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  • 18.08.2014
  • von Felix Ney

Makangu brach den Bann Babelsberg 03 bezwingt im Pokal Wildau mit 3:1

von Felix Ney

Mit einem recht glanzlosen 3:1-Sieg bei Landesliga-Aufsteiger Phönix Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald) hat Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 am Samstag die erste Hürde im diesjährigen Landespokalwettbewerb genommen

Im Vergleich zum 2:0 im Regionalliga-Punktspiel gegen BAK 07 Babelsberg-Coach Cem Efe stellte Nulldrei-Coach vor allem auf den Außenbahnen um. Severin Mihm rückte von der rechten auf die linke Verteidigerposition und ersetzte dort Ugurtan Cepni, der im nächsten Punktspiel am Freitag gegen Neustrelitz gesperrt ist. Auch Maximilian Zimmer begann auf der linken Seite. Auch rechts sollten Miroslav Hecko und Tobias Grundler für Druck sorgen. Torwart Dominic Feber, Stürmer Joaquim Makangu und A-Junior Oliver Traeder bekamen außerdem ihre Chance gegen den drei Klassen tiefer spielenden Kontrahenten.

Im ersten Durchgang mühten sich die so umformierten Nulldreier, gegen den Gastgeber eine Lücke zu finden. Es fehlte den Potsdamern aber an zündenden Ideen und entsprechend genauen Zuspielen, um die massive Deckung der ordentlich dagegenhaltenden Wildauer auszuhebeln. Babelsberg-Coach Cem Efe monierte hinterher: „Da haben wir das Spiel ganz falsch aufgezogen. Es fehlte an Genauigkeit und Tempo. Da hat die Bereitschaft gefehlt, dem Mitspieler entgegenzukommen. Auch die Flanken waren meist planlos.“

Erst nach über einer halben Stunde kamen Zimmer und Makangu per Kopf sowie Sindik per Freistoß (44.) dem Kasten von Phönix-Keeper Steve Bonkowski näher. Dennoch ging es torlos in die Kabinen, einzig das Eckenverhältnis von 7:0 sprach klar für Babelsberg.

Das änderte sich auch nach dem Wechsel zunächst nicht. Erst nachdem im Anschluß an die achte Nulldrei-Ecke und abgewehrtem Kopfballversuch von Makangu einen Abpraller zentral aus elf Metern verwertete, war der Bann gebrochen. Nun bekam der Viertligist aus Potsdam die Partie besser in den Griff. Lucas Albrecht und Makangu erhöhten zum vorentscheidenden 3:0. Eine Unachtsamkeit der Potsdamer Abwehr nutzte Phönix-Kapitän Björn Müller im Anschluß an die einzige Wildauer Ecke per Kopf zum verdienten 1:3-Ehrentreffer.

„Da haben wir wohl schon abgeschaltet, das darf normalerweise nicht passieren“, sagte Julian Prochnow zum Gegentreffer nach einem Standard. Für Abwehrkollege Severin Mihm - wieder auf der linken Abwehrposition – war der Seitenwechsel „kein Problem. Zum Spielverlauf meinte Mihm: „In der ersten Halbzeit haben wir keine Chancen erspielt, jedenfalls keine Hundertprozentigen. Das haben wir nachher viel besser gemacht“, sagte Mihm, der mit dem Wechsel auf die linke Verteidigerseite kein Problem hatte: „Da habe ich letzte Saison fast alle Spiele gemacht.“

Letztlich zählte das Weiterkommen und Nulldrei-Trainer Cem Efe hatte manche Erkenntnis gewonnen: „Als Regionalligist muss man hochschalten, den Aufwand erhöhen. Wir haben heute einiges probiert, mancher hat wenig Spielpraxis. Da müssen wir an den Abläufen noch arbeiten.“ Felix Ney

SVB 03: Feber; Hecko (65. Soine), Prochnow, Schönwälder, Mihm; Sindik, Hellwig; Grundler (46. Cubukcu), Traeder (46. Albrecht), Zimmer; Makangu.

Tore: 0:1 (56.) Mihm, 0:2 (63.) Albrecht, 0:3 (76.) Makangu, 1:3 (78.) Müller.

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