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  • 09.09.2013
  • von Michael Meyer

Makangu stürmte noch nicht

von Michael Meyer

Foto: imago/Sebastian Wells

Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 verpflichtete Deutsch-Angolaner, der auch im Pokal helfen soll

Am Freitagabend in Eberswalde sah er dem Landespokalspiel seiner neuen Mannschaft noch von der Bank aus zu, aber Joaquim Rafael Makangu hofft, bald für den SV Babelsberg 03 auf Torejagd gehen zu können. Der 22-jährige Deutsch- Angolaner wurde am Montag vergangener Woche vom Fußball-Regionalligisten bis 30. Juni 2014 verpflichtet, ohne dass dies vom SVB bislang publik gemacht wurde. „Makangu ist vor allem ein Stürmer für die Perspektive“, sagt Cheftrainer Cem Efe über den Rechtsfuß, der einst den Nachwuchs bei Hertha BSC und beim FC Hertha 07 Zehlendorf durchlief; seit jener Zeit kennt ihn auch Efe. 2010/11 bestritt Makangu in der NOFV- Oberliga Süd 23 Spiele für den 1. FC Magdeburg II (zwei Tore), nach seiner Rückkehr zu Hertha 03 wechselte er 2012 zum Berliner AK, für den er das DFB-Pokalheimspiel gegen 1860 München und sieben Regionalliga-Spiele bestritt, ohne zu treffen. In der vergangenen Saison stieg Makangu mit dem BFC Viktoria Berlin – für den er neunmal auflief und einmal traf – aus der NOFV-Oberliga Nord in die Regionalliga auf, in der er noch zwei Spiele für den neuen FC Viktoria Berlin bestritt, ehe ihn Viktoria freistellte. Nun will er sich beim SVB 03 beweisen. „Makangu soll uns vor allem mittelfristig helfen und personell entlasten, beispielsweise im Pokal“, erklärt Efe.

Gekündigt wurde dagegen Stürmer Ibrahima Sory Cisse, der sich derzeit im Rechtsstreit mit dem SV Altlüdersdorf befindet. „Cisse kann weiter bei uns mittrainieren, und wenn er seine Angelegenheit mit Altlüdersdorf geklärt hat, stehen ihm bei uns wieder alle Türen offen“, so Geschäftsstellenleiter Björn Laars.

Mit der Pokal-Vorstellung seiner Mannschaft am Freitagabend war Cem Efe nach dem knappen 2:1 beim SV Preussen Eberswalde (PNN berichteten) nur bedingt zufrieden. „Es ist gut, dass wir weitergekommen sind, aber unsere Spielweise dort war nicht so doll“, sagt der Coach, der seinen Kickern nach dem Auslaufen am Samstag am Sonntag frei gab. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Regionalliga sei es gut für die Mannschaft gewesen, wieder zu gewinnen. Das wolle er aber nicht überbewerten. „Maßstab für uns muss vor allem sein, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln“, so Efe. Michael Meyer

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