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  • 17.04.2014

Nulldrei im Pokalfinale

Dort wartet Liga-Rivale Optik Rathenow

Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 ist nach dem fast sicheren Klassenerhalt seinem zweiten Saisonziel am gestrigen Mittwochabend einen Schritt näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Cem Efe sicherte sich im Landespokal-Halbfinale mit einem 0:1 (0:0)-Erfolg durch einen verwandelten Foulelfmeter in der Verlängerung gegen Germania Schöneiche den Einzug ins Endspiel. Dort trifft der SVB am 28. Mai auf Optik Rathenow. Der Liga-Konkurrent setzte sich gestern ebenfalls nach Verlängerung mit 2:1 (0:0) beim Eisenhüttener FC Stahl durch.

Es war für Nulldrei das erwartet schwere Stück Arbeit auf dem Rasen des Schöneicher Jahn-Sportplatzes. Ein Unterschied zu dem nominell zwei Klassen tiefer spielendenden Brandenburgligisten war für die 640 Zuschauer nicht zu erkennen. Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Nulldrei hatte zwar die besseren Chancen und vielleicht wäre es ein anderes Spiel geworden, wenn Zlatko Hebib das Leder in der zweiten Minute nicht an die Latte geköpft hätte. Doch so blieb es eine Partie auf Augenhöhe – engagiert auf beiden Seiten, aber nicht hochwertig. In der 20. Minute hatte Lucas Albrecht die Chance zur Babelsberger Führung, doch lenkte Germania-Schlussmann Daniel Klose den Aufsetzer noch um den Pfosten.

In der zweiten Halbzeit hatte Schöneiche mehrmals Tormöglichkeiten, doch fehlte es den Abschlüssen an der letzten Präzision, sodass Nulldrei-Torwart Marvin Gladrow letztlich keine Mühe hatte. Die größte Chance in der regulären Spielzeit hatte schließlich Babelsberg in der 87. Minute: Einen von Maximlian Zimmer aus rund 20 Metern sehr gut geschossenen Freistoß kratzte Klose noch aus dem Torwinkel.

Das Tor das Tages fiel in der 105. Minute: Germanias Philip Kuleki hatte Heike Schwarz an der äußersten Strafraumgrenze zu Fall gebracht – den fälligen Strafstoß verwandelte Zimmer mit einem satten Schuss in die Tormitte. Der Torschütze sprach nach dem Schlusspfiff von einem verdienten Erfolg, mit dem Einzug ins Pokalfinale habe sich die Mannschaft für eine schwierige Saison belohnt. ihö/pek

SVB: Gladow; Mihm, Hebib, Zimmer, Prochnow; Rode, Sindik, Lemke (52. Makangu), Becker (65. Blaszynski), Schwarz (103. Druschky); Albrecht

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