslosung, die Daniel Goldstein uns zur Verfügung gestellt hat und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen: "Die Champions Hockey League nimmt mit jeder
Saison an Bedeutung zu. Wir haben zwar eine sehr schwere Gruppe. Unser Ziel ist dennoch das Erreichen der nächsten Runde", sagt Geschäftsführer Peter John Lee. Uwe Krupp meinte: "Ich denke man muss darauf vorbereitet sein, dass man in der CHL auf Top-Mannschaften trifft. In den letzten Jahren haben die skandinavischen Teams diesen Wettbewerb dominiert. Wir treffen mit Luleå und SaiPa auf genau solche Gegner. Das werden direkt zu Saisonbeginn harte Spiele und wir wollen uns gegen diese zwei Mannschaften in guter Form präsentieren." Und schließlich noch ein Statement von Petri Vehanen: "SaiPa ist eine sehr hart arbeitende Mannschaft. Sie haben in den
vergangenen Jahren auf sehr hohem Niveau gespielt. Wir fahren zwar zur „falschen“ Grenze von Finnland, aber ich freue ich mich auf das Spiel in meinem Heimatland."

3. Mai (I): Es war ein bisschen viel Brimborium bei der Auslosung der Champions-League-Gruppen für die kommende Saison. Wenn nur halb so viele Zuschauer zu den Spielen in die Hallen kommen würden, wie dort in Zürich von den Herren in zum Teil eher schlecht sitzenden Anzügen getan wird - aber lassen wir das und freuen uns auf die CHL mit den Eisbären! Diesmal geht es gegen SaiPa Lappeenranta (erstmals), Lulea Hockey (wieder einmal) und schwer wird das allemal für die Eisbären: Nur die ersten beiden Teams kommen weiter. Und so eine richtig leichte Gruppe hat kein deutscher Vertreter erwischt. Droht der DEL die nächste Pleite? Vergangene Saison kamen ja nur die Eisbären in die K.o.-Phase, da allerdings war dann Skelleftea eine Nummer zu groß. Alle ausgelosten Gruppen hier auf der CHL-Seite.

1. Mai: Marcel Noebels und Constantin Braun vertreten die Eisbären Berlin bei der Eishockey-WM ab nächste Woche in Russland. Bundestrainer Marco Sturm nominierte beide Spieler für den endgültigen Kader der DEB-Auswahl.

27. April: Die Eisbären Berlin haben zwei weitere Zugänge für die nächste Saison zu vermelden. Der Kanadier Jamie MacQueen spielte 2015/16 seine zweite Saison in Kassel in der Zweiten Liga und wurde mit zwölf Toren und zehn Vorlagen in 14 Spielen Play-off-Topscorer der Liga. Nach der Hauptrunde war er mit 37 Toren und 33 Vorlagen in 49 Spielen zweitbester Scorer und Torschütze der gesamten DEL2. MacQueen ist 27 Jahre alt und kam vor der Saison 2014/15 nach vier College-Jahren und verschiedenen AHL- und ECHL-Aufenthalten zu den Eispiraten nach Crimmitschau.

Der 22-jährige Daniel Fischbuch kommt aus Düsseldorf. Er spielte im Nachwuchs für Heilbronn, Bietigheim, Mannheim und Bad Nauheim. 2009 wechselte er ins DNL-Team der Düsseldorfer EG. Nach einer starken U-18-WM mit der Nationalmannschaft hatte er 2011/12 bereits erste Einsätze im Düsseldorfer DEL-Team. Insgesamt kommt er in der DEL auf 162 Spiele und 38 Scorerpunkte.

Jamie MacQueen erhält bei den Eisbären einen Einjahresvertrag und die Rückennummer 17, Daniel Fischbuch wird für mindestens zwei Jahre mit der Nummer 77 auflaufen. Mehr zu den Neuzugängen lesen Sie hier.

26. April (II): Angeblich gibt es noch in dieser Woche Berliner Zugänge zu vermelden, bislang wurde da trotz vieler Abgänge ja nur Nick Petersen aus Iserlohn genannt. Daniel Goldstein wartet nur noch auf das OK von oben. Mal sehen, wer schneller ist. Und sonst: 31 Spieler sind im vorläufigen Kader von Bundestrainer Marco Sturm für die EM in Russland, darunter auch Marcel Noebels und Constantin Braun. Beide sind bei den Länderspielen (oder zumindest bei einem Spiel) am Wochenende In Oberhausen im Einsatz (Freitag überträgt Sport1 ab 19.45 Uhr, Samstag ab 19.25 Uhr). Frohe Kunde übrigens in diesem Zusammenhang: Christian Ehrhoff wird das deutsche Team in Russland verstärken. Nach dem Ausscheiden der Chicago Black Hawks gab er Bundestrainer Marco Sturm eine Zusage. Ein erster Einsatz Ehrhoffs für die Nationalmannschaft ist am kommenden Dienstag, 3. Mai, bei der WM-Generalprobe in der Schweiz (Basel) gegen den Gastgeber (19.45 Uhr, live auf Sport) geplant. In Oberhausen ist Ehrhoff also noch nicht dabei.   

Ja, die Arena Oberhausen. Das ist schon lange her, dass da auch mal DEL ( von der Saison 1997/98 bis zur Saison 2001/02) gespielt wurde, an die traurigste Stunde (Stephane Morin von den Berlin Capitals erlitt dort einen Infarkt und starb später) wollen wir nur kurz denken, da konnte die Arena schließlich nichts dafür. Ein Highlight waren die legendären Derbys Revier Löwen gegen Moskitos Essen. Ausverkauft mit fast 10.000 Fans. Lange ist es her. Oberhausen war die erste moderne Mehrzweckarena im Lande, ein Basketballteam gab es dort auch - allerdings nur für eine knappe Saison, dann kam schon die Pleite der Ruhr Devils.

26. April (I): Den kennen wir noch gut, seine Nummer hing schließlich als erste unter der Hallendecke in der Arena am Ostbahnhof. Nun braucht Mark Beaufait Stimmen, mehr über Twitter:

23. April: Und dann auch mal an dieser Stelle Glückwunsch dem Donnie (haben wir Online schon gestern kurz nach Spielschluss gemacht, der große Text von Claus Vetter hier zum Nachlesen). Ehrlich gesagt, so der Hammer war das Finale RB München gegen Grizzlys Wolfsburg eher nicht - aber es wurde gutes Eishockey gespielt. Für die nächste Saison dann aber bitte wieder mehr Glamour, DEL (und größere Hallen im Finale sind irgendwie auch schicker). Übrigens für Red Bull war es der erste Meistertitel in Deutschland...

21. April: Noch bis zum Freitag läuft die "Dauerkarten-Jagd" bei den Eisbären. Wer mit jagen will...

20. April: Die Tilburg Trappers haben es tatsächlich geschafft und sich den Titel in der Eishockey-Oberliga gesichert. Das Besondere daran: Die Trappers sind ein holländisches Team, das in Deutschland am Spielbetrieb teilnimmt. Gegen den EHC Bayreuth siegten die Tilburger auch im dritten Play-off-Finale (4:2) und sind damit Meister. Nur aufsteigen dürfen sie nicht, aber feiern kann man ja trotzdem. Claus Vetter hatte das Team ja schon vor einigen Wochen hier vorgestellt. Lesen wir doch noch mal nach.

19. April (II): Dritter Sieg im dritten Spiel - der EHC München steht vor dem Titelgewinn. Den Bericht unserer Kollegen von dpa zum Spiel lesen Sie hier.

19. April (I): Endlich ein neues Gesicht im Welli! Ein junger, sportlicher Bursche auf dem Eis - nur leider noch nicht der erste große Name für die neue Saison. Aber dafür war ein ganz Großer des Weltsports am Montag bei den Eisbären mit vielen Kindern (und Petri Vehanen und André Rankel) auf dem Eis. Vor der Feier/Verleihung der Laureus Awards am Funkturm schaute Nico Rosberg im Rahmen des "‎Laureus-Projekt‬ Kick on Ice" bei den Eisbären vorbei. Angeblich hat Nico Rosberg die Eiszeit nicht nur genutzt, um am Training der Kids teilzunehmen, sondern auch weil er gleichzeitig mal wieder einer seiner Lieblingssportarten nachgehen konnte.

Als "Laureus-Botschafter" sagte der Formel-1-Star laut offizieller Note über das Projekt: „Die Idee ist großartig und das Projekt hat sehr, sehr viel Erfolg in der Hinsicht, dass es Kindern eine bessere Zukunft ermöglicht. Ich weiß von mir selbst, wie viel der Sport mir in meinem Leben gebracht hat. Ich habe dadurch so viel gelernt, so viel Disziplin, Ehrgeiz, Ziele verfolgen, an sich glauben, sich mit anderen Menschen gut verstehen. Wenn benachteiligte Kinder das lernen können, dann können sie sich dadurch auch selbst eine bessere Zukunft bauen. Daher glaube ich auch so sehr an das ganze Projekt. Und Eishockey spielen mit den Kids war einfach ein großartiges Erlebnis und hat riesen Spaß gemacht!“

18. April: Ein Tor für Wolfsburg nicht gegeben und insgesamt dann etwas seltsam entschieden - das konnte Pavel Gross natürlich nicht gefallen haben bei der 4:5-Niederlage der Grizzlys im zweiten Finale am Sonntag gegen RB München. Nach dem Disput mit den Schiedsrichtern setzte es gar eine Spieldauerstrafe für den Wolfsburger Trainer. Und nun, Grizzlys?

Derweil gab es dann noch frohe Kunde aus Landshut. Nein, nicht den Fakt, dass "NHL-Star Tobias Rieder" (Quelle: DEB-Online) in der Heimat von den Fans umjubelt wurde war erstaunlich, vielmehr der 3:2-Sieg der DEB-Auswahl gegen Schweden im Rahmen der WM-Vorbereitung (tags zuvor noch 3:1-Sieger gegen Deutschland). Eisbär Constantin Braun war übrigens in den Kader gerückt und spielte an der Seite des Mannheimers Sinan Akdag.

Vorbereitung. Okay, an sich egal. Aber Sieg gegen Schweden? Nie egal.

17. April (II): Wieder München also: Der Bericht zum 5:4 in Wolfsburg hier zum Nachlesen.

17. April (I): So, war das ein aufregendes Eishockeywochenende bisher. 2:1 im Glamour-Finale für Minga n.V. und dann noch die WM-Maskottchen-Bekanntgabe (Asterix und Obelix) für 2017 und die NHL in der der Bruderklub LA Kings auch sein zweite Play-off-Spiel verloren hat. Irre! Heute geht es weiter, mit dem DEL-Finale in Wolfsburg.

14. April (III): Und jetzt zur DEL. Fünf Meister-Eisbären kämpfen ab morgen um den Titel, wir schauen da mal genauer hin: Die Vorschau auf die Finalserie zwischen Red Bull München und den Grizzlys aus Wolfsburg.

14. April (II): Yes! Die Eisbären Juniors sind 5-Sterne-Ausbildungsklub, zertifiziert im erstmals durchgeführten Fünf-Sterne-Programm des Fördervereins des Deutschen Eishockeynachwuchses e.V. Da erreichte der Eisbären Juniors Berlin e.V. das höchste Level und darf sich ab sofort "5-Sterne-Ausbildungsclub" (mit "C", d. A., wir beim Tsp schreiebn es mit "k") nennen. Die Eisbären Juniors sind damit einer von sieben Vereinen Deutschlands, denen dieses Gütesiegel verliehen wurde. Im Pressetext dazu heißt es: "Mit der zukünftig jährlich wiederholten Zertifizierung sind hohe Ansprüche an das Niveau der Nachwuchsausbildung, von der Laufschule bis zur DNL, verbunden. Das reicht von der Sichtung talentierter Kinder, über Kita- und Schulaktionen, von Werbung bei Heimspielen der Eisbären Berlin in der DEL, der Trainingshäufigkeit, der Anzahl der hauptamtlichen Trainer, der Elternbetreuung bis hin zu den Trainingsinhalten und der Qualifikation der Trainer. Damit wird das gesamte System, also sowohl der Inhalt als auch das Umfeld der ausbildenden Vereine, unter die Lupe genommen."

„Die Eisbären Juniors sind stolz darauf, das höchste Level auf Anhieb erreicht zu haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Sven Felski. „Das alles war nur dank der engagierten Arbeit der Trainer und Betreuer, der Eltern und vieler ehrenamtlicher Helfer, sowie der Unterstützung durch die Eisbären Berlin, möglich.“

14. April (I): In der DEL geht es ja morgen schon mit dem Finale los, in der NHL starten derweil die Play-offs. Jörg Leopold hat sich wieder einmal weit aus dem Fenster gelehnt. Mal sehen, ob er diesmal mit seinem Prognosen richtig liegt: Die Vorschau auf die Duelle in Runde eins in der NHL. Und der gute Jörg hat gleich zwei Mal in die Tasten gehauen (und den guten Ovi mit in die Pfanne...):

12. April (II): Interessante Neuigkeiten aus der DEL. Pat Cortina - ja, genau der - wird neuer Trainer bei den Schwenninger Wild Wings. Und dazu passt dann auch die Nachricht, dass sein ehemaliger Assistent in der Nationalmannschaft wieder Assistent in der Nationalmannschaft wird. Oder kurz und klar: Geoff Ward wird das DEB-Team bei der WM in Russland wieder als Co-Trainer unterstützen. Nur dass der Chef diesmal eben Marco Sturm und nicht mehr Pat Cortina heißt. Uwe Krupp war ja auch mal ein Kandidat, aber der Trainer der Eisbären hatte ja schon vor einiger Zeit erklärt, dass ihm das ein wenig zu viel wird und er deshalb diesmal verzichtet.

12. April (I): Selten so viel Klicks gehabt bei unserem Blog wie gestern. Und ein Kölner war Schuld daran: Mirko Lüdemann. Und uns wurde klar, ein halbherziger Nachruf im Blog reicht nach so einer Karriere wie der von Lüdemann nicht. Das wollten wir wieder gut machen. Und wer könnte das besser für uns als DEL-Rekordmann Nummer 2 (nach Anzahl der Spiele)? Hier also die große Lüde-Würdigung von Gastautor Sven Felski: "Ich sage Chapeau!" Wir auch.

11. April: Nun ist es doch passiert, Mirko Lüdemann beendet seine Karriere: Wie der Eishockey-Erstligist drei Tage nach dem Halbfinal-Aus in den DEL-Playoffs gegen den EHC München bekanntgab, wird der 42 Jahre alte Verteidiger von Mai an einen Job auf der Geschäftsstelle der Haie antreten. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass der Verein mir einen fließenden Übergang in einen neuen Lebensabschnitt ermöglicht“, sagte Lüdemann am Montag. Er spielte 23 Jahre für die Kölner und ist mit 1195 Pflichtspielen Rekordspieler des Klubs. Lüdemann hat als einziger deutscher Eishockeyprofi alle Jahre der Deutschen Eishockeyliga (DEL) seit 1994 miterlebt. Im Jahr 2013 war er sogar Gastautor bei uns und schrieb eine Betrachtung auf die Entwicklung der DEL. Hier zum Nachlesen.

10. April: Zu einem weiteren Comeback hat es für die Nürnberg Ice Tigers nicht mehr gereicht. Im sechsten Duell mit Wolfsburg setzten sich die Grizzlys mit 2:1 durch und machten damit nach zuvor zwei Niederlagen endlich den Sack zu. Nicht ganz unerheblich war dabei der Unterzahltreffer durch Ex-Eisbär Jimmy Sharrow zum 2:0 Mitte des zweiten Drittels. Sharrow hat damit wohl nicht so viel falsch gemacht, auch wenn er die Berliner bekanntermaßen nicht so gern verlassen hat. Und nun feiert er im Finale ein Wiedersehen mit seinem Ex-Trainer Don Jackson. Der trainiert Gegner RB München und will zum sechsten Mal Meister werden.

9. April: Das sage doch noch einer, Eishockey sei langweilig. Würden wir ja sowieso nicht machen, aber was da Freitagabend in München und Wolfsburg abging, war schon ganz großer Sport. Zunächst gratulieren wir Don Jackson zu einer weiteren Finalteilnahme in der DEL. Mit den Eisbären hat er ja schon fünf Titel gewonnen und nun steht er erstmals auch mit den Bayern im Finale. Aber was war das bitte für ein Spiel! Gegen Köln sah RB schon wie der Sieger aus, doch die Haie kamen nach einem 2:4-Rückstand noch einmal zum Ausgleich. Und das 34 Sekunden vor Schluss. Doch es ging nicht in die Verlängerung, denn nur elf Sekunden später erzielte Frank Mauer den umjubelten 5:4-Siegtreffer für die Münchner. Dabei blieb es und so hat Jacksons Team die Serie mit 4:1-Siegen gewonnen. Für die Kölner war der Kräfteverschleiß nach harten Serien gegen Mannheim und die Eisbären dann wohl doch zu groß. Immerhin waren die Macher in Köln so angetan von der Leistung ihres Team, dass der Vertrag mit Trainer Cory Clouston am Samstag gleich mal verlängert wurde.

Und dann war da ja noch das Duell Wolfsburg gegen Nürnberg. Auch diesmal war der Tisch gedeckt für die Grizzlys - sie führten 2:0 nach 40 Minuten. Doch dann kamen die Ice Tigers wie schon in Spiel vier wie neugeboren aus der Kabine und glichen im letzten Drittel zum 2:2 aus. Danach war es ein Nervenspiel, das Patrick Reimer in der zweiten Verlängerung zugunsten der Nürnberger entschied. Damit steht es in der Serie nun nur noch 3:2 nach Siegen für Wolfsburg. Am Sonntag könnte Nürnberg dann wieder vor eigenem Publikum sogar den Ausgleich schaffen - und das nach 0:3-Rückstand.

7. April: Da haben wir vor ein paar Tagen mit viel Tam Tam alle möglichen Spieler zum Abschied noch mal mit Links zu Artikeln gewürdigt und einen glatt vergessen: Mark Bell. Erst Ende Januar haben wir mit Mark Bell anlässlich seines Comeback etwas länger gesprochen, hier noch mal das Portrait über ihn: "Der Hartnäckige". Im Jahr 2013 hatte Kollege Jan Schröder ein sehr interessantes Stück über die Rolle von Bell bei seinem neuen Klub verfasst: "Der leise Sozialarbeiter". Als Mark Bell von den Eisbären verpflichtet wurde, war das schon was, fand Claus Vetter damals in seinem Stück: "Mark Bell kommt".

NHL-Erstrundendraft (! - an Stelle acht im Jahr 1998), 459 Spiele in der NHL, oft verletzt, für die Eisbären nur 76 mal auf dem Eis in drei Jahren (und leider keinen Titel gewonnen - sein größter Titel bleibt wohl der Memorial Cup im Jahr 1999 mit den Ottawa 67s). Das war schon eine Karriere! Wir verneigen uns. Markl Bell: Ein sehr angenehmer, freundlicher Zeitgenosse - so weit, wir das beurteilen konnten. Viel Glück in der Zukunft!

6. April (III): Kaum haben die Kölner Haie mal einen Tag länger Pause, geht nichts mehr. Gegen RB München gab es am Mittwoch eine deutliche 1:5-Heimniederlage. Damit dürfte es nun sehr schwer werden mit dem Einzug ins Finale, denn in der Serie steht es 1:3. Am Freitag steigt Spiel fünf in München, da kann das Team von Don Jackson dann schon alles klar machen.

6. April (II): Wir melden pflichtschuldig das erste Ergebnis der WM-Vorbereitung für die deutsche Nationalmannschaft. In Usti gab es ein 2:7 gegen Gastgeber Tschechien. Freitag gibt es das nächste Duell und danach folgen weitere sieben Tests.

6. April (I): War das ein Spiel gestern, wir können uns kaum beruhigen - hier mal gaaaanz interessant zum Nachlesen. Heute Abend erholen wir uns dann von Nürnberg, mit dem Spiel in Köln...

5. April (IV): Und wir gucken noch einmal über Berlin hinaus und vermelden das Ausscheiden des künftigen Ex-Kooperationspartners der Eisbären in den Play-offs der DEL 2. Die Dresdner Eislöwen sind im Halbfinale in fünf Spielen an den Bietigheim Steelers gescheitert. Im letzten Duell gab es eine 0:2-Auswärtsniederlage der Sachsen und damit insgesamt ein 1:4 nach Siegen. Noch am Leben sind hingegen die Nürnberg Ice Tigers im DEL-Halbfinale gegen Wolfsburg. Die Grizzlys hatten die ersten drei Spiele der Best-of-Seven-Serie gewonnen und führten auch in Spiel vier schon mit 4:2 nach 40 Minuten. Aber dann gab es ein tolles Comeback der Nürnberger, die noch 5:4 gewannen und damit am Freitag noch mal nach Wolfsburg reisen dürfen.

5. April (III): Gibt es den großen Umbruch bei den Eisbären? Sieht ein bisschen danach aus. Denn bis zu zehn Spielern könnten die Berliner in dieser Offseason verlassen - einige haben es ja schon getan. Claus Vetter glaubt, dass das auch eine Chance für den Klub sein könnte. Seinen Text dazu lesen Sie hier.

5. April (II): Jetzt ist es amtlich: Die Sport1 GmbH hat von der Telekom Deutschland GmbH umfangreiche Multimediarechte an der DEL für die kommenden vier Spielzeiten bis einschließlich 2019/2020 erworben. Im Werbetext heiß es: "Sport1 zeigt pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV sowie im Livestream auf SPORT1.de – auch das „DEL Winter Game“ 2017 und 2019 wird live auf SPORT1 zu sehen sein. Die Vereinbarung mit der Telekom beinhaltet neben den Live-Rechten auch umfangreiche Clip-und Highlight-Rechte für die SPORT1-Plattformen." Eine Verbesserung zum ServusTV/Laola1TV-Konzept der jüngsten Jahre ist das Konstrukt also nicht. Außer vielleicht, dass die Werbespots auf Sport1 so richtig nerven können.

Im Internet kann der Fan, das war schon bekannt, künftig alle Spiele sehen - wenn er kein Telekom-Kunde ist, dann wird noch eine Gebühr fällig. Genaues ist noch nicht bekannt, es dürfte aber bei 10 Euro monatlich liegen, so wie bei der Basketball-Bundesliga.

5. April (I): Sachen gibt's, Teil 7089. Einer der Artikel, die diese Stunden beim TSP Sport am besten laufen ist? Logisch, das Klickmonster heißt: "Der Faktor Pat Cortina" vom 30. April 2015. Was auch sonst, vielleicht spielen da einige Suchmaschinen verrückt oder es liegt daran, dass der Name Tobias Rieder auftaucht? Wie auch immer, wir alle freuen uns auf die WM (ohne den Faktor Pat Cortina) und davor freuen wir uns auf den heutigen Halbfinaltag in der DEL. Schmeißt unser Vorstadtklub, schmeißen die Wolfsburger, Heatley und Co, aus dem Wettbewerb (19.30 Uhr, Servus TV) und ärgern die Haie dann am Mittwoch wieder unseren Meister-Don? (19.30 Uhr, Servus TV). Halbfinale? "Natürlich verfolgen wir das", sagt Eisbären-Sportdirektor Stefan Ustorf, "Aber so richtig interessiert es uns..."... Schon verstanden. Uwe Krupp: "Wir hätten alle vier Teams im Halbfinale schlagen können."

4. April (II): Am 13. April sollen nach Eisbären-Angaben die beiden Berliner Constantin Braun und Marcel Noebels zum deutschen Nationalmannschaftskader in der WM-Vorbereitung stoßen. Bislang ist nur Jonas Müller von den Eisbären dabei. Frank Hördler und Laurin Braun hatten Bundestrainer Sturm verletzungsbedingt abgesagt.

4. April: Da ist er, der erste Neuzugang für die Saison 2016/17: Stürmer Nick Petersen wechselt von den Iserlohn Roosters zu den Eisbären, der 26-Jährige unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. In 145 DEL-Spielen für Iserlohn und Schwenningen kommt Petersen bislang auf 60 Tore und 68 Vorlagen. „Nick Petersen ist ein offensivstarker Außenstürmer“, sagt der Sportliche Leiter Stefan Ustorf. „Er hat in seinen drei Jahren hier in Deutschland bewiesen, dass er gut in die DEL passt und unser Team verstärken wird.“ Petersen wird bei den Eisbären die Rückennummer 8 tragen.

3. April: Und das war sie die dann die Saison nach der großen Abschlussfeier am heutigen Sonntag in der MBA. Für die Eisbären. Ansonsten droht uns ja das DEL-Traumfinale München gegen Wolfsburg (Stand Sonntag). Ach ja, ein Interview mit Peter John Lee hatten wir auch noch im Angebot, hier noch mal zum Nachlesen. Ansonsten geht es die Tage natürlich an dieser Stelle weiter... denn nach den neusten Abgängen (Kevin Nastiuk nach Dresden, Mark Bell/Karriereende und Wladislaw Filin ohne Umweg Berlin nach Nürnberg) gibt es ja viel zu tun für Lee, Ustorf und Krupp! Wir bleiben dran.


{Aus im Viertelfinale gegen Köln}

30. März (IV): Pressemitteilung von den Eisbären: "Die Eisbären Berlin werden am kommenden Sonntag gemeinsam mit ihren Fans zwischen 12 und 18 Uhr die Saison 2015/16 beschließen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden die große Saisonabschlussautogrammstunde und die Gelegenheit für alle Fans stehen, selbst die Schlittschuhe zu schnüren und ein paar Runden auf dem Eis der Mercedes-Benz Arena zu drehen. Als allererstes dürfen am Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr die jüngsten Fans aus dem Eisbären Kids Club auf die heilige Eisfläche und nach einer Schlittschuh-Laufschule mit Trainern der Eisbären Juniors in der ersten Stunde, in der zweiten Stunde mit ihren Eltern übers Eis flitzen. Um 14:30 Uhr wird dann die Eisfläche der Mercedes-Benz Arena für alle Eisbären-Fans freigegeben und um 15 Uhr startet die Autogrammstunde mit dem gesamten Eisbären-Team im Umlauf des Unterrangs. Um 17 Uhr, direkt nach der Ehrung der erfolgreichen Nachwuchsteams der Eisbären Juniors, wird dann das Eisbären-Team mit der traditionellen Verlosung eines Satzes der Originaltrikots der vergangenen Saison in die Sommerpause verabschiedet."

Hört sich lustig an, wir haben auch noch ein lustiges Interview mit Sportdirektor Stefan Ustorf im Angebot.

30. März (III): Best of Bye Bye. Wir haben jetzt noch mal nachgekramt und die Highlights zu den Abgängen herausgesucht. Barry Tallackson mal vorneweg. Da war natürlich die Geschichte mit Kollegen Jimmy Sharrow zusammen: Zwei Amerikaner in Berlin - Sie essen mittags Sandwich und vermeiden es, Deutsch zu sprechen: Wie zwei Eisbären-Profis aus den USA in Berlin leben. Die Geschite ist von 2013, als Tallackson zwei Jahre zuvor mit seinem Kollegen Darin Olver nach Berlin wechselte, haben Katrin Schulze und Jan Schröder die beiden Sturmpartner interviewt: "Als Neuer wird man nicht sofort akzeptiert."

Mit TJ Mulock haben wir wohl das interessanteste Gespräch vor den Play-offs dieser Saison geführt. Da redete er zusammen mit Petr Pohl über seine deutsche Staatsbürgerschaft ("Deutsche erster Klasse"). Lustiger war aber wohl das Thema Baseball und Travis Mulock, Jörg Leopold hatte mit dem Fan der Toronto Blue Jays vor den Play-offs in der MLB gesprochen. Das Ergebnis: "Kanada sieht blau." "Weltmeister" in der MLB wurde Toronto dann allerdings nicht. Petr Pohl, zwei Jahre in Berlin, wurde übrigens bei seiner Ankunft von Jan Schröder als "der Sprinter, Trickser und Knipser" begrüßt.

Nach den Mulocks (Tyson ist ja schon länger weg), wird wohl in der kommenden Saison noch ein weiteres Eisbären-Brüderpaar getrennt. Aber Mark Olver war ja auch nur eine knappe Saison in Berlin, bewies dabei allerdings einen ausgeprägten "Hang zur Hektik" ...

Im Falle Henry Haase haben wir wohl zu wenig gemacht. Einmal haben wir ihm im Print den Vornamen "Andre" verpasst (Gruß an den Eisdynamo!) - das reicht nicht. Asche auf unser Haupt. Immerhin, hier eine Geschichte über junge Spieler und ihren schweren Weg nach oben: "Der lange Weg nach oben". Mit Haase. Dem Henry natürlich. Oder "Henk", wie ihn auch Uwe Krupp zu rufen pflegte. Schade, dass Haase geht. Ein Berliner weniger im Team. Und ein Guter.

Seine kurze Zeit bei den Eisbären lief durchwachsen. Eine imposante Erscheinung war er aber, der "Kleiderschrank auf dem Eis". Viel Glück künftig Milan Jurcina. Viel Glück wünschen wir dann auch Shuhei Kuji, wir versprechen auch, dass unser japanisch beim nächsten japanischen Spieler in Berlin besser sein wird. Ein technisch guter Spieler ist Kuji, aber leider ohne Durchsetzungsvermögen in der DEL. In der Champions League traf er übrigens für die Eisbären: "Shuhei Kuji trifft erstmals für die Eisbären".

30. März (II): Und das noch: Kölner Haie und dem EHC München spielen am Freitag in der Kölnarena. Das Testspiel zwischen der deutschen Handball-Nationalmannschaft und Dänemark wurde derweil um einen Tag nach hinten auf Samstag verschoben. Kennen wir gar nicht icht in Berlin, so Schwierigkeiten bei der Terminvergabe. Doppelbelegung in der MBA? Nö! Mag es mal in der O2-World gegeben haben, aber jetzt? Undenkbar!

30. März (I): Wir legen noch mal nach, muss die Aura der alten Ära verscheucht werden, um wieder Erfolg zu haben?

29. März (II): Wir sortieren mal: Zu den Kölner Haien gehen die Angreifer Barry Tallackson und Travis Mulock, Petr Pohl nach Ingolstadt und Verteidiger Henry Haase zur Düsseldorfer EG – alles Spieler, die Krupp hätte behalten können. Auch wenn es, vom in den Play-offs guten Pohl abgesehen, Profis waren, die sich im entscheidenden Saisonphase abducken. Aber Haase, der junge Verteidiger mit Potenzial nach oben, das muss schon weh tun.
Die Abgänge reißen Lücken, die Krupp nun auffüllen muss. Der junge Angreifer Vladislav Filin, bei Kooperationspartner Eislöwen Dresden in dieser Zweitliga-Saison Leistungsträger, wäre schon mal ein Kandidat für den Angriff, in dem ohnehin viel Platz ist, denn der Japaner Shuhei Kuji und wohl Mark Olver bekommen keinen Vertrag. Auch dürfte Verteidiger Milan Jurcina den Klub verlassen. Viel Platz also.

29. März (I): Wir schütteln uns mal kurz und analysieren schon mal, bevor es dann weitergeht. Die Eisbären werden uns schon noch durch den Tag begleiten und wir sie. KATERSTIUMMUNG!!! Hier der Kommentar zum Ausscheiden: Da war mehr drin!

28. März (18): Und das war's... Köln spielt im Halbfinale gegen München, Wolfsburg gegen Nürnberg. Köln hat sich das verdient, Torwart Gustaf Wesslau war Weltklasse heute. Die Saison für die Eisbären ist vorbei, gleich kommt der Spielbericht vom Kollegen Leopold. Bitter. Das Saisonende. Nicht der Leopold.

(17): Die Schlussphase: Krupp nimmt Torwart Vehanen vom Eis und bringt einen sechsten Feldspieler

(16): Sieben Minuten noch. Viel Druck, aber wenig Chancen für die Eisbären. Immer noch 2:3. die Zuschauer immer noch optimistisch, 12 500 Menschen wollen das Saisonende nicht haben hier, für die Eisbären natürlich.

(15): 10 Minuten noch - bis zur Verlängerung? Aber dazu muss ein Tor her für die Eisbären, da geht zu wenig. Weiter 2:3.

(14): 16 Minuten noch, die Eisbären mit einer Riesenchance, aber mehr auch nicht. Köln verteidigt nun im Wesentlichen.

(13): Das letzte Drittel läuft und es wird das wichtigste für die Eisbären in dieser Saison... Was geht jetzt? Köln wirkte am Ende des Mittelabschnitts etwas verunsichert.

(12): Das Tor zählt! 2:3 nur noch nach dem Treffer durch Mark Olver. Alle Zuschauer stehen, die Kölner Fans verstummen...

(11): Jetzt wird es heiß - 2:3??? Die Schiedsrichter bemühen den Videobeweis.

(10): 37 Minuten gespielt ... Es läuft "Alt wie ein Baum" von den Puhdys und die Eisbären treffen zum 1:3 im powerplay. Micki DuPont der Torschütze... Geht noch was?

(9): Jetzt hilft nur noch beten. Nach einem Konter trifft Ex-Eisbär Alex Weiß zum 3:0 für die Haie. Deren Fans gröhlen nun unerträgliche Karnevalslieder...

(8): War's das schon? Powerplay Köln und diesmal sitzt ein Nachschuss von Gogulla. 2:0 für Köln. 27 Minuten bleiben den Eisbären zur Aufholjagd...

(7): Halbes Spiel vorbei. Alles wie gehabt. Die Kölner kontrollieren, die Eisbären agieren zu wenig. Das wird ganz schwer jetzt aus Berliner Sicht.

(6): Und es ist eine 4:3-Situation, denn neben Tallackson sitzen noch zwei weitere Spieler. Aber die Eisbären überstehen die für sie kritische Phase ohne Gegentor.

(5): Das zweite Drittel läuft, die Eisbären weiter zu fahrig in den Zweikämpfen - Köln mit dem ersten Powerplay. Barry Tallackson sitzt auf der Strafbank.

(4): 0:1 auch nach dem ersten Drittel. Köln abgeklärter, die Eisbären zu nervös. So wird es schwer für die Berliner. Aber sind ja noch 40 Minuten.

(3): Das war noch nichts. Anderthalb Minuten durften die Eisbären sogar 5 gegen 3 spielen. Doch das Powerplay war viel zu harmlos. 0:1 immer noch nach 15 Minuten.

(2): Und da ist es dann passiert. 0:1 nach einem Mordssolo von Patrick Hager. Mark Olver ließ sich austanzen, der Berliner sah nicht glücklich aus. Köln viel geschickter als die Eisbären bisher. Aber noch sind ja über 50 Minuten.

(1): Und das Spiel läuft, zum siebten Mal in den Play-offs also Eisbären gegen Haie. Eisbären Berlin gegen Kölner Haie, das war in dieser Saison der Deutschen Eishockey-Liga das am häufigsten gespielte Spiel. Zum elften Mal  stehen sich die beiden Teams gegenüber - in elf von insgesamt 59 Spielen haben die Berliner gegen die Haie gespielt. Macht fast 20 Prozent aller Spiele - eine interessante Angelegenheit. 5:5 steht es zwischen beiden Teams. Doch nun heißt es Siegen oder fliegen - die Eisbären müssen dabei ohne Florian Busch auskommen. Über die Art der Verletzung ist nichts bekannt. Die ersten Minuten laufen hektisch und torfrei.

27. März: Die Eisbären-Spieler sind am Sonntagmorgen von Köln/Bonn zurück nach Berlin geflogen. Nach Köln müssen nun auch definitiv nicht mehr zurück. Ohnehin geht der Blick nur nach vorn, schließlich steht am Ostermontag die Entscheidung in der Serie gegen die Haie an. Während München, Wolfsburg und Nürnberg ein bisschen Ostern feiern können, geben es sich Kölner und Berliner noch ein siebtes Mal. Wobei klar ist: Gewinnen die Eisbären, spielen sie im im Halbfinale gegen die Grizzlys, setzen sich die Haie durch treffen sie auf München. Von letzterem gehen sie bei den Eisbären naturgemäß nicht aus, zumal es das siebte Spiel ja auch daheim gibt. "Wir haben uns 52 Spiele lang den Arsch aufgerissen, um Spiel sieben zuhause zu haben - jetzt müssen wir den Heimvorteil nutzen", sagt Constantin Braun. Insgesamt ist die Lage bei den Berlinern vorsichtig optimistisch, mehr zu den Befindlichkeiten gibt es hier.

26. März (II): Läuft... ja noch nicht so gut in Spiel sechs, die Haie mit einem schnellen Führungstreffer. Aber noch sind ja über zwei Drittel Zeit. Jetzt sind es noch zwei, das erste Drittel ist vorbei Köln führt nach dem Blitztor von Frederik Eriksson 1:0. Nach 61 Sekunden hatte der Schwede von der blauen Linie getroffen, Petri Vehanen war die Sicht versperrt.

Im zweiten Drittel Köln eigentlich zunächst stärker - aber das Tor schießen die Eisbären: Petr Pohl trifft mit einem strammen Schuss ins linke Toreck zum1:1. Schaffen die Berliner das heute, dann wird wohl Wolfsburg der Gegner im Halbfinale, denn im anderen Spiel führt Nürnberg kurz vor Ende des zweiten Drittels schon 3:0. Die Serie sollte damit vorbei sein. Nürnberg müsste dann zunächst in München antreten in der zweiten Halbfinalserie. Müsste, hätte und so weiter: Noch ist nichts amtlich. 1:1 weiter in der Kölnarena. Eisbären allerdings klar am Drücker jetzt - kaum geschrieben, erzielt Ankert das 2:1 für die Haie. Nach einem Konter. Nun denn. Gab noch eine zünftige Keilerei zischen Alex Weiß (Köln) und Mark Olver und dann war's das auch mit dem zweiten Drittel. Schüsse 23:7 zugunsten der Eisbären - aber die zählen nicht zum Weiterkommen.

So, das letzte Drittel läuft. Weiß hatte übrigens noch eine Zehner kassiert, Olver nicht... aber egal, nun führt Köln 3:1. Sulzer in Überzahl. Noch 16 Minuten bleiben, um Spiel sieben am Montag in Berlin zu verhindern. Noch zwölf Minuten in Köln. In Nürnberg senden die Roooooooosters ein (letztes?) Lebenszeichen. 3:1 nur noch für die Ice Tigers.

Aber jetzt 4:1 für die Haie. Sieben Minuten vor Schluss trifft Johannes Salmonsson für die Haie. Alte Schwede! Und noch einer von Gogulla. 5:1. Wir bekommen ein Spiel sieben am Montag. Zitter. Die letzten Minuten plätschern, das war es (hier geht's zum Spielbericht). Am Montag um 14.30 Uhr dann der Showdown in der Serie. In der Mercedes-Benz-Arena. In Nürnberg macht es Iserlohn noch einmal spannend, verliert aber letztlich doch mit 2:3 und ist damit ausgeschieden. Klar ist somit also definitiv, dass die Eisbären im Falle eines Sieges am Montag im Halbfinale gegen Wolfsburg spielen würden.

26. März (I): Buschi und Köln? Da war doch was. Wir erinnern uns an die Finalserie 2008 - aber nicht nur das: Einer wie Florian Busch ist nicht unbedingt der Lieblingsspieler eines Trainers. Von wegen Potenzial nicht ausgeschöpft und Spaßvogel. In den Play-offs gegen Köln wird aber deutlich, wie wertvoll er für die Eisbären ist. "Der Instinktspieler", hier zum Nachlesen.

25. März: Wir haben noch ein paar Stimmen zum Spiel gesammelt. "Wir haben mit viel Entschlossenheit gespielt und den Fokus über 60 Minuten gehabt", sagte Uwe Krupp. Sein Trainerkollege Cory Clouston hatte einen verdienten Sieg der Eisbären gesehen und fand, dass seine Mannschaft "keine Antwort auf die Energie des Gegners" hatte. André Rankel, der sein 200. Tor im Trikot der Eisbären erzielte, meinte: "Wir waren klar besser heute. Dass wir im Powerplay getroffen haben (Olvers Tor zum 2:1, d. Red.) freut mich unglaublich." Für Samstag hofft er, dass es die Eisbären erneut schaffen, möglichst von der Strafbank wegzubleiben und vor allem keine dummen Strafen für Haken oder Stockfouls zu nehmen. "Das Ziel ist, die Serie am Samstag zu beenden."

Erleichtert wirkte auch Marcel Noebels nach dem Sieg. Er hatte endlich sein erstes Play-off-Tor erzielt. Das sei wichtig, denn "das Team braucht unsere Reihe. Und bisher waren wir nicht so gut." Er erwartet, dass die Haie am Samstag "sehr hart rauskommen werden" und fasst sagt mit Blick auf den Einzug ins Halbfinale: "Der letzte Sieg ist der schwerste" kurz und prägnant zusammen.

24. März (III): Richtig schön war es nicht, aber die Eisbären waren am Ende der verdiente 4:1-Sieger im fünften Viertelfinale gegen Köln. Hier gibt es den Spielbericht von Claus Vetter - ein Sieg fehlt nun nur noch zum Halbfinaleinzug.

24. März (II): Fast hätte es zu einer Überraschung gereicht. Im Finale der DNL-Endrunde liefern die Eisbären Juniors den favorisierten Jungadlern Mannheim einen großen Kampf. Bis 13 Sekunden vor Schluss steht es 3:3. Als alles auf eine Verlängerung hindeutet, treffen die Mannheimer dann mitten ins Herz der Berliner. Dass es danach noch ein Empty-Net-Goals zum 5:3-Endstand gibt - geschenkt. Trotzdem Gratulation zur Vizemeisterschaft. Das kann sich auf alle Fälle mal sehen lassen.

24. März (I): Vor dem Viertelfinale gegen Köln (Teil 5 um 19.30 Uhr in der MBA) geht es ab in den Welli. Nach dem 2:1 nach Verlängerung gegen Bad Tölz steht das DNL-Team der Eisbären Juniors heute im Finale gegen eine Mannschaft aus der verbotenen Stadt, um 15 Uhr ist erstes Bully:

23. März: Nun ist Milan Jurcina also gesperrt worden. Für zwei Spiele. Das heißt am Donnerstag in Berlin und am Sonnabend in Köln wird der Slowake definitiv nicht auflaufen - kann also sein, dass er erst im Halbfinale wieder eingreifen kann. Jetzt kommt es also auf die Kollegen an: Der Vorbericht auf Donnerstag von Jörg Leopold hier zum Nachlesen.

22. März (IV): Köln schlägt zurück und gewinnt das vierte Viertelfinale daheim mit 4:0. Hier gibt es den Spielbericht von unserer Kollegin Christiane Mitatselis direkt aus der Lanxess-Arena.

22. März (III): Kurzes Update zur DNL-Endrunde. Da steht der Gegner der Eisbären Juniors im Halbfinale fest. Es geht am Mittwoch nicht gegen Mannheim, sondern Bad Tölz. Warum nicht.

22. März (II): Heute Abend ist es dann schon wieder soweit. Eisbären gegen Haie, Teil IV. Heute wieder in Köln. Und auf wen dürfte dabei ganz viel Arbeit zukommen? Natürlich, auf den Torwart. Claus Vetter hat vor dem Spiel mit Petri Vehanen gesprochen.

22. März (I): Gute Nachrichten vom DNL-Turnier! Da haben die Eisbären Juniors vorzeitig das Halbfinale erreicht. Am Montagabend gab es ein 5:2 gegen die Düsseldorfer EG, damit sind die Berliner nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in ihrer Gruppe zu verdrängen - egal wie Köln und Düsseldorf am heutigen Abend auch gegeneinander spielen. Der Gegner im Halbfinale am Mittwoch wird entweder Bad Tölz oder Mannheim.

21. März: Nach gut 30 Minuten war das Training am Montagvormittag auch schon vorbei. Die Mannschaft musste/durfte in der Arena am Ostbahnhof auf das Eis, weil im Wellblechpalast das DNL-Turnier stattfindet (wo die Eisbären übrigens ihr erstes Spiel gegen Köln 1:2 nach Penaltyschießen verloren haben). Trainer Uwe Krupp sagte nach dem Auslaufen: "Es ging mir nur darum, dass die Spieler sich bewegen." Erst am Dienstagmorgen fliegt die Mannschaft nach Köln, zu einem Spiel, indem Krupp noch mal einen starken Gegner erwartet. Zu dezidierten Aussagen zum Gegner wollte sich der Berliner Trainer allerdings nicht hinreißen lassen. Die Play-offs der Worte finden halt zwischen Eisbären und Haien nicht so recht statt - was soll es, wenn es so munter auf dem Eis zugeht wie am Sonntag... Wichtig ist wohl, dass die Eisbären kein Gegentor kassieren, denn dann wird es schwer gegen die Kölner Defensivkünstler. Sollten die Eisbären siegen, dann würden sie 3:1 in der Serie führen und hätten dann am Donnerstag schon Matchball. Somit müssten sie nicht noch einmal in der Köln-Arena antreten.

20. März (III): Das läuft ja. 4:0 nach zwei Dritteln gegen die Haie. Damit steht wohl schon mal fest, dass die Saison für die Eisbären nicht in der kommenden Woche endet... 5:1 also am Ende. Florian Busch sagte nach dem Spiel: „Wir wollten von Anfang an gutes Eishockey spielen. Das ist uns gelungen. Wir sind nun im Rhythmus.“

20. März (II): Eisbären gegen Köln - das Spiel gibt es heute gleich zweimal. Nach den Profis in der Mercedes-Benz-Arena trifft auch das DNL-Team im ersten Spiel der Endrunde auf die Haie. Los geht es um 18.45 Uhr im Wellblechpalast. Der Nachwuchs freut sich natürlich über jede Menge Unterstützung. Wer es nicht nach Hohenschönhausen schafft, kann das Spiel (und alle anderen des Turniers) im Live-Stream auf der Seite der Eisbären Juniors mitverfolgen. Vielleicht noch ein Wort zum Modus: Gespielt wird in zwei Dreiergruppen, die Eisbären spielen ihr zweites Vorrundenspiel am Montagabend gegen Düsseldorf (19 Uhr). Mindestens Platz zwei ist nötig, um das Halbfinale zu erreichen (23. März). Das Finale steigt dann am Donnerstag (24.3.). In der anderen Gruppe bekommt es Favorit Mannheim mit Krefeld und Bad Tölz zu tun.

20. März (I): Die Spannung steigt, können die Eisbären heute nachlegen? Schießt die Heimmannschaft endlich mal ein Tor in der Serie? Wir sind guten Mutes.

18. März: Laurin Braun sei Dank, was für ein Spiel in der Kölnarena, der Bericht von unserer Mitarbeiterin Christiane Mitatselis hier zum Nachlesen.

17. März: Am Donnerstag wurde wieder recht intensiv und über eine Stunde auf dem Eis im Wellblechpalast trainiert - Kapitän André Rankel stand allerdings nicht auf dem Eis. Er saß auf dem Fahrrad und soll am Freitag in Köln auflaufen, Sven Ziegler wird dagegen nicht mitfahren. Wie üblich in dem Play-offs waren klare Antworten zu etwaigen Verletzungen nach dem Vormittagstraining nicht zu haben. Noch am Donnerstag geht es dann ab nach Köln - und dort soll morgen dann vieles besser werden als in Spiel 1. Nur wie? Ein erster Text zum Thema "Eisbären in der Defensive", inklusive vier Aussagen von EX-Eisbär Shawn Lalonde.

16. März: Am Tag danach trainieren die Eisbären in Gruppen. Auf dem Eis stehen nur die nicht eingesetzten Laurin Braun, Shuhei Kuji und Kevin Nastiuk. Dazu auch noch Henry Haase, der sich mit einer persönlichen Strafe am Dienstagabend selbst aus dem Spiel nahm. Der Rest der Mannschaft lockert auf dem Fahrrad die Muskulatur. Constantin Braun und Frank Hördler hat das 0:3 nicht wirklich mitgenommen. "Köln hat die Chancen genutzt, bei uns sind die Dinger nicht gefallen", sagt Braun. Und Hördler meint: "Vielleicht müssen wir ein paar Kleinigkeiten verändern, aber im großen und ganzen hat Köln schon so gespielt, wie wir das erwartet haben. Am Donnerstag wird noch einmal im Welli trainiert, anschließend geht es mit dem Zug nach Köln, wo dann am Freitag das zweite Spiel der Serie ansteht. Dann könnte es eventuell auch personelle Veränderungen geben. "Die Möglichkeit besteht, dass Laurin Braun wieder reinkommt", sagte Krupp. Was er nicht sagte, ist, wer dafür aus dem Team fliegt.

15. März (II): Stimmen nach dem Play-off-Auftakt: "Wir hätten einfach ein Tor schießen müssen", sagte Florian Busch nach der Niederlage am Dienstag. Allerdings: "Wir wissen jetzt besser, wie Köln spielt." Denn in Spiel eins habe man den Haien so ein bisschen in die Hände gespielt. Aber "so eine Best-of-Seven-Serie ist lang, warten wir mal ab.

15. März (I): 0:3-Niederlage im ersten Play-off-Spiel gegen Köln. Da geht mehr. Unser Spielbericht.

14. März (IV): Die sportliche Vorschau gibt es dann erst mal im gedruckten Tagesspiegel ("Zeitung" nannte man das früher) und dann morgen auch an dieser Stelle. Aber der Satz des Tages von Uwe Krupp kommt jetzt schon. Angesprochen auf seine Kölner Vergangenheit sagte Krupp bei der Pressekonferenz am Montag: „Wenn der Berliner Bus auf dem Weg vom Hotel zur Halle kaputt gehen würde, dann wüsste ich, wie wir zur Halle kommen.“

14. März (III): Wir kommen in Play-off-Form, der Jörg Leopold arbeitet an der sportlichen Vorschau. Bis die kommt, noch das hier: Eine Idee wurde groß: Vor 20 Jahren entstand das Eisbären-Lied. Zunächst wollte der Klub es nicht haben. Dann wollten es Schalke und Dortmund, doch es blieb in Berlin. Heute ist es die erfolgreichste deutsche Sporthymne. Unsere große Geschichte zum Lied.

14. März (II): Männer mit Maske - und ohne. Zum Play-off-Start haben wir uns mal die Torhüter der acht Klubs angeschaut, die große Bildergalerie:

14. März (I): Alt und lustig. Vor der Saison haben wir bei allen 14 Teams einen ehemaligen Eisbär über die Stäke seines alten Teams gefragt. Mancher lag ganz schön daneben:

13. März (II): Also, damit ist es amtlich. Die Kölner Haie haben es geschafft, das dritte Pre-Play-off-Spiel gegen die Adler Mannheim 4:2 gewonnen. Damit ist der Meister ausgeschieden und wir freuen uns ab Dienstag auf eine spannende Serie gegen die Haie. Eisbären-Stürmer TJ Mulock sagt: "Das können wir schaffen. Köln ist stark, aber wir sind tiefer besetzt." Gut sei, dass die Haie bis Sonntag hätten spielen müssen. "Ich hoffe, dass sie dementsprechend erschöpft sind."

13. März (I): So, wir haben noch mal kurz Luft geholt und tragen nach, dass verdienstvolle Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Eishockeys“ aufgenommen wurden. In diesem Jahr waren dies der ehemalige Nationalspieler und heutige Sportliche Leiter der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf, sowie der verdiente Eishockey-Manager Max Fedra. Und wir hatten am Freitag eine schöne Gesprächsrunde mit Petr Pohl und TJ Mulock über Deutschland, das Ergebnis gibt es hier zum Nachlesen.

11. März: Heute Abend kann es also so weit sein: Siegen die Kölner Haie in Mannheim, dann sind sie ab Dienstag Berliner Gegner im Viertelfinale. Im anderen Spiel kann Straubing dann alles klarmachen (RB München wartet schon..., das wäre der Gegner der Straubinger). Servus TV überträgt live (schaltet wohl auch nach Mannheim, zudem kommt das Spiel auf LaOla1TV).

9. März (II): Gegner gesucht, Teil 1: Köln, Ingolstadt oder Straubing - wer wird es denn nun in Runde eins? Zum Auftakt der Pre-Play-offs lief es doch zunächst recht einseitig. Köln führte Ende des zweiten Drittels 4:1 gegen Mannheim und Ingolstadt lag zum selben Zeitpunkt 1:3 zurück gegen Straubing. Gegen Ende des Drittels war dann in Köln mächtig was los, die Adler kamen auf 3:4 heran. Dann passierte aber lange nichts und schließlich langten die Haie dann doch noch mit zwei Empty-Net-Toren zu (kann ja jeder). Philip Gogulla traf drei Mal für Köln, Christoph Ullmann zwei Mal für die Adler. Also: Köln gegen Mannheim 6:3 und Ingolstadt gegen Straubing 3:4. Am Freitag geht es weiter mit der Miniserie "Best of three". Denkbar, dass dann die Haie schon als Gegner der Eisbären feststehen. Verlieren die Kölner allerdings, dann wissen wir erst am Sonntag wer Berliner Gegner wird.

9. März (I): Mal ein Abstecher in die DEL 2. Da haben sich am Dienstagabend die Dresdner Eislöwen in den Pre-Play-offs gegen die Eispiraten Crimmitschau durchgesetzt. Das dritte und entscheidende Spiel ging in die Verlängerung. Und dort war Vladislav Filin der Torschütze des einzigen Treffers, das Eisbären-Talent traf in der 17. Minute der Overtime. Marvin Cuepper stand übrigens nicht im Tor, er war nur der Back-up. Kai Wissmann spielte hingegen in der Verteidigung. Das Trio dürfte damit für Play-off-Spiele der Eisbären zunächst nicht in Frage kommen, denn Dresden spielt ja nun selbst das Viertelfinale - wenn auch eine Klasse tiefer. Gegner dort sind Pinguins Bremerhaven.

7. März: Einmal rasieren noch und dann geht's los. So wie André Rankel halten es wahrscheinlich viele Eisbären-Spieler vor den Play-offs. Die beginnen heute in einer Woche und dann werden wir auch sehen, ob sich vielleicht sogar Uwe Krupp einen Bart wachsen lässt. Aber der Reihe nach...

6. März (II): 4:0 gegen Mannheim gewonnen, jetzt zwei Tage frei und dann geht es bald los mit den Play-offs. Vielleicht gegen Köln, das hätte ja was. Uwe Krupp drückt seinem ehemaligen Klub aber gegen Mannheim nicht die Daumen, weil (logisch!): "Ich drücke nur den Eisbären die Daumen." Er wünschte allerdings seinem Mannheimer Kollegen Craig Woodcroft am Sonntag nach der Pressekonferenz zumindest mal viel Glück in den Pre-Play-offs. Aber da interpretieren wir natürlich gar nichts rein..

6. März (I): So, der Showdown in der DEL geht bald los. Wir tippen mal, das heute Abend für die Eisbären nix klar ist, sie also Zweiter oder Erster werden und womöglich Mannheim wiedersehen. Oder doch Nürnberg?

4. März (II): Drei Punkte in Nürnberg, damit ist der Heimvorteil im Play-off-Viertelfinale sicher. Sogar mindestens Dritter sind die Eisbären und es geht sogar noch mehr. Wie das? Hier unsere Analyse der Tabellensituation.

4. März (I): Heute also geht es nach Nürnberg, die Saison-Bilanz gegen Reimer, Reinprecht, Heatley und Co. ist 1:2 aus Sicht der Eisbären. Uwe Krupp erwartet, dass sie nach dem Spiel am Abend 2:2 lautet: Hier ist unser Vorbericht: "Den schlechten Eindruck besiegen."

3. März: Einen Tag nach der blamablen Niederlage gegen Schwenningen standen die Eisbären beim Training wieder auf dem Eis und hinterher Rede und Antwort. "Das Spiel gestern war schlecht, da lässt sich nichts schönreden", sagte Trainer Uwe Krupp. Vor allem stehen die Eisbären jetzt vor dem Spiel am Freitag in Nürnberg plötzlich richtig unter Druck. Krupp: "Da müssen wir über 60 Minuten gut spielen. Das erwarte ich von der Mannschaft." Und was sagt die Mannschaft? Kapitän Rankel macht noch einmal klar: "Wir wollen unbedingt unter die ersten Vier, deshalb wollen wir morgen gewinnen." Im Tor wird bei den Ice Tigers wieder Petri Vehanen spielen, Laurin Braun hat die Grippe und muss deshalb wohl passen. Ein Punkt würde den Eisbären genügen, um zumindest Platz vier zu verteidigen. Bei einer Drei-Punkt-Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Düsseldorf in Köln würden die Eisbären erstmals seit dem 22. Spieltag wieder schlechter als Vierter sein - kein gutes Timing. Aber es muss ja nicht so kommen.

2. März: Das war es dann wohl eher nicht, auch wenn es Besucher gab, die der dritten Niederlage in Folge am Mittwoch, dem 2:4 gegen Schwenningen, etwas abgewinnen konnten (siehe unten). Hier geht es zum Spielbericht.

1. März (III): Gegen Schwenningen wird er sich dann - womöglich - schon vom Berliner Publikum verabschieden? Jedenfalls soll der Japaner Shuhei Kuji am Mittwoch spielen (aber es ist ja ausgeschlossen, dass es dann doch noch den ein oder anderen Verletzten gibt und dann wird Kuji sicher seine Chance bekommen). Im Tor soll Kevin Nastiuk stehen, und Darin Olver kommt wohl zu seinem Comeback. „Es wird morgen ein schweres Spiel“, sagte Uwe Krupp nach dem Training. „Der wichtigste Punkt ist, dass wir gut spielen und unsere Vorgaben umsetzen. Momentan sind wir in einer Position, in der wir darauf schauen können. Wir wollen unser Eisbären-Eishockey spielen.“ Während das letzte Hauptrundenspiel am Sonntag gegen die Adler schon ausverkauft ist, gibt es für das - nicht eben unwichtige - Spiel gegen den Tabellenletzten noch Karten.

1. März (II): Mal was ganz Anderes: Jörg Leopold hat mit Eisbären-Stürmer Petr Pohl über dessen Landsmann Jaromir Jagr gesprochen. Der ist mit 44 Jahren in der NHL immer noch top - und in Tschechien mehr als nur ein Eishockey-Spieler. Lesen Sie die Geschichte hier.

1. März (I): Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge wird es eng für die Eisbären. Der Vorsprung auf Platz fünf ist auf vier Punkte geschmolzen - und schlechter als auf Platz vier wollen die Berliner die Hauptrunde in keinem Falle beenden. Da kommt das Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Schwenningen am Mittwoch eigentlich wie gerufen. Ein Dreier hier, dazu nehmen sich Wolfsburg (5.) und Düsseldorf (6.) die Punkte im direkten Duell gegenseitig weg und schon ist ein wichtiger Schritt Richtung Heimvorteil im Viertelfinale gemacht. Und so richtig schlecht gespielt haben die Eisbären zuletzt in Iserlohn und Köln ja nicht, es gab allerdings immer wieder Phasen, in denen die Konzentration fehlte. Das sollte sich gegen die Wild Wings nach Möglichkeit nicht wiederholen, denn immer können sich die Berliner natürlich nicht darauf verlassen, dass die Konkurrenz mitspielt. Schaut man allerdings auf die Ansetzungen für den 50. Spieltag kann genau das vielleicht auch diesmal wieder passieren. Iserlohn, Nürnberg und München spielen in Mannheim, Ingolstadt und Köln. Da geht was für die Eisbären - ein Sieg und die Tabellenführung könnte durchaus wieder drin sein. Und dann ist es bis zum Heimspiel im ersten Viertelfinale wirklich nicht mehr weit - wenn die eigenen Hausaufgaben erledigt werden.


{Gute Ausgangsposition für die Play-offs gesucht}

28. Februar: Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Auswärtsspiel am Wochenende verloren. Vor 13 922 Zuschauern gewannen die Kölner Haie am Sonntag 4:3 (3:2, 1:0, 0:1) gegen die Berliner. Marcel Noebels gelang zwei Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer für die Berliner, zu mehr reichte es aber nicht. Die Eisbären sind dennoch bereits für die Play-offs qualifiziert. Die Haie müssen zwar noch bangen, haben aber auch eine gute Ausgangsposition für die Play-off-Teilnahme. Die Hauptrunde geht in der kommenden Woche mit Partien am Mittwoch, Freitag und Sonntag zu Ende. Meister Adler Mannheim feiert im Kampf um die Play-offs ebenfalls einen wichtigen Sieg. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) bei den Hamburg Freezers durch.

27. Februar: Drei Niederlagen gegen Iserlohn, macht ein 1:3 in der Hauptrunden-Endabrechnung. Jetzt also wieder mal die Haie - ein möglicher Gegner für die Play-offs sind die Kölner und bisher führen die Eisbären 2:1 in den Saisonduellen: Am Sonntag müssen die Berliner in Köln antreten (14.30 Uhr) – für Uwe Krupp ein besonderes Spiel, sicher will der Berliner nach der 1:6-Niederlage im Oktober diesmal bei seinem alten Klub einen freundlicheren Nachmittag verleben als seinerzeit. Dass der Trainer in diesem Zusammenhang dessen Spiel schon mal als eines wie jedes andere einstuft – geschenkt. In jedem Fall würde den Eisbären ein Punkt gut tun, um die Chance auf das Heimrecht in den Play-offs zu festigen. Und es dürfen selbstverständlich diesmal auch zwei oder drei Punkte sein.

26. Februar (II): Die Begegnung in Iserlohn war so ein Spiel, in dem die Eisbären schon früh der gefühlte Sieger waren. Doch es ging in die Verlängerung und schließlich ins Penaltyschießen. Zum Spielbericht.

26. Februar (I): Schweres Wochenende für die Eisbären mit den Spielen in Iserlohn und Köln. "Wir wollen beide Spiele gewinnen", sagte Uwe Krupp. Vor allem die Begegnung mit den Roosters hat richtungsweisenden Charakter, droht doch bei einer Niederlage nach 60 Minuten nicht nur der Verlust der Tabellenführung, sondern gleich der Sturz auf Rang drei. In dieser Saison hatten die Eisbären aber so ihre Mühe mit den defensivstarken, zuweilen sogar passiven Iserlohnern. Einem 3:0-Heimsieg stehen eine 1:2-Heimniederlage und eine 2:3 Auswärtspleite gegenüber. Viele Tore sind demnach eher nicht zu erwarten, wobei die Berliner sich damit zuletzt ohnehin wieder schwerer getan haben. In den letzten sieben Spielen gelangen nur einmal mehr als zwei Tore in einer Partie. Auch weil die Top-Angriffsformation mit Tallackson, Noebels und Darin Olver derzeit ein bisschen schwächelt. Bei Olver hat das auch mit einer Grippe zu tun, die beiden anderen Stürmer sind allerdings fit - sie treffen nur das Tor nicht mehr. Ob sich daran bei den Roosters etwas ändert?

25. Februar (III): Neues von den Eisbären? Nicht wirklich. Uwe Krupp zeigte sich nach dem Training am Donnerstag ein wenig mürrisch. "Dass wir die Play-offs erreicht haben, war ein erster Schritt - mehr nicht." Nächstes Ziel sei jetzt die "bestmögliche Ausgangsposition" zu erreichen. Was das genau heißt, wollte Krupp nicht präzisieren. Warum seine Mannschaft in den letzten Spielen häufiger mal schwach gestartet sei und was er dagegen zu tun versucht, beantwortete der Trainer auch eher allgemeingültig: "Wir müssen besser spielen im ersten Drittel. Unsere Spieler sind aber schon von Anfang an wach - nur die der Gegner aber eben auch." Personell sieht es so aus, dass die Eisbären in Iserlohn wohl wieder mit Petri Vehanen im Tor beginnen werden. Der Einsatz von Darin Olver ist hingegen wegen einer Grippe gefährdet, der Angreifer fehlte ja auch schon im Spiel am Dienstag gegen Krefeld.

25. Februar (II): Jetzt bestätigt (segnet ab) die DEL auch, was seit Wochen bekannt war. Das dritte DEL-Winter-Game wird das bislang kleinste und am 7. Januar 2017 im 30.000 Zuschauer fassenden Stadion von Sinsheim ausgetragen. Mannheim gegen Schwenningen, (gähn, sorry). Da ist ja das nächste DEL2-Winter-Derby der größere Knaller: Frankfurt gegen Kassel. Und fragen uns, tut sich Claus Vetter auch diese Fußballstadionspiele an? Bislang prahlt er immer damit, dass er von Schalke (WM 2010) über Nürnberg, Köln und Dresden (DEL2) alles gesehen hat. Und nun geht es nach - Sinsheim?

25. Februar (I): Bevor Jörg Leopold dann an dieser Stelle die brandheißen Informationen vom Anschlusstraining vor dem West-Wochenende liefert, hier unser Glückwunsch zum Play-off-Einzug.

24. Februar (III): Die Eisbären haben am Mittwoch ohne eigenes Zutun die Play-offs in der DEL direkt erreicht. Dank des Ingolstädter Sieges gegen Mannheim (3:1) sind die Berliner in den verbleibenden fünf Hauptrundenspielen nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen. Das ist doch schon mal ein Erfolg, aber es soll sicher nicht der letzte in dieser Saison bleiben.

24. Februar (II): Noch ein bisschen Analyse gefällig? Warum die DEL in dieser Saison so ausgeglichen ist und sich der Erste gegen den Letzten der Tabelle die Punkte eben nicht im Vorbeigehen sichern kann, erklärt Claus Vetter in diesem Text.

24. Februar (I): Es war ein Arbeitssieg und letztlich hatte Florian Busch am härtesten gearbeitet - sein Tor zum 2:1 in der Verlängerung am Dienstag gegen die Krefeld Pinguine war kaum gefallen, da spottete Geschäftsführer Peter John Lee schon: "Das lag nur am Schläger." Busch, den bajuwarischen Schalk im Nacken, sagte sofort: "Ich bedanke mich bei der Marke Warrior". Ganz so lustig fand Trainer Uwe Krupp das Spiel natürlich nicht, konnte er ja auch nicht, aber natürlich freute er sich über "zwei Punkte gegen einen starken Gegner, der vorher ja vier Mal gewonnen hatte". Und trotzdem noch als Tabellenletzter in Berlin antrat...

23. Februar: Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Vom 20. bis 24. März findet das Finalturnier der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) im Wellblechpalast statt. Sechs Mannschaften spielen dann um den U-19-Titel, in dieser Form ist das eine einmalige Sache. Am Dienstag gaben Sven Felski, Steffen Ziesche und Stefan Ustorf Einzelheiten zum Turnier bekannt, für das derzeit die letzten Vorbereitungen laufen. "Wir wollen ein unvergessliches Event daraus machen", sagte Nachwuchstrainer Ziesche. Und Felski will "alle Kräfte bündeln, um ein tolles Turnier auszurichten." So einfach ist die ganze Sache dann auch gar nicht, schließlich wollen die Play-off-Termine des DEL-Teams mitberücksichtigt werden, damit die Spiele der Talente auch von ein paar Zuschauern verfolgt werden. Dafür wäre es natürlich von Bedeutung, dass sich die Eisbären für das Finalturnier in eigener Halle qualifizieren. Bislang haben das nur Köln und Mannheim geschafft, die damit bereits als Köpfe der beiden Dreiergruppen gesetzt sind. Die Eisbären müssen sich in einer Best-of-3-Play-off-Runde durchsetzen, gegen wen, steht jetzt noch nicht fest. Klar ist dagegen schon, dass sich das Zuschauen lohnt. 29 Euro kostet die Dauerkarte für das Finalturnier, Einzelspiele sogar nur fünf Euro. Karten gibt es überall dort, wo es auch Tickets für die "normalen" Eisbären-Spiele gibt. Auch ein Livestream bei sportdeutschland.tv ist angedacht. Stefan Ustorf zumindest ist schon mal gespannt: "Da kannst du junge Spieler in Stresssituationen auf hohem Niveau beobachten. Das ist hochinteressant für mich und viele DEL-Kollegen. Na dann, gucken wir mal.

22. Februar: Rankel sei dank(el): Der Spielbericht zum 1:0 in Augsburg.

21. Februar: Sonntags spielen die Eisbären am liebsten - zumindest in diesem Kalenderjahr. Da gab es fünf Siege in sechs Spielen. Auch heute in Augsburg? Schauen wir mal. Uwe Krupp kann dabei wieder auf alle 23 Spieler zurückgreifen, mit denen er auch nach Wolfsburg gefahren ist. Ob dann wieder Sven Ziegler und Shuhei Kuji auf der Tribüne landen und zusehen müssen. In jedem Falle sollten die Berliner bei den zuletzt talfahrenden Augsburgern punkten. Sie sind zwar immer noch Zweiter, aber zu Platz fünf sind es inzwischen nur noch vier Punkte. Und nach dieser starken Saison am Ende im Viertelfinale keinen Heimvorteil wäre doch irgendwie enttäuschend.

20. Februar: Nach dem Spiel in Wolfsburg sind die Eisbären heute schon wieder im Einsatz - beim Dauerkartenfest im Wellblechpalast schreiben die Spieler fleißig Autogramme.

19. Februar: Das ging schief, die Eisbären verlieren ihr erstes Spiel nach der Nationalmannschaftspause 2:3 bei den Grizzlys Wolfsburg und damit auch die Tabellenführung. Unser Spielbericht.

18. Februar: Endlich wieder Eishockey! Nach der Nationalmannschaftspause beginnt der Endspurt in der DEL-Hauptrunde. Acht Spiele stehen noch an, die Eisbären wollen möglichst Tabellenplatz eins verteidigen. Ganz so leicht wird das nicht, das Restprogramm mit nur noch drei Heimspielen und fünf Auswärtspartien hat es durchaus in sich. Gleich am Freitagabend gibt es bei den Grizzlys Wolfsburg eine schwere Aufgabe, der Tabellensechste hat vor dem Break fünfmal in Folge gewonnen und liegt in der Tabelle nur sieben Punkte hinter den Berlinern. Die Statistik in dieser Saison spricht für die Eisbären, sie konnten die drei bisherigen Begegnungen allesamt gewinnen - allerdings jeweils mit nur einem Tor Unterschied. Dazu kann Trainer Uwe Krupp praktisch aus dem Vollen schöpfen, einzig Bruno Gervais fällt wegen seines Kreuzbandrisses aus. Für ihn gibt Milan Jurcina sein Debüt im Eisbären-Trikot. Nach zweieinhalbmonatiger Verletzungspause ist auch Frank Hördler endlich wieder dabei, seine Handgelenksverletzung ist ausgeheilt. Da auch Shuhei Kuji einsatzfähig ist, könnte es auf der Bank der Berliner in Wolfsburg richtig kuschlig werden. Zwei Torhüter, sieben Verteidiger und 14 Stürmer treten die kurze Reise nach Niedersachsen an - allerdings dürfen davon nur 21 auf dem Spielberichtsbogen stehen (jetzt erinnern wir uns plötzlich). Uwe Krupp ist in jedem Falle zuversichtlich: "Wir haben gut trainiert die Woche. Die Jungs kamen aus der Pause mit viel Konzentration zurück. Die Arbeitsmoral ist super und sie machen einen guten Job. Jetzt geht’s für uns in den Endspurt." Na dann!

16. Februar (II): Und sonst so? Haben wir zuletzt ein bisschen geschludert im Blog. Wir dachten, wenn die Eisbären Pause machen, machen wir das auch. Aber daran hält sich die Nachrichtenlage ja nicht. Also melden wir mal das wichtigste nach: Shuhei Kuji hat mit Japan für die nächste Olympia-Quali-Runde erreicht und dabei auch überzeugen können. Zwei Treffer und zwei Assists gelangen ihm beim 7:0 gegen Rumänien, außerdem gewann Japan 3:0 gegen Kroatien und 2:1 gegen die Ukraine. Anfang September in Riga treffen die Japaner nun auf Gastgeber Lettland, Österreich - und Deutschland. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für Olympia. Kleiner Lese-Tipp zu Shuhei Kuji noch: Der Morgenpost hat er zusammen mit Herthas Genki Haraguchi ein Interview gegeben. Interessant.

Zurück nach Deutschland. Da haben sich die Adler Mannheim ja von Trainer Greg Ireland getrennt, ihm folgt nun der bisherige Assistent Craig Woodcroft. Ex-Eisbär Steve Walker bleibt im Boot und weiterhin Co-Trainer.

Und weil die Eisbären im letzten DEL-Spiel bekanntlich gegen die Freezers 5:2 gewinnen konnten, auch noch das: Hamburgs Verteidiger Christoph Schubert fällt wegen einer Ellbogen-Verletzung sechs Wochen aus. Man möchte fast schreiben - für den Rest der Saison. Aber vielleicht kommt es ja ganz anders.

16. Februar (I): Heute haben wir Milan Jurcina in Augenschein genommen und und der erste Eindruck ist positiv: angenehmer Typ, wache Augen und immer ein Lächeln auf den Lippen. Unser Text zum Neuzugang, in dem er auch erklärt, warum er die Nummer 68 in Berlin trägt. Und es gibt eine weitere aktuelle Meldung von der Verteidiger-Front: Frank Hördler trainiert wieder voll mit und hofft auf einen Einsatz schon am Freitag in Wolfsburg. Uwe Krupp ist diesbezüglich zwar noch skeptisch, aber wir wagen trotzdem mal die Prognose: da geht was am kommenden Wochenende.

15. Februar: Die Eisbären haben auf die Not in der Abwehr reagiert und kurz vor Ende der Wechselfrist Milan Jurcina verpflichtet. Der 32-Jährige wechselt aus Zagreb nach Berlin und erhält einen Vertrag bis Saisonende. Der slowakischen Nationalverteidiger hat durchaus einen klangvollen Namen: Zwischen 2005 und 2012 spielte Jurcina in der nordamerikanischen Profiliga NHL 451-mal für die Boston Bruins, Washington Capitals, Columbus Blue Jackets und New York Islanders. Mal sehen, was er noch kann...

10. Februar: Das Trainingslager in Garmisch. Unterschlagen? Wir? Dass Constantin Braun und André Rankel ("Toll, mal wieder dabei zu sein") und wer noch so bei der Nationalmannschaft sind? Nö...

9. Februar: Finnland oder Schweden? Gähne- äh Göteborg. Die CHL ist vorbei, Frölunda hat gewonnen. Wir hauen mal ne dpa-Meldung drauf: " Das schwedische Eishockeyteam Frölunda Göteborg ist Champions-League-Sieger 2016. Göteborg bezwang am Dienstag den finnischen Gastgeber Oulun Kärpät mit 2:1 (2:0, 0:0, 0:1). Vor 6614 Zuschauern schossen der Champions-League-Topscorer Ryan Lasch und Spencer Abbot die Tore für den Außenseiter. Den einzigen Treffer im Finale für den amtierenden finnischen Meister erzielte Juhu Keränen. Als letzter der deutschen Champions-League-Teilnehmer waren die Eisbären Berlin im Achtelfinale gescheitert. Oulun Kärpät und Frölunda Göteborg standen sich bereits im Champions-League-Halbfinale 2015 gegenüber. Auch vor einem Jahr hatten sich die Schweden knapp durchgesetzt." Und. noch alle wach?
8. Februar: Pause für die Eisbären-Spieler. Und was macht der Trainer? Weiter arbeiten für das große Ziel. Claus Vetter über die Aussichten von Uwe Krupp in Sachen erste Trainer-Meisterschaft.

7. Februar: Endlich hat es geklappt mit dem ersten Saisontor für Henry Haase. "Einige Steine" seien ihm vom Herzen geplumpst, sagte der Verteidiger nach dem 5:2 gegen die Freezers. Hier geht es zum Spielbericht.

6. Februar: Am Sonntag gibt es dann also das letzte Spiel vor der Pause. Es kommen die Hamburg Freezers, der Lieblingsgegner. So oder so. Unseren Vorbericht gibt es hier zum Nachlesen: Krise? Welche Krise?.

Und nur mal so nebenbei, Claus Vetter hat gar nichts gegen Hertha, ja sogar lange (und oft gern) über die berichtet. Im Gegenteil, er nervt mitunter die Kollegen mit seinen flammenden Reden pro Berliner Profifußball:

5. Februar (II): An der 2:5-Niederlage gegen München (zum Spielbericht) gab es wenig zu rütteln. Uwe Krupp sagte: "München war besser, war heißer." Seine Mannschaft habe zurzeit eben eine etwas schwächere Phase. Ähnlich äußerten sich auch die beiden Verteidiger Constantin Braun und Jens Baxmann. Für das Heimspiel am Sonntag verheißt das allerdings aus Sicht der Eisbären nicht unbedingt Gutes - die Hamburg Freezers kämpfen zurzeit noch um einen Play-off-Platz und wittern nach dem 4:3 am Freitag in Ingolstadt sicher ihre Chance und dürften nicht weniger motiviert auftreten als die Münchner.

5. Februar (I): Das Spitzenspiel gegen München steht an, vorher zum Lesen noch mal das hier: Eine neue Hierarchie.

4. Februar (III): Uwe Krupp muss zahlen. Nach seinem Ausbruch neulich beim Spiel in Düsseldorf ist jetzt das Strafmaß von der Liga festgelegt worden: 1000 Euro, 500 davon werden wegen der "Beschimpfung von Offiziellen" zur Bewährung ausgesetzt. Krupp wird allerdings auch die Bewährungssumme, die 500 Euro werden von ihm an den Förderverein des deutschen Nachwuchs gespendet. "So kommt aus der Sache auch noch etwas Positives raus", sagte der Eisbären-Trainer am Donnerstag.

4. Februar (II): André Rankel steht wieder auf dem Eis: Beim Training am Donnerstagvormittag war der Kapitän nach seinem Ausscheiden am Sonntag beim 2:1 gegen Straubing wieder mit von der Partie. "Ich bin fit und kann am Freitag gegen München spielen", sagte der Kapitän nach dem Training. Gegen die Münchner und seinen Ex-Trainer Don Jackson erwartet er ein enges Spiel, in dem es "auf die "Disziplin ankommt" könnte und darauf weniger Fehler zu machen.

4. Februar (I): Nur mal so, folgende dpa-Meldung, die zeigt ein wenig auf welchen Sport in den Großarenen gesetzt wird (in Düsseldorf, Mannheim gibt es ja auch noch): "Die größten deutschen Multifunktionsarenen haben auch wieder die höchsten Besucherzahlen. Spitzenreiter im Jahr 2015 war die Lanxess arena in Köln mit 1 503 190 Zuschauern vor der Mercedes-Benz Arena in Berlin (1 358 932) und der Barclaycard Arena in Hamburg (1 031 276). Das ergab eine Auswertung der Zahlen von 49 Indoor-Komplexen in Deutschland durch das Magazin „Stadionwelt“. In die Berechnung flossen die Bereiche Sport, Konzert/Show/Entertainment, Firmenveranstaltungen und „Sonstige“ ein. In Köln stehen für Sportveranstaltungen (Haie/Eishockey) 18.700 Plätze zur Verfügung, in Berlin (Eisbären/Eishockey, ALBA/ Basketball) sind es 14.200 und in Hamburg (Freezers/Eishockey und zuletzt HSV/Handball) 13.000."

2. Februar: Das Winter Game in der DEL findet im kommenden Jahr definitiv nicht in Berlin statt. So weit sind sie eben bei den Eisbären noch nicht. Dafür rückt jetzt wieder Sinsheim auf den Plan, die Mannheimer Adler haben nach Tagesspiegel-Informationen vor, am 6. Januar im Stadion der TSG Hoffenheim gegen die Schwenninger Wilds Wings zu spielen (und dafür sogar das Heimrecht getauscht). Die Vorbereitungen auf das Event laufen bereits. Fristgerecht bei der DEL soll sich auch noch die Düsseldorfer EG für das Spiel beworben haben, nachdem die DEG aber schon 2015 Ausrichter war, stehen die Chancen wohl eher schlecht. In Sinsheim hätten dann so gut 30.000 Zuschauer beim Eishockey Platz, das wäre also eine vergleichsweise kleine Nummer zu den bisherigen DEL-Winter-Games in Nürnberg und Düsseldorf, die jeweils von 50.000 Zuschauern im Stadion gesehen wurden (in Düsseldorf waren es etwas mehr).

1. Februar: Der plötzliche Abgang von Co-Trainer Mark Mahon zu den Kölner Haien war am Sonntag nach dem 2:1 gegen die Straubing Tigers beherrschendes Thema bei den Eisbären. Sportdirektor Stefan Ustorf sagte: "Das hat uns sehr überrascht. Wir werden uns jetzt in den kommenden Tagen mit dem Thema beschäftigen." Kandidaten für die Nachfolge gebe es naturgemäß im Überfluss. "Das Telefon hat bei uns am Wochenende Sturm geklingelt, es gibt eben genug Männer in der Branche ohne Job", sagt Ustorf. Überstürzen werde man aber nichts. Trainer Uwe Krupp sagt: "Am Anfang der Saison waren Marian Bazany und ich schließlich auch nur zu zweit." Es sei auch möglich, dass die Saison nur mit einem Co-Trainer zu Ende gespielt werde. "Wenn wir keinen passenden Kandidaten finden, ist das denkbar", sagt Krupp.
Was die Situation um André Rankel betrifft, erwarten die Eisbären frühestens am Montagnachmittag eine Diagnose. Der Kapitän musste am Sonntag nach einem Check eines Gegenspielers ins Krankenhaus, er dürfte zumindest am kommenden Wochenende bei den Spielen gegen München am Freitag und Sonntag gegen Hamburg ausfallen.


Die Eisbären bleiben oben dabei

31. Januar (II): Die Eisbären Berlin haben die Tabellenspitze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verteidigt. Am Sonntag bezwang der frühere Serienmeister die Straubing Tigers mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Hier geht es zum Spielbericht.

31. Januar (I): Als Mark Mahon erstmals im Sportforum auflief, wurde er frenetisch gefeiert vom Publikum. Damals, Mitte der 90er, mischte der Kanadier noch mit Landsmann Doug Murray im Trikot des EHC Braunlage die Ausfstiegsrunde der Regionalliga auf, später dann jahrelang die dritte Liga (heute Oberliga, hieß damals 2. Liga Nord). Bei seinem ersten Gastspiel in Berlin gab es ein 5:1 beim Berliner Schlittschuh-Club. 1000 Braunlager Fans feierten im Welli unter den 1500 Zuschauern. Ab da an ging es steil bergauf in Mahons Karriere, als Spieler war er noch sogar ein Jahr in der DEL (Wedemark), in Japan Nationaltrainer und dann tauchte er vor der Saison als Dolmetscher von Shuhei Kuji bei den Eisbären auf - und als Co-Trainer. Für ganz wenig Salär. Aber Mahon war erst mal im Schaufenster der DEL - genauso wie einst 2005 Don Jackson als Co von Pierré Pagé. Dass sich Mahon also nach einem Arbeitgeber umschaute, war sein gutes Recht. Er bot sich schon seit Wochen an: Dass es dann die Kölner Haie wurden, so kurz vor den Play-offs, das ist schon ein starkes Stück. Nicht nur, dass Mahon viel Wissen über das Team aus Berlin mit an den Rhein nimmt (und dort nicht versenkt), die Haie sind, seitdem sie und ihre oft etwas sprunghafte Geschäftsführung Uwe Krupp rauswarfen, nicht unbedingt ein gern gesehener Gast bei den Eisbären. Prädikat: Alles höchst seltsam.

30. Januar: Mark Mahon wird Sportlicher Leiter der Kölner Haie. Schon am Sonntag tritt der 50 Jahre alte Kandier seinen Dienst bei den Haien an - am Freitag stand Mahon noch als Assistent von Uwe Krupp bei den Eisbären an der Bande. Für die Berliner, die am Sonntag Straubing empfangen (14.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof), kommt der Abgang des Co-Trainers zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenige Wochen vor Beginn der Play-offs.

29. Januar (II): Wir legen auch noch mal nach zum Thema Deal mit Telekom und stellen die Sinnfrage. Wo laufen sie denn nun?

29. Januar (I): Und noch mehr zum Thema Mark Bell: "Als das Training der Eisbären vorbei ist, klopfen die Spieler mit ihren Schlägern auf das Eis. Aufmunterung, Anerkennung. Den Applaus am Donnerstagmittag in der großen Eishalle des Sportforums Berlin hat sich Mark Bell verdient. Fast ein Jahr liegt sein letzter Einsatz in der Deutschen Eishockey-Liga zurück, am Freitag gibt er nun nach der langen Verletzungspause sein Comeback, beim Heimspiel des Tabellenführers gegen den ERC Ingolstadt (19.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof)...." weiterlesen hier.

28. Januar (II): Die lange Leidenszeit hat ein Ende! Mark Bell, die älteren unter den Eisbären-Fans werden sich an den kanadischen Stürmer noch erinnern, soll am Freitag im Heimspiel gegen Ingolstadt (19.30 Uhr/Arena am Ostbahnhof) tatsächlich wieder auf dem Eis stehen. Stefan Ustorf sagt: "Er ist wieder fit und wird spielen." Wegen einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung konnte der Kanadier in dieser Saison noch kein Spiel bestreiten und auch in der Vergangenheit war Bell immer wieder vom Pech verfolgt. Nun also das Comeback, an das viele wohl schon nicht mehr geglaubt haben. Ebenfalls wieder fit ist Mark Olver, dessen Handverletzung aus dem Düsseldorf-Spiel vom vergangenen Sonntag zum Glück doch nicht so schlimm war.

28. Januar (I): DEL zur Telekom! Da haben wir wohl gestern nicht hingeschaut, das heißt aber wohl mit anderen Worten, dass bei ServusTV tatsächlich Schluss ist mit DEL nach dieser Saison: Nach der Basketball-Bundesliga hat auch die DEL die Medienrechte an die Deutsche Telekom verkauft. Der Vertrag umfasst nach DEL-Angaben vom Mittwoch alle Bewegtbildrechte und für die Telekom eine einseitige Option auf weitere vier Jahre. Einzelne Spiele sollen zudem im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden (was immer das heißen mag?). Über die genaue Ausgestaltung des Angebots machten beide Seiten noch keine Angaben. Im Basketball besitzt die Telekom die Rechte seit der Saison 2014/15. Telekom-Kunden können das Angebot kostenlos nutzen. Alle anderen Basketball-Interessierten können es für zehn Euro im Monat erwerben.

26. Januar: Uwe Krupp droht nach seinem Ausraster in Düsseldorf eine Geldstrafe. Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) leitete wegen unsportlichen Verhaltens ein Ermittlungsverfahren gegen den Trainer der Eisbären eingeleitet. Eine Entscheidung soll bis Ende dieser Woche fallen. Zudem ändert die DEL ab der kommenden Saison ihre Regeln für die Verlängerung, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Künftig wird in der Overtime Drei gegen Drei statt wie bisher mit Vier gegen Vier gespielt. Der neue Modus gilt nur für die Hauptrunde, in den Play-offs wird in der Verlängerung dann wie bisher auch mit Fünf gegen Fünf gespielt. Mit der Regelung passt sich die DEL der nordamerikanischen Profiliga NHL an. „Wir erhoffen uns davon, dass die Spiele aufgrund der geringeren Anzahl von Spielern auf dem Eis noch attraktiver werden“, erklärte Wolfsburgs Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf, der auch Leiter der DEL-Sportkommission ist. Die 14 Klubs stimmten nach DEL-Angaben auf einer Gesellschafterversammlung in Köln einstimmig für die Änderung. In der NHL war der Modus Drei gegen Drei für die Verlängerung vor dieser Saison eingeführt worden. Den Regeln des Weltverbandes IIHF entspricht dies nicht. Bei der Weltmeisterschaft im Mai in Russland spielen je vier Feldspieler und ein Torhüter.

25. Januar (II): Ein Video der Pressekonferenz vom Spiel am Sonntag gibt es hier. Sehr interessant.

25. Januar (I): Es war das (DEG)-Wochenende von Barry Tallackson, gemessen an Toren. Da war sein Siegtor am Sonntag und dann war der US-Amerikaner schon beim 2:7 am Freitag (Doppeltorschütze) der einzige Berliner Spieler mit Normalform. Ein interessanter Charakter, vor knapp drei Jahren haben wir uns mal länger mit ihm getroffen, seinerzeit war noch sein Landsmann Jimmy Sharrow (jetzt ein Grizzly) dabei. Hier ist die große Geschichte zum Nachlesen: "Zwei Amerikaner in Berlin"

24. Januar (II): Am Freitag nach der 2:7-Niederlage gegen die DEG hat Uwe Krupp noch erzählt, dass er wegen eines schwachen Spiels nicht ausrasten wird, sondern eine Reaktion von der Mannschaft erwartet. Zwei Tage später in Düsseldorf ist der Eisbären-Trainer dann aber doch ausgerastet. Beim Stand von 2:3 wurde Krupp kurz vor Schluss wegen "Beschimpfung der Offiziellen" auf die Tribüne geschickt. Offenbar hat das noch einmal Kräfte mobilisiert bei seinen Spielern, denn die zeigten die erhoffte Reaktion, holten den Rückstand noch auf und siegten dann sogar in der Verlängerung 4:3. Unseren Bericht zum dramatischen Geschehen in Düsseldorf gibt es hier.

24. Januar (I): Um 14.30 Uhr spielen die Eisbären geht es für die Eisbären heute in Düsseldorf wieder um wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition in den Play-offs. Allerdings tun sich die Berliner gegen die Topteams der Liga erstaunlich schwer. In diesem Falle lügt die Statistik nicht. Wir haben uns das hier mal näher angesehen. Immerhin dürfen sich die Eisbären auf viel Unterstützung der eigenen Fans freuen, rund 1500 EHC-Anhänger reisen mit nach Düsseldorf, 800 davon in einem Sonderzug. Und auch die Ausfallliste dürfte zumindest wieder etwas kürzer sein, denn Henry Haase sollte nach seiner Erkältung wieder mitwirken können und damit der Verteidigung hoffentlich mehr Stabilität verleihen als das im Heimspiel gegen die DEG der Fall war.

23. Januar: Der am meisten gehörte Satz bei den Eisbären am Freitagbend? "Gut, dass wir am Sonntag schon wieder gegen Düsseldorf spielen und uns da anders verkaufen werden." Gesagt von Uwe Krupp, Marcel Noebels, André Rankel, und, und, und. Vor dem trüben 2:7 gegen die DEG an einem Tag, "an dem wir alle bis auf Barry Tallackson nicht ganz bei der Sache waren" (Rankel) gab es da noch die Siegerehrung: Ein Kommentar zur Dynamo-Geschichte der Eisbären.

22. Januar (IV): Wurde aber nicht gut. Düsseldorfer nutzte die Defensivprobleme der Eisbären gnadenlos aus und gewann am Ende 7:2. Hier geht es zum Spielbericht.

22. Januar (III): Wird gut heute, glaubt Jörg Leopold:

22. Januar (II): Das wird nicht ganz so einfach, ohne Gervais. Hier der Vorbericht auf das Spiel gegen die DEG am Freitag (19.30 Uhr, MBA).

22. Januar (I): Vor dem Doppelspieltag gegen die DEG müssen sich die Eisbären neu aufstellen. Bruno Gervais lief am Donnerstag immerhin ohne Krücken durch die Katakomben der Mercedes-Benz-Arena. Ob und wenn ja, wo und wann der Verteidiger nach seinem Kreuzbandriss operiert wird, steht derzeit noch nicht fest. Fakt ist aber, dass die Eisbären sich etwas überlegen müssen, wie es ohne Gervais weitergeht.

Und hoffentlich müssen sie am Freitag nicht auch noch einen weiteren Abwehrspieler ersetzen. Henry Haase nämlich fehlte beim Training wegen eines fiebrigen Infekts. Trainer Uwe Krupp ist aber zuversichtlich, dass Haase schnell wieder gesund wird. Bei Frank Hördler ist das leider nicht der Fall, er fehlt gegen Düsseldorf weiterhin. Auch Shuhei Kuji ist weiterhin nicht einsatzfähig, der Japaner braucht "noch eine Woche", wie er selbst sagt. Und Mark Bell? Der trainiert weiterhin mit der Mannschaft, für den Kader reicht es aber nicht.

Schauen wir noch mal auf die sportliche Komponente, immerhin sind es ja zwei Topspiele nacheinander gegen die DEG. "Das gibt der Sache einen besonderen Beigeschmack", sagt Uwe Krupp. "Es werden sicher gute Spiele, denn die Teams nehmen sich nicht viel. Aber wir sind gut vorbereitet", so der Eisbären-Coach weiter.

21. Januar: Okay, der Draisaitl Peter macht was - er wird jetzt Trainer in Pardubice. Schaun wir mal nicht mehr nach Köln... sondern nach Berlin. Um 10.30 Uhr beginnt das Training in der MBA.

20. Januar (II): Und natürlich schulden wir noch den, ohne ihn wäre ja Uwe Krupp kaum in Berlin: Die Kölner Haie haben auf ihre Dauerkrise reagiert und sich von Cheftrainer Niklas Sundblad getrennt. Am Mittwoch teilte der Verein mit, dass Sundblad und auch Co-Trainer Petri Liimatainen von ihren Aufgaben entbunden worden seien. Nachfolger wurden vorerst nicht bekanntgegeben. Jetzt raten wir mal und fragen uns: WAS MACHT EIGENTLIHCC PETER DRAISAITL??? Nüscht. Noch nüscht.

20. Januar (I): Sagt mal, sagt ihr denn gar nichts zu der Ehrung der Meistersmannschaft von 1966... dooooch! Also, wo jetzt alle Jubliäum feiern in der Stadt, von Köpenick bis Kreuzberg, da feiern auch die Eisbären mit. Und zwar ihren Vor-Vorgängerklub, den SC Dynamo: Am kommenden Freitag (22.01.2016, 19:30 Uhr, Mercedes-Benz Arena Berlin) wird der 50. Geburtstag des ersten Dynamo-Berlin-Meistertitels in der DDR-Oberliga zelebriert. Die Eisbären werden vor dem Spiel gegen Düsseldorf die zwölf anwesenden Spieler des Meisterteams vom 1966 und ihren Trainer ehren. Mit sind Hartmut Nickel, Bernd Karrenbauer und der damalige Topscorer und Kapitän Joachim Ziesche. Der Eisbären-Vor-Vorgängerclub SC Dynamo Berlin gewann 15 Mal den Meistertitel in der DDR-Eishockey-Oberliga. Zum ersten Mal 1966 war das noch schwieriger als zum letzten Mal 1988 (da gab es nur noch zwei Teams). 1990 erfolgte dann die Umbenennung in EHC Dynamo Berlin und 1992 in EHC Eisbären Berlin.

19. Januar (II): Wäre ja fast untergangen an dem trüben Tag für die Eisbären, dass die "Eishockey News" noch mit einem erfreulichen "Sensatiönchen" um die Ecke kam: Leon Draisaitl halte seine Teilnahme an der WM in Russland und an der Olympia-Qualifikation grundsätzlich für möglich, heißt es. „Wenn es eine Chance für mich gab, für Deutschland zu spielen, war ich eigentlich immer da, und das wird sich auch nicht ändern“, sagte der Stürmer der Edmonton Oilers dem Blatt. „Wenn ich Zeit habe, und ich frei bin, dann werde ich auf jeden Fall für Deutschland spielen.“ Alles andere hätte auch überrascht. Oder auch nicht. Absagen aus Nordamerika gehören ja im deutschen Eishockey leider zum schlechten Ton.

Noch mal zum Fall Gervais: Die Eisbären haben ja mit Kai Wissmann noch einen "sehr starken Verteidiger" (O-Ton Sportdirektor Stefan Ustorf) in der Zweiten Liga am Herumlaufen. Der sollte nun schnellstens in Berlin sein Talent beweisen. "Der Kai hat große Fortschritte gemacht", sagte Uwe Krupp erst kürzlich. Denn neben Gervais fehlt ja auch Frank Hördler in der Defensivabteilung. In jedem Fall wird es spannend werden, zu sehen, wie die Eisbären mit dem ersten großen personellen Rückschlag umgehen können.

19. Januar (I): Leider keine gute, sondern eine ganz schlechte Nachricht im Fall Bruno Gervais. Die Saison ist vorbei für den kanadischen Verteidiger. In der Folge eines unglücklichen Zusammenpralls mit einem Gegenspieler in der Partie am vergangenen Sonntag bei den Adler Mannheim erlitt der Kanadier einen Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie. Gervais besitzt bei den Eisbären einen Vertrag über die laufende Saison hinaus.

18. Januar (II): Die Eisbären sind erst am Mittag in Berlin gelandet, eine (hoffentlich gute) Nachricht im Fall Gervais wird es daher wohl erst morgen geben, heißt es.

18. Januar (I): Es war ja insgesamt ein packendes Spiel, das 2:3 der Eisbären in Mannheim am Sonntag. Uwe Krupp sagte sogar, dass er "insgesamt" mit dem Spiel zufrieden sei - "mit dem Ergebnis natürlich nicht". Und dann gab es ja auch noch die unschöne Szene als Bruno Gervais, von zwei Mitspielern gestützt, im zweiten Drittel vom Eis musste. Wie schwerwiegend die Knieverletzung des Kanadiers ist, wird sich am Montag schon in den Untersuchungen zeigen. Es sah sehr nach Bänderverletzung aus - ein Ausfall von Gervais wäre sicher eine Schwächung für die Berliner Abwehr. Und das ausgerechnet vor der Doppelvorstellung am kommenden Wochenende gegen die Düsseldorfer EG, die seit Sonntag als Tabellendritter nur noch drei Punkte hinter den Eisbären rangiert.

17. Januar: 80 Millionen Dollar für 8 Jahre bekommt Anze Kopitar bei den LA Kings - und die Eisbären beklommen hoffentlich am Sonntag 3 Punkte in Mannheim. Unser Vorbericht.

16. Januar (II): Das Fernsehspiel steht an. Um 17.45 Uhr können dann alle die Eisbären am Sonntag auf ServusTV verfolgen. Hoffen wir mal, dass Spiel 3 gegen die Adlerchen Mannheim (eines verloren, eines gewonnen in dieser Saison gegen die) es auch ein Gernsehspiel wird. Apropos Servus: Die Österreicher wollen ja angeblich zum Saisonende aussteigen, bzw. nicht mehr zahlen an die DEL - munkelt die Szene. Eisbären-Sportdirektor Stefan Ustorf sagt: "Ich weiß von nichts. Aber ich weiß, dass die DEL viele Möglichkeiten hat." Soso. An sich ein Anachronismus, dass immer noch von einem "Fernsehspiel" die Rede ist. In der Basketball-Bundesliga (BBL) lassen sich ja online inzwischen alle Spiele live verfolgen. Gut, die Klubs verdienen nicht oder zahlen sogar drauf (?) - aber, man kann es sehen. Vielleicht sollte die DEL auch ganz andere Wege gehen. Das "Winter Derby" von Dresden hatte vor einer Woche 8,5 Prozent Marktanteil - und das auf MDR! Ustorf sagt allerdings: Wenn die Liga die Produktionskosten für die Übertragungen zahlen müsse, werde es zu teuer. Aber auf Laola1TV gibt es doch auch schon das FanTV und Bundestrainer Marco Sturm sagte kürzlich, er könne mit einer speziellen Software alle DEL-Spiele sehen. Die werden ja schließlich auch in den Stadien aufgezeichnet, im Zeitalter der Videowände. Also, mal weiterdenken, DEL!

16. Januar: Prima gelaufen, die Verfolger haben gepatzt und nun liegen die Eisbären satte fünf Punkte vor RB München. Der Bericht zum 4:1 in Ingolstadt ist hier nachzulesen. Mehr zum Spiel am Sonntag in Mannheim folgt och im Laufe des Tages.

15. Januar (I): Auch die Kabine im Welli war vor unserem Praktikanten-Quartett nicht sicher: Ein Besuch beim Eisbären-Training, hier zum Nachlesen.

14. Januar (II): Ohne den verletzten Shuhei Kuji (Infektion) und den schon länger verletzten Verteidiger Frank Hördler treten die Eisbären am Freitag beim ERC Ingolstadt an (Beginn 19.30 Uhr). Angreifer Mark Bell wird dafür wieder im Kader sein, aber wohl noch nicht zum Einsatz kommen. Ein Vorbericht auf das Auswärtswochenende gibt es hier.

14. Januar: Nun steht also wieder ein Auswärtswochenende an. Zunächst geht es am Freitag nach Ingolstadt. Die Panther haben sich nach holprigem Saisonstart etwas gefangen, sind aktuell Zehnter und haben inzwischen genauso viele gebürtige Berliner im Aufgebot wie die Eisbären (drei ganz erfahrene Spieler: Alex und Björn Barta, Patrick Köppchen). Am Sonntag gibt es dann das Servus-TV-Spiel (17.45 Uhr) in Mannheim. Interessante Ansetzungen, mal sehen, was gegen Vizemeister Ingolstadt noch Noch-Meister Mannheim so rauskommt (wir wissen, Claus Vetter hat an dieser Stelle schon mal von einer neuen Ära der Adler geschrieben - Asche auf sein Haupt.).

Bliebt noch nachzutragen vom Sonntag, dass die Aktion zu Gunsten der Kältehilfe der Berliner Stadtmission 4,5 Tonnen an Sach- und Kleiderspenden, sowie 2650 Euro brachte. Gut!

11. Januar (II): Immer aufgedreht, aber auch immer wichtiger: Mark Olver hat sich bei den Eisbären nach einem holprigen Start zu einem Leistungsträger entwickelt. Hier geht es zum Porträt.

11. Januar: An sich war es ja keine Überraschung, dass Trainer Uwe Krupp seiner Mannschaft nach dem Erfolg am Sonntag einen freien Montag gestattete. Henry Haase hatte unmittelbar nach dem Spiel gegen die Schwaben darauf schon spekuliert. "Nach dem engen Programm brauchen wir wohl alle mal einen Tag zum Verschnaufen", hatte der Verteidiger nach dem 4:2 gegen Augsburg gesagt. Einem Spiel, in dem er fast sein erstes Saisontor erzielt hätte. Schließlich wurde der Treffer zum 1:0 aber doch Bruno Gervais zugeschrieben. Haase war sich auch nicht sicher, ob der den Puck noch abgefälscht hatte. "Da waren sechs Beine, sechs Arme und ein paar Schläger um mich herum, ich weiß es wirklich nicht", sagte Haase. Auf den ersten Saisontreffer muss er also noch warten, vielleicht klappt es ja am Freitag beim nächsten Spiel der Eisbären in Ingolstadt.

10. Januar (II): Spielfreudig, laufstark und kombinationssicher präsentierten sich die Eisbären am Sonntag vor 13.922 Zuschauern gegen Augsburg. So endete für die Berliner also auch das zwölfte Heimspiel in Serie gegen die bayrischen Schwaben mit einem Sieg. Zum Spielbericht.

10. Januar (I): Gegen Augsburg spielen die Eisbären zuhause besonders gern. Zuletzt haben die Berliner elf Heimspiele am Stück gegen die Panther gewonnen, wie BZ-Kollege Michael Lachmann herausgefunden hat. Die Augsburger wittern diesmal aber eine Chance. Zuletzt gab es drei Siege hintereinander für die Schwaben in der Liga. Und dabei stand zur Abwechslung auch mal die Defensive stabil. Nur jeweils ein Gegentor kassierten die Panther, die ansonsten eher wegen ihrer Offensive gefürchtet sind. Diesbezüglich sind sie nämlich das beste Team der gesamten Liga. Das könnte demnach also interessant werden.

9. Januar (II): Claus Vetter war beim Winter Derby im Dresden und hat dort ein spannendes Eishockeyspiel gesehen. Auch das Drumherum konnte sich sehen lassen, wie er hier schreibt. Vielleicht muss er ja 2017 nicht erst verreisen, um Freiluft-Eishockey zu sehen. Es hält sich weiterhin das hartnäckige Gerücht, dass es im nächsten Jahr das Spektakel im Berliner Olympiastadion geben könnte. Mal sehen, ob es auch so kommt.

9. Januar (I): Mark Olver ist bisher in dieser Saison bei den Eisbären noch nicht so richtig glücklich geworden. 19 Spiele hat er nach seinem Wechsel zu den Berliner bestritten, der Treffer in Nürnberg war erst sein vierter. Es war sein erstes Tor seit ziemlich genau einem Monat. War er deswegen so überrascht? Gegenüber Eisbären-Pressesprecher Daniel Goldstein erklärte er im Interview nach dem Spiel: "Ich habe so lange kein Tor mehr geschossen, da ist mir eine Last von den Schultern gefallen." Und wie hat er das Spiel sonst gesehen? "Wir haben uns gewehrt, aber zu viele Strafzeiten genommen. Glücklicherweise konnten wir noch ausgleichen." Das ganze Interview gibt es hier. Trotz der nicht so überragenden Statistiken hat sich die Olver-Verpflichtung aber schon ausgezahlt. Die Eisbären haben durch ihn mehr Tiefe im Kader und inzwischen tatsächlich vier ähnlich starke Reihen.

Fehlt noch die Reaktion von Uwe Krupp zum Spiel in Nürnberg: Auf der Eisbären-Website wird er wie folgt zitiert: "Ich war mit dem ersten Drittel zufrieden, wir wissen, dass es in Nürnberg immer ein gutes, enges Spiel wird. Wir waren gut im Spiel und konnten aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. Das zweite Drittel geht komplett an Nürnberg und wir waren glücklich, dass wir nicht mit einem höheren Rückstand rausgegangen sind. Das letzte Drittel hat uns gehört mit vielen Chancen, wir waren aber viel auf der Strafbank. Der Ausgleich war irgendwie verdient und im Penaltyschießen war das Glück auf Nürnberger Seite. Insgesamt war es ein gutes Eishockeyspiel und spannend für die Zuschauer."

8. Januar (II): Ein Punkt für die Eisbären in Nürnberg. Den kann man schon mal mitnehmen. Unser Spielbericht.

8. Januar (I): Bevor die Eisbären am Abend in Nürnberg antreten, haben wir hier noch einen Lesetipp. Claus Vetter schreibt anlässlich des Winter Derbys 2016 zwischen Dresden und Weißwasser am Samstag im Dynamo-Fußballstadion über die Situation im ostdeutschen Eishockey. Den Artikel gibt es hier. Und dabei wird es nicht bleiben, Kollege Vetter wird sich das Spiel live vor Ort anschauen und hat dann sicherlich noch einiges mehr zu berichten.

7. Januar (II): Ungewohntes Bild bei den Eisbären: Am Donnerstag waren alle Spieler der Profimannschaft beim Training auf dem Eis. Frank Hördler auch und sogar Mark Bell, der in dieser Saison noch gar nicht spielen konnte. Bell sagt: „Ich fühle mich noch etwas ungelenk, aber es fühlt sich besser an. Ich glaube, dass ich noch vor den Play-offs noch zurück sein werde.“ Die Endrunde beginnt erst in zwei Monaten, am Freitag muss der Tabellenführer der DEL bei den Nürnberg Ice Tigers (Beginn 19.30 Uhr) antreten. Zuletzt verloren die Berliner im November 2:6 gegen die Franken. Trainer Uwe Krupp sagt: „Die Nürnberger kommen mit viel Tempo, da müssen wir die Räume eng halten. Die Mannschaft hat sehr viel Qualität.“

7. Januar (I): Die Eisbären helfen mal wieder, schön! Beim Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Sonntag (14.30 Uhr) gibt es einen Aktionstag zugunsten der Berliner Kältehilfe. Die Anhänger führen im Rahmen des Spiels zusammen mit dem Klub wieder die inzwischen schon alljährliche Aktion zugunsten der Kältehilfe der Berliner Stadtmission durch. Alle Fans sind aufgerufen, Sachspenden mitzubringen und auch die Geldbörse zu öffnen - abseits der Verpflegungsstände natürlich. Mehr zum Thema unter www.eisbaeren.de.

6. Januar: Was war das für ein berauschendes Eishockeyspiel am Dienstagabend. Vielleicht sogar das Beste der Eisbären in diesem Jahr, zumindest im letzten Drittel. Da haben sie die Haie so richtig an die Wand gespielt. 22:7-Schüsse zugunsten der Berliner hatte ihr Trainer gezählt. Uwe Krupp sagte: "Das war ein schweres Spiel, ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie wollte unbedingt gewinnen." Für einen Berliner Stürmer war es ein ganz besonderes Spiel: Laurin Braun schoss sein erstes Saisontor, das 2:1. Natürlich sei er da erleichtert, sagte Braun. "Aber Tore sind ja nicht alles. Schüsse blocken, kämpfen, ich gebe immer alles." Sein Trainer verteilte dann auch ein Fleißkärtchen an den Mann mit der Nummer 12. "Laurin arbeitet immer hart", sagte Krupp. "Das Tor hat er sich verdient." Braun hatte derweil auch schon ein neues Ziel formuliert nachdem die Berliner am Dienstag die Tabellenführung zurückerobert hatten - Düsseldorf hatte gegen Iserlohn verloren. "Wir wollen nun unter die ersten Drei kommen", sagte Braun. "Dann haben wir eine gute Ausgangsposition für die Play-offs." Das war seinem Trainer dann doch zu forsch. Etwas jedenfalls. "Gut, dass Laurin Braun unter die ersten Drei kommen will", sagte Krupp. "Aber Platz sechs würde mir auch reichen."

5. Januar (II): Heute Abend spielen die Eisbären gegen Haie. Im Tor wird dann wieder Petri Vehanen stehen. Sein Vertreter Kevin Nastiuk hat damit kein Problem - und auch ansonsten ist die Beziehung der Berliner Goalies durchaus harmonisch. Jörg Leopold hat mit beiden gesprochen.

5. Januar (I): Noch einmal Neues aus Schwenningen. Da haben sich die Wild Wings am Montag von Patrick Pohl getrennt. Die frühere Eisbären-Spieler stand letztmals am Sonntag im Team der Schwenninger - passenderweise in Berlin. Nun wechselt er in die DEL 2 nach Crimmitschau. So richtig glücklich ist Pohl bei den Wild Wings nicht geworden. In dieser Saison reichte es nur zu einem Tor in 33 Spielen. Mal sehen, ob sich der bald 26-Jährige bei seinem neuen Klub wohler fühlt. Immerhin kennt er sich bei den Eispiraten ja aus, als Förderlizenzspieler der Eisbären bestritt er zwischen 2010 und 2012 schon 54 Spiele für die Crimmitschauer.

4. Januar (II): Die Vorbereitungen auf das Köln-Spiel liefen gut, am Montag durfte die Mannschaft in der Arena am Ostbahnhof trainieren. Dort geht es am Dienstagabend gegen die Haie (19.30 Uhr). Bisher steht es ja 1:1 nach Siegen in dieser Saison (1:6 in Köln und 5:2 in Berlin). Frank Hördler muss dabei wieder zuschauen. Der Verteidiger pausiert derzeit wegen einer Handgelenksverletzung. Immerhin steht Hördler wieder auf dem Eis, am Montag trug er ein rotes Jersey. Mit dem Puck kann er allerdings noch nichts machen, ein wenig frustrierend ist das Ganze für ihn natürlich schon. Vor allem, weil derzeit unklar ist, wann Hördler wieder spielen kann. Eine seriöse Prognose dazu gibt es nicht. Positiv aus Eisbären-Sicht: Hördler ist derzeit die einzige Stammkraft, die fehlt. Das tröstet den sicherlich kaum, aber es gibt ihm womöglich mehr Zeit zur vollständigen Heilung.

4. Januar (I): Es war dann ja weniger aufregend beim 6:2 gegen Schwenningen, aber dafür wichtig. André Rankel sagte: "Es gibt Phasen wie zuletzt, da klappt wenig. Aber jetzt sind wir wieder in der Spur." Und zur (behobenen) Torschießkrise der Eisbären in den Spielen zuvor (0:3 in München, 1:2 gegen Iserlohn) sagte der Kapitän: "Das traf auf mich ja nicht zu, ich hatte ja gegen Iserlohn auch getroffen. Aber wir wussten alle, dass wir wieder Tore schießen würden. Wir müssen Chancen kreieren und das haben wir heute geschafft."

Im Tor bei den Berlin vertrat am Sonntag Kevin Nastiuk Stammtorwart Petri Vehanen. Rankel sagte dazu: "Nastiuk hat das sehr gut gemacht und einige wichtige Schüsse pariert. Sein erster Sieg ist sehr, sehr wichtig - für ihn und für uns." Der so gelobte Nastiuk sagte allerdings: "Petri spielt super in dieser Saison. Ich unterstütze ihn so gut es geht, wir sind auch gut befreundet. Ich bin immer bereit zu spielen, natürlich möchte ich nicht wieder drei Monate auf den nächsten Einsatz warten müssen." Das wird sich zeigen, denn sein Trainer Uwe Krupp sagte: "Nastiuk war gut, er hat uns am Anfang im Spiel gehalten. Wir wollten ihn schon früher mal bringen, aber wenn ein Torwart so eine gute Serie hat wie Petri zuletzt, ist es schwer ihn rauszunehmen."

Zu guter Letzt war natürlich auch noch Jonas Schlenker ein Thema, der Wechsel wurde ja bereits um 2 Uhr morgens vom TSP Sport-Twitter-Account am 1. Januar verkündet (endlich auch mal was exklusiv, und dann so einen Hammer! Yes!) Schwenningens Trainer Helmut de Raaf zu den Gründen für die Schlenker-Verpflichtung: "Uns fehlt Tiefe im Kader. Jonas hat schon DEL-Erfahrung und kommt aus Schwenningen. Außerdem kenne ich ihn schon länger. Ich denke, dass er der Mannschaft helfen kann."

3. Januar (II): Los geht es und Jörg Leopold ist vor Ort und hat in der 8. Minute das Führungstor von Petr Pohl gegen die Wild Wings gesehen (Vorlage Laurin Braun). Noch im ersten Drittel erhöht Bruno Gervais auf 2:0. Gegen Ende des zweiten Drittels gibt es dann einen Doppelschlag und nach den Toren von Noebels und Rankel steht es 4:0 - die Entscheidung? Sieht so aus, keine fünf Minuten mehr zu spielen und die Eisbären führen 5:2 (Das zweite Tor für die Gäste hat tatsächlich Jonas Schlenker erzielt). Jetzt gibt es noch mal Videobeweis und jetzt steht es... 6:2, Torschütze Machacek. Den Spielbericht frisch aus dem Stadion gibt es hier.

3. Januar (I): Gleich treten die Eisbären gegen Schwenningen an. Und damit diesmal wohl gleich gegen zwei, eigentlich ja sogar drei ehemalige Kollegen. Neben Jonas Schlenker spielen ja auch noch Alex Trivellato und schon länger Patrick Pohl bei den Wild Wings. Drei Punkte sind eigentlich Pflicht für die Berliner, nach zuletzt zwei Niederlagen soll der Start ins neue Jahr nicht auch noch verpatzt werden. Ganz so leicht dürfte es aber nicht werden, zwar konnten die Eisbären die beiden Auswärtsspiele in Schwenningen für sich entscheiden. Beim 3:2 und noch mehr beim 8:7 nach Verlängerung hatten die Berliner allerdings ordentlich Mühe. Mal sehen, wie es heute läuft.

1. Januar (II): Peter John Lee wird am Samstag 60. Der Geschäftsführer der Eisbären im Porträt.

1. Januar (I): Ein frohes Neues Jahr! Hier dann noch mal ein kurzer Nachklapp auf Iserlohn und eine Vorschau auf das nächste Heimspiel am Sonntag um 14.30 Uhr. Und natürlich gutes Ankommen beim nächsten Eisbären-Gegner Schwenningen, Jonas Schlenker:


Der Dezember - es geht nach oben

31. Dezember: Spielt er in der nächsten Saison bei den Eisbären? Stürmer Nicholas Petersen von den Iserlohn Roosters hat angeblich schon einen Vertrag bei den Berlinern unterschrieben. Nach dem Spiel am Mittwochabend haben wir mal nachgefragt bei Jari Pasanen. Der Trainer des Tabellendritten sagte angesprochen auf einen möglichen Wechsel des 26-Jährigen: "Ich weiß es nicht. Aber wenn Berlin ihn bekommt, dann dürfen sie sich auf einen guten Spieler freuen." Ähnlich äußerte sich Uwe Krupp: "Petersen ist ein interessanter Spieler, an dem viele Teams dran sind." Ob auch die Eisbären? Das sei Sache von Stefan Ustorf und Peter John Lee. Wir sagen mal: Ein Dementi klingt anders und schauen, wann es womöglich eine offizielle Bestätigung gibt.

30. Dezember (II): Die Eisbären zeigten sich gegen die Roosters nicht von ihrer besten Seite: Das Aufbauspiel war schlampig, im gegnerischen Drittel wurden kaum Zweikämpfe gewonnen. Der Anschlusstreffer zum 1:2 von André Rankel in der vorletzten Minute kam dann deutlich zu spät. Zum Spielbericht.

30. Dezember (I): Gegen die Iserlohn Roosters wird heute wieder eine volle Hütte am Ostbahnhof erwartet. Alle, die gern dabei wären, aber keine Karte mehr bekommen haben, dürfen wie schon am Montag live bei Servus.TV mitfiebern. Das Spiel läuft dort ab 19.30 Uhr. Sportlich dürfte es in jedem Falle interessant werden, wenn der Tabellenführer den Dritten empfängt. Und das letzte Duell liegt ja noch gar nicht so lange zurück, am Nikolaustag gewannen die Eisbären daheim 3:0. Petri Vehanen gelang damals in einem sehr intensiven Spiel sein erster Shutout. Seither haben die Iserlohner ein bisschen an Stabilität eingebüßt und in nur sieben Spielen 26 Gegentore kassiert. Gerade auswärts waren die Roosters zuletzt wenig souverän, einen Dreier gab es in der Fremde schon sieben Mal in Folge nicht mehr. Bleibt das am Mittwochabend so? Die Eisbären dürften nichts dagegen haben.

28. Dezember (II): München ist bisher nicht wirklich eine Reise wert für die Eisbären. Nach dem 1:2 vor gut zwei Wochen im kleinen Eissportzentrum verlieren die Berliner diesmal vor 10.000 Zuschauern in der großen Olympiahalle 0:3. Den Spielbericht gibt es hier - und den nächsten Sieg für den Immernoch-Tabellenführer ja vielleicht schon am Mittwoch daheim gegen Iserlohn.

28. Dezember (I): Die Eisbären sind in München angekommen. Und wer ist mit dabei? Florian Busch (siehe Tweet). Ob er am Abend auch spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. Wäre für den Ur-Bayern natürlich bitter, zumal es endlich mal richtig viele Zuschauer geben wird. Die Münchner spielen nämlich in der großen Olympiahalle. Da kamen schon am Sonntag gegen Augsburg 9.700 Zuschauer. Mal sehen, wie das heute aussieht. Im Fernsehen gibt es das Spiel auch live, ab 19.30 Uhr ist Servus.TV auf Sendung.

27. Dezember: Wie spielt ein Tabellenführer? So!

26. Dezember: Hiermit erklären wir Weihnachten für beendet und blicken auf tolle Eishockey-Tage. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es los mit der Trikot-Zeremonie für Denis Pederson und einem 1:0-Heimsieg gegen Wolfsburg. Das wurde durchaus emotional. Schon am 28.12. folgt dann das Auswärtsspiel der Berliner in München - und das zur Abwechslung mal auf großer Bühne. Die Bayern spielen in der Olympiahalle und erwarten deshalb ein paar Zuschauer mehr als sonst. Damit ist das Jahr 2015 für die Eisbären aber immer noch nicht beendet, denn wiederum zwei Tage später gibt es noch ein Spitzen-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters. Erst dann ist wieder ein bisschen Zeit zum Durchatmen.

22. Dezember (II): Den ersten Titel haben die Eisbären nun schon gewonnen und zwar einen mit einem besonders wohlklingenden Namen: Weihnachtsmeister. Auf jeden Fall feiern sie das Fest als Spitzenreiter. "Das ist eine schöne Sache", sagte André Rankel nach dem 5:3 gegen die Freezers in Hamburg, "aber wir müssen Stück für Stück weiterarbeiten. Den Bericht zum Spiel gibt es hier.

22. Dezember: Nun können sie einem ja fast schon leid tun, diese Freezers. Die 1:5-Heimklatsche gegen Wolfsburg wirkt noch. Bei der Rauferei im Training (siehe unten) am Montag wurden "rund 100 Fans, darunter viele Kinder, wurden Zeuge dieses Eklats", berichtet das Hamburger Abendblatt. Na aber, da werkelt das deutsche Eishockey jahrelang an seinem Ruf und dann kommen die Freezers und reißen in einer Trainingseinheit alles ein? Okay, Karneval ist gerade nicht. Mal sehen, wie es mit dem Hamburger Humor heute Abend steht. Sportlich ist festzustellen: Bei den Freezers feiert Sébastien Caron nach überstandener Verletzung sein Comeback im Tor. Die Hamburger sind das einzige Team, gegen das die Eisbären in dieser Saison noch nicht gewonnen haben (0:3 in Hamburg, 2:3 n.P. in Berlin) - das ändert sich also erst am Dienstagabend (frühestens, Laola1 zeigt das Spiel ab 19.30 Uhr live).

21. Dezember (II): Da war ja anscheinend richtig Stimmung am Montag in der Trainingshalle der Freezers im Hamburger Volkspark. Kollege Alexander Berthold vom "Hamburger Abendblatt" twitterte von der "Übungseinheit" der schlagfertigen Truppe: "Trainingsschlägerei bei den Freezers. Müller haut Schmidt eine blutige Nase. Anschließend Zwist mit Festerling." Hoppla, die scheinen sich ja richtig akribisch auf die Eisbären vorbereitet zu haben. Oder doch nicht, denn dann twitterte unser geschätzter Hamburger Kollege hinterher: Alles nicht so schlimm. "Müller und Festerling sprachen sich auf dem Eis aus, gaben sich die Hand. Interne Konsequenzen gab es keine."
Na, wenn die Freezers vor dem Spiel am Dienstag gegen die Eisbären sich schnell noch mal informieren wollen, wie guter Teamgeist ohne interne Boxkämpfe funktioniert, dann sei ihnen dieser Text zur Lektüre empfohlen. Na dann, auf ein gutes Spiel am Dienstag! Mal sehen, wer wen schlägt in Hamburg.

21. Dezember: Und morgen geht also zu den Freezers. Wir werden dem geschätzten Kollegen Jörg Leopold auf dem Weg in die Arena im Hamburger Volkspark die ihren Namen dauert ändert, noch eine Vorschau mitgeben. Bald an dieser Stelle mehr.

20. Dezember (III): Ein interessanter Spieltag in der DEL ist vorbei - standesgemäß (jawoll, wir können auch Stanzen!) war da wohl vor allem das Resultat der Eisbären. Mehr hier zum Nachlesen.

20. Dezember (II). So, los geht es mit dem Spiel in Krefeld. Constantin Braun spielt - mit Gitter. Mal sehen, ob die Auswärtsmannschaft dann so aufdreht, wie heute Nachmittag in Köln. Dort schossen die Straubinger zwicshen der 4. und 10. Minute FÜNF Tore. Die Haie verloren schließlich "nur" 2:5. So viel ist in Krefeld im ersten Drittel noch nicht los, obwohl das Spiel sehr munter, aber auch sehr ausgeglichen ist. Nach 20 Minuten geht es aber beim Stand von 0:0 in die Kabine. Eisbären-Stürmer Sven Ziegler hat sich kurz vor der Pause verletzt, nach einem Check von Lars Driendl. Der Krefelder fuhr Ziegler in die Bande, wie es so unschön heißt. Ziegler wird wohl nicht mehr aufs Eis zurück kehren. Zur Hälfte des Spiels steht es immer noch 0:0.

Dann aber trifft Darin Olver trifft nach einem Konter zum 1:0 für die Eisbären. Und nun hat Julian Talbot mit einem herrlichen Rückhandschlenzer auf 2:0 erhöht - und jetzt ist die Hälfte des Spiel wirklich vorbei. Die Eisbären spielen sehr stark, obwohl die Krefelder Ende des zweiten Drittels noch einmal kommen im Powerplay. Jetzt kommt es noch mal ganz Dicke: Travis Mulock sitzt schon draußen, Constantin Braun folgt ihm. Krefeld für 38 Sekunden mit 5:3. Aber es passiert nichts mehr. Zweite Pause, 2:0 Eisbären.

Das letzte Drittel beginnt weniger gut, nach schlechter Abwehrarbeit gelingt Scott Valentine das 1:2 für den KEV. 16 Minuten sind es noch - oder mehr? Wohl kaum, denn nach einem Konter erhöht Darin Olver auf 3:1. Schöner Treffer! Aber noch ist nichts entschieden, David Fischer überwinde Eisbären-Goalie Vehanen. 3:2, noch neun Minuten. Nur noch wenige Sekunden, Krefeld nimmt den Torwart vom Eis. Aber es passiert nicht mehr! Tabellenführung verteidigt!

20. Dezember (I): Am Sonntag gilt es also, die frisch eroberte Tabellenführung zu verteidigen, bei den Krefeld Pinguinen (17.45 Uhr, live auf Servus TV), die sich ja so durch die Saison holpern. Leider waren die Eisbären beim Abschiedsspiel von Trainer Rick Addouno dabei. Ein 0:4 gab es am 1. November in Berlin, wenige Tage später trat der Kanadier zurück. Franz Fritzmeier wurde Nachfolger des bis dahin dienstältesten Trainers der Liga. Besser geworden ist es beim KEV seitdem nicht, im Gegenteil: Sie sind aktuell Tabellenletzter der DEL und blieben es - hoffentlich und aus Berliner Sicht - auch am späten Sonntagabend.

18. Dezember (IV): Drei Auswärtsspiele in fünf Tagen stehen für die Eisbären an. Und das erste davon haben die Berliner mit Bravour gemeistert. Bei den Straubing Tigers siegten sie im 27. Spiel der Hauptrunde 7:4 (2:0, 0:2, 5:2). Durch den Erfolg sind die Berliner neuer Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Hier geht es zum Spielbericht.

18. Dezember (III): Die Vorfreude auf heute Abend steigt. Leider ist Straubing aber nicht so weit weg von Wien (auch bildlich gesprochen). Und da gab es ja eine große Enttäuschung bei der U-20-B-WM. Claus Vetter hat die Bedeutung des Scheiterns eingeordnet.

18. Dezember (II): Und sie sind dann mal weg. Warum den Eisbären die seit dieser Saison neue Gestaltung des Spielplanes aber entgegenkommt: hier zum Nachlesen.

18. Dezember (I): Der Donnerstag endete miserabel für die Zukunft des deutschen Eishockeys. Die U-20-Nationalmannschaft hat bei der B-WM (Division I heißt sie ja euphemistisch) nach dem 1:3 gegen Gastgeber Österreich erwartungsgemäß gegen Tabellenführer Lettland verloren, und zwar mit 1:4. Damit bleibt das wichtigste deutsche Nachwuchsteam zweitklassig. Was heißt das? Später dazu an dieser Stelle mehr.

17. Dezember (II): So, jetzt unser Update vom Training am Freitagmorgen im Wellblechpalast: Die frohe Kunde ist, dass sich die personelle Lage bei den Verteidigern entspannt. Bruno Gervais (nach überstandener "Oberkörperverletzung") wird in Straubing am Freitag (Beginn 19.30 Uhr) wieder spielen. Der Kanadier, für den Stürmer Florian Busch eingesprungen war, sagte: "Das fand ich ganz toll, wie der Florian Busch das gemacht hat. Er ist ein geborener Verteidiger. Er ist so wertvoll für uns, er kann glaube ich alles spielen. Goalie, Referee." Nun Ja... Gervais. "Aber ich bin in jedem Fall gegen Straubing wieder dabei." Auch Henry Haase kann wieder spielen. Das sieht dann also ganz gut aus (weniger gut sieht es für Verteidiger Kais Wissmann mit dem U-20-Team aus, nachdem die Nationalmannschaft bei der B-WM tatsächlich 1:3 gegen Österreich verloren hat - aber das ist ein anderes, trauriges Thema für später. Heute spielen sie ja noch gegen Lettland).

Zum Spiel in Straubing sagte Trainer Uwe Krupp: "Das ist keine Mannschaft, die sich hinten anstellt. Die sind sehr engagiert, haben ein gutes Powerplay. Die sind besonders zuhause gefährlich." Die Bilanz der Bayern daheim ist positiv (acht Siege, sechs Niederlagen) - allerdings auch nicht überragend.

17. Dezember (I): Drei Auswärtsspiele stehen an. Straubing (Freitag), Krefeld (Sonntag) und Hamburg heißen die Stationen. Wegen einer Eiskunstlaufveranstaltung im Welli wurde auch Freitag in der kleinen Halle trainert:

16. Dezember (II): Widmen wir uns einem anderen schönen Thema: Leon Draisaitl mischt die NHL auf, wir haben da jetzt erst mal ein (gutes) Agenturstück im Angebot und versprechen auch, bald ein eigenes Stück, sobald wir mit ihm gesprochen haben. Claus Vetter hat das ja im vergangenen Jahr schon mal gemacht, hier noch mal zum Nachlesen, der Draisaitl vor der NHL-Karriere.

16. Dezember (I): So, heute ist dann auch das Jubiläum von Uwe Krupp (siehe unten). Noch mal Glückwunsch von dieser Stelle und alles Gute für die nächsten zehn Jahre.

Was sollen wir eigentlich den Adler Mannheim wünschen? Die sind ja gerade auf einem unfassbarem Sturzflug. FÜNF Niederlagen in FOLGE! Der Meister unterlag am Dienstagabend RB München in eigener Halle mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0), vor knapp 10.000 leidenden Zuschauern und da kommt natürlich irgendwann die Frage, ob die Trainer...lassen wir das und freuen uns auf das Wochenende (Hashtag NeuerTabellenführer).

14. Dezember: Ein Jahr ist Uwe Krupp nun in Berlin, am Mittwoch feiert er sein Dienstjubiläum. Claus Vetter glaubt, dass Uwe Krupp der Mann für die Meisterschaft (bei den Eisbären, na logo) ist - allerdings nicht sofort.

13. Dezember: Das sah ja an sich ganz gut aus am Wochenende. Dass es mal wieder eine Niederlage gab nach fünf Siegen, beim 1:2 in München und gegen Ex-Trainer Don Jackson, sollte zu verkraften sein. Schade nur, dass der Sprung auf Platz eins nicht klappte, Mannheim schwächelt schließlich zur Zeit nach allen Regeln der Kunst. Die Stimmen zum Spiel (ausgeliehen von den Eisbären): Uwe Krupp: "Gratulation an München. München hat ein enges Spiel gewonnen. Wir hatten gerade im ersten Abschnitt einige Chancen, die wir leider nicht genutzt haben – wir hatten über das gesamte Spiel fünf Breakaways. Zwei Unachtsamkeiten haben zu den Gegentoren geführt, München war einen Tick hungriger." Und Don Jackson: "Wir haben verdient gewonnen, Danny aus den Birken hat eine starke Parte gespielt. Wir haben viele gute Dinge gemacht in diesem Spiel, vor allem in der Defense und im Forechecking. Es war eine gute Mannschaftsleistung, alleine im letzten Drittel hatten wir 18 Torschüsse. Insgesamt war das eine gute Partie. Ich bin froh, dass die Mannschaft nach der Niederlage am Freitag heute so reagiert und gewonnen hat."

11. Dezember (II): Über das 5:2 gegen die Kölner am Freitag freute sich Marcel Noebels besonders - er stammt aus der Nähe von Krefeld. Der zweimalige Torschütze sagte im halben Scherz: "Köln ist Feindesland, da bin ich immer besonders motiviert. Nein im Ernst: Wir haben wieder sehr gut gespielt und funktionieren als Mannschaft. Das müssen wir auch am Sonntag in München, denn das Spiel wird nicht einfacher als das gegen Köln."

11. Dezember (I): Felle freut sich über den Finaleinzug der BR Volleys im Pokal (siehe unten). Und wir freuen uns auf die Haie und Verteidiger Florian Busch. Hier noch mal eine kleine Vorschau zum heutigen Spiel.

10. Dezember (III): So, jetzt hat Claus Vetter ordentlich in die Tasten gehauen. Schließlich spielen die Eisbären ja gegen Köln und das ist immer ein besonderes Spiel - erst recht für den Kölner Uwe Krupp. Die Haie galten dabei vor der Saison als das auf dem Papier stärkere Team, doch die Realität sieht ein wenig anders aus - auch hinter den Kulissen. Und so trifft am Freitag in der Arena am Ostbahnhof Harmonie auf Disharmonie. Das Weitere hier in aller Ausführlichkeit.

10. Dezember (II): Mark Bell (hier ein Porträt von Jan Schröder aus besseren Tagen) ist wieder da! Der dauerverletzte Stürmer trainiert dieser Tage wieder auf dem Eis. Eine hartnäckige Sprunggelenksverletzung hatte den Kanadier bisher die komplette Saison verpassen lassen. Nach einer Therapie im Unfallkrankenhause Berlin ist Besserung in Sicht. "Wir sehen von Tag zu Tag", sagte Sportdirektor Stefan Ustorf am Donnerstag. Mindestens zwei Wochen wird es aber noch dauern, ehe Bell wieder auf einen Einsatz hoffen kann. Aber das nun ein Ende der Leidenszeit in Sicht ist, dürfte eine fast paradiesische Aussicht für den 34-Jährigen sein.

10. Dezember (I): Sportfreund Vetter ist heute beim Training der Eisbären im Wellblechpalast und verbreitet dort erst einmal Angst und Schrecken - zumindest mal bei Teambetreuer Ronny Hufschläger (siehe Tweet): Ein paar Nachrichten (siehe Eintrag oben) hat er zum Glück auch mitgebracht.

9. Dezember: Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit gibt es bei den Eisbären große Emotionen. So wurde im Vorjahr beim Heimspiel am 26. Dezember das Trikot von Steve Walker unters Hallendach gezogen. Und weil das so schön ergreifend war, gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung. Passt ja auch, schließlich ist wieder der EHC Wolfsburg zu Gast in der Mercedes-Benz-Arena. Diesmal wird Denis Pederson geehrt, sein Trikot mit der Rückennummer 20 wird für immer im Eisbären-Universum verewigt. Pederson ist der vierte Spieler der Berliner nach Mark Beaufait (19), Sven Felski (11) und Steve Walker (27), der so gewürdigt wird.

"Denis Pedersons Ehrung ist überfällig. Er ist das Vorbild schlechthin für alle jungen Spieler“, erklärte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee via Pressemitteilung. „Seine Nummer nicht mehr zu vergeben ist eine Ehrung, die er sich in neun Jahren Einsatz für die Eisbären wirklich verdient hat."

Der sechsmalige Deutsche Meister hat insgesamt 413 Mal für die Eisbären gespielt und dabei 159 Tore erzielt und weitere 214 vorbereitet. 2012 musste er seine Karriere wegen einer schweren Knieverletzung beenden. Pederson, der im September 40 Jahre alt wurde, bringt seine Frau und seine drei Kinder am 26. Dezember mit nach Berlin (und wird hoffentlich 2016 nicht zu den Adler Mannheim wechseln).

8. Dezember: Neues zu Henry Haase. Der Verteidiger hatte sich wie berichtet am Freitag im Spiel gegen Mannheim eine Verletzung zugezogen und konnte dann auch zwei Tage später nicht gegen Iserlohn auflaufen. Erste Diagnose: es hat ihn an der Schulter erwischt. Wie schwer, steht noch nicht fest. Am Dienstag konnte Haase zumindest auf dem Fahrrad trainieren, ein Ausfall für das kommende Wochenende (Heimspiel gegen Köln am Freitag, auswärts am Sonntag in München) ist aber wahrscheinlich. Das würde bedeuten, dass Florian Busch wieder in der Verteidigung aufläuft, sofern sich nicht Bruno Gervais wieder fit meldet. Haase wird am Mittwoch noch einmal genauer untersucht, dann weiß man vielleicht schon mehr.

6. Dezember: Das Spiel gegen Iserlohn läuft, mittenmang Jörg Leopold. Tore hat er im ersten Drittel keine gesehen, es steht nach 20 Spielminuten 0:0. Bitter für die Eisbären: Frank Hördler ist wieder verletzt ausgefallen, in Spiel 1 nach seinem Comeback. Dafür führen die Eisbären 1:0 nach einem einem Tor von André Rankel. Und: Hördler ist doch wieder auf dem Eis. Auflösung: Die Kufe war gebrochen. Na das tut ja nicht so weh... 2:0 durch Rankel! Fünf Minuten vor Schluss! Und nun Darin Olver mit dem Empty-net-Goal! 3:0! Das war's! Und hier geht es zum Spielbericht von Jörg Leopold.

5. Dezember: Vermutlich ohne Henry Haase müssen die Eisbären gegen Iserlohn am Sonntag ran. Der Verteidiger hat sich im Spiel gegen Mannheim schon im ersten Drittel eine Oberkörperverletzung zugezogen und soll am Montag näher untersucht werden. Auch Kai Wissmann wird gegen die Roosters fehlen, er muss ja zur U-20-Nationalmannschaft. Jens Baxmann wird nach der Geburt von Tochter Pia am Freitag aber wohl wieder zur Verfügung stehen. Die Eisbären werden gegen die unangenehm zu bespielenden Roosters auch alle Kräfte brauchen, mehr dazu und noch ein kleiner Rückblick auf Mannheim hier.

4. Dezember (II): Damit war dann vielleicht doch nicht unbedingt zu rechnen. Die Eisbären schießen die Adler Mannheim 6:2 aus der Halle - fünf Tore gelingen allein im zweiten Drittel. Claus Vetter hat das Spiel so gesehen. Und Uwe Krupp sagte auf der Pressekonferenz: "Gegen so einen Gegner musst du ein besonderes Spiel zeigen, das hat heute funktioniert". In der Tabelle sind die Eisbären damit jetzt wieder auf Platz drei vorgerückt.

4. Dezember (I): Und dann haben wir auch noch eine große Geschichte zu Adler Mannheim, mit "Geld und Geschick". Letzteres wünschen wir heute - na logo - nur den Eisbären!

3. Dezember (III): "Wir haben die Möglichkeit, uns wieder an die beiden Topteams der Liga heranzuarbeiten", sagt Uwe Krupp mit Hinblick auf das kommenden Heimspiel-Wochenende. Was es vor den Partien gegen Mannheim und Iserlohn Neues gibt, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

3. Dezember (II): Erste News vom Donnerstagstraining: Frank Hördler könnte am Freitag wohl sein Comeback geben. "Es sieht gut aus", sagt er selbst. Auch Mark Olver ist wohl wieder dabei gegen die Adler und dann am Sonntag gegen Iserlohn (aktuell, jawoll, Tabellenzweiter). Petr Pohl konnte am Donnerstag wegen einer Erkältung auch nicht aufs Eis, aber auch er soll wohl spielen können.

3. Dezember (I): Am Freitag steigt nun endlich das bislang wohl interessanteste Heimspiel der Saison. Der Tabellenführer kommt. Und er kommt aus Mannheim. Mit Steve Walker - mehr geht ja kaum. Wir haben mit dem ehemaligen Eisbären-Kapitän schon vor dem ersten Spiel gegen seinen langjährigen Klub gesprochen, das Interview hier noch einmal zum Nachlesen.

2. Dezember: Die Eishockey-News berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von einem besonderen Erlebnis für Sven Felski. Die Eisbären-Legende war mit der Altherren-Mannschaft zuletzt in Abu Dhabi und nahm dort an einem Turnier teil. Felski war vor dem Trip offenbar genauso ratlos wie wir: "Ich wusste gar nicht, dass in Abu Dhabi Eishockey gespielt wird." Wurde dann aber und die Spiele liefen allesamt auch noch in voller Länge im Fernsehen. Sachen gibt's und schön, dass Manne Hönel das mal aufgeschrieben hat.


Aus in der CHL - und eine erste kleine Krise in der DEL

30. November (II): Das Spektakel gegen Schwenningen bewegt immer noch die Gemüter. Also haben wir mal geschaut, was es sonst noch so für legendäre Eisbären-Spiele in 20 Jahren DEL gegeben hat. Auf Twitter gab es dazu auch einige Ergänzungen und Anmerkungen. Zum Spiel erinnert sich Michael Zibell noch gern an das erste Spiel von Claude Giroux und Danny Briere in Berlin, auch wenn es nicht gewonnen wurde:

Eine richtige Klatsche gab es vor zwei Jahren in Wolfsburg (0:8). Tusnelda Suppenhuhn hatte damals offenbar trotzdem Spaß:

Vielen Dank für alle Wortmeldungen und mal sehen, wann es das nächste denkwürdige Spiel der Eisbären gibt. Vielleicht ja schon am Freitag gegen Mannheim?

30. November (I): Marcel Noebels wird nach seinem Check im Schwenningen-Spiel nicht gesperrt. Das Verfahren wurde eingestellt, berichten die Eisbären.

29. November: Unfassbares Spiel. 15 Tore in Schwenningen, acht davon für die Eisbären. Unser Spielbericht.

28. November: Zwei Tore können also auch reichen. Nicht schlecht! Trainer Uwe Krupp sagte nach dem Spiel (Quelle: Eisbaeren.de): „Das war heute Abend ein enges Spiel mit dem besseren Ende für uns. Beide Mannschaften haben wenige Torchancen zugelassen. In einem Spiel, das du 2:1 gewinnst gibt es einige Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Wir haben ein Tor bei 5 gegen 5 und eins in Überzahl geschossen.

Wir sind froh über die drei Punkte, denn in der Tabelle ist alles sehr eng zusammen. Ingolstadt hat ne Topmannschaft, wir wussten, dass die heute mit nem frischen Wind kommen mit dem neuen Trainer. Das ist immer ein besonderes Spiel für die Gastmannschaft, die kommt. Wir haben da heute einen guten Job gemacht, waren gut vorbereitet und haben die nötigen Zweikämpfe gewonnen, die wir brauchten und Petri Vehanen war gut im Tor. Also insgesamt ein gutes Auswärtsspiel unserer Mannschaft. Ich wünsche Kurt (Kleinendorst) viel Glück hier in den nächsten Wochen und einen guten Start in seinem neuen Job."

Alles zum wichtigen 2:1-Erfolg vom Freitag in Ingolstadt hier zum Nachlesen.

27. November: Beide Spiele will Uwe Krupp mit den Eisbären am Wochenende gewinnen. In Ingolstadt wartet zunächst am Freitag das Spiel beim Tabellenvorletzten, der versucht mit neuem Trainer aus der Krise zu kommen. Am Sonntag folgt dann die Aufgabe in Schwenningen. Beides klingt durchaus machbar, zumal André Rankel ja auch wieder mitwirken kann. Lesen Sie hier Jörg Leopolds Vorschau zu den beiden kommenden Spielen.

26. November (V): Und wenn wir schon dabei sind, wer wissen war wo Felle gestern Abend war: Bei den Volleys, Glücksfee spielen und das klappte. Er loste unserem Berliner Klub ein Heimspiel zum im Pokal-Halbfinale.

26. November (IV): Und er ist da, der neue Trainer der Panther, Herr Kleinendorst:

26. November (III): Das Training läuft... und der Kapitän läuft mit. André Rankel hat mittrainiert, Frank Hördler war dagegen nur kurz auf dem Eis und Bruno Gervais am Donnerstagmorgen gar nicht. Rankel wird morgen in Ingolstadt sogar spielen, er sagt: "Ich fühle mich gut." Trainer Uwe Krupp baut auf seinen Kapitän und sagt: "André ist bei 100 Prozent." Soweit ist Frank Hördler noch nicht, auch bei Gervais sieht es weniger gut aus. Der kanadische Verteidiger fällt erst einmal für unbestimmte Zeit aus, leidet immer noch unter einer nicht näher definierten "Oberkörperverletzung". Die Zielsetzung für das Auswärtswochenende - am Sonntag geht es nach Schwenningen - ist derweil klar: "Wir wollen beide Spiele gewinnen", sagt Krupp.

Und Krupp ist der Trainer der Eisbären, ab jetzt auch wieder in der großen "Tagesspiegel erfüllt Träume"-Auktion.

26. November (II): Es könnte sein, dass die Eisbären am Freitag auf einen besonders motivierten Gegner treffen - Kurt Kleinendorst wird wohl hinter der Bande stehen. „Unterschrieben ist noch nichts, aber ich gehe davon aus, dass er spätestens am Donnerstag die Mannschaft übernehmen kann“, sagte Sportdirektor Jiri Ehrenberger im „Donaukurier“ (Mittwoch). Um 13 Uhr soll der US-Amerikaner heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden (das ist in Ingolstadt immer eine übersichtliche Angelegenheit, dafür ist die Pressetribüne auch enger als in jedem anderen DEL-Stadion). Kleinendorst spielte einst sogar für Iserlohn ein (!) Bundesligaspiel (1986/87) und zuletzt war er in der AHL beschäftigt. Die Bayern hatten sich Mitte November von Coach Emanuel Viveiros getrennt. Danach hatte Peppi Heiß das Team des Tabellenvorletzten zwischenzeitig übernommen.

26. November (I): SELBSTANZEIGE!!! Man, da hat einiges nicht funktioniert. Die Arena trägt den neuen Namen, dann aber steht das hier in unserem Traum-Angebot: "...Zeitungsmachers. Anschließend können Sie sich bei einem kurzem Gespräch mit dem Trainer Jeff Tomlinson oder Manager Peter John Lee über das Spiel austauschen." Nein, wir können das leider nicht bieten und denken, dass es Uwe Krupp auch tut (bei letzten Mal hat das schon prächtig funktioniert). Sobald unsere verantwortliche Abteilung den Rechner hochgefahren hat, wird das sicher auch korrigiert. Wir versprechen auch: Zumindest der Reporter ist derselbe, wie angekündigt.

24. November: André Rankel ist zurück! Zumindest im Training bei den Eisbären. Der Kapitän der Berliner war zuletzt wegen einer Nackenverletzung mehrere Wochen ausgefallen. Jetzt scheint es ihm wieder besser zu gehen, vielleicht ja dank der Behandlung in der Reha-Klinik in Donaustauf. Ob er am Wochenende schon wieder spielen kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt aber natürlich noch nicht fest.

23. November (III): Nur ein Zwischentief oder doch mehr. Unsere Analyse hier zum Nachlesen. Wie immer wenn es mal nicht läuft, sind wir zur Stelle (wenn es läuft, sind wir aber auch da!).

23. November (II): Ist die kürzeste Auswärtsreise der Eisbären in Gefahr? Wenn es stimmt, was die "Bild am Sonntag", da ausgebuddelt hat, dann könnte es um die Zukunft bei den Grizzlys aus Wolfsburg nicht gut aussehen: VW will angeblich wegen der Abgasaffäre einem Insider im Sport-Sponsoring kräftig sparen. Welche Vereine von den Kürzungen betroffen seien, stünde bislang aber noch nicht fest, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person am Sonntag zur Nachrichtenagentur "Reuters". Eine Entscheidung solle spätestens Anfang 2016 getroffen werden. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" gibt es im Unternehmen eine Streichliste, die bereits im VW-Markenvorstand behandelt worden ist. Darauf stünden die Fußball-Bundesligisten Hannover 96, Werder Bremen und Schalke 04 sowie Zweitligist 1860 München (jeweils rund 1,5 Millionen Euro pro Saison) und auch die Grizzlys Wolfsburg, die angeblich etwa fünf Millionen Euro pro Jahr bekommen, sollen nicht mehr mit dieser Summe unterstützt werden.

23. November (I): An sich stimmte am Sonntag gegen Hamburg vieles. Tolle Kulisse (waren das wirklich "nur" 12.800 Zuschauer?), zunächst gute Stimmung und dann na ja - aber die Aufholjagd war gut. Und das Penaltyschießen. Nun ja. Hier geht es zum Spielbericht, Eisbären gegen Hamburg 2:3 n.P.

22. November (II): Und es ist wieder so weit! Dank der Eisbären, am 10. Januar 2016 können wieder zwei Leser unsere Reporter zu einem Heimspiel begleiten. Diesmal zum Spiel gegen die Augsburger Panther (Mixed Zone, Pressekonferenz, Foto mit dem Trainer, viel Spaß mit unseren tollen Mitarbeitern, etc). Die große Tagesspiegel Auktion "Tagesspiegel erfüllt Träume" macht es möglich. Jeder kann für den guten Zweck mitsteigern, jetzt geht es los ab 1 Euro: HIER geht es zur Auktion. Bis zum 29. November um 17.14 Uhr kann mitgesteigert werden.

22. November (I): Und bald geht es dann auch los mit dem wichtigen Spiel am Sonntag, die Freezers sind schon da:

Wir freuen uns auf den schönen Tag! Bereits zum achten Mal werden uns Leser begleiten, im vergangenen Jahr hatte sich Claus Vetter schon mal an die zurückliegenden Jahre erinnert.

21. November: Am Sonntag steht nun das Spiel gegen die Hamburg Freezers (14.30 Uhr) an, angesichts der Gesamtsituation der Eisbären kommt dem Spiel nun also noch mehr Gewicht zu. Kann man das so sagen? Egal. Wichtiger ist unsere Vorschau zum Derby am Sonntag.

20. November (II): Das war dann ja wohl zu wenig, mehr zur höchsten (?) Heimniederlage (gab ja auch schon ein 0:4 gegen Krefeld) vom Freitag gibt es hier zum nachlesen.

20. November (I): Es kann losgehen mit dem Heimspielwochenende. Heute kommen die Nürnberg Ice Tigers (Beginn 19.30 Uhr) und am Sonntag die Hamburg Freezers (14.30 Uhr) in die Arena am Ostbahnhof. Vor den Spielen gegen den Tabellennachbarn (Berlin ist Dritter, Nürnberg Vierter) sagt Trainer Uwe Krupp: „Das ist eine Standortbestimmung für uns. Wenn wir nicht unser bestes Eishockey spielen, verlieren wir. Wenn wir gut spielen, haben wir eine Chance zu gewinnen.“ Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht, sagt Krupp. Der Ärger über die unglückliche Niederlage am Sonntag in Augsburg sei noch groß. "Wir haben da nun die Chance, da etwas zu korrigieren."

19. November (II): Dany Heatley freut sich auf seinen einstigen Mitspieler Uwe Krupp, der Trainer der Eisbären freut sich auf Heatley. "Der Dany ist eine große Nummer in unserer Liga", sagt Krupp. "Ich habe mich riesig gefreut, dass er nach Deutschland gekommen ist. Aber morgen muss er nicht unbedingt seinen besten Tag haben. Er ist ein ganz gefährlich ums Tor herum, er hat einen sehr guten Instinkt. Man muss schon aufpassen, was er macht, sonst verlierst du das Spiel." Krupp hat den einstigen Mitspieler bei den Atlanta Thrashers als "bodenständigen, guten Kerl" in Erinnerung. Und dabei habe es Heatley ja nicht ganz einfach gehabt im Leben, sagt Krupp - wohl eine Anspielung auf den schweren Autounfall, den Heatley verursacht hat.

Auch bei Krupps Personal ist die Vorfreude auf den neuen Superstar der Nürnberg Ice Tigers (Beginn 19.30 Uhr) groß. Verteidiger Jonas Müller, der am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, sagt: "Dass ich jetzt gegen so einen Spieler spielen darf, hätte ich vor zwei Jahren auch noch nicht gedacht." Sein Trainer Uwe Krupp sagt allerdings: "Nur wenn Jonas ein gutes Spiel gegen ihn macht, dann ist es auch ein besonderes Spiel für ihn." Bei den Eisbären werden am Freitag weiterhin die länger Verletzten fehlen (Frank Hördler, André Rankel und Mark Bell). Ansonsten sind alle Spieler fit für das Heimspielwochenende, an dessen Ende dann ja am Sonntag die Hamburg Freezers nach Berlin kommen (14.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof).

19. November (I): Am Freitag spielen die Eisbären bekanntlich daheim gegen die Ice Tigers. Ein Nürnberger freut sich schon besonders auf das Spiel - Dany Heatley. Der hat nämlich eine durchaus persönliche Beziehung zu Berlin, wie er uns im Interview verraten hat. Lesen Sie hier mehr!

18. November (II): Und, es geht eben nicht anders dieser Tage (seien wir froh, dass wir aus einer Region kommen, wo dies nicht Alltag ist): Die Eisbären weisen darauf hin, dass sich die Besucher der Spiele am Wochenende auf längere Wartezeiten einstellen müssen - wegen der Sicherheitskontrollen an der Arena.

18. November (I): Das Heimspielwochenende naht, Nürnberg (Freitag) und Hamburg (Sonntag) kommen in die Arena am Ostbahnhof. Keine Leichtgewichte also. Es gibt aber schon mal eine frohe Kunde, was André Rankel betrifft. Die Genesung macht bei dem Kapitän Fortschritte, sagte er den Eisbären auf ihrer Homepage (hier zum Nachlesen). Wann er allerdings wieder aufs Eis kann, wisse er noch nicht, sagt Rankel.

15. November (II): Es wäre mehr drin gewesen für die Eisbären am Sonntag in Augsburg als eine 2:4-Niederlage. Im letzten Drittel führten die Berliner sogar noch 2:1 - doch es reichte nicht. Damit ist auch die Rückkehr an die Tabellenspitze vorerst futsch. Mehr in unserem Spielbericht.

15. November (I): Die Augsburger Panther sind so ein bisschen die Wundertüte in der Deutschen Eishockey-Liga. Die Mannschaft verfügt über die beste Offensive der Liga, wirklich konstant spielt der AEV in dieser Saison aber noch nicht. Am Freitag gab es einen durchaus mal wieder überraschenden 6:2-Auswärtssieg bei den Nürnberg Ice Tigers. Heute empfangen die Panther die Eisbären Berlin - und das Ganze gibt es sogar live bei Servus.TV. Ob die Eisbären sich dabei wieder so torhungrig zeigen wie beim 7:3 vor einem Monat in eigener Halle? Und ob Mark Bell nach seiner Sperre heute etwas besonnener ins Spiel geht? Wir werden sehen.

14. November: Heute gibt es Wichtigeres als Eishockey:

13. November (II): Das war zähe Kost. Der Eisbären mühen sich zu einem 2:1 gegen die Düsseldorfer EG - und revanchieren sich damit für die 0:2-Niederlage von vor fünf Wochen. Heute wie damals im Mittelpunkt: DEG-Torwart Mathias Niederberger. Jörg Leopold hat mit ihm und mit anderen über ihn gesprochen.

13. November (I): Los geht's mit der zweiten Saisonphase. Trainer Uwe Krupp: "Die nächsten zehn Spiele sind wichtig für uns. Dann wissen wir, wo wir stehen." Wie es bis jetzt lief und wo es noch Luft nach oben gibt, steht in unserer Analyse der bisherigen Leistungen des Eisbären-Teams. Und am Abend geht es dann gegen Düsseldorf.

12. November (III): Jetzt das ausführliche Update zur aktuellen Verletztensituation bei den Eisbären. Spannendste Frage natürlich: Was ist mit André Rankel? Der Kapitän laboriert an einer Nackenverletzung. Soweit die bekannten Fakten. Tatsächlich handelt es sich dabei um die gleichen Beschwerden, die ihn schon mal zu einer Pause zwangen. Die Berliner Verantwortlichen betonten am Donnerstag, dass es sich nicht um eine Gehirnerschütterung handle, auch wenn die Symptome durchaus ähnlich seien. Vielmehr hätte Rankel eine muskuläre Verletzung im Nackenbereich, die auch neurologische Auswirkungen nach sich ziehe. "Mal stört es ihn mehr, mal weniger", erklärte Uwe Krupp. Auf die Ausfalldauer angesprochen fügte der Trainer hinzu: "Die Heilung kann ganz schnell gehen, es kann aber auch länger dauern. Im Moment wissen wir es nicht genau."

Fakt ist: für das aktuelle Spielwochenende mit den Partien daheim gegen Düsseldorf (Freitag, 19.30 Uhr, MBA) und am Sonntag in Augsburg (17.45 Uhr, live bei Servus TV) steht Rankel definitiv nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für Frank Hördler und Mark Bell. Mark Olver ist am Freitag wegen seines Checks aus dem Krefeld-Spiel gesperrt, in Augsburg gehört er aber wieder zum Kader. Schon für das Spiel gegen DEG können die Eisbären wieder auf Jones Müller zurückgreifen. Der Verteidiger bekam am Donnerstag nach dem Training das "Go" von Krupp, auch wenn er noch selbst erklärte, noch nicht wieder ganz schmerzfrei nach seiner Ellbogenverletzung zu sein. Im Team bleiben Kai Wissmann und Vladislav Filin, die ihre Sache zuletzt in Schweden in der CHL "gut gemacht" haben, wie Krupp es ausdrückte.  
12. November (II): Das Training läuft, und es gibt ein paar (personelle) News:

12. November (I): Madonna ist weg, die Arena am Ostbahnhof ist frei. Es kann wieder Eishockey gespielt werden, und zwar am Freitag gegen die Düsseldorfer EG (da war doch was? Richtig. Hier zum Nachlesen). Bis Jörg Leopold seine Eindrücke aus dem Donnerstagstraining vor dem Spiel am Freitag (19.30 Uhr, MBC) hier schildert, gibt es hier mal etwas Erfreuliches über Leon Draisaitl und seinen - sieht so aus - Durchbruch in der NHL zum Nachlesen.

10. November (II): An sich war die Reise nach Schweden für die Eisbären ein Betriebsausflug ohne großen Wert. Mit einem 2:5 aus dem Hinspiel traten die Berliner beim schwedischen Vizemeister AIK Skelleftea an, sie mussten also ein mittelschweres Eishockeywunder schaffen, um noch das Viertelfinale der Champions Hockey League (CHL) zu erreichen. Und so Wunder, die sind halt schwer zu realisieren, auch wenn Eisbären-Stürmer Laurin Braun gesagt hatte: "Wir schaffen das. Wenn wir 2:0 in Führung liegen, will ich mal sehen, wer da nervös wird." Doch dazu kam es nicht, die Schweden hatten keine Chance, zu zeigen, wie nervös sie werden können. Ganz humorlos. Natürlich führten die Eisbären nicht 2:0 und natürlich schieden sie in Skelleftea aus, nach einer 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)-Niederlage.

Ein Straßenfeger war das Spiel in der schwedischen Kleinstadt nicht, die Teams spielten vor einer überschaubaren Kulisse - anscheinend glaubten wirklich nur noch die Eisbären und ihre mitgereisten Anhänger an ein Wunder. Die Berliner gingen allerdings tatsächlich sehr engagiert zu Werke, in der vierten Minute brachte Marcel Noebels die Eisbären sogar in Führung, Skelleftea glich aber schon drei Minuten später durch Martin Lundberg aus. Das Spiel war danach ausgeglichen, erst kurz vor Schluss gelang Erik Forssell im Powerplay der Siegtreffer für die Schweden.

Somit ist auch das letzte von sechs deutschen Teams aus der CHL ausgeschieden - kein gutes Zeugnis für die Deutsche Eishockey-Liga. Für die Eisbären war es - wettbewerbsübergreifend - die dritte Niederlage in Folge. Allerdings fehlten ihnen in Schweden auch gleich fünf verletzte Stammspieler, insofern blieb aus ihrer Sicht zu hoffen, dass das verpasste Wunder das gesunde Personal nicht zu viel Kraft gekostet hat.

10. November: Normalerweise wäre die Reise nach Schweden für die Eisbären nach dem 2:5 im Hinspiel zuhause ein besserer Betriebsausflug. Wenn die Berliner nicht selbst davon geredet hätten, das Wunder im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League (CHL) gegen Skelleftea AIK noch schaffen zu wollen. Dabei bräuchte es dafür einen Auswärtssieg mit drei Toren Differenz, um erst einmal die Verlängerung zu erreichen. Dem steht aber nicht nur ein starker Gegner im Wege, sondern auch die eigene personelle Situation. Denn mit André Rankel (Nacken), Frank Hördler (Knie), Jonas Müller (Ellbogen), Mark Bell (Knöchel) und Mark Olver (nicht spielberechtigt) fehlen Uwe Krupp am Dienstag gleich fünf Spieler. Okay, Mark Bell fehlt bisher sowieso immer und Olver, Hördler und Rankel waren auch schon im Hinspiel nicht dabei. Also alles gar nicht so anders als sonst. Mit Vladislav Filin und Kai Wissmann rücken dafür zwei Youngster in den Kader.

Sollte das Spiel am Abend (19 Uhr, live bei Laola1.TV) dann doch nicht so spannend werden wie erhofft, stellt sich aber gleich die nächste spannende Frage: Wer von den Verletzten wird am Freitag gegen Düsseldorf im DEL-Heimspiel wieder mitwirken können? Es könnte ja immerhin auch sein, dass die Eisbären angesichts des ohnehin schwierigen Unterfangens in Skelleftea lieber kein Risiko mit angeschlagenen Spielern eingehen wollen.

9. November: Die Eisbären sind in Skelleftea angekommen. Diesmal nicht wie neulich im Spiel in Stavanger erst am Tag des Spiels, schon schon mehr als 24 Stunden vorher. So ein Wunder will schließlich vorbereitet sein.

8. November: Nationalmannschaft und Eisbären? Ähm, peinliches Thema. So die ganz große Nummer waren die Berliner auch in besten Meisterschaftszeiten nie im Nationalteam. Zurzeit, beim Deutschland Cup fehlen sie gar ganz (Gründe siehe unten). Dabei verläuft das Debüt von Marco Sturm recht ordentlich, wir haben dem neuen Bundestrainer auch noch mal ein größeres Stück gewidmet - unsere Sonntagsgeschichte hier zum Nachlesen. Und wer weiß, zur WM im Mai schafft es dann vielleicht doch ein Eisbären-Profi nach Russland. Zumindest Frank Hördler und André Rankel sollten ja Kandidaten sein für Sturm.

5. November: Zum Thema Mark Olver, dem bisher leidigen Thema. Der Zugnang fehlt nun nach seiner Sperre durch den Disziplinarausschuss der DEL am kommenden Freitag gegen die Düsseldorfer EG. Begründung zum Nachlesen und Video, dass den Check von Olver zeigt, gibt es auf der DEL-Seite. Foul oder nicht? Da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Eine sehr unglückliche Szene, aber Olver war eben sehr motiviert im Spiel gegen Krefeld. Für die Champions League ist Olver eh noch nicht spielberechtigt... Dienstag schaut er also auch nur zu. ein etwas unglücklicher Beginn bei den Eisbären, aber das wird bestimmt noch!

4. November (III): Am Dienstagabend gab Jonas Müller nach der Niederlage gegen Skelleftea den schwedischen Kollegen noch fleißig Interviews. Schließlich ist der junge Verteidiger ja der einzige aktuell fitte Nationalspieler im Eisbären-Kader. Okay, das war er gestern noch. Heute sagte auch Müller seine Teilnahme am Deutschland-Cup ab. Der Grund: eine Ellbogenverletzung aus dem Spiel in der Champions Hockey League. Damit sind die Berliner am Wochenende nur Zuschauer, wenn die Nationalmannschaft erstmals unter dem neuen Bundestrainer Marco Sturm antritt. Denn auch André Rankel (Nacken) und Frank Hördler (Knie) mussten ja bereits passen. Kleiner Nebenaspekt: weitere Verletzungen bei den Berlinern kann es dann wenigstens nicht mehr geben.

4. November (II): Warum bescheiden sein, wenn es auch anders geht? Sie sehen sich als noch NICHT ausgeschieden bei den Eisbären. Schön mutig. Oder schön und mutig und... Wir schauen mal - und haben uns doch zu einer ausführlichen Nachbetrachtung hinreißen lassen angesichts des grassierenden Optimismus'. Denn, "wir fahren ja nicht zum Sightseeing nach Schweden", sagt Constantin Braun.

4. November (I): Das war dann wohl nicht das große Spiel. Das Thema CHL ist für die Eisbären nach dem 2:5 gegen am Dienstagabend AIK Skelleftea im Wellblechpalast wohl beendet. Und zum Spielbericht geht es hier.

3. November (III): Es kommt nicht überraschend, vor allem für die Fans in Krefeld. Rick Adduono ist als Trainer bei den Pinguinen zurückgetreten. Und das nach einem 4:0-Erfolg bei den Eisbären am Sonntag. Zuvor lief es in dieser Saison aber noch nicht wirklich rund beim KEV. Der Grund für den Abschied ist aber ein anderer. Adduono beugt sich "nicht zuletzt dem zunehmenden öffentlichen Druck in den letzten Wochen." Tatsächlich gab es eine ganze Reihe von Fans, die den Trainer nicht mehr unterstützten. Dabei gilt seine fast sechsjährige Tätigkeit als die erfolgreichste eines Coach überhaupt in Krefeld. Ein Nachfolger steht noch nicht offiziell fest, am Mittwoch gibt es aber eine Pressekonferenz. Adduono bleibt den Pinguinen zunächst in beratender Funktion erhalten. Mehr zu seinem Rücktritt gibt es hier.

3. November (II): Uwe Krupp ist bekanntlich nicht Eishockey-Bundestrainer geworden, für den Deutschland-Cup gehört er nicht mal zum Team der Assistenten von Marco Sturm. Der sagt aber in der Eishockey-News: "Natürlich bleibt Uwe für die Zukunft weiterhin ein Kandidat." Dass Krupp jetzt nicht dabei, sei völlig nachvollziehbar: "Uwe hat gesagt, dass der Zeitpunkt dieses Mal nicht passt und damit ist das erledigt." Na, mal gucken. Nächstes Mal wäre dann übrigens irgendwann Ende März/Anfang April vor der kommenden WM. Sofern Krupp dann nicht mit den Eisbären in den Playoffs noch vertreten ist.

3. November (I): Wenn man sich über die Fehler anderer beömmelt, dann passiert so was (der Kommentar unter der CHL-Vorschau):

Skavanger?

War der verehrte Autor so auf Skellefteå fixiert, dass er dem norwegischen Vertreter aus Stavanger eine kleine Umbenennung verabreichte? Da hat man den Herrn Vetter schon pedantischer erlebt. ;-) Also bitte korrigieren.
Ist passiert. Und wir versprechen: Es wird nicht der letzte Fehler gewesen sein. Wir können ja am Saisonende mal ein "Best of" zusammenstellen.

2. November: Weg mit dem Ligaalltag und hinein in die Champions-League-Vorbereitung. Am Dienstag kommt der AIK Skelleftea in den Wellblechpalast. Skelleftea wer? - mag der ein oder andere Nicht-Nerd des europäischen Eishockeys denken. Für alle anderen, auch für Darin Olver (aber der muss ja auch vor allem gut spielen gegen die Schweden spielen als Bescheid wissen über das schwedische Eishockey), unsere Vorschau hier zum Nachlesen. Und, für alle, die nun wütend nach dem Heimdebüt von Mark Olver auf das gelungene Auswärtsdebüt von Mark Olver pochen - ja, Mark Olver hat beim 4:1 in Straubing schon ein Tor vorbereitet (zweiter Assist beim 3:1 von Sven Ziegler). Und ja, Jörg Leopold ist tatsächlich ein Fehler unterlaufen beim Blogeintrag vom 30. Oktober (in Klammern 2). Aber der ist schon längst korrigiert. Toll, so ein Internet.

1. November (II): Und die Tabellenführung ist futsch: Mannheim gewinnt 4:2 in Schwenningen (die hatten zuvor fünf mal in Serie gewonnen) und ist Erster - hoffentlich nicht allzu lange. Aus Berliner Sicht natürlich.

1. November (I): Es gibt so Tage, da läuft nichts zusammen. Genau so einen haben die Eisbären am Sonntag erwischt. Beim 0:4 gegen Krefeld lief nichts zusammen, es war die erste Heimniederlage der Saison nach sechs Siegen und wohl auch der Verlust der Tabellenführung - die späten Spiele laufen ja noch. Stürmer Darin Olver sagte: "Unsere Leistung hat heute nicht gestimmt." Und sein Trainer Uwe Krupp fand: "Mit 90 Prozent kannst du in dieser Liga nicht gewinnen." Hier geht es zum Spielbericht.


Die Eisbären im Oktober: Endlich wieder Spitzenreiter

30. Oktober (II): Viermal hatten die Eisbären zuletzt auswärts verloren. In diesen vier Partien mussten sie jeweils auf Florian Busch verzichten. Der Stürmer gab am Freitag beim Gastspiel bei den Straubing Tigers sein Comeback nach seiner Verletzung - und war gleich der Mann des Spiels. Busch drehte einen frühen 0:1-Rückstand durch zwei Powerplay-Treffer in eine 2:1-Führung. Sven Ziegler und Micki DuPont (ebenfalls in Überzahl) trafen auch noch und so stand am Ende ein 4:1 für die Berliner (0:1, 1:0, 3:0) zu Buche. Neuzugang Mark Olver durfte sich damit bei seinem Debüt gleich über drei Punkte freuen, an einem Treffer war der 27-Jährige zudem auch noch direkt beteiligt. Weil parallel Nürnberg (in Köln) und Iserlohn (in Augsburg) ihre Spiele verloren, sind die Eisbären wieder Tabellenführer in der DEL. Gelingt ihnen am Sonntag im Heimspiel gegen Krefeld (14.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) ein weiterer Sieg, würde das Team von Uwe Krupp die Spitzenposition auch in der darauffolgenden Länderspielpause behaupten.

30. Oktober: Ob Neuzugang Mark Olver in Straubing heute Abend wirklich schon dabei ist, steht noch nicht fest. Fakt ist aber, dass die Eisbären auswärts endlich wieder punkten wollen. Zuletzt gab es vier Niederlagen am Stück in fremden Hallen. Dabei schossen die Berliner nur zwei Tore. Bei den Tigers erwartet Uwe Krupp allerdings auch kein wirklich leichtes Spiel. "Die sind zu Hause sehr bissig. Da müssen wir von Beginn an hellwach sein", fordert der Trainer der Berliner. Mit dabei dürfte in jedem Falle Florian Busch sein, der nach seiner Verletzung wieder einsatzfähig ist. Sollte Mark Olver tatsächlich die Spielberechtigung pünktlich erhalten, hätte Krupp sogar ein Luxusproblem zu lösen. Er müsste einem seiner dann 13 Stürmer mitteilen, dass er in Straubing zuschauen muss. Das erste Duell der beiden Teams gewannen die Eisbären vor fünf Wochen in einem wilden Spiel 7:5 gegen die Tigers, die damals noch als Spitzenreiter angereist waren. Inzwischen sind die Bayern bis auf Platz acht durchgereicht worden und nähern sich damit der Tabellenregion, in der das Team vor der Saison von den Experten einsortiert worden war.

29. Oktober: Da stand er plötzlich, fast ein wenig unscheinbar. Mark Olver ist am Donnerstag in Berlin angekommen und schaute gleich beim Training der Eisbären vorbei. Mitmachen konnte er noch nicht, trotzdem ist ein Einsatz vielleicht schon am Freitag im Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers nicht ausgeschlossen. "Es fehlen noch ein paar Unterlagen aus Kanada. Wenn die da sind, kann Mark morgen in Straubing spielen", erklärte Sportdirektor Stefan Ustorf. Uwe Krupp will seinem neuen Stürmer aber Zeit geben, egal wie schnell der zum ersten Mal aufläuft. "Wir wollen ihn vorsichtig integrieren, er bekommt in jedem Falle seine Eingewöhnungszeit", sagte der Trainer der Berliner. Zunächst könnte das bedeuten, dass Mark Olver in der Reihe zwischen Laurin Braun und Sven Ziegler als Mittelstürmer aufläuft. Wie es später weitergeht, "müssen wir herausfinden" (Krupp).

Olver selbst hat viel vor mit den Eisbären. "Ich bin hier, um die Meisterschaft zu gewinnen. Dafür will ich dem Team helfen, egal wie." Dass er in den vergangenen 15 Monaten auch verletzungsbedingt nicht allzu viel gespielt hat, sieht er nicht als Problem an. "Ich bin topfit, habe die komplette Vorbereitung in Kloten mitgemacht." Hauptgrund für sein Engagement in Berlin ist sein Bruder. Die Entwicklung von Darin hat er immer verfolgt und nun sei die Zeit reif, erstmals gemeinsam mit dem drei Jahre älteren Bruder in einem Team zu spielen. Und das irgendwann vielleicht sogar in einer Reihe? "Das könnte ich mir schon vorstellen", sagte Darin Olver, verwies aber natürlich darauf, dass das eine Entscheidung von Uwe Krupp sei.

28. Oktober (II): Die Eisbären legen personell nach und verpflichten den 27-jährigen Stürmer Mark Olver. Das kommt jetzt nicht so überraschend, der Bruder von Eisbären-Angreifer Darin war schon länger als Neuzugang gehandelt worden. "Die Tatsache, dass mit Darin sein Bruder hier spielt, er schon öfter in Berlin zu Besuch war und einige Mitspieler kennt, sollte bei einer schnellen Eingliederung behilflich sein", erklärte Sportdirektor Stefan Ustorf in einer Pressemitteilung des Klubs. Mark Olver, der einen deutschen Pass besitzt, spielte zuletzt in der Schweiz bei den Kloten Flyers, wo er seinen Vertrag am Mittwoch aufgelöst hat. "Ich freue mich immer über Verstärkungen für unsere Mannschaft. Ich denke, das ist uns mit der Verpflichtung von Mark Olver gelungen", freute sich auch Uwe Krupp über den Neuzugang, der immerhin 74 Mal in der NHL für die Colorado Avalanche auflief.

28. Oktober (I): Jetzt ist sie endgültig vorbei, die Karriere von Daniel Brière. Der Kanadier wurde am Dienstagabend von den Philadelphia Flyers offiziell verabschiedet. Brière führte das Ehrenbully vor dem Spiel gegen die Buffalo Sabres aus, für die er auch fast vier Jahre gespielt hat. In der ersten Werbeunterbrechung gab es dann noch ein Video-Tribut für den Stürmer, der einst auch ein paar Monate für die Eisbären gespielt hat. Derzeit arbeitet sich Brière bei den Flyers ins Eishockey-Business ein, vielleicht wird er eines Tages Funktionär - oder auch Trainer. Dann könnte vielleicht doch noch mal nach Berlin zurückkehren. Man weiß ja nie...

26. Oktober: Frank Hördler wird den Eisbären vier bis sechs Wochen fehlen. Der Verteidiger erlitt am Freitag in Mannheim im Zweikampf eine Innenbandteilruptur. Die MRT-Bilder beim Mannschaftsarzt bestätigten diese Diagnose. 


25. Oktober (II): Nach dem mühsamen 3:2-Sieg am Sonntagnachmittag gegen den EHC Wolfsburg feierten die Eisbären-Fans einen ihrer großen Helden der jüngeren Vergangenheit. Der allerdings trug nicht das rosa Trikot der Gastgeber, sondern lief für die Grizzlys auf. Jimmy Sharrow durfte sogar eine Ehrenrunde mit anschließender Welle drehen. Diese Ehrerbietung der Eisbären-Fans lag sicher nicht daran, dass Sharrow 2:15 Minuten vor dem Ende eine Strafzeit kassiert hatte und damit das Spiel praktisch zugunsten der Berliner entschied. Vielmehr bewiesen die Anhänger der Eisbären mal wieder ein Gespür für besondere Momente. Verteidiger Sharrow war nach der schwachen vergangenen Saison in Berlin ausgemustert worden – trotz aller Verdienste um den Klub. Nun bestritt er sein erstes Spiel mit seinen neuen Arbeitgeber in der Arena am Ostbahnhof. Und hatte am Ende zumindest ein bisschen Grund zur Freude. Sein Trainer Pavel Gross hatte die Aktion zunächst gar nicht mitbekommen, zeigte für das eher ungewöhnliche Verhalten nach einer Niederlage aber Verständnis: „Was soll ich sagen? Ich hab nichts dagegen, schließlich hat Sharrow gute Zeiten bei den Eisbären gehabt. Schlimmer wäre es gewesen, wenn er das schon nach dem zweiten Drittel gemacht hätte.“

25. Oktober (I): Wenn die Eisbären am Sonntag die Grizzlys aus Wolfsburg empfangen, wird Verteidiger Frank Hördler fehlen. Der Nationalspieler musste am Freitag in Mannheim wegen Knieschmerzen passen. Eine genauere Untersuchung der Beschwerden folgt am Montag. Damit dürfte Jonas Müller wieder in der Defensive auflaufen, zuletzt hatte der Youngster ja im Sturm gespielt - und das nicht mal schlecht.

25. Oktober: Als Einstimmung auf den Rosa-Tag in der Arena am Ostbahnhof hat Jörg Leopold mit Stefan Ustorf über die von ihm einst maßgeblich mit ins Leben gerufene "Pinktober"-Aktion gesprochen. Das Interview gibt es hier zum Nachlesen: "Rosa macht interessant".

24. Oktober: Das Schöne ist ja: Marcel Noebels hat endlich sein erstes Saisontor erzielt. Es hat leider aber nicht gereicht in Mannheim (zum Spielbericht geht es hier). So muss dann wohl am Sonntag im zweiten "Pinktober-Spiel" in rosa Trikots gegen Wolfsburg (14.30 Uhr, MBC) die Heimstärke das Berliner Wochenende retten. Aber vorsichtig: Der Gegner ist angeschlagen, und hat viel gut zu machen: Wolfsburg kommt bisher überhaupt nicht in die Saison. Am Freitag gab es ein 0:2 zu Hause gegen Hamburg.

23. Oktober: Und da ist das versprochene ausführliche Interview mit Steve Walker von Claus Vetter. Die Berliner Eishockey-Legende hat sich "immer als Eisbär betrachtet", jetzt aber "eine neues Kapitel" in seinem Leben begonnen. Was er sonst noch alles gesagt hat, lesen Sie hier. Viel Spaß!

22. Oktober (II): Unser Mitarbeiter war am Donnerstagvormittag natürlich nicht nur zum Fotografieren im Sportforum, sondern hat auch ein paar frische Einschätzungen von Uwe Krupp zur aktuellen Lage vor dem Spiel in Mannheim am Freitag (19.30 Uhr) mitgebracht. Der Trainer sagt: "Dass wir Tabellenführer sind, wissen wir einzuordnen." Schließlich stünden mit Köln und Iserlohn zwei Teams dahinter, die noch ein Spiel weniger hätten. Krupp lobt seine Mannschaft aber insgesamt: "Wir haben bisher gut gespielt und da wissen auch, die Mannschaft hat viel Qualität." Und ganz wichtig sei: "Es ist Ruhe im Team." Und das hänge natürlich mit dem guten Saisonstart zusammen, meint Krupp.

Und das noch: Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat sein Aufgebot für den Deutschland Cup vom 6. – 8. November 2015 in Augsburg benannt. Von den Eisbären sind Frank Hördler und André Rankel dabei.

22. Oktober (I): Am Freitagabend ist es also erstmals so weit: Steve Walker spielt mit Mannheim gegen die Eisbären. Ausgerechnet. Wir haben schon mal mit dem Ex-Kapitän gesprochen, hier unser Text: "Arbeit gegen Liebe". Ein Wortlaut-Interview mit Walker folgt, genauso wie das heiß erwartete Trainingsfoto am Donnerstag auf Twitter. Jörg Leopold hat die "Kamera" schon im Anschlag. Und daaaa ist es:

21. Oktober: Was macht eigentlich Florian Busch? Der Stürmer stand in dieser Woche wieder im Training auf dem Eis. Es dauert aber wohl noch ein bisschen, bis Busch sein Comeback geben kann. Eine Rückkehr ins Team ist für Mitte November anvisiert, also nach der Länderspielpause in der DEL, berichtet Daniel Goldstein in seinem Eisbären-Update dieser Woche. Über alles andere werden wir uns dann am Donnerstag auch wieder persönlich ein Bild machen.

20. Oktober (II): Der für gewöhnlich gut informierte Kollege Lubrich von der Bild-Zeitung glaubt, dass die Eisbären ein Auge auf Mark Olver gerichtet haben. Der Bruder von Eisbären-Stürmer Darin Olver spielt derzeit in Schweiz bei den Kloten Flyers - besser gesagt: er spielte zuletzt nicht, weil es Differenzen mit seinem Trainer gegeben haben soll. Und das macht ihn interessant für die Eisbären. Der jüngere Olver (27) hat NHL-Erfahrung (74 Spiele für Colorado) und könnte in Berlin eine Center-Position ausfüllen - wenn es denn wirklich zu einem Transfer kommen sollte.

20. Oktober (I): Und, nicht zu vergessen, der Höhepunkt des Oktobers. Farblich und gesellschaftlich gesehen: Am Sonntag beim Spiel gegen Wolfsburg in der Arena am Ostbahnhof heißt es dann wieder "Pink in the Rink" zugunsten des Kampfes zur Heilung von Brustkrebs. Die Eisbären werden wieder einmal in Rosa auflaufen. Das tun sie auch schon am Freitag im Auswärtsspiel bei Meister Adler Mannheim. Den entsprechenden Trailer für das Wochenende in Rosa gibt es von den Berlinern auf Youtube - oder auch gleich hier.

19. Oktober (II): Kurz vorausgeschaut: Am Freitag geht es nach Mannheim, zum Meister. Am Sonntag kommt dann Wolfsburg nach Berlin. Zwei Mannschaften also, für die es bislang in dieser Saison eher suboptimal lief.

19. Oktober (I): Wichtig war es, schön war es. Hier der Spielbericht zum zweiten Sieg des Wochenendes, dem 5:3 gegen die von Don Jackson betreuten Münchner. Man beachte darunter den (ersten) Leserkommentar!

Nachzutragen wäre übrigens noch die - obligatorische - Niederlage der Eisbären-Allstars gegen das Gazprom-Team am Sonntagmittag. Diesmal gab es ein 2:7.

17. Oktober: Spielerisch blieben die Eisbären gegen Augsburg vielleicht noch einiges schuldig, aber dafür stimmte vor allem für Torausbeute. 7:3 - der bislang deutlichste Erfolg der Saison war auch "ein Sieg der Moral", wie Trainer Uwe Krupp fand. "Als meine Mannschaft im zweiten Drittel 1:2 zurücklag, war sie überhaupt nicht beeindruckt. Das hat mir sehr gut gefallen." Am Sonntag gegen RB München erwartet Krupp aber ein ganz anderes Spiel (Beginn 16.30 Uhr). "Da geht es gegen Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson und das ist immer etwas Besonderes."

Am Showspiel davor, der Partie einer Auswahl mit ehemaligen Eisbären-Profis gegen eine Gazprom-Auswahl mit ehemaligen russischen Stars (Beginn 12 Uhr, siehe weiter unten im Blog) wird Krupp übrigens nicht teilnehmen. Der ehemalige Weltklasseverteidiger sagt: "Meine Co-Trainer spielen mit, das reicht." Und wenn die nach dem Spiel zu kaputt seien, um gegen München auf der Bank zu stehen, "dann macht das der Hartmut Nickel". Der ehemalige Co-Trainer habe sich auch bereits angeboten, sagt Krupp. Im Scherz natürlich. 

16. Oktober (II): Zehn Spiele ohne Tor, für einen Torjäger die Hölle. Aber das hat Petr Pohl nun hinter sich. Beim 7:3 am Freitag gegen Augsburg. "Es war nicht einfach, da will ich gar nicht lügen", sagte der Tscheche. "Das war nicht einfach, ich danke Gott für das Spiel." Der hatte allerdings nicht mitgespielt bei den Eisbären, dafür gelangen Pohl sogar noch zwei Vorlagen. Überbewerten wolle er das aber nicht, sagte Pohl. "Am Sonntag gegen München wird es schwer genug, da müssen wir nachlegen." Hier geht es zum Spielbericht!

16. Oktober (I): Damit das Warten auf das Spiel heute Abend nicht so langweilig wird, hier noch mal ein Kommentar zur aktuellen Situation: Handeln, nicht nur hinschauen. Die Augsburger sind übrigens recht optimistisch vor dem Spiel:

15. Oktober: Das rheinische Wochenende ist vorbei, das bayrische (politisch, nicht geographisch) steht an. Freitag also das Heimspiel gegen Augsburg (wie immer 19.30 Uhr in der Arena formerly known as O2-World) und Sonntag kommt dann der Don mit Minger (16.30 Uhr, ebenfalls MBA). Und dann natürlich noch - auf Leserwunsch - "weg mit der Haie-Aufmacheroptik!", "warum schaut Ihr immer noch zurück?" - danke für den Hinweis, künftig bitte bei Mails an sport@tagesspiegel.de im Betreff: "Eisbären Blog" angeben, sonst rutscht uns so was schon mal durch). Nach dem Training am Vormittag war alles beim Alten, die üblichen Verletzten (Bell, Busch und Nastiuk) fehlten. Und Spencer Machacek ist natürlich besonders motiviert für Freitag, für das Spiel mit den alten Kollegen. "Schließlich kenne ich die noch besonders gut", sagte der ehemalige Augsburger. Sein Trainer Uwe Krupp sagte: "Mit dem letzten Wochenende waren wir natürlich nicht zufrieden. Wir wollen jetzt zwei gute Spiele spielen."

Die Eisbären konnten übrigens am Freitag nicht in der Arena am Ostbahnhof (MBC) trainieren - "technische Probleme", sagte der Sportliche Leiter, Stefan Ustorf.

Und dann noch dies hier: Sie kommen mal wieder (und wir wissen auch schon, wer gewinnt! Haha! Die Russen haben schon Humor): Die Eisbären Allstars empfangen das Gazprom-Team am kommenden Sonntag (18. Oktober). Zum neunten Mal zum bereits. Das Legenden-Spiel startet um 12 Uhr in der Mercedes-Benz Arena (Einlass ab 11 Uhr. JETZT HABEN WIR ES GESAGT, hallo Moritz?). Wie schon in den vergangenen Jahren spielen die Alt-Stars der Eisbären und der russischen Gäste für den guten Zweck. Diesmal werden sowohl die Eisbären Juniors als auch die Initiative „Moabit hilft‘‘ unterstützt. Die Eisbären Berlin und Partner GAZPROM Germania haben zu diesem Spiel 2000 Flüchtlinge und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingeladen. Zusätzlich wird bei diesem Spiel eine Spendenaktion zugunsten der Flüchtlingsinitiative „Moabit hilft“ durchgeführt.
Das Team der Eisbären Allstars wird vom langjährigen Eisbären-Kapitän Marc Fortier (der am Donnerstag auch beim Training der Eisbären vorbeischaute, siehe oben) angeführt. Außerdem sind die Ex-DEL-Starstürmer Tore Vikingstad und Thomas Sjögren dabei. Das Allstar-Jersey tragen auch Ex-Eisbären-Verteidiger Nico Pyka, DEL-Co-Trainer Marian Bazany, DEL-Mentaltrainer Markus Flemming und die EHC-Legende Guido Hiller. Zudem haben die bayerischen Verstärkungen Günter Oswald, Stefan Schauer und Leonhard Wild zugesagt. Im Team von Gazprom laufen die üblichen russischen Altstars auf, die keinen Spaß verstehen auf dem Eis (mehr unter www.eisbaeren.de. Tickets sind ab sofort im Fanshop der Arena zu kaufen.

14. Oktober: Kann das eigentlich sein, dass der Meister zurzeit nicht so richtig einen Lauf hat? Folgende (nicht näher benannte) Meldung mal zum Maßstab genommen: Nun verletzte sich auch noch Jochen Hecht beim 3:5 am Sonntag in Krefeld. Er fällt mit einer nicht näher benannten Oberkörperverletzung auf unbestimmte Zeit aus. Das teilten die Adler mit. Pech hatte auch Marcel Goc. Der 32-Jährige befand sich nach seiner (nicht näher benannten) Unterkörperverletzung bereits wieder im individuellen Training, erlebte dort aber einen (nicht näher benannten) Rückschlag.

13. Oktober (I): Und nun mal was ganz anderes: Eishockey im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Live? Nö, gibt's nicht!!!! Doooooch: DEL2 geht! Das Winter Derby von Dresden, die Eislöwen gegen Weißwasser. Am 9. Januar sendet "Sport im Osten" ab 16 Uhr. Glückwunsch und Servus DEL - schaut mal da hin...

Ach ja. „Für uns ist die Live-Übertragung durch den MDR auch ein Zeichen der Wertschätzung unseres Sports durch die Öffentlich-Rechtlichen TV-Anstalten.“, sagt René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer.  

13. Oktober (I): Und jetzt? Erst einmal ein Dankeschön. Im neuen Eisbären-Update (Artikel hier zum Nachlesen) kommen wir immerhin auf ein Unentschieden. Unser Blog trifft zum Ausgleich ("immer wieder unterhaltsam"), nachdem der Spielbericht das Gegentor verursacht hat ("untypisch boulevardesk formuliert Debakel"). Wie dem auch sei, damit könne wir gut leben - wie auch mit dem Saisonstart der Eisbären insgesamt (was ein Übergang!):

Platz sechs nach zehn Spielen ist gut, ja sogar eher über den Erwartungen als drunter. Spielerisch ist vieles besser geworden, besonders in der Defensive, dann ist da die Heimstärke (3:0 ist Bilanz) - auf der anderen Seite stehen eine negative Tendenz mit den zuletzt drei Niederlagen in Serie, die Abschlussschwäche (hier wär noch Platz, um nach zu verpflichten!) und anscheinend tun sich die Eisbären auswärts etwas schwächer, zumindest zuletzt war das so (3:4 lautet die Bilanz). Allerdings stehen 3 Heimspielen bisher 7 Auswärtsspiele gegenüber, das Wochenende bietet also die Chance, die Gesamtbilanz wieder aufzuhübschen - wenn dann das Personal nach den trainingsfreien Tagen wieder frischer ist. Trainer Uwe Krupp hatte übrigens schon vor der Wochen (am Dienstag hatten die Eisbären ja auch noch in der CHL gespielt) einen "gewissen Substanzverlust" gefürchtet.

Allerdings darf auch festgestellt werden, dass die Kölner Haie wohl in dieser Saison ein Topfavorit auf den Titel sind. So schnell und passsicher, wie sie im ersten Drittel gegen die Eisbären gespielt haben, das hat man selten gesehen in der Liga. Selbst ihr Trainer Niklas Sundbald fand hinterher: "Das war fast perfekt von uns gespielt."

Und dann noch mal ein statistischer Wert: Vor einer Saison lagen die Eisbären nach 10 Spieltagen auf Platz vier, mit 19 Punkten (also zwei mehr als diesmal). Geholfen hat es am Ende nicht. Vier der ersten sechs vom 10. Spieltag erreichten allerdings damals die Play-offs - auch der sechstplatzierte Iserlohn. Na also!

12. Oktober: Es war dann doch ein eher trüber Ausflug ins Rheinland für die Eisbären.  Die Bilanz nach den Spielen in Düsseldorf und Köln: 1:8-Tore, null Punkte. Nach dem 1:6 in Köln (Spielbericht) hatte Verteidiger Constantin Braun immerhin noch so gute Laune, um sich zu einem kleinen Plausch mit dem Kölner Kollegen Alexander Sulzer einzulassen. Brauns Trainer Uwe Krupp hingegen versprühte am Abend weniger gute Laune in der Kölnarena. Krupp sagte immerhin noch: "Jetzt müssen wir nächstes Wochenende zurückkommen." Und dafür können die Eisbären in Berlin bleiben: am Freitag kommt Augsburg in die Arena am Ostbahnhof, Sonntag rundet München das bayrische Wochenende der Eisbären ab. Für Montag sagte Krupp das Mannschaftstraining ab, bis Mittwoch haben die Spieler erstmal frei.

11. Oktober: Vor dem Spiel gegen die Kölner Haie (hier geht's zur Vorschau) strahlt die Sonne. Rund um die Kölnarena stehen die Haie-Fans bereits über zwei Stunden vor Spielbeginn Schlange vor der Halle - dabei ist da drinnen doch Platz genug und vor allem das Wetter draußen besser. Mal sehen, ob nachher die Sonne noch scheint für die Kölner Fans.

Eisbären-Co-Trainer rät seiner Mannschaft: "wir sollten keine Angst haben vor den Kölnern." Wäre auch schlecht, denn nach zwei Niederlagen bräuchten die Eisbären mal wieder ein paar Punkte. Vor dem Spiel melden die Berliner keine neuen Verletzten, im Tor wird Petri Vehanen stehen.

10. Oktober: Gut gehalten Kollege: Die unglückliche 0:2-Niederlage bei der DEG (Spielbericht) war kaum besiegelt, da rannte Petri Vehanen auch schon zur Düsseldorfer Kabine, um Mathias Niederberger zu gratulieren. "Mathias, du warst heute überragend", sagte der Finne zum Kollegen, der in der Vorsaison noch bei den Eisbären Konkurrent von Vehanen war.

Am Freitag nun spielte Niederberger erstmals gegen die alten Kollegen und er war natürlich besonders motiviert, was dann auch in einem Spiel ohne Gegentor mündete. Fast eine Viertelstunde dauerte der Plausch der Torhüter in der Düsseldorfer Arena. Vehanen sagte später: "Wir sind gute Freunde und telefonieren auch oft miteinander." Als Konkurrenten würden sie sich nicht sehen - sagt sich natürlich auch einfacher, wenn man bei verschiedenen Klubs spielt.

8. Oktober (II): Besuch für Uwe Krupp am Donnerstag beim Training. Sein zweitjüngster Sohn TJ schaute vorbei und durfte bei Papa auf dem Arm während der Interviews (Krupp: "eine Premiere"). Der Weg zum Eishockey liegt ja aufgrund der familiären Geschichte auch sehr Nahe. Ein Wort kann Krupp Junior, anderthalb Jahre alt, schon: "Hockey".

Die Menschen, die Krupp in sein Aufgebot für Düsseldorf und Köln am Freitag (19.30 Uhr) und Sonntag (17.45 Uhr, live auf Servus TV) hat, sind da schon etwas wortgewandter und vor allem älter. Vladislav Filin tritt die Reise an den Rhein mit an. Der Trainer erwartet "zwei schwere Spiele". Und was ist, wenn er an Köln denkt? Da ist Krupp ja vor einem Jahr eher unglücklich geschieden bei den Haien, in seiner Heimatstadt. "Aber daran werde ich sicher nicht denken", sagt Krupp. "Das lenkt nur ab".

Bis auf die länger Verletzten Florian Busch und Mark Bell sind die Eisbären für das Wochenende fast komplett, im Tor wird wieder Petri Vehanen spielen, nachdem Kevin Nastiuk zuletzt in Hamburg und beim CHL-Spiel in Stavanger zum Einsatz kam. Nastiuk wird aufgrund einer Verletzung in der Leistengegend fehlen. Für ihn wird der gebürtige Kölner Marvin Cüpper als Zweiter Torwart die Reise antreten. Außerdem ist Verteidiger Bruno Gervais (fehlte in Stavanger) wieder gesund.

8. Oktober (I): Was macht eigentlich Travis James Mulock, wenn er nicht Eishockey spielt? Richtig, Baseball schauen. Jörg Leopold hat sich mit ihm darüber ausführlich unterhalten, sein Stück zum Play-off-Start in der MLB und zu den Toronto Blue Jays im Allgemeinen ist hier zu finden.

7. Oktober: Und wieder grüßt der Wellblechpalast: Weil die Eisbären die Champions Hockey League (CHL) so toll finden, soll sie im Achtelfinale gegen Skelleftea dann am 3. November auch nur einem exklusivem Zuschauerkreis vorbehalten sein. Es geht in den Welli! Wer Böse ist, wird an dieser Stelle womöglich sagen: Die gehen in ihre Trainingshalle, weil die CHL-Spiele (kaum) ein Mensch gucken will - sie Heimspiel gegen Stavanger. Das von Geschäftsführer Peter John Lee so protegierte Projekt scheint also schon in der zweiten Auflage aus Berliner Sicht schon wieder im Sterben zu liegen.

Aber wir sind ja nicht böse, sondern freuen uns auf den 3. November (das Rückspiel ist am 10. November in Schweden, hoffentlich müssen wir den Namen des Gegners bis dahin nicht zu oft schreiben).

6. Oktober: Die Eisbären haben es geschafft. Durch ein 3:3 (2:1, 1:2, 0:0) gegen die Stavanger Oilers stehen sie im Achtelfinale. Hier geht's zum Spielbericht.

Nun sind sie unterwegs nach Stavanger, die Eisbären. Um neun Uhr hat die Chartermaschine abgehoben. Nach dem Spiel (19 Uhr, live auf Laola1TV) geht es übrigens zurück nach Berlin. Gegen 3 Uhr morgens sollten dann alle im Bett sein. Vielleicht hat ja der ein oder andere dann Lust nach oder vor dem Spiel noch unseren Kommentar zu Leon Draisaitl zu lesen.

5. Oktober (II): Am 7. Oktober ist es ja so weit, in der NHL gibt es Eis: Und vorher schon mal die erste schlechte Nachricht für Fans deutscher Spieler: Leon Draisaitl ist kurz vor dem Saisonbeginn von den Edmonton Oilers in das Farmteam geschickt worden. Das 19 Jahre alte Stürmertalent stand am Montag nicht in dem 23 Spieler umfassenden NHL-Aufgebot der Oilers. Draisaitl wird in der unterklassigen AHL bei den Bakersfield Condors die Saison beginnen. Nööö, oder?

5. Oktober (I): Also, sieht gut aus bei Olver. Er war am Montag schon wieder auf dem Eis und ist im Aufgebot, das am Dienstag den Flug nach Stavanger antritt. Dafür ist allerdings Bruno Gervais nicht dabei, der Kanadier hat nach offiziellen Angaben eine Magen- und Darm-Erkrankung. Die länger verletzten Florian Busch und Mark Bell fehlen natürlich auch beim Rückspiel in Norwegen - es sollte angesichts des 3:0-Polsters aus dem Hinspiel trotzdem für den Einzug ins Achtelfinale der CHL reichen - mit einem Resultat wie in der Vorrunde in Gap (1:3) zum Beispiel. Aber logo, das kann nicht der Anspruch sein.

4. Oktober (III): Tabellenführung weg und nicht nur das: Darin Olver verletzte sich beim Spiel in Hamburg. Im letzten Drittel bekam er einen Schuss auf den Fuß ab. Wie lange er den Eisbären fehlen wird, ist noch unklar.

4. Oktober (II): Jetzt also hat Petri Vehanen seine verdiente Pause bekommen. Beim Spiel in Hamburg steht Kevin Nastiuk erstmals in dieser DEL-Saison im Tor der Eisbären. Bis in die fünfte Minute ging das gut, dann traf Jerome Flaake zum 1:0 für die sehr engagiert spielenden Freezers. Und Marcel Müller legte dann zum 2:0 nach. Und 2:0 für die Hamburger steht es auch nach zwei Dritteln vor über 10.000 Zuschauern. Sullivan trifft im letzten Drittel zum 3:0 für die Freezers - und dabei blieb es bis zum Ende. Den Spielbericht finden Sie hier.
4. Oktober: Seit 14.30 Uhr spielen die Eisbären heute bei den Hamburg Freezers - als Tabellenführer der DEL. Über die Gründe für das aktuelle Hoch der Mannschaft von Trainer Uwe Krupp schreibt Claus Vetter hier.

3. Oktober: Wie die Eisbären nach der Wende die Mauer verschoben: Warum Hartmut Nickel und Billy Flynn den Aufstieg des Klubs maßgeblich mitgeprägt haben, schreibt Claus Vetter hier.

2. Oktober (II): Die Freude nach dem 2:1 gegen Ingolstadt (Spielbericht) war am Freitag natürlich groß. Kapitän André Rankel sagte: Das fühlt sich gut an und das haben wir uns verdient, wir haben über 60 Minuten stark gespielt." Jonas Müller, Schütze zum 1:0, sagte: "Wir spielen geradlinig und bringen viele Schüsse aufs Tor und hinten sind wir in jedem Fall sehr stark, da kommt und die Erfahrung unsere neuen Bruno Gervais und Micki DuPont zugute."  

2. Oktober (I): Vor dem Spiel gegen Ingolstadt wagt Jörg Leopold ein erstes Zwischenfazit. Warum die Eisbären bisher so stark sind, versucht er hier zu erklären.

1. Oktober (II): Florian Busch fehlt beim Training, bei ihm ist beim Spiel in Schwenningen einen Muskelfaserstrang im Oberschenkel gerissen, er wird vier Wochen pausieren müssen. Das ist besonders bitter für den Bayern, denn schließlich war er so gut in die Saison gestartet wie schon lange nicht mehr, und blühte in seiner neuen Reihe (mit André Rankel und Petr Pohl) richtig auf: Sieben Punkte in sechs DEL-Spielen (dabei drei Tore) hat er schon gesammelt.

Dafür mit dabei im Training: Der - zurzeit vereinslose - Verteidiger Ryan Caldwell. Angeblich aber nur, um sich fit zu halten - heißt es.

1. Oktober (I): Wir sind beim Training und siehe da, es wird wieder rosa:


Der Start in die DEL-Saison gelingt: das tat sich im Monat September.

30. September 2015 (II): Das sieht nach Stress aus, im Ablaufplan der Mannschaft von Uwe Krupp. In den kommenden sieben Tage spielt "Freizeit" eine kleine Rolle: Mittwoch und Donnerstag Training, Freitag Training und Spiel, Sonnabend Training und Busreise nach Hamburg, Sonntag Spiel gegen die Freezers und Montag dann Training. Dienstag 09:15 Uhr Abflug nach Stavanger, 19 Uhr CHL-Rückspiel (3:0 war das Hinspiel) und danach direkt der Rückflug nach Berlin. Und dann? Sind die Eiwsbären womöglich Tabellenführer in der DEL und im Achtelfinale der CHL. Wir gehen ja nur vom Guten aus.

30. September 2015 (I): Ei der Daus, Ingolstadt! Sind die in Form. Gut für die DEL und wir freuen uns auf Freitag: Der ERC Ingolstadt ist mit einem Sieg in die K.o.-Phase der Champions Hockey League gestartet. Die Oberbayern schlugen den Vorjahresfinalisten Frölunda Indians aus Göteborg am Dienstagabend im Sechzehntelfinal-Hinspiel 4:2 (1:2, 2:0, 1:0). Alexander Barta (12. Minute), Daniel Irmen (32.), Jared Ross (38.) und Petr Taticek (49.) drehten für das Team aus der DEL vor eigener Kulisse einen 0:2-Rückstand. Und da gab es dann verdienten Glückwünsche (das mit dem Bier war uns neu):

29. September 2015: Nach dem Fünf-Punkte-Wochenende steht nun ein nicht einfaches Wochenende auf dem Programm: Am Freitag kommt der ERC Ingolstadt in die Halle "formerly known as" O2-World und am Sonntag geht es zu den Hamburg Freezers. Beide Mannschaften sind nicht eben gut gestartet (Ingolstadt ist aktuell Tabellenelfter, die Freezers sind auf Rang zehn). Einfacher macht das die Aufgabe sicherlich nicht für die Eisbären, zumal sie nun auch nicht mehr unterschätzt werden dürften. Patrick Köppchen, gebürtiger Berliner und ehemaliger Eisbär (ist ganz lange her) hat die Berliner übrigens eh nicht unterschätzt, vor der Saison. Da sagte er uns nämlich: "Die Eisbären unterschätzen? Nein. Wer Berlin unterschätzt, macht einen kleinen Denkfehler. Ich glaube, dass die sich gut verstärkt haben von den Namen her und mit der letzten Saison nicht so zufrieden waren. Die werden schon kommen, die Mannschaft hat viel Erfahrung.“

27. September 2015: Das Fünf-Punkte-Auswärtswochenende ist perfekt: Die Eisbären gewinnen auch bei den Schwenninger Wild Wings - den Spielbericht zum 3:2 finden Sie hier.

27. September 2015: Und heute geht die Reise weiter - hoffentlich erfolgreich und womöglich mit dem Sprung auf Platz 1? Ein Sieg in Schwenningen (16.30 Uhr geht es los) ist dafür Voraussetzung und natürlich muss Straubing patzen gegen die DEG (ist durchaus möglich).

26. September 2015: Wenn die Eisbären reisen: Mit dem Spiel bei den Schwenninger Wild Wings endet das Auswärtswochenende - Trainer Uwe Krupp erinnert sich dabei an die NHL. Wie die Mannschaft die Herausforderung meistert lesen Sie hier.

25. September 2015 (II): Den Spielbericht zum 2:1-Sieg der Eisbären in Krefeld finden Sie hier.

25. September 2015: Für Teambetreuer Dirk Perschau begannen die Vorbereitungen auf das Auswärtswochenende der Eisbären Berlin schon am Donnerstag. Unmittelbar nach dem Training sammelte Perschau die Spielerutensilien zusammen und verstaute alles im Teambus. Mit dem ging es dann schon am Donnerstag Richtung Krefeld, die Mannschaft machte sich am Freitag mit dem Flieger auf Richtung Westen. Für Marcel Noebels ist es ein ganz besonderes Wochenende, zunächst geht es am Freitag in seine alte Heimat Krefeld. "Da kommen viele Freunde und Verwandte. Vielleicht sogar meine Oma. Da freue ich mich riesig drauf", sagte der Stürmer. Am Sonntag in Schwenningen gibt es für Noebels dann ein Wiedersehen mit seinem alten Trainer Helmut de Raaf, mit dem er 2008 und 2009 bei den Jungadlern Mannheim zweimal Nachwuchsmeister wurde. "Das ist gleich noch ein besonderes Spiel für mich." Noebels hofft, dass er bei den Wiedersehensfeiern mit den Eisbären auch noch zwei Siege einfahren kann. Denn der Sport steht natürlich im Vordergrund. Bisher ist der Nationalspieler mit seiner Saison zufrieden, in der Reihe mit Darin Olver und Barry Tallackson fühlt er sich richtig wohl. "Wir spielen jetzt ja auch schon ein Dreivierteljahr zusammen und es läuft wirklich gut." Aber während seine Sturmpartner in dieser Saison schon eigene Tore bejubeln durften, wartet Noebels noch auf seinen ersten Saisontreffer. Da würde es doch bestens passen, wenn ihm dies nun ausgerechnet in Krefeld oder Schwenningen gelingen sollte.

24. September 2015 (II): Und natürlich wurde heute am Freitag auch wieder im Wellblechpalast trainiert - nach dem trainingsfreien Mittwoch steigt die Vorbereitung auf Krefeld (Freitag 19.30, Laola1TV zeigt das Spiel live) und Schwenningen am Sonntag. Constantin Braun war übrigens nicht auf dem Eis, wird aber am Freitag spielen. Trainer Uwe Krupp warnte indes vor den Krefeldern: "Ich erwarte einen starken Gegner. Wenn die ins Rollen kommen, sind sie sehr gefährlich."

24. September 2015 (I): Wir gehen mal zwei Klassen tiefer, schließlich betrifft es ja auch die Eisbären indirekt und Berlin direkt: FASS und Preussen spielen ja in der Oberliga Nord. Und die ist in der am Freitag beginnenden Saison international: Mit den Tilburg Trappers spielt ein niederländisches Team mit. Und das ist nicht irgendeines, sondern der Meister (insgesamt 15 mal). Diesen Titel werden sie in dieser Saison nicht verteidigen können, dafür gelten sie als einer der Favoriten für den Oberligatitel - aufsteigen geht danach allerdings nicht. Bis zur vergangenen Saison wurden die Niederländer übrigens noch von Ex-Freezers-Coach Paul Gardner betreut.

In Berlin sind die Trappers erstmals am 29. November zu Gast, dann spielen sie bei FASS.

23. September 2015 (II): Sven Ziegler gelang beim Spiel gegen Stavanger ein gewaltig schönes Tor (das 2:0, Vorlage übrigens Shuhei Kuji). Uwe Krupp lobte seine "sogenannte vierte Reihe" dann auch überschwänglich. "Sie sind bei uns eben auch da, um zu produzieren. Wir brauchen diese Tore. Ziegler sagte zu seinem Auftritt: "Das war ein super Gefühl. Gegen Straubing hatte unsere Reihe auch schon massig Chancen. Insofern war es wichtig, dass es jetzt endlich mal geklappt hat. Weil mit einem 1:0 wären wir da wohl nicht so gut bedient gewesen." Und Humor hatte er auch noch, gefragt nach der "Auswärtstorregel in der CHL: "Kein Gegentor zu kassieren war wichtig." Und dann lachte Ziegler. "Und die Auswärtstorregel gibt es gar nicht, glaube ich."

Stimmt - nach Hin- und Rückspiel werden die Ergebnisse addiert, daher sind auch Unentschieden erlaubt. Erst bei Gleichstand wird in Spiel zwei verlängert. Puh, die CHL und die Regeln. Dazu dann noch mal mehr an dieser Stelle.

23. September 2015 (I): "Wir haben sehr geduldig gespielt, defensiv wenig Fehler gemacht und wenn wir einen Fehler gemacht haben, war Petri da" - sagte Uwe Krupp nach dem 3:0 gegen die Stavanger Oilers am Dienstag. Zum Spielbericht geht es hier. Und ein Thema ist sicherlich auch der schlechte Zuschauerzuspruch. Nur rund 4069 kamen am Dienstag. Es war wohl ein Minusgeschäft für die Eisbären, wie hinter vorgehaltener Hand zu hören war.

22. September 2015 (II): Ganz so leicht sollten die Eisbären, dass mit Stavanger heute nicht nehmen. Der Klub aus der viertgrößten Stadt Norwegens (130.000 Einwohner) wurde zuletzt viermal in Folge nationaler Meister, ein paar Spieler sind auch nicht ganz unbekannt im Kader und nun ja, vor der Qualität des norwegischen Eishockeys sind wir ja hierzulande seit der WM 2012 doch ein wenig überzeugt (da gab es ein 4:12 gegen Norwegen, immer noch schlimmer als das 0:10 gegen Kanada bei der jüngsten WM.). Und dann sagt André Rankel: "Muss man auch sehen, wen die hinter sich gelassen haben in der Vorrunde." Kaipa Kuopio (Finnland) und Ocelari Trinec (Tschechien) nämlich. Allerdings hat auch Storhammar, der andere CHL-Teilnehmer aus Norwegen, seine Vorrundengruppe gewonnen. So schlecht also kann die GET-ligaen nicht sein.

In unserem Vorbericht geht es diesmal mehr um die CHL (die Claus Vetter auf einem guten Weg sieht) als um die Eisbären. Jörg Leopold ist da übrigens ganz anderer Meinung. Aber bei den Oilers freuen sie sich wenigstens schon auf heute Abend: ,

22. September 2015 (I): André Rankel und Kollegen sollen ja spielen und nicht rechnen. Gewinnt in der K.o.-Runde der Champions League jede Mannschaft ein Spiel, entscheidet tatsächlich das Torverhältnis über das Weiterkommen. Bei Tore-Gleichstand (Beispiel Eisbären gewinnen 7:6 gegen Stavanger, Stavanger 1:0 gegen die Eisbären) gibt es dann allerdings einen Gleichstand. Dann werden nicht die auswärts mehr erzielten Tore gewertet und über das Weiterkommen wird mit dem im Eishockey üblichen Prozedere entschieden - Verlängerung und notfalls bis zum Penaltyschießen. Also ist es ein wenig anders als im Fußball... aber wer soll sich da auch auskennen, wenn sich fast jedes Jahr der Wettbewerb ändert.

21. September 2015: Über der Mercedes-Benz-Arena bildete sich am Sonntag eine Stunde nach dem Spektakel der Eisbären gegen Spitzenreiter Straubing ein Regenbogen. So schön können Eisbären-Siege sein. Okay, für die Fans war das Spiel natürlich sehr unterhaltsam, was aber vor allem daran lag, dass die Berliner den Gegner immer wieder zurück ins Spiel holten. Uwe Krupp lobte trotz fünf Gegentoren die Abwehrleistung seines Teams in der bisherigen Saison, auch wenn sich das am Sonntag kurz nach dem Spiel "ein bisschen komisch" anhörte.

Schon am Dienstag wartet die nächste Aufgabe auf die Berliner, in der Champions Hockey League treffen die Eisbären in der Runde der letzten 32 auf die Stavanger Oilers. Dann geht es auch darum, hinten weniger Fehler zu machen. Denn nach Hin- und Rückspiel gilt die aus dem Fußball-Europapokal bekannte Auswärtstorregel. "Nach dem Modus habe ich noch nie gespielt", sagte Kapitän André Rankel. "Ich weiß nur, dass wir möglichst wenig Gegentore kassieren sollten." Über den Norwegischen Meister "wissen wir nicht viel", aber Stavanger sei "ein richtig starker Gegner".

Torwart Petri Vehanen kennt die Oilers von allen Eisbären am besten, er spielte 1998 beim Vorgängerklub Viking Hockey. Auch der Finne hält den Gegner für eine Herausforderung, vielleicht auch deswegen, weil es für ihn am Dienstag schon das dritte Spiel in fünf Tagen sein könnte. Bisher verzichtete Trainer Uwe Krupp auf eine Rotation im Tor, nach dem Abgang von Mathias Niederberger ist das Vertrauen in die Goalies hinter Vehanen offenbar nicht ganz so groß. "Ich muss viel spielen, aber ob ich auch gegen Stavanger auflaufe, entscheidet Uwe", sagte Vehanen am Sonntag. Sagen wir es mal so: Alles andere wäre doch eine ziemliche Überraschung.

20. September 2015 (II): Lustige und viele Strafen, zwölf Tore und ein kleiner Flutlicht-Schreck: Beim 7:5 der Eisbären gegen Straubing am Sonntag war einiges los. Hier geht's zum Spielbericht. Und die Fans? Hatten interessante Ansagen zum Verhalten in der Kurve (siehe Tweet):

20. September 2015 (I): Am Sonntag gibt es ein echtes Spitzenspiel in der Mercedes-Benz-Arena zu sehen: Die Eisbären empfangen Tabellenführer Straubing Tigers. Richtig gelesen: Straubing ist nach drei Siegen in drei Spielen Erster in der DEL. Das war jetzt nicht unbedingt zu erwarten, auch wenn Berlins Manager Peter John Lee die Tigers zu Saisonbeginn auf dem Zettel hat. Warum das so ist, erklärt Claus Vetter in seinem Vorbericht auf das Duell mit Straubing. Übrigens: Rene Röthke, Berliner Stürmer in Diensten der Bayern, sagte uns vor der Saison: "Ich denke, wir sind stärker als die letzten zwei Jahre und sehen einen Platz unter den ersten Zehn als durchaus realistisches Ziel an." Damit hat er so gesehen ja sogar noch untertrieben. Na, mal sehen, wie es dann nachher läuft.

19. September 2015 (I): Leserfrage: "Wann macht Ihr denn endlich das blöde Wolfsburg-Jubel-Bild in Eurem Blog weg?" Antwort: "Jetzt". Sicher, da haben wir geschlafen - oder zu viel den überzeugenden Sieg in Wolfsburg gefeiert (der Spielbericht hier zum Nachlesen).

18. September 2015 (I): So, heute geht es also auf zum Auswärtsheimspiel nach Wolfsburg. Constantin Braun fährt auch mit, Jörg Leopold hat mit ihm gesprochen und seine Gedanken zusammengefasst: "Nur nach vorn schauen."

17. September 2015 (III): Lustige Übungen gab es am Donnerstag beim Training der Eisbären zu sehen. Uwe Krupp ließ die Spieler zu beiden Seiten des Tores Spalier stehen, warf dann den Puck in die Mitte und schickte je zwei Spieler von beiden Seiten in den Nahkampf. Mit der anstehenden Rugby-WM hatte das nichts zu tun, versicherte der Eisbären-Trainer. Es ging ihm nach den immer gleichen Übungen von Überzahl und Unterzahl lediglich um ein bisschen Abwechslung. Ansonsten hatte Krupp einen Tag vor dem Spiel beim EHC Wolfsburg nicht viel zu erzählen. "Es gibt nichts Neues", meinte er fast entschuldigend. Man werde mit dem Team, das zuletzt in Iserlohn 2:3 verlor, antreten und wieder versuchen zu punkten. "Wir müssen uns dabei vielleicht etwas cleverer anstellen als am Sonntag", meinte Krupp noch. Gegner Wolfsburg habe wie eigentlich immer eine starke Mannschaft zusammen, die sehr kompakt auftrete und viel Speed mitbringe. Apropos: Rund 500 Fans der Eisbären werden sich am Freitag mit nach Wolfsburg begeben, um dort vielleicht den ersten Auswärtssieg der Saison zu erleben.

17. September 2015 (II): Wo wir gerade beim Thema NHL sind. Die Nürnberg Ice Tigers haben Dany Heatley verpflichtet. Ein großer Name, Heatley spielte 946 Mal in der NHL und traf dabei 388 Mal ins Netz. Die beste Zeit des Stürmers, der 1981 im deutschen Freiburg geboren wurde, liegt aber schon länger zurück. Trotzdem ist man in Nürnberg natürlich froh: "Dany Heatley ist eine der größten Verpflichtungen in der Geschichte der DEL. Wir sind sehr froh und glücklich, dass er sich dazu entschieden hat, für die Ice Tigers in Nürnberg zu spielen", sagte Trainer Martin Jiranek. Beinahe wäre Heatley übrigens auch mal in Berlin gelandet. Die Eisbären hatten während des Lockouts in der Saison 2004/2005 großes Interesse an einer Verpflichtung. Claus Vetter hat das damals notiert. Im Endeffekt kam es dann aber anders, aber nun spielt Heatley ja doch noch in Deutschland - wenn auch nicht in Berlin.

17. September 2015 (I): So ein Profisportler hat es ja nicht leicht, besonders wenn er viel Geld verdient. Was fängt man damit bloß an? Autos, Häuser, Boote - kann man alles kaufen, braucht man aber eigentlich nicht endlos viel. Viele Sportler geben auch etwas zurück, gründen Stiftungen oder spenden für Bedürftige. So wie P. K. Subban. Der Eishockey-Profi der Montreal Canadiens ist dabei allerdings in eine neue Dimension vorgedrungen. Satte zehn Millionen Kanadische Dollar spendete der 26-jährige Verteidiger dem Kinderkrankenhaus der Stadt. Das sind umgerechnet 8,85 Millionen Euro - es ist die höchste Spende, die es je von einem kanadischen Sportler gegeben hat. Die Summe soll der Einrichtung über sieben Jahre zur Verfügung gestellt werden. Okay, Subban hat 2014 auch einen fetten Achtjahresvertrag bei den Habs unterschrieben, der ihm bis 2022 72 Millionen Dollar einbringt. Trotzdem muss man das erst mal bringen. "Ich möchte der Stadt mit der Spende einen Teil des in mich setzten Vertrauens zurückgeben", erklärte er seine Aktion. Dafür trägt die Vorhalle des Krankenhauses nun den Namen "Artrium P. K. Subban".

16. September 2015: Sportartikelhersteller Adidas wird von der Saison 2017/18 an Ausrüster der NHL. Der Vertrag soll über sieben Jahre laufen. Adidas liefert Trikots und Merchandising-Artikel und löst damit die konzerneigene Tochter Reebok ab, die bislang die Sponsorenrechte inne hatte. Reebok soll rund 35 Millionen US-Dollar pro Saison gezahlt haben - wie viel Adidas nun auf den Tisch legt, ist nicht bekannt. Adidas wolle mit der NHL seine Präsenz in amerikanischen Schlüsselsportarten ausbauen und sei deshalb dabei, seine Ressourcen neu zu verteilen, hieß es in der Mitteilung. Dies „ist erst der Anfang für uns“, sagte Nordamerika-Chef Mark King. Adidas versucht, verlorenen Boden in Nordamerika gutzumachen. Nike und Under Armour haben im weltgrößten Sportmarkt USA derzeit die Nase vorn. Adidas investiert verstärkt ins Sponsoring einzelner Athleten.

15. September 2015 (II): Die Adler Mannheim sind nicht besonders gut in die neue Saison gestartet. In München gab es am Sonntag schon im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage - okay da kann man verlieren. Schwerer wiegt allerdings der verletzungsbedingte Ausfall von Neuzugang Marcel Goc. Der NHL-Rückkehrer fällt wegen einer im Eishockey-Sprech "Unterkörperverletzung" wohl drei bis vier Wochen aus. Denis Reul hat es mit einem Unterkieferbruch noch schlimmer erwischt. Und dann ist da noch die Nummer mit dem Maskottchen. Hamster Udo war am Freitag nach dem 1:0 gegen Schwenningen mit obszönen Gesten in Richtung Gäste-Fans aufgefallen. Angeblich hätte er den Mittelfinger gezeigt und seine Taille auf eindeutige Art und Weise bewegt haben. Die Folge: Maskottchen Udo wurde von den Adlern entlassen. "Solch ein Verhalten unseres Maskottchens ist absolut inakzeptabel und entspricht nicht unseren Wertvorstellungen", erklärte der Verein auf seiner Facebook-Seite. Natürlich hat es nicht Udo direkt erwischt, sondern den Udo-Darsteller. Viele Fans der Mannheimer halten das für überzogen, aber Mannheim lässt hier keine Gnade walten. Künftig wird dann ein neuer Udo mit dem Hintern wackeln - oder es vielleicht doch lieber bleiben lassen. Alternative: Man holt einfach den Adler in die Halle, der ja eigentlich das offizielle Maskottchen des Klubs ist, in der Mannheimer Großarena aber dem Hamster den Vortritt lassen muss.

15. September 2015 (I): Die Eisbären trainierten am Dienstag im Wellblechpalast - allerdings ohne Petr Pohl. Geht das mit den Verletzungen etwa schon wieder los? Nein, Pohl durfte sich einen Tag lang aktiv erholen. Oder wie es Sportdirektor Stefan Ustorf ausdrückte: Pohl hatte einen Maintenance-Day. Schon am Mittwoch soll der Tscheche wieder auf dem Eis mitwirken.

14. September 2015 (II): Also, Wolfsburg als nächstes. Imposant gestartet (2:0 gegen die DEG und 3:2 in Schwenningen) und dann kramen wir doch schnell mal heraus, was Tyson Mulock zu seinem EX-Verein gesagt hat vor wenigen Tagen (wir hatten ja 13 Ex-Eisbären nach den Eisbären befragt, von jedem DEL-Klub einen). Also, Tyson Mulock (Sechs Jahre in Berlin und mehr als 300 DEL-Spiele für die Eisbären), sagt: "Mannheim, Berlin, Wolfsburg, Nürnberg und München haben einige neue Spieler dazu bekommen und ich denke, allesamt können um den Titel mitspielen. Ich kann nicht sagen, was passieren wird. Ich weiß aber sicher, dass die Eisbären-Spieler nicht glücklich mit den letzten Spielzeiten sind und besser sein wollen als zuletzt. Ich denke, jedes Team spielt sehr hart gegen Berlin, da sie in der Vergangenheit sehr erfolgreich waren. Gegen meinen Bruder zu spielen macht Spaß, ist aber sehr hart zugleich, da er einer der besseren Spieler in der DEL ist (lacht)." Na, denn auf die schön kurze Reise am Freitag nach Wolfsburg...

14. September 2015 (I): Aber was heißt schon Tabellenführung nach zwei Spieltagen? Wetten wir mal, dass die Straubing Tigers die in 50 Spieltagen nicht mehr haben. Oder vielleicht schon am kommenden Sonntag verlieren? Dann sind sie nämlich in Berlin (14.30 Uhr, Arena formerly known als O2 World). Am Freitag geht es nach Wolfsburg - neben den Tigers das andere Team mit sechs Punkten auf dem Konto. Die Eisbären können diese Woche also zum Spielverderber werden.

13. September 2015 (II): Kampfgeist, unbelohnt - Tabellenführung futsch. 2:3 in Iserlohn, hier geht es zum Bericht.

13. September 2015: Noch ein paar Stunden sind es bis zum nächsten Spiel (in Iserlohn). Zeit noch mal nachzulesen, was gegen Nürnberg am Freitag alles gut lief. Und natürlich auch, um sich noch mal anzusehen was 13 Ex-Eisbären von 13 verschiedenen DEL-Vereinen (ja, in jedem Team - mindestens - ein Eisbär!!!) zu den Eisbären zu sagen haben, in einer grandiosen Fotostrecke. Und, äh, dann gab es heute auch noch den hier (natürlich sind wir "Eis-Dynamo-"Fans):

12. September 2015 (II): Wechselt Robb Zepp nach Nürnberg? Dieses Gerücht hält sich seit einiger Zeit recht hartnäckig. Martin Jiranek, Trainer Ice Tigers, bestätigte nach dem Spiel am Freitag auch Interesse am früheren Eisbären-Torwart. Und nach der Verletzung von Nationalgoalie Jochen Reimer haben die Nürnberger tatsächlich Bedarf auf der Torhüterposition. Doch die Verhandlungen mit Zepp sind Jiranek zufolge zuletzt ins Stocken geraten. Der Grund: Zepp würde bei einem Wechsel zurück in die DEL Ablöse kosten. Und diese Ablöse würde sein Ex-Klub aus Berlin kassieren. Das bestätigte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee vor einigen Tagen. Die kolportierte Summe von 100.000 Euro wollte Lee allerdings nicht kommentieren. Zepp hatte Berlin vor der vergangenen Saison verlassen, um sich in der NHL zu versuchen. Es blieb beim Versuch, er kam bei den Philadelphia Flyers nur auf zehn Spiele und hat offenbar keine neuen Angebote aus der besten Eishockey-Liga auf dem Tisch. Dafür ist in der DEL neben Nürnberg auch München am 34-Jährigen interessiert. Wenn denn der Preis stimmt.

12. September 2015: Gute Laune bei den Eisbären nach dem 5:2-Sieg im ersten Spiel der neuen DEL-Saison gegen Nürnberg. Doppeltorschütze Florian Busch präsentierte dauergrinsend seine Zahnlücke und konterte jede Journalistenfrage mit dem ihm eigenen Humor. "Ich bin Traktor gefahren und habe eine Kuh gemolken", berichtete er von seiner ganz speziellen Saisonvorbereitung. Etwas ernster erklärte Busch, dass der Erfolg nach dem schwachen Auftritt zuletzt in der CHL sehr wichtig für das Selbstvertrauen sei. Gegen Iserlohn am Sonntag müsse man nun genauso auftreten wie gegen die Ice Tigers. Das wünscht sich auch Uwe Krupp, der mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten DEL-Spiel zufrieden war. "Darauf können wir aufbauen", glaubt der Berliner Trainer. Besonders freute Krupp der solide Auftritt von Constantin Braun. "Sein Spiel hatte Hand und Fuß, daran gibt es nichts zu rütteln." Das Team werde versuchen, Braun fit zu halten, damit der den Eisbären weiterhin helfen könne. Vielleicht dann ja auch im zweiten DEL-Spiel am Sonntag in Iserlohn.

11. September 2015: Auftakt geglückt und sogar mehr als das. Das 5:2 gegen Nürnberg zum Nachlesen.

10. September 2015: So, bevor es weitergeht auch mal ein kollegialer Hinweis. Marcel Stein, geschätzter Kollege von der Berliner Morgenpost, hat aufgeschrieben, warum es sich lohnt Eishockey zu lieben. "111 Gründe Eishockey zu lieben" ist fast 300 unterhaltsame Seiten lang und erscheint pünktlich zum Saisonstart am Freitag. Wir lesen schon mal und werden dann die Tage an dieser Stelle auch noch auf eine Buchkritik verweisen.

Und dann haben wir auch noch das hier zum Saisonstart.

9. September 2015: Alle Jahre wieder laden die Eisbären kurz vor Saisonbeginn ins Haus des Hauptsponsors Gasag. Anders als sonst wurde dabei diesmal aber kein klares Saisonziel formuliert. Geschäftsführer Peter John Lee machte allerdings klar: "Es ist unsere Aufgabe, wieder etwas zu machen nach zwei schwächeren Jahren. Wir haben viel zu tun auf dem Eis." Damit das klappt, soll auch Shuhei Kuji helfen. Der Japaner wird auf Leihbasis für die Saison verpflichtet, bestätigte Sportdirektor Stefan Ustorf. Weitere Verpflichtungen sind aber nicht ausgeschlossen, es gäbe noch offene Lizenzen, so Lee. Zunächst wolle man jedoch sehen, wie sich das Team entwickelt. Die Fans jedenfalls halten den Eisbären auch die Treue, wenn die Erwartungen eher gedämpft sind. Mit 5245 verkauften Dauerkarten wurde mal wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Das reicht dann auch nicht mehr mit Ach und Krach für den Wellblechpalast.

8. September 2015 (III): Auf- und Abstieg in der DEL? Das könnte tatsächlich bald wieder Realität werden. Einen entsprechenden Fahrplan unterzeichneten am Dienstag die Geschäftsführer von DEL und DEL 2. "Wir haben uns auf ein Regelwerk geeinigt, an dessen Erfüllung durch die DEL2 die nachhaltige Verzahnung beider Ligen geknüpft ist", erklärte DEL-Chef Gernot Tripcke. Ein bisschen wird es damit aber noch dauern, anvisiert wird 2017/2018 als Ziel für die Wiedereinführung. Vor allem die wirtschaftlichen Kriterien sind dabei natürlich zu beachten. Aber es scheint tatsächlich ernsthaft in Erwägung gezogen zu werden. Mehr dazu vom Kollegen Jörg Leopold in seinem Kommentar zum Thema.

8. September 2015 (II): Heute fand die Auslosung für das Sechzehntelfinale der Champions League statt. Die Eisbären treffen dabei auf den Norwegischen Meister Stavanger Oilers. Sportdirektor Stefan Ustor wird bei Twitter zum Gegner wie folgt zitiert: "Als Erster in der Gruppe sind sie ein starkes Team. Wir freuen uns aber, mal wieder nach Norwegen zu kommen." Stavanger setzte ich in der Vorrunde gegen Ocelari Trinec aus Tschechien und KalPa Kuopio durch. Dabei gewannen die Norweger beide Heimspiele, verloren aber jeweils auswärts und holten sieben Punkte. Man könnte also meinen, dass es schlimmer hätte kommen können für die Eisbären. Die Spieltermine werden noch genau bekannt gegeben. Als Gruppenzweiter haben die Berliner zunächst ein Heimspiel, wahrscheinlicher Termin dafür ist der 22. September. Das Rückspiel würde dann zwei Wochen später, am 6. Oktober, in Norwegen stattfinden.

8. September 2015 (I): Die Kollegen von dpa haben gerade die Meisterprognosen der DEL-Trainer für die kommende Saison veröffentlicht. Dass die Adler Mannheim dabei Topfavorit sind, ist wenig überraschend. Erstaunlicher ist da schon die Tatsache, dass kein einziger der 14 Coaches die Eisbären als Titelkandidat auf dem Zettel hat. Andererseits haben die Berliner in den letzten zwei Jahren einiges an Renommee eingebüßt. Eisbären-Trainer Uwe Krupp will sich laut dpa übrigens in der Meisterfrage nicht festlegen: Dafür sei es noch zu früh. "Wir spielen in einer Liga mit viel Ausgeglichenheit und Feuer in jedem Spiel."

6. September 2015 (II): Die beste Nachricht aus Eisbären-Sicht zuerst: Constantin Braun ist wieder dabei. Schon in der Anfangsphase des Spiels bei den Gap Rapaces schickte Trainer Uwe Krupp den 27-Jährigen aufs Eis. Braun hatte wegen eines Knorpelschadens im Sprunggelenk seit dem vergangenen Oktober pausieren müssen. Am Rückkehrer lag es nicht, dass die Eisbären gegen den französischen Meister nicht überzeugten und zeitweise trotz des 6:1-Heimsiegs im Hinspiel sogar um das Weiterkommen in der Champions Hockey League (CHL) zittern mussten. Am Ende verloren sie mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1), zogen aber trotzdem in die Runde der besten 32 Teams ein. Matt Carter hatte die Gastgeber im ersten Drittel mit zwei Powerplay-Toren in Führung gebracht, Jonas Müller sorgte in der 32. Minute für Beruhigung, als er in Überzahl den Anschlusstreffer erzielte. Zum Sieg reichte es aber nicht mehr: Kurz vor Schluss gelang Camilo Miettinen sogar noch der dritte Treffer der Franzosen.

6. September 2015 (I): Die Eisbären sind in Frankreich und haben in Gap auch schon auf dem Eis trainiert. Noch besteht ein kleines Restrisiko, dass die Berliner die Play-offs verpassen. Allerdings müssten sie dafür schon höher als 1:6 beim Französischen Meister verlieren. Das scheint nach den Eindrücken aus dem Hinspiel und auch nach der ordentlichen Leistung beim 2:3 am Freitag in Zürich doch eher unwahrscheinlich. Aber das Spiel heute ist auch eine letzte Bestandsaufnahme vor dem Auftakt in die neue DEL-Saison am kommenden Freitag. Und da verliert man natürlich ungern 0:4 oder 2:6 bei Gap Rapaces, auch wenn das zum Weiterkommen reichen würde. Wie man es nicht macht, zeigte erst am Samstag der ERC Ingolstadt, der in Schottland bei Glasgow Braehead Clan mit 4:6 unterlag und nun den Spott auf seiner Seite hat. In den Play-offs ist der Deutsche Vizemeister zwar dabei, aber nun ja.

4. September 2015 (IV): Guter Start eigentlich für die Eisbären am Freitagabend in Zürich. Barry Tallackson trifft früh zum 1:0 für die Berliner. Aber die Schweizer schlagen zurück und drehen das Spiel durch drei Power-Play-Tore auf 3:1. Und so sehr sich die Gäste auch bemühen, es reicht trotz des 2:3-Anschlusstreffers von Julian Talbot etwas mehr als fünf Minuten vor Schluss nicht mehr zu dem einen Punkt, der zum vorzeitigen Weiterkommen in der Gruppe nötig gewesen wäre. Immerhin: die Eisbären wehren sich in der recht rustikal geführten Partie nach Kräften. Henry Haase gibt dabei wieder den Tough Guy und setzt ein paar schöne Haken im Infight schon im ersten Drittel. Nun gilt es für die Eisbären am Sonntag (18 Uhr/live bei Laola1.TV und ab 19 Uhr bei Sport1) in Gap entweder zu punkten oder zumindest nicht zu hoch zu verlieren. Dann klappt es auch noch mit der Qualifikation für die Play-offs. Übrigens: Constantin Braun war diesmal noch nicht dabei. Der lange verletzte Verteidiger hofft aber weiterhin auf ein paar Wechsel im Spiel am Sonntag beim Französischen Meister.

4. September 2015 (III): Nur noch wenige Stunden bis zum Spiel in Winterthur und noch ein paar mehr bis zum Spiel in Gap. Nicht das erste Mal, dass die Eisbären in Frankreich spielen... in Gap erinnern sie sich da an etwas:

4. September 2015 (II): München war ja schon durch, die DEG (2:1 n.P. in Turku!) und der ERC Ingolstadt (5:3 gegen den schwedischen Meister Växjö) haben es nun auch geschafft - mit imposanten Auftritten, das muss man sagen. Nur die Krefelder waren - erwartungsgemäß - doch viel zu leicht für die Champions League, in der ja heute Abend die Mannheimer und vor allem die Eisbären noch in die K.o.-Runde folgen können. Die DEL verkauft sich also besser als in der ersten CHL-Saison. Geschenkt, dass das mit den Orten der Gegner manchen Beobachter/Berichterstatter noch zu anspruchsvoll ist. Wo Iserlohn liegt, das weiß man ja. Aber so abgefahrene Städte wie - Linz?

3. September 2015 (II): So! Nun aber unser ausführlicher Bericht vom Donnerstagstraining: Zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions Hockey League (CHL) gehen die Eisbären wie gesagt auf Reisen: Am Freitag spielen sie in Zürich gegen die ZSC Lions (19.45 Uhr, live im Internet auf Laola1.tv), am Sonntag dann bei den Gap Rapaces (18.00 Uhr, live auf Laola1.tv und ab 19.30 Uhr im Fernsehen auf Sport1). Ein Punkt fehlt ihnen noch, um in die Play-Off-Runde der besten 32 Teams einzuziehen, und den will Trainer Uwe Krupp am liebsten schon gegen die bereits qualifizierten Schweizer holen, auch wenn die vor knapp zwei Wochen mit 6:3 in Berlin gewannen: „Sonst bräuchten wir ja gar nicht erst hinzufahren“, sagt er. Krupp steht für die beiden Spiele fast sein kompletter Kader zur Verfügung: Fehlen wird nur der erneut am Knöchel verletzte Mark Bell. Anstelle von Jonas Schlenker, der das Wochenende beim Kooperationspartner Dresdner Eislöwen verbringen wird, rückt Nachwuchsstürmer Vladislav Filin in die Mannschaft.

Für einen Eisbären-Spieler könnte es am Wochenende sogar um weit mehr gehen als nur um Punkte in der CHL. Denn auf der Verletztenliste fehlt erstmals seit langer Zeit der Name Constantin Braun. Der hatte im vergangenen Oktober sein letztes Spiel gemacht und war seither mit einem Knorpelschaden im Sprunggelenk ausgefallen. In den letzten Wochen trainierte der Nationalspieler bereits wieder mit der Mannschaft, am Sonntag könnte er sein Comeback geben. „Fit bin ich auf jeden Fall, und Schmerzen habe ich keine“, sagt Braun nach dem Training am Donnerstag. „Jetzt müssen die Automatismen bei hohem Tempo wieder reinkommen. Das braucht seine Zeit.“ Zu den beiden Auswärtsspielen wird er jedenfalls mitfahren – erst einmal, um mit der Mannschaft trainieren zu können. Doch er hofft auf mehr: „Es ist nichts geplant. Aber wenn ich mich entsprechend fühle, würde ich mich freuen, wenn ich im Spiel am Sonntag ein paar Wechsel fahren kann“, sagt er. Sicher ist seine Rückkehr in die Mannschaft aber noch nicht: „Wir müssen sehen, wie der Fuß reagiert. Wenn er am Samstag sagt: ‚Heute machen wir Pause’, dann sind am Sonntag auch keine Wechsel drin.“ Sollte dann allerdings weiterhin alles in Ordnung sein, „werden wir uns am Samstagabend zusammensetzen und darüber sprechen.“ Aber selbst wenn es noch nicht mit den ersten Spielminuten nach langer Pause klappen sollte, wäre es ein gelungenes Wochenende für Braun: „Dann habe ich immerhin eine schöne Auswärtsfahrt mitgemacht“, sagt er. 

3. September 2015 (I): Morgen geht es für die Eisbären weiter in der CHL, mit dem Spiel beim Zürcher SC und einem Comeback? Möglicherweise wird Constantin Braun am Sonntag in Frankreich wieder spielen - was aber noch sehr unsicher ist.

1. September 2015: Den kennen wir doch! Genau, Korbinian Holzer war am Dienstag beim Training der Eisbären im Wellblechpalast dabei. Wer jetzt Hoffnungen auf einen spektakulären Transfercoup hegt, der wird enttäuscht. Denn der Nationalverteidiger bereitet sich in Berlin "nur" ein bisschen auf die kommende NHL-Saison vor. Deshalb bleibt Holzer auch nur noch einen weiteren Tag in Deutschland, bevor es dann zu seinem Klub Anaheim Ducks geht. Da lohnt dann aber der Trainingsbesuch am Mittwoch umso mehr.


Erste Testspiele und die CHL: Das tat sich bei den Eisbären im August

29. August 2015: Das war fast schon historisch. Die Eisbären feiern gegen Gap Rapaces nicht nur ihren ersten Drei-Punkte-Sieg in der CHL-Geschichte, sondern dürfen beim klaren 6:1 (4:0, 1:0, 1:1) vor 5650 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena gegen den Französischen Meister auch das erste Tor vom japanischen Probespieler Shuhei Kuji bejubeln (mehr zum 28-jährigen Stürmer hier). Zudem sind die Aussichten auf das Überstehen der Gruppenphase sprunghaft gestiegen. Auch wenn die Berliner nächste Woche noch in Zürich und Gap antreten.

Gegen die ziemlich flügellahmen Nachtgreifvögel überzeugte das Team von Uwe Krupp am Samstag nach anfänglichen Schwierigkeiten durch viel Spielwitz. Alle Reihen strahlten gleichermaßen Torgefahr aus. Die Treffer erzielten Petr Pohl (9.), Darin Olver (12.), Jens Baxmann (13.), Bruno Gervais (18./41.) und Shuhei Kuji (29.). Den Gegentreffer durch Karel Richter (43.) konnten die Eisbären locker verkraften, zumal Goalie Petri Vehanen auch noch einen Penalty abwehrte. Schwerer könnte da schon der verletzungsbedingte Ausfall von Andre Rankel wiegen. Die Kapitän lief wegen Hüftproblemen nach dem 1. Drittel vorsichtshalber nicht mehr auf.

28. August 2015: Einen Tag vor dem Spiel gegen Gap am Samstag gab es noch einmal Neues aus dem Eisbären-Lager. Gegen die Franzosen wird dieselbe Mannschaft wie am vergangenen Samstag beim 3:6 gegen Zürich auflaufen. Einzig die Reihen werden etwas durchgemischt. Neuzugang Spencer Machacek ("Der Wehrbeauftragte") wird diesmal an der Seite Julian Talbot und TJ Mulock auflaufen. Dafür rückt André Rankel in den Block mit Florian Busch und Petr Pohl. Der Tscheche feierte am Freitag seinen 29. Geburtstag, seine Teamkollegen sangen ihm deshalb nach dem Training ein Ständchen im Mittelkreis der Mercedes-Benz-Arena. "Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen", erklärte Trainer Uwe Krupp. Er schätzt die Chancen pari ein, Gap hätte im Heimspiel gegen Zürich (4:5) vor allem im Power-Play überzeugt und sehr aggressiv gespielt.

Immer wieder spannend ist auch das Thema Kaderplanung. Kommt noch jemand oder gehen die Eisbären mit der aktuellen Mannschaft in die Saison? Sportdirektor Stefan Ustorf erklärte dazu am Freitag noch einmal, dass er mit dem Team in seiner derzeitigen Form "sehr zufrieden" sei. Allerdings sei die Tür nie ganz zu für neue Spieler. Aktiv würde er aber nicht nach möglichen Kandidaten suchen, versicherte er. "Ich sitze jetzt nicht am Telefon und rufe irgendwo an." Weiterhin unklar ist die Zukunft von Shuhei Kuji. Der Japaner steht auch am Samstag im Kader der Eisbären und wird auch mindestens bis einen Tag vor Beginn der DEL-Saison dabei bleiben. Eine Entscheidung, wie es dann weitergeht, werden die sportliche Leitung womöglich bis zum 10. September fällen. Ein paar Spiele hat Kuji also noch Zeit, sich nachhaltig zu empfehlen.

27. August 2015: Zürich ist durch. Die ZSC Lions haben am Donnerstag den dritten Sieg im dritten CHL-Spiel eingefahren und damit den Einzug in die nächste Runde vorzeitig geschafft. Gegen Gap Rapaces siegten die Schweizer 6:1 (2:1, 3:0, 1:0). Der Französische Meister ist am Samstag dann nächster Gegner der Eisbären in der Mercedes-Benz-Arena.

23. August 2015 (II): Rüber in die NHL, wo Deutschlands Top-Verteidiger Christian Ehrhoff offenbar einen neuen Klub gefunden hat. Der 33-Jährige wird in der kommenden Saison für die Los Angeles Kings auflaufen. Dort hat er wohl schon einen Einjahres-Vertrag unterschrieben, der ihm 1,5 Millionen US-Dollar einbringt. Ehrhoff muss nur noch den Medizincheck bestehen. (Blogger Leopold denkt laut: Und sollte er sich in Los Angeles aus welch unerfindlichen Gründen auch immer nicht durchsetzen können, sollten ihn die Kings mal an ihren Kooperationspartner in der DEL erinnern. Es muss ja nicht immer Krefeld sein.)

23. August 2015 (I): Mal eine kleine Bilanz des Spielwochenendes in der CHL. Am Wochenende gab es fünf Spiele mit deutscher Beteiligung - nur die Eisbären verloren dabei. Nach den Siegen von Ingolstadt und Düsseldorf am Samstag legten Meister Mannheim und der EHC München am Sonntag nach. Die Bayern haben damit sogar schon zwei Siege auf dem Konto - und das Weiterkommen vermutlich so gut wie sicher.

22. August 2015: Trotz einer zeitweise starken kämpferischen Leistung sind die Eisbären mit einer Heimniederlage in die Saison gestartet: Ihr erstes Spiel in der Champions Hockey League (CHL) verloren sie gegen die ZSC Lions Zürich vor 6.570 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof mit 3:6 (0:3, 2:0, 1:3).

Nachdem die Gäste im ersten Drittel deutlich überlegen gewesen und mit drei Treffern in Führung gegangen waren, sorgten Marcel Noebels, Darin Olver und Micki DuPont für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Teams lange einen offenen Schlagabtausch. Während die Berliner ihre zahlreichen Chancen vergaben, trafen Chris Baltisberger, Kris Foucault und Patrik Bärtschi zum letztlich klaren Sieg für die Schweizer. 

21. August 2015 (I): Am Samstag wird es wieder ernst für die Eisbären – zumindest ein wenig. Dann empfangen die Berliner den Schweizer Vizemeister ZSC Lions Zürich zu ihrem ersten Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) in der Arena am Ostbahnhof (16 Uhr, live im Internet auf Laola1.tv). Es mag das erste Pflichtspiel der Saison sein, über seinen sportlichen Wert lässt sich aber diskutieren. Denn dem Europapokalwettbewerb mit dem ambitionierten Namen haftet nach wie vor das Stigma eines besseren Vorbereitungsturniers an. In diesem Jahr wird die gesamte Gruppenphase beendet sein, bevor die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) ihre Saison überhaupt beginnt.

Trotzdem will Trainer Uwe Krupp die Bedeutung des Spiels nicht von vornherein kleinreden: „Wir nehmen das sehr ernst und wollen uns von unserer besten Seite präsentieren“, sagt er. Dabei kann er fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen: Verletzungsbedingt fehlen werden nur Mark Bell und Constantin Braun. Auch der japanische Probespieler Shuhei Kuji soll zum Einsatz kommen. Ob er eine Zukunft in Berlin haben wird, wollen die Verantwortlichen im Laufe der nächsten Wochen entscheiden. Nachhaltige Erkenntnisse über das wahre Leistungsvermögen der Eisbären erwartet Krupp vom Vergleich mit dem Schweizer Spitzenteam allerdings noch nicht: „Wo die Mannschaft wirklich hingehört, werden wir frühestens nach acht bis zehn Ligaspielen wissen.“ Also irgendwann im Spätherbst, der angesichts der Hitze im Moment noch unendlich weit entfernt zu sein scheint.

21. August 2015: Zurück in der Arena: Schon seit Donnerstag trainieren die Eisbären in der Mehrzweckhalle am Ostbahnhof. Am Samstagnachmittag steht hier dann auch das erste Pflichtspiel der Saison auf dem Programm. Um 16 Uhr treffen die Berliner in der Champions Hockey League (CHL) auf den Schweizer Vizemeister ZSC Lions Zürich (live auf Laola1.tv). Für Trainer Uwe Krupp und seine Mannschaft hat inzwischen die zweite Phase der Saisonvorbereitung begonnen: Nach zwei Wochen intensiven Grundlagentrainings feilt er seit einigen Tagen an den Feinheiten: am Spielsystem und an den Special Teams.

Auf die könnte es schon beim Vergleich mit dem Schweizer Spitzenteam ankommen. Auch wenn sich der Favorit aus Zürich am Donnerstag in seinem ersten CHL-Spiel beim dritten Gruppengegner, dem französischen Meister Gap Rapaces, recht schwer tat und nur mühsam 5:4 gewann, erwartet die Eisbären ein echter Härtetest. Und wer könnte das besser beurteilen als Micki DuPont? Schließlich spielte der Verteidiger, der am Samstag sein Comeback im Eisbären-Jersey geben wird, in den vergangenen sieben Spielzeiten für Schweizer Erstligisten. „Das ist eine großartige Mannschaft, die hervorragend zusammengestellt ist“, sagt er. Die Zürcher seien im Angriff und in der Defensive gleichermaßen gut besetzt und spielten ein „kontrolliertes, nordamerikanisch geprägtes Eishockey“.

Dafür steht nicht zuletzt Headcoach Marc Crawford. Der 54-jährige Kanadier stand vor seinem Wechsel in die Schweiz fast fünfzehn Jahre lang in der NHL hinter der Bande – und gewann 1996 mit Colorado Avalanche den Stanley Cup. Der Mann, dem er den Triumph maßgeblich zu verdanken hat, wird am Samstag versuchen, Crawford den Sieg so schwer wie möglich zu machen: Eisbären-Trainer Uwe Krupp schoss seinerzeit das entscheidende Tor zum Titelgewinn. Dass er damals die Methoden des Gästetrainers aus nächster Nähe erleben konnte, sieht Krupp aber nicht als Vorteil für das bevorstehende Spiel: „Das ist schon lange her. In den vergangenen zwanzig Jahren ist im Eishockey viel passiert“, sagt er. Aber beim Spiel der Schweizer in Gap habe er schon „ein paar Sachen, die ähnlich sind“, wiedererkannt. „Das ist eine kompakte, körperlich starke Mannschaft“, sagt Krupp. „Die spielen verantwortliches Eishockey.“

20. August 2015: Heute beginnt die neue Saison in der Champions Hockey League (CHL). Zwar noch nicht für die Eisbären, aber dafür für zwei andere deutsche Klubs. Das Spiel der Krefeld Pinguine gegen Kärpät Oulu wird am Donnerstag sogar live im Fernsehen übertragen (19.30 Uhr, Sport 1). Insgesamt treten sechs DEL-Teams in diesem Jahr in der CHL an - und wollen die Bilanz der Vorsaison verbessern. Das sollte gar nicht so schwer sein, denn 2014/15 schieden alle deutschen Mannschaften schon in der Vorrunde aus. Der neue Modus hilft auch ein bisschen, denn es gibt insgesamt 16 Dreiergruppen aus denen jeweils die zwei besten Klubs die Play-offs erreichen.

Die Eisbären starten am Samstag in den Wettbewerb mit einem Heimspiel (16 Uhr, Mercedes-Benz-Arena) gegen die ZSC Lions aus der Schweiz. Laola1.TV zeigt die Partie im Internet live. Den ganz großen Zuschauerzuspruch erwarten die Berliner noch nicht, der Oberrang bleibt deshalb gleich mal abgedeckt. Aber selbst wenn "nur" 5000 Fans kommen, sind das immer noch mehr als bei den meisten anderen Klubs. Und wer weiß, wie sich die CHL noch entwickelt. Kollege Jörg Leopold hat sich dazu mal seine Gedanken gemacht. Seinen Kommentar gibt es hier.

19. August 2015: Schluss. Aus. Vorbei. Daniel Brière beendet seine Eishockey-Karriere. Nach 1097 Spielen in der NHL und 360 Toren (inklusive Play-offs) sowie 21 Partien für die Eisbären mit zehn Toren in der Saison 2012/13. Die Familie geht jetzt vor beim zweimaligen Allstar. Kürzlich erzählte der neue Eisbären-Verteidiger Bruno Gervais davon, wie sehr Briere von seiner Zeit in Berlin geschwärmt hatte und das er sogar zurückgekehrt wäre, wenn das sein Privatleben erlaubt hätte. Nun also hört Brière auf, zur Erinnerung verweisen wir noch einmal auf ein Interview mit dem Stürmer, das er dem Tagesspiegel nach seiner Zeit bei den Eisbären gegeben hat.

16. August 2015.: Es war der erste richtige und gleichzeitig auch schon wieder der letzte echte Härtetest der Eisbären vor dem Pflichtspielstart am kommenden Wochenende in der Champions Hockey League. Im Finale des Fanshop-Cups in Dresden unterlagen die Berliner am Sonntag DEL-Konkurrent EHC Wolfsburg mit 3:4 (2:2, 0:0, 1:2). Nach frühem Rückstand, für den u. a. Ex-Eisbär Jimmy Sharrow verantwortlich war, kämpften sich die Männer von Uwe Krupp vor 1700 Zuschauern zurück in die Partie. Spencer Machacek und Jens Baxmann egalisierten ein 0:2 noch im ersten Drittel. Nach torlosem Mittelabschnitt gelang Micki DuPont sogar der Führungstreffer, doch zwei Gegentore in Unterzahl besiegelten letztlich die knappe Niederlage. Nach einem trainingsfreien Montag bereiten sich die Eisbären in dieser Woche auf das erste CHL-Spiel gegen die ZSC Lions aus Zürich vor, das am Samstag in der Mercedes-Benz-Arena stattfindet.

15. August 2015: Die Eisbären haben ihr erstes echtes Testspiel zur neuen Saison mühelos gewonnen. Im Halbfinale des Fanshop-Cups 2015 siegten die Berliner 7:0 (2:0, 1:0. 4:0) beim Kooperationspartner Dresdner Eislöwen. Vor 2555 Zuschauern erzielte Neuzugang Spencer Machacek die ersten beiden Treffer, außerdem trafen Talbot, Ziegler, Busch, Noebels und Pohl. Im Tor verbuchte Petri Vehanen einen Shutout. Im Finale des Turniers treffen die Eisbären am Sonntagabend auf DEL-Konkurrent EHC Wolfsburg. Da dürfte die Gegenwehr dann etwas größer ausfallen.

13. August 2015: Sven Felski wird Nationaltrainer! Okay, das klingt jetzt größer als es ist, denn Felski übernimmt die deutsche U-17-Auswahl. Und das gemeinsam mit Jochen Molling und schon am aktuellen Wochenende bei einem Fünf-Nationen-Turnier in der Schweiz. Ein Ex-Eisbär und ein Ex-Preusse - kann das gut gehen? "Ich möchte die Basis im Nachwuchsbereich so verbessern, dass wir die Spieler auf die nachfolgenden Jahre optimal vorbereiten und ausbilden", erklärte Felski zuversichtlich. Die neue Tätigkeit hat übrigens keine Auswirkungen auf Felskis Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des Nachwuchsvereins Eisbären Juniors.

12. August 2015: Wieder ein neues Gesicht bei den Eisbären. Sasa Martinovic trainiert in dieser Woche mit bei den Berlinern. Allerdings zunächst einmal nur, um sich fit zu halten. Der Verteidiger spielte zuletzt für Medvescak Zagreb in der KHL und fragte nun bei den Eisbären an, ob er mittrainieren dürfe. Der 30-Jährige hat auch schon in der DEL gespielt, ob er ein Kandidat für die Berliner sein könnte, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.

7. August 2015 (III): Wir Blogger hier haben lange überlegen müssen, aber wir können uns nicht daran erinnern, dass die Eisbären schon einmal mit Längsstreifen auf dem Trikot aufgelaufen sind. Querstreifen ja, sichelförmig gab es da auch schon mal was. Jetzt also geht's lang - wenn auch nur halb. Denn den Streifen gibt es nur auf der Trikotvorderseite (siehe Bild) - und auch nur in der DEL. In der Champions Hockey League bleibt es beim eher klassischen Look mit kleinen Veränderungen.

7. August 2015 (II): Einst war Micki DuPont der Hauptgewinn für die Eisbären. Zehn Jahre später und um einige Erfahrungen reicher ist der Verteidiger zurück in Berlin - und mit 35 Jahren immer noch Hoffnungsträger.

7. August 2015 (I): Hitzefrei gibt es heute nicht bei den Eisbären, auch bei fast 40 Grad wird zweimal trainiert. Um 10 Uhr und um 17 Uhr. Während die Eisbären-Spieler schwitzen, können sich alle Besuch des Wellblechpalasts auf angenehme Temperaturen in der Eishalle freuen. Bei dem Wetter ein absoluter Geheimtipp.

6. August 2015 (II): Und jetzt mal wieder etwas Schönes vom Klub der Wohltäter: Ab jetzt stehen Prominente Pate für Vereine, denen für vier Wochen eine Plattform von 400 Plakaten und vier Stadtbannern in der Berliner Innenstadt kostenfrei zur Verfügung gestellt werden: Die Aktion startete im Juli mit Peta und läuft noch das ganze Jahr: In diesem Monat stehen die Eisbären Pate für den Verein Kinderlächeln. „Wir erfahren sehr viel Unterstützung von den Berlinerinnen und Berlinern“, sagt der Sportliche Leiter Stefan Ustorf. „Es ist immer schön, wenn wir davon etwas zurückgeben können. Für uns ist es selbstverständlich uns für Menschen zu engagieren, denen es nicht ganz so gut geht, wie uns.“

6. August 2015 (I): Den Kaffee kaum ausgetrunken, da gibt es schon was auf die Glocke. In Berlin hängt sein Trikot unter der Hallendecke der Arena mit den wechselnden Namen, arbeiten wird Steve Walker aber künftig für die Adler Mannheim. Sollen wir jetzt viel Glück wünschen? Wir fragen mal bei Peter John Lee nach. Der kennt sich ja aus, seine einstige Rückennummer wird ja schließlich auch nicht mehr vergeben - ähem, bei der Düsseldorfer EG. Und der Geschäftsführer sagt dann auch tatsächlich: "Mein Trikot hängt ja auch in Düsseldorf unter der Hallendecke und ich arbeite bei den Eisbären." Allerdings ist Lee über Walkers Entscheidung "überrascht": "Ich wusste von seinen Überlegungen, er kennt eben den neuen Cheftrainer in Mannheim sehr gut." Und warum haben die Eisbären nicht versucht, ihren langjährigen Kapitän an Bord zu holen? "Wir haben darüber gesprochen", sagt Lee. Es habe sich aber nichts ergeben.

3. August 2015: Erst waren die Eisbären mit einer Delegation in Los Angeles, jetzt revanchiert sich der NHL-Partnerklub mit einem Besuch in Berlin. Am Dienstag und Mittwoch sind vier Coaches aus dem Stab der Kings zur Konsultation bei den Berlinern. Angeführt werden sie vom Director of Player Development, Nelson Emerson. Uwe Krupp freut sich über die Anwesenheit der US-Experten. "Es ist sehr gut, dass die vier hier sind. Sie machen ein anderes Training, auch die Ansprache ist anders. Die Spieler können davon nur profitieren." Stürmer und Verteidiger hatten am Dienstag verschiedene Einheiten. Das sei sinnvoll, sagt Krupp. "Die arbeiten an Konzepten, die jeder Stürmer oder Verteidiger braucht, um im Kollektiv zu funktionieren."

Uwe Krupp hatte beim Nachwuchstrainingscamp in Los Angeles Anfang Juli noch mit Nelson Emerson, Mike Donnelly, Glen Murray und Mike O'Connell im "Toyota Sports Center" auf dem Eis gestanden. Am Dienstagmorgen verfolgte er das Training gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Stefan Ustorf von der Spielerbank aus. Und es soll übrigens nicht der letzte Besuch der vier Coaches gewesen sein, im Januar kommen sie vielleicht schon wieder.  

2. August 2015: Zum Abschiedsspiel von Sebastian Elwings pilgerten am Samstagnachmittag rund 2000 Zuschauer in die Eisarena Weißwasser. Und die bekamen einiges geboten. 29 Tore fielen im Spiel der Weißwasser Allstars gegen die Torwartschule Elwing Allstars. Das Endergebnis, sofern sich niemand verzählt hat: 10:19. Die Allstars wurden übrigens von Hartmut Nickel gecoacht. Der stellte nun fest: "Das war die höchste Niederlage in meiner Karriere als Trainer."

1. August 2015: Bruno Gervais ist gut mit Daniel Brière befreundet - und der hat ihm nur Gutes über seine Zeit bei den Eisbären Berlin berichtet. Also war Gervais klar: "Ich wusste sofort: Das ist es." Nun soll er in seinem Team auch gleich eine Führungsrolle übernehmen. Aber der 30-Jährige gibt sich bescheiden. Jan Schröder stellt den wohl prominesten Neuzugang der Eisbären vor.


Die Saisonvorbereitung beginnt: das tat sich im Monat Juli.

31. Juli 2015: Den gibt es auch noch: Mit 37 Jahren also wagt sich Derrick Walser auf irisches Eis. Als, man höre und staune, SPIELERTRAINER!!!! Jawoll. Unser Tipp: Nicht vergessen, die Taktiktafel abzulegen, bevor es dann in die Powerplay-Aufstellung auf dem Eis geht. Wobei, damit ließe sich der Puck natürlich auch stoppen an der blauen Linie. Aufgrund seiner Reife (siehe Micki DuPont) wäre er ja auch was für die Eisbären gewesen, aber die haben ja schon einen Trainer. Und der wird wohl so schnell nicht mitspielen.

Wie dem auch sei. Walser war insgesamt vier Jahre bei den Eisbären (2004 bis 2006 und 2009 bis 2011 - er wollte auch schon mal wiederkommen und kam dann nicht) und gewann dabei immerhin drei Titel.

29. Juli 2015: Und da ist er weg: Verteidiger Alex Trivellato geht auf Leihbasis (schlimm das Wort in Zusammenhang mit Menschen) zu den Schwenninger Wild Wings. Und die freuen sich drauf, denn der Bursche aus Südtirol hat nun auch einen deutschen Pass (Schad, dass der Mair Stefan net mehr Trainer ist, gel? Obwohl der Alex ja sagt, er komme aus Bolzano und nicht aus Bozen :-) oder so). Was soll es: Viel Glück Alex, hast ja zuletzt eher mehr Dresden als Berlin kennen gelernt.

27. Juli 2015 (II): 75 Minuten dauerte das erste Eistraining am Montag (zum Artikel). 25 Spieler standen auf dem Eis, mit Mark Bell (Knöchelprobleme), Vladislav Filin (Grippe) sowie Neuzugang Spencer Machacek (privater Termin) und Alex Trivellato (Behördengang) fehlten allerdings vier Akteure. Trainer Uwe Krupp zitierte die Spieler immer wieder an die Taktiktafel, wirklich Grundlegendes stand in der ersten Einheit der neuen Saison aber noch nicht auf dem Programm. Es gehe zunächst einmal darum, wieder ein Gefühl für das Eis zu bekommen und sich gegenseitig kennen zu lernen, erklärte Krupp. In den kommenden Tagen wird das schon anders aussehen. "Wir wollen jede Woche andere Schwerpunkte setzen", sagt Krupp. Bis zum ersten Pflichtspiel haben die Eisbären noch rund vier Wochen Zeit, dann steht in der Champions Hockey League das Heimspiel gegen die ZSC Lions an. Ob sich bis dahin noch etwas in Sachen Kader tut bei den Berlinern, ließ der Coach offen. "Als Trainer will ich immer noch einen Spieler mehr, aber das müssen Peter John Lee und Stefan Ustorf entscheiden." Auch einen möglichen Abgang von Trivellato Richtung Schwenningen wollte Krupp am Montag nicht kommentieren.


27. Juli 2015: Trainingsauftakt, am Montagmorgen: Rund 300 Fans, singen "Wir wollen die Eisbären sehen". Die kommen dann 10.12 Uhr aufs Eis unter dem Jubel der Zuschauer angesagt von Sprecher Daniel Goldstein via Mikrophon. 10.16 kommt dann auch Trainer Uwe Krupp, dann drehen sie ihre ersten Runden. Constantin Braun läuft als Einziger in orange auf, weil er noch nicht voll belastbar ist. Mit dabei ist auch der japanische Probespieler Shuhei Kuji.

26. Juli 2015: Endlich geht es los. Um 10.30 Uhr steigt morgen das erste Eistraining der gesamten Eisbären-Mannschaft der Saison 2015/2016. Wir werden großflächig davon berichten, für alle, die es am Montagmorgen nicht in den Wellblechpalast schaffen.

22. Juli 2015 (II): Pech übrigens für Nastiuk: Das sogenannte "DEL2-Event-Game" (Winter Game war wohl nicht erlaubt, wegen DEL und so) am 9. Januar 2016 vor 33.000 Menschen im Fußballstadion gegen die Lausitzer Füchse kann er nun nicht bestreiten. Übrigens: in der DEL gibt es kein Winter Game, kommendes Jahr (obwohl es vor Dresden wohl Gespräche darüber gab). Und was ist eigentlich mit dem Berliner Olympia-Stadion? Erfreuen wir uns da weiterhin vor allem an schönen Herthaspielen oder wäre es nicht mal an der Zeit, das wieder ins (Eishockey-)Spiel zu bringen? Da könnte dann Nastiuk zumindest auf der Bank sitzen, oder so...

22. Juli 2015: Ab sofort gibt es Tickets: Mini-Abos und Gruppenpakete für die DEL-Heimspiele für die Saison 2015/16. Ab dem 28. Juli 2015, also einen Tag nach dem Trainingsuaftakt auf dem Eis, gibt es dann Einzeltickets zu kaufen, mehr dazu bei den Eisbären.

20. Juli 2015: Der kanadische Torwart Kevin Nastiuk kehrt zurück zu den Eisbären Berlin und erhält einen Vertrag bis 2016. Der 30-Jährige stand bereits von Januar 2010 bis April 2012 im Kader der Eisbären. Zuletzt spielte Nastiuk zwei bei Eisbären-Kooperationspartner Dresdner Eislöwen. „Wir haben Kevin Nastiuk in den vergangenen Jahren immer mal wieder beobachtet“, sagt Stefan Ustorf, Sportlicher Leiter der Eisbären Berlin. „Er hat sich durch einen hohe Anzahl von Spielen weiterentwickelt und seine Leistungen sind konstanter geworden. Nasti war schon immer da, wenn man ihn brauchte.“

Hier der aktuelle Kader der Eisbären:

Tor: Petri Vehanen, Kevin Nastiuk, Marvin Cüpper
Abwehr: Bruno Gervais, Henry Haase, Alex Trivellato, Frank Hördler, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens
Baxmann, Kai Wissmann, Constantin Braun
Angriff: Spencer Machacek, Laurin Braun, TJ Mulock, Mark Bell, Barry Tallackson, André Rankel,
Florian Busch, Petr Pohl, Jonas Schlenker, Darin Olver, Vladislav Filin, Julian Talbot, Sven
Ziegler, Marcel Noebels
Probespieler: Shuhei Kuji

17. Juli 2015 (IV): Also, nun mal zurück:

Dass Marco Sturm bei seiner anspruchsvollen Aufgabe Hilfe von erfahrenen Kollegen braucht, ist keine Überraschung. Schließlich ist das Amt des Eishockey-Bundestrainers für den 36 Jahre alten Bayer seine erste Station als Trainer überhaupt. Und am liebsten wäre ihm Uwe Krupp als Helfer im Trainerstab, unter dem Sturm einst als Nationalspieler aktiv war. „Es wäre schön, wenn er mich unterstützen würde“, sagte Sturm dem Fernsehsender „Sky“. Der so Hofierte ist auch nicht abgeneigt. Krupp sagte dem Tagesspiegel: „Ich werde Marco bei seiner neuen Aufgabe unterstützen. Wie das genau aussehen soll, kann sich wahrscheinlich von einer Maßnahme zur anderen ändern. Aber ich helfe gerne.“
Krupps Hauptberuf wird es nicht erlauben, dass er sich zu ausführlich um das Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) kümmern kann. Er hat ja einen Vertrag bei den Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey-Liga – und dem Klub gilt seine volle Konzentration, sagt er. Gerüchte, dass Krupp keine Freigabe für einen hauptamtlichen Job als Bundestrainer bekommen habe, dementieren die Eisbären auch. Stefan Ustorf, Sportlicher Leiter, sagt: „Es gab bei uns zu diesem Thema keine Anfrage vom DEB.“ Geschäftsführer Peter John Lee sagt, gegen eine Mitarbeit vom Krupp beim DEB hätten die Eisbären nichts einzuwenden. Lee ist ein Mitglied des sogenannten Kompetenzteams des Verbandes.
Krupp sagt, es sei ihm „eine Ehre“, Marco Sturm, wie er einst jahrelang in der nordamerikanischen Liga NHL als Spieler aktiv, zu unterstützen. Bis 2011 hatte Krupp die Mannschaft betreut und das zuletzt so erfolgreich wie kein anderer Bundestrainer vor ihm.

17. Juli 2015 (III): Und dann auch noch das: Die Hamburg Freezers freuen sich über die Rückkehr von David Wolf. „Ich hatte ein tolles Jahr in Calgary, in dem ich mich menschlich und sportlich weiterentwickelt habe, aber in Deutschland fühle ich mich einfach wohler“, sagt Wolf. Vier Spiele für die Flames, 59 für die Adirondack Flames in der AHL sind die Bilanz der einen Saison in Nordamerika. Na dann, Fäuste zum Eishockeyspielen benutzen und dann ist es eine Bereicherung für die DEL.

17. Juli 2015 (II): Das Spiel heißt "Nenn den Uwe, kommt immer gut". In regelmäßigen Abständen wird beim DEB der Name "KRUPP" in die Runde geschleudert. Nun hat der neue Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm gesagt, Krupp als Co-Trainer, das wäre schön. „Mit Uwe werden sicherlich Gespräche kommen. Es wäre schön, wenn er mich unterstützen würde“, sagte Sturm am Freitag bei Sky Sport News HD. Aha. Schön. Und das Gerücht, dass die Eisbären Krupp nicht freigegeben haben, läuft - trotz aller Dementi der Kluboberen - auch weiterhin gut. Sogar bei einer renommierten Nachrichtenagentur. Krupp als Assistent eines Trainer-Novizen Sturm? Na dann Prost! Und schönes Wochenende...

17. Juli 2015: Schweden? Liegt in Köln! Die Haie haben den nächsten Landsmann ihres (oft so, naja... heißblütigen) schwedischen Trainers Niklas Sundblad geholt. Angreifer Johannes Salmonsson kommt von Linköpings HC. Der 29-Jährige ist der siebte Schwede im Haie-Kader, der durch Salmonssons Verpflichtung komplett ist. Warum eigentlich trainiert Sundblad in der DEL und nicht in der Eliteserien? Nun gut, mancher nordamerikanischer Trainer.... lassen wir das. Was uns aus Berliner Sicht VIEL MEHR freut, ist dass Matt Foy dann doch noch einen neuen Klub gefunden hat und die Karriere noch nicht beendet. Gar nicht so weit weg: Viel Glück in Crimmitschau, Matt Foy! Und keine Verletzungen....

16. Juli 2015: Mathias Niederberger geht, Marvin Cüpper (Statistik bei hockeydb ist unvollständig, hier sind sie besser) kommt (zurück). Nach nur einem Jahr wird der vor der vergangenen Saison hoch gelobte Niederberger schon wieder weggeschickt. Erstaunlich, angeblich soll Niederberger bei der Düsseldorfer EG Spielpracis sammeln, die er in Berlin hinter der Nummer eins Petri Vehanen nicht bekommz. Für den 22 Jahre alten Niederberger, vergangene Saison immerhin in elf DEL-Spielena uf dem Eis, kommt der 21-jährige Marvin Cüpper nach drei Jahren in der kanadischen Juniorenliga QMJHL wieder zurück nach Berlin - und unterschrieb gleich für drei Jahre.

„Petri Vehanen hat mit seinen starken Leistungen in der vergangenen Saison gezeigt, dass er bei uns die klare Nummer 1 ist‘‘, sagt Stefan Ustorf, Sportlicher Leiter der Eisbären Berlin. „Wir hatten einen Plan mit Mathias Niederberger und an diesem halten wir fest. Es gibt nur eine kleine Änderung auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Mathias Niederberger wird sich als Goalie bei einem anderen DEL-Team hervorragend weiterentwickeln.‘‘ In Düsseldorf haben sie - angeblich - auch viel vor mit Niederberger. Christof Kreutzer, der sich vergangene Saison schon positiv über Mathias Niederberger geäußert hatte, sagte: „Mich freut dieser Wechsel sehr. Ich kenne Mathias natürlich sehr gut, habe seinen Weg genau verfolgt und bin voll von ihm und seinem Leistungsvermögen überzeugt. Wir trauen ihm absolut zu, den nächsten Schritt zu machen und Nummer 1-Torwart bei der DEG zu werden." Womöglich soll Niederberger mit Bobby Goepfert ein gleichberchtigtes Duo bilden. Nach dem Abgang von Tyler Beskorowany ist da ja... ach, was soll's. GUT FÜR DIE DEG!

Und für die Eisbären??? Zu Marvin Cüpper lässt sich Ustorf wie folgt zitieren: „Marvin Cüpper ist ein sehr talentierter Torwart, der eines Tages die Nummer 1 in einem DEL-Team sein kann‘‘, sagt Stefan Ustorf über den Neuzugang im Eisbären-Tor. „Wir planen ihn derzeit als Nummer 3 ein. Er wird in der kommenden Saison sehr viel Spielpraxis bei den Dresdner Eislöwen in der DEL2 sammeln. Wir werden zusätzlich einen weiteren Keeper verpflichten, um auf der Torhüterposition gut vorbereitet in die Saison gehen zu können.‘‘

ACH JA. Andere Teams verpflichten auch neue Spieler, z.B. wieder mal die Kölner Haie. Die vermelden heute: Jason Williams kommt. Williams stand zuletzt für die Oklahoma City Barons in der American Hockey League (AHL) auf dem Eis. In der NHL bestritt Williams für die Detroit Red Wings, Chicago Blackhawks, Atlanta Thrashers, Columbus Blue Jackets und Pittsburgh Penguins 482 Spiele. 2002 gewann er mit Detroit den Stanley Cup. Ähem, bestimmt auch ein guter Spieler.

11. Juli 2015: Das Camp ist vorbei, wer Lust hat, kann sich Interviews mit so ziemlich allen Teilnehmern (Spieler, Trainer) anschauen auf den Seiten der Kings (siehe Tweet unten). Aus Berliner Sicht ist nun erfreulich, dass es bald losgeht mit dem Training. Nämlich in zwei Wochen. 16 Stürmer und 9 Verteidiger sind im Aufgebot. Viel Spaße beim Zählen. Fehlt einer? Richtig, denn wie sagte Trainer Uwe Krupp im Toyota Sports Center von L.A. zum Sportlichen Leiter Stefan Ustorf: "Da sind noch einige in der Pipeline." Sprich: Noch nicht namentlich vermeldet- Viel Spaß beim Raten!

10. Juli 2015: Das Camp nähert sich dem Ende, am Freitagabend ist es vorbei - der USA-Aufenthalt für Kai Wissmann und Jonas Müller allerdings endet damit noch nicht. Die beiden jungen Berliner wollen noch ein paar Tag Urlaub in den USA dranhängen. Vom Camp selbst waren sie jedenfalls beeindruckt - das berichteten auch die vier NHL-erfahrenen Coaches Nelson Emerson, Mike Donnelly, Glen Murray und Mike O'Connell (siehe Bild oben). "Die jungen Deutschen hatten leuchtende Augen, als sie die Kabine hier zum ersten Mal betraten", sagte Emerson. "Das sind gute Jungs."

9. Juli 2015: "Fünf Uhr aufstehen, und dann sofort unter Die Dusche. Da fühlst du dich wie ein Zombie", sagt Uwe Krupp. Das Development-Camp bei den Los Angeles Kings ist auch für den Berliner Cheftrainer eine anstrengende Angelegenheit. Krupp steht bei den Einheiten mit auf dem Eis und Feierabend ist sehr spät, nach dem Ende des Programms mit den Spielern um 17 Uhr ist noch zwei Stunden Besprechung mit den anderen Trainern. "Aber es lohnt sich", sagt Krupp. Nicht nur für seine beiden jungen Spieler Kai Wissmann und Jonas Müller. "Auch als Trainer kannst du hier viel mitnehmen", sagt er. Die Kings seien schließlich eine der besten Organisationen in der NHL.
Wissmann und Müller fanden immerhin noch Zeit, sich am Abend ein Spiel der LA Dodgers anzusehen - jedenfalls einen Teil davon. Danach war Wissmann um die Erkenntnis reicher, "das Baseball wohl nicht meine Sportart wird"

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8. Juli 2015: Am zweiten Tag des Nachwuchscamps der LA Kings dürfte Uwe Krupp auch aufs Eis - und den anderen vier Trainern assistieren. Was wiederum Stefan Ustorf amüsiert zur Kenntnis nahm. Der Sportliche Leiter sagte: "Da sieht man mal, was für eine Qualität das hier hat. Da kommt hier ein zweimaliger Stanley-Cup-Sieger und darf beim Training hereinschnuppern."

Weniger lustig fand Ustorf eine Meldung, nach der die Eisbären Krupp die Freigabe für den Nebenjob verweigert haben sollen. "Das ist Unsinn", sagte Ustorf. "Uns hat niemand gefragt, ob wir Krupp freigeben." Geschäftsführer Peter John Lee sagte dazu: "Der Deutsche Eishockey-Bund wird in ein paar Tagen eine ganz andere Lösung präsentieren." Es ist wohl in jedem Fall so, dass das Nationalteam eine Art Manager erhalten soll - und diesen Job wird wohl Marco Sturm bekleiden. Von der Prominenz des einstigen deutschen NHL-Stars sind die beiden jungen Berliner im Camp der LA Kings noch weit entfernt. Aber Kai Wissmann und Jonas Müller schlagen sich vom Niveau her sehr gut unter den 31 jungen Spielern. "Das Tempo ist sehr hoch, aber es macht sehr viel Spaß", sagt Wissmann.

7. Juli 2015: Es ist was für Frühaufsteher. Das Camp in L.A. hat für Kai Wissmann und Jonas Müller bereits um 6.45 begonnen, mit einer Besprechung. Bereits um 7.45 Uhr stand Müller mit seiner Trainingsgruppe auf dem Eis. "Das war schon ziemlich hart, allein wegen der Zeitumstellung", sagte Müller. Der Trainingstag endete dann erst um 17.30 mit einem gemeinsamen Abendessen. Und so geht es nun weiter bis zum Freitag. Tag für Tag. Für die beiden Jungprofis aus Berlin allerdings kein Problem, sie wollen nach Ende des Camps noch ein wenig urlauben in den USA. Danach allerdings gilt es bei der Rückkehr nach Berlin den Trainingsvorsprung aus dem Camp der Kings zu nutzen, wenn es mit dem DEL-Team auf das Eis geht. Beide jungen Verteidiger kämpfen nämlich um einen Stammplatz im Team von Uwe Krupp, der am Montag im "Toyota Sports Center", der Trainingshalle der Kings, aufmerksamer Beobachter war - was die Chance auf einem Stammplatz seiner beiden Spieler angeht, wollte er sich aber nicht festlegen. "Wichtig ist vor allem, dass der Kai in diesem Jahr sein Abitur macht", sagte Krupp.

6. Juli 2015 (II): Nun also doch ein Kracher für die Eisbären. Bruno Gervais kommt nach Berlin, mit 423 Spielen Erfahrung. Der kanadische Verteidiger kommt auf Empfehlung von Daniel Briere zu den Eisbären, mit Briere - in der Lockout-Saison in Berlin - hat Gervais bei den Philadelphia Flyers gespielt. Manager Peter John Lee sagte: "Ich lege viel Wert auf Dannys Empfehlung, ich bin mir sicher, dass Gervais und weiterhelfen wird."

6. Juli 2015 (I): Ab auf's Eis! Heute morgen hat die Saison für zwei Profis aus der DEL-Mannschaft so richtig begonnen: für Kai Wissmann und Jonas Müller. Die beiden jungen Verteidiger schwitzten in den Morgenstunden bereits erstmals auf im Trainingscenter der Los Angeles Kings. Und das war etwas für Frühaufsteher, bereits um 6.45 Uhr gab es das erste Meeting für die rund 30 jungen Spieler, die sich der NHL-Klub in sein einwöchiges "Development-Camp" eingeladen hat. Es geht dem Unternehmen darum, alle jungen Spieler im Dunstkreis des NHL-Klubs einmal zu näher zu beäugen - schließlich gehören die Eisbären wie LA Kings und die Hamburg Freezers auch zum Imperium der Anschutz-Gruppe.

Am Tag vor dem ersten Tag auf dem Eis gab es für die beiden Berliner Verteidiger und die zwei Hamburger Spieler im Camp (Dominik Tiffels und Torwart Maximilian Franzreb) noch die Chance, sich in der kalifornischen Metropole umzuschauen - was die Spieler dann bei einem Ausflug nach Hollywood auch taten. Mehr interessiert als gelangweilt übrigens! Natürlich packten sie dabei (siehe Bild oben) aber nicht spontan ein Eisbären-Trikot aus, um es dann auf dem Walk of Fame auszupacken - das war von den Eisbären-Öffentlichkeitsarbeitern gewünscht/gestellt. Allerdings hatten die Spieler bei der Wahl des Sternes für das Foto freie Wahl: Jennifer Aniston gewann das Rennen, knapp vor Jennifer Lopez (sie wurde übrigens im Jahr 2013 Star Nummer 2500, dem diese Ehre auf der bekanntesten Straße Hollywoods zuteil wurde).

Da hatten sie mehr Glück als Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter der Eisbären durfte sich am Sonntag keine Sterne auf dem Walk of Fame anschauen. Er reiste später an als seine Spieler und kam noch später als geplant in Los Angeles an, weil seine Maschine wegen eines Vogelschlags zwischenlanden musste.

Aber Montag wird es Ustorf dann wohl in die Eishalle schaffen, angesichts der zum Teil doch recht durchwachsenen Temperaturen in Los Angeles übrigens nicht unbedingt eine Wohltat. Denn so heiß wie in Berlin ist es in Kalifornien bei weitem nicht. Aber die Eisbären sind ja zum arbeiten da und von dem Camp selbst erwarten sich die beiden jungen Spieler sehr viel. Nicht nur sei: Bereits vor zwei Monaten bekamen Müller und Wissmann von den Kings einen Ernährungsplan zugeschickt, "Da stand drin, dass wir täglich 4000 Kalorien zu uns nehmen müssen", sagt Wissmann. Und? Dran gehalten? Ging so, sagt Müller. Weil es wohl nicht so einfach war.

Manches Lebensmittel auf dem Essen-für-die-Kings-Plan sei wohl nur in US-amerkanischen Supermärkten zu bekommen, glaubt der Eisbären-Verteidiger. Kollege Jonas Müller, wie Wissmann nicht überfüttert wirkend bei der Ankunft in Los Angeles erwartet sich viel vom Camp: "Das wird ein straffes hartes Programm. Ich habe gehört, dass das Athletiktraining sehr hart sein soll." Der Florian Busch, einst selbst mal im Camp der Kings, habe ihm davon berichtet. In jedem Fall, glaubt Müller, sei das Camp eine Chance, um Erfahrung zu sammeln und mit etwas Vorsprung zum Trainingsbeginn der Profis am 27. Juli in Berlin dazustehen.

5. Juli 2015: Die Eisbären sind alle in Los Angeles angekommen, am Sonntag stehen nun erst einmal für die Spieler aus Berlin (und aus Hamburg) medizinische Checks an, bevor es dann am Montagmorgen erstmals aufs Eis geht im Trainingscamp der L.A. Kings. Ihr Hotel hat die Berliner Delegation unweit der Halle bezogen - unweit des Flughafens von Los Angeles. In Kürze hier mehr aus dem Nachwuchscamp der Kings.

3. Juli 2015 (II): Es wurde ja nach außen hin ein wenig still, was die Beziehungen der Los Angeles Kings zu ihren beiden deutschen Brüdern, oder besser: Neffen, angeht: Der Klub aus der National Hockey-League (NHL), der finanzkräftigsten Eishockey-Liga der Welt, gehört wie die Hamburg Freezers und die Eisbären Berlin zum Imperium der Anschutz-Gruppe. Daher liegt es eigentlich nahe, dass der große Onkel den kleinen Neffen auch mal ein wenig hilft: In der Vergangenheit war das schon der Fall. Aus Berlin durften Spieler wie André Rankel, Frank Hördler und Alexander Weiß in jungen Jahren am sogenannten „Development Camp“ der Kings im Sommer teilnehmen und konnten sich so weiterentwickeln – wie vor ihnen schon Constantin Braun, der als Erster in Los Angeles war, weil sich die Kings im Draft an ihm die Rechte gesichert hatten. Gespielt hat Braun aber nie in der NHL – und dass es Jonas Müller (19 Jahre) und Kai Wissmann (18 Jahre) bis dahin schaffen, ist unwahrscheinlich. Aber immerhin haben die beiden jungen Berliner nun ab Montag die Chance, sich im Camp der Kings in einer harten und langen Trainingswoche zu beweisen.

Neben Müller und Wissmann werden auch noch zwei junge Spieler von den Freezers in Los Angeles vorspielen: Torwart Maximilian Franzreb (18) und Verteidiger Dominik Tiffels (21). Nicht nur bei den Hamburgern wird der Trainerstab mit nach Kalifornien reisen; bei den Eisbären werden Cheftrainer Uwe Krupp, sein Assistent Marian Bazany, der Sportliche Leiter Stefan Ustorf und Geschäftsführer Peter John Lee vor Ort sein – in der Hoffnung, die Zusammenarbeit mit den Kings in Zukunft „noch mehr vertiefen zu können“, wie Ustorf sagt. Sportlich hat die Reise in jedem Fall auch einen Hintergrund für die Berliner: Da die Eisbären vor Trainingsbeginn der gesamten Mannschaft in einem Monat personell – und besonders in der Defensive – doch noch einige Lücken im Team haben, ist es sicher eine gute Idee, die beiden talentierten Verteidiger schon jetzt auf ein höheres Niveau vorbereiten zu können.

Vielleicht aber fällt ja in den Gesprächen vor Ort auch sonst noch mal der Name eines Spielers, der den Berlinern in der kommenden Saison weiterhelfen könnte. Mit moderaten Gehaltsvorstellungen natürlich, denn die liegen in der Deutschen Eishockey-Liga weit unter denen der NHL: Der Spieleretat der Kings lag in der vergangenen Spielzeit bei fast 67 Millionen Euro und war damit – grob geschätzt – gut zehn Mal so hoch wie der der Eisbären.

3. Juli 2015: Der (bisher) heißeste Tag des Jahres steht bevor, da bekommt man doch richtig Lust auf Eishockey. Und deswegen starten wir justament heute das neue Eisbären-Saisonblog. Und es gibt ja auch einen Anlass. Die Deutsche Eishockey-Liga hat den Spielplan für die neue Saison herausgegeben. Und da beginnen die Berliner mit einem Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers - den Gegner also, dem sie in den Pre-Play-offs im März unterlegen waren (mehr zu den Terminen unten auf der Seite).

Damit die kommende Spielzeit ein wenig erfreulicher endet, wollen die Eisbären diesmal mit dem Training übrigens früher beginnen. Schon Mitte Juli werden die Spieler in Berlin zurückerwartet, das erste Eistraining ist für den 27. Juli angesetzt. Spannend wird dabei sicherlich auch sein, wer dann alles das Berliner Trikot tragen wird (und wer nicht mehr). Den ganz großen Umbruch wird es aber nicht geben, obwohl nach nunmehr zwei schwachen Jahren durchaus etwas passieren muss. Aber zuletzt war ja noch nicht einmal sicher, was aus Uwe Krupp wird. Der Deutsche Eishockey-Bund hätte den Eisbären-Coach liebend gern als Nationaltrainer - in welcher Form auch immer. Bisher aber ist Krupp einzig und allein Trainer in Berlin. Ob das so bleibt?

Übrigens schon bemerkt: seit 1. Juli haben die Eisbären eine neue Heimspielstätte - zumindest dem Namen nach. Aus der O2 World ist nun offiziell die Mercedes-Benz-Arena geworden.

Spielplan 2015/16 (bis Ende September):

- 15. August 2015: Testspiel, in Dresden. Dresdner Eislöwen - Eisbären Berlin (19.30 Uhr)
- 22. August 2015: CHL, Arena am Ostbahnhof. 1. Spieltag: Eisbären Berlin - ZSC Lions (16.00 Uhr)
- 29. August 2015: CHL, Arena am Ostbahnhof. 2. Spieltag: Eisbären Berlin - GAP Rapaces (16.00 Uhr)
- 04. September 2015: CHL, 3. Spieltag: ZSC Lions - Eisbären Berlin (19.45 Uhr)
- 06. September 2015: CHL, 4. Spieltag: GAP Rapaces - Eisbären Berlin (18.00 Uhr)
- 11. September 2015: DEL, Arena am Ostbahnhof. 1. Spieltag: Eisbären Berlin - Nürnberg Ice Tigers (19.30 Uhr)
- 13. September 2015: DEL, 2. Spieltag: Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin (16.30 Uhr)
- 18. September 2015: DEL, 3. Spieltag: EHC Wolfsburg - Eisbären Berlin (19.30 Uhr)
- 20. September 2015: DEL, Arena am Ostbahnhof. 4. Spieltag: Eisbären Berlin - Straubing Tigers (14.30 Uhr)
- 25. September 2015: DEL, 5. Spieltag: Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin (19.30 Uhr)
- 27. September 2015: DEL, 6. Spieltag: Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin (16.30 Uhr)

Die aktuellen Termine finden Sie auch auf der Internetseite der Eisbären Berlin.

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