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SV Babelsberg 03

  • 14.08.2015
  • von Peter Könnicke

Nach Pokal- und Testspielsieg folgt FSV Budissa Bautzen: SV Babelsberg 03 zurück im Liga-Alltag

von Peter Könnicke

Treffsicher im Pokal- und Testspiel: Nulldrei-Offensivkraft Enes Uzun. Foto: J. Kuppert

Der SV Babelsberg 03 spielt am Sonntag gegen Budissa Bautzen. Der Gegner aus Sachsen hat ordentlich Respekt vor dem SVB nach den vergangenen Siegen.

Potsdam - Nach zwei Spieltagen in der Regionalliga hat sich der SV Babelsberg 03 den Respekt beim kommenden Gegner erarbeitet. „Die haben sich gut verstärkt. Das macht die Sache nicht einfacher, aber dafür umso reizvoller“, sagt Thomas Hentschel, Trainer von Budissa Bautzen. Dort tritt der SVB am Sonntag (13.30 Uhr) an – mit dem Rückenwind vier gewonnener Punkte aus dem Ligastart sowie reichlich Torschusslaune aus den beiden zurückliegenden Spielen: 11:0 hieß es am vergangenen Sonntag beim Erstrunden-Sieg im Landespokal gegen Grün-Weiß Lindow und 9:0 unter der Woche im Testspiel gegen den Brandenburgligisten RSV Eintracht 1949.

SVB scheiterte an den Sachsen in vergangener Saison

Nulldrei-Trainer Cem Efe hatte nach dem 3:0-Erfolg vor 14 Tagen gegen Meuselwitz angekündigt, dass seine Mannschaft die Ligapause nutzen werde, um sich weiter einzuspielen und an der Chancenverwertung zu arbeiten. Vor allem den Offensivakteuren Andis Shala und Enes Uzun ist das gelungen, die sich in den beiden Partien als mehrfache Torschützen auszeichneten.

Mit Budissa wartet indes ein anderes Kaliber. Zwar ist Bautzen nach zwei Unentschieden gegen die beiden Aufsteiger RB Leipzig II und Neugersdorf noch ohne Sieg, doch wie unbequem die Sachsen sein können, erfuhr der SVB in der vergangenen Saison. Da verlor die Efe-Truppe trotz spielerischer Überlegenheit das Hinrundenspiel 0:2 und schaffte zuhause nur ein 1:1.

Cem Efe: "Wir wollen flexibel sein"

Personell hat Cem Efe wenig Sorgen, sodass er mit seiner Aufstellung den Gegner durchaus überraschen kann. „Wir wollen flexibel sein“, hatte er nach dem Punktspielauftakt gegen Viktoria Berlin (0:0) erklärt, als er das taktische System während des Spielverlaufs änderte.

Rathenow heißt indes der nächste Gegner in Runde zwei des Landespokals am 5. September. Allerdings geht es nicht zum Regionalliga-Konkurrenten Optik, sondern zum Landesliga-Aufsteiger BSC Rathenow 1994. Der setzte sich in der ersten Runde gegen seinen Ligarivalen FC Schwedt 02 nach Verlängerung mit 4:1 durch.

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