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  • 04.11.2013
  • von Ralf Schöfski

Happy End nach Torefestival

von Ralf Schöfski

Nulldrei-Reserve gewann 5:4 in Oranienburg

Die Reserve des SV Babelsberg 03 behielt in der Brandenburg-Liga beim Aufsteiger Oranienburger FC Eintracht mit 5:4 die Oberhand. Die Nulldreier gingen früh in Führung: Nach klugem Zuspiel von Benedikt Bundschuh startete Ramy Raychouni auf der linken Außenbahn durch und flankte auf den mitgelaufenen Kai Druschky, der aus Mittelstürmerposition vollendete (11.). Kurz darauf landete ein Freistoß von Raychouni am Querbalken (13.). Dann aber übernahmen die Gastgeber das Kommando. Als Tom Kantak im Strafraum das Leder unglücklich an die Hand sprang, ließ sich Routinier Sven Hartmann die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1 (31.). Der OFC setzte nach und ging noch vor der Pause mit 2:1 in Führung. Wie verwandelt kamen dann die Nulldreier aus der Kabine und drehten die Partie binnen weniger Minuten. Erst beförderte Oranienburgs Sebastian Knaack eine scharfe Hereingabe von Raychouni zum 2:2 ins eigene Tor (58.), dann traf Bundschuh nach Foul an Raychouni vom Strafstoßpunkt zum 2:3 (61.). Als schließlich Raychouni eine Hereingabe von Daniel Mazar per Kopfball zum 2:4 vollendete (63.), schien die Reserveelf auf der Siegerstraße. Die Eintracht aber zeigte Moral und kam in der 71. Minute zum Anschlusstreffer. Jetzt stürmten die Platzherren mit Mann und Maus und die Babelsberger Abwehr geriet ins Wanken. Der Lohn schien greifbar nah, als sich Alexander Schütze gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und mit strammem Schuss den 4:4 Ausgleich erzielte (87.). Doch die Nulldreier hatten noch ein As im Ärmel, ein genialer Pass von Druschky landete genau beim durchstartenden Armin Schmidt, der behielt die Nerven und überwand Schlussmann Peer Schiemann zum 4:5 (88.). Ein vom Spielverlauf sichtlich gezeichneter Reservetrainer Matthias Stuck nach Schlusspfiff: „Dieses Spiel muss ich erst mal verdauen, das war nichts für schwache Nerven heute. Sicherlich hatten wir hier auch etwas Glück.“ Ralf Schöfski

Babelsberg II: Zuch; Soine, Herbst, Kantak (80. A. Schmidt), Fuchs; Neuschäfer-Rube, Bundschuh (65. Schröter); Raychouni, Mazar, Makangu (46. Knoblauch); Druschky

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