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  • 04.02.2015
  • von Peter Könnicke

Nulldrei: Enes Uzun wie ein Neuzugang Babelsberg verpflichtet keinen neuen Spieler

von Peter Könnicke

Beim SV Babelsberg 03 bleibt alles, wie es ist – zumindest was den Kader der Regionalligamannschaft angeht. Der Verein hat innerhalb der Transferperiode, die Montagnacht zu Ende ging, keinen weiteren Spieler verpflichtet. Von den Probespielern, die seit dem Trainingsauftakt am 12. Januar am Babelsberger Park aufliefen, seien Metin Cakmak und Evren Serbes interessant gewesen, so Almedin Civa, sportlicher Leiter des SVB. Cakmak habe jedoch ein Angebot aus der zweiten türkischen Liga angenommen. Und Serbes, A-Junior von Hannover 96, wollte lediglich ein halbes Jahr bei Nulldrei spielen. „Das hatte keine Perspektive für uns“, sagt Civa. Die übrigen Probanden hätten nicht überzeugt.

Es ist kein Geheimnis, dass Nulldrei-Trainer Cem Efe auch die Winterpause genutzt hat, um einen Offensivspieler zu suchen. „Doch wir wollten auch schauen, wie Enes Uzun reagiert“, sagt Civa. Der 23-jährige Mittelfeldakteur gilt als eines der großen Talente in Babelsberg – ist aber leider auch verletzungsanfällig. Wegen Achillessehnenbeschwerden fiel Uzun fast die komplette Hinrunde aus. „Jetzt ist er schmerzfrei und voll belastbar und daher wie ein Neuzugang für uns“, so Civa.

Mit der bisherigen Vorbereitung ist der sportliche Leiter zufrieden. „Die Jungs ziehen top durch und wir sind froh, dass wir ausreichend gute Bedingungen haben, um ordentlich trainieren zu können.“ Bei der 0:3-Testspielniederlage gegen die U 23 von Hannover 96 aus der Regionalliga Nord sei zu erkennen gewesen, dass die Niedersachsen Trainingsvorsprung haben – der SVB startet zwei Wochen später in die zweite Saisonhälfte.

Das Testspiel am heutigen Mittwoch gegen den Oberligisten SV Lichtenberg 47 ist ins Karl-Liebknecht-Stadion verlegt (18.30 Uhr) worden, weil der Platz in Berlin nicht bespielbar ist. Für ein Testspiel am kommenden Samstag „hätten wir gern einen starken Gegner“, sagt Civa, der dafür mit einigen Regionalligisten anderer Staffeln im Gespräch ist. Rückrundenstart ist am 21. Februar beim Berliner AK (Samstag, 13.30 Uhr).

Dass nach dem Krisentreffen zwischen Stadt und Verein der Spielbetrieb im Karl-Liebknecht-Stadion gesichert scheint, hat Almedin Civa mit Freude aufgenommen. „Die Spieler und Fans lieben das Stadion“, sagt er. Doch er habe volles Vertrauen in den Vorstand des Vereins, wenn der in schwieriger Lage auch zu unpopulären Mitteln greift, wie die angedrohte Einstellung des Stadionbetriebes. Diese ist seit vergangenem Montag jedoch vom Tisch. Peter Könnicke

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