• 06.03.2010

Geringe Malariagefahr zur Fußball-WM

Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wird ein geringes Malariarisiko erwartet. „Fußballfans, die zu den Austragungsorten der Weltmeisterschaft reisen möchten, brauchen sich weniger Sorgen zu machen“, erklärte Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des Centrum für Reisemedizin (CRM). Zur Zeit des Fußballturniers herrsche keine Regenzeit und damit sei das Risiko, sich mit dem Tropenfieber zu infizieren, auch recht gering. Anders sehe es derzeit aus. „Aufgrund der Regenzeit, die bis Mai andauert, vermehrt sich der Krankheitsüberträger besonders stark“, sagt Jelinek. Es ist die nachtaktive Anopheles-Mücke, die mit ihrem Stich die Krankheit überträgt. Frühestens sieben Tage nach einer Infektion bricht die Krankheit aus. Häufigstes Symptom ist Fieber, das von Kopf- und Gliederschmerzen begleitet wird. Unbehandelt könne die Malaria lebensbedrohlich verlaufen. Bei frühzeitiger Behandlung heile sie in der Regel aus. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht. Am besten vorbeugen könne man durch schützende Kleidung, vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit. Je nach Übertragungsrisiko können außerdem Medikamente zur Malariaprophylaxe eingenommen werden.Tsp

  • Erschienen am 06.03.2010 auf Seite 31

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