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  • 24.04.2015

SV Babelsberg mit Regionalliga-Pleite: 1:5-Debakel für heimischer Kulisse

Die höchste Niederlage seit langem, ein lebloser und uninspirierter Auftritt, enttäuschte Fans. Mit einer 1:5 (0:2)-Heimniederlage gegen Germania Halberstadt ist der seit Wochen schwächelnde SV Babelsberg 03 am Tiefpunkt angelangt.

Vor 1.653 Zuschauern  fanden die Gäste aus dem Harz schnell in ihre Rolle als  Spielverderber und nahmen den Hausherren jegliche Spiellaune – insofern diese vorhanden war. Halberstadt stand kompakt und ließ der SVB-Zentrale, in der das Fehlen von Leon Hellwig deutlich zu merken war, nicht viel Platz. In den offensiven Szenen waren meist Maximilian Zimmer über linke Außenbahn und Enes Uzun auf rechts die Initiatoren, doch konnte die Gäste-Abwehr ihre Hereingaben mühelos abwehren. Letztlich verdienten alle Nulldrei-Aktionen Richtung Germania-Tor in der ersten Halbzeit das Prädikat „harmlos“.

Nach zehn Minuten setzten die Halberstädter erste Duftmarken vor dem Tor der Babelsberger: Drei Distanzschüssen flatterten am SVB-Gehäuse vorbei, zwei Ecken versetzten die SVB-Defensive in Alarmbereitschaft. Dann genügten vier Minuten den Gästen, um den Babelsbergern zu zeigen, wie Effizienz geht. Das 0:1 nach 24. Minuten entsprang einem Konter. Nach einem schlampig ausgeführten Freistoß von Bilal Cubukcu am Germania-Strafraum brauchten die Harzer drei Stationen, um den Ball auf Rebelo Teixeira zu flanken, der das Leder überlegt an SVB-Keeper Marvin Gladrow vorbeischob. Vier Minuten später war es erneut der Halberstädter Stürmer, der nach einer Flanke völlig frei aus rund acht Meter zum Kopfball kam und SVB-Keeper Gladrow unglücklich aussehen ließ.

In der zweiten Halbzeit besiegelten Philip Schubert mit einem verwandelten Foulelfmeter (76.),  Tom Fraus (80.) und Kevin Nennhuber  (80.) das Debakel für den SVB. Zwischenzeitlich hatte der 1:2-Anschlusstreffer durch Laurin von Piechowski (50.) auf eine Aufholjagd hoffen lassen – doch war der Treffer letztlich nur von kosmetischer Natur.

SVB-Trainer Cem Efe rang nach Spielende sichtlich nach Worten, am Ende blieb ihm nur der Begriff der „Schande“, für die er sich im Namen der Mannschaft entschuldigte. SVB-Routinier Julian Prochnow nannte den Auftritt unerklärlich: „Keiner von uns ist auch nur in die Nähe seiner Leistungsgrenze gekommen.“

Dem SVB bleibt nun nur noch ein Heimspiel – in 14 Tagen gegen Meuselwitz – um Wiedergutmachung für den desolaten Auftritt zu leisten.  

 SVB: Gladrow; Schmidt, v. Piechowski, Schönwälder, Cepni; Zimmer, Prochnow, Sindik, Cubukcu (89. Traeder), Uzun (82. Soine), Makangu (70., Grundler)

 

 

 

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