„The World“ versandet
Das gigantische Inselprojekt „The World“ vor Dubai droht allem Anschein nach zu versanden. Satellitenbilder der Nasa zeigten, so berichtet die britische „Daily Mail“, dass die künstliche Inselwelt im Meer versinke. Die 270 Inseln sind in Form einer Weltkarte angeordnet und stellen Kontinente und Länder der Erde dar.
Die Inseln haben eine Größe zwischen 23 000 und 87 000 Quadratmetern. Sie sind ausschließlich per Boot oder Helikopter zu erreichen. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg schreibt, will der österreichische Investor Josef Kleindienst angeblich Geld in das Projekt stecken. Kleindienst sehe auf Jahrzehnte hinaus keine Nachfrage mehr in Dubai außer im Bereich der Ferienunterkünfte. Der 46-Jährige setzt darauf, dass Luxusvillen und -hotels boomen werden, obwohl bekannt ist, dass die Auslastungsraten vieler Hotels in Dubai katastrophal niedrig sind.
Oft unnötige Zusatzversicherung
Wer für die USA oder Kanada ein Mietauto mit allen Inklusivleistungen gebucht hat, muss beim Abholen keine weitere Versicherung abschließen. Dennoch würden Touristen immer häufiger unnötige und teure Zusatzversicherungen angeboten, warnt der ADAC in München. Bei einer dreiwöchigen Reise durch die USA könne eine solche Police bis zu 420 US-Dollar (rund 323 Euro) kosten. Der Automobilclub rät, Versicherungsangebote schon in Deutschland sorgfältig zu prüfen. Beim Abholen des Fahrzeugs sollten Urlauber zusätzlich angebotene Optionen auf dem Mietformular mit „declined“ vermerken, also ausdrücklich ablehnen.
Aufräumen am „Sonnenstrand“
Der bulgarische Innenminister will 750 Häuser und Hotels am „Sonnenstrand“, dem größten Touristenziel am Schwarzen Meer, abreißen lassen. Wie türkische Medien berichten, betrifft der Abrissbeschluss auch Ausflugseinrichtungen und im Bau befindliche Hotelanlagen. Zu dem Abrissbeschluss war es nach einem Treffen zwischen dem bulgarischen Innenminister Zwetanow und dem Management des „Sonnenstrands“ im Raum Burgas gekommen.
In der Urlaubsregion hatten in den vergangenen Jahren immer wiederkehrende Lärmbelästigungen sowie illegale Taxis, Kleinkriminalität und auch Prostituierte für Unmut unter westlichen Touristen gesorgt. Das bulgarische Innenministerium kündigte an, die Abrissarbeiten begännen am Ende der Saison, „um die Urlauber während des Sommers nicht zu stören“. Die Arbeiten sollen vor Beginn der Saison 2011 beendet sein. So soll der „Sonnenstrand“, der dem Image des Landes Schaden zuzufügen drohe, bis zur nächsten Sommersaison wieder zu einem Ziel werden, das Touristen ohne Bedenken besuchen können. Tsp
Für die Entscheidung zum Potsdamer Badneubau ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren mit verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeitet worden. Halten Sie den Aufwand für gerechtfertigt?