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SV Babelsberg 03

  • 03.07.2013
  • von Henner Mallwitz

Union gegen Babelsberg 03: „u.n.v. 3:2“

von Henner Mallwitz

Eisern Union kommt amm Mittwoch ins Karl Liebknecht Stadion. Foto: dpa

Der SVB 03 empfängt heute Union Berlin – zweimal konnten die Nulldreier den Favoriten 3:2 schlagen

Die „Eisernen“ kommen mal wieder an den Babelsberger Park. Wenn der Fußball-Zweitligist FC Union Berlin heute Abend den Rasen des Karl-Liebknecht- Stadions betritt, ist Stimmung garantiert. Offiziell ist es ja ein Freundschaftsspiel, das die nahezu komplett neue Mannschaft des Regionalligisten SV Babelsberg da bestreitet. Aber gibt es so etwas gegen einen Rivalen aus längst vergangenen Zeiten? Von der Papierform her ist die Sache natürlich klar. In insgesamt 14 Spielen verließen die Köpenicker zehnmal als Sieger den Platz. Aber dennoch bleiben zwei Spiele in besonderer Erinnerung. 2001 setzten sich die Babelsberger im „Karli“ gegen die favorisierten Berliner durch und drehten einen 0:2-Rückstand zu einem 3:2-Sieg. Und auch 2005 in der Oberliga holten die Nulldreier einen Rückstand auf und bezwangen die „Könige aus der Stadt“, wie auf einem Banner stand, mit 3:2. Auf so manchem SVB-Shirt steht seitdem in Anlehnung an einen Union-Slogan „u.n.v. 3:2“. Und niemals vergessen.

Almedin Civa, heute Sportlicher Leiter des Vereins, war 2001beim 3:2 dabei. „Dieses Spiel war nie mehr zu toppen“, erinnert er sich. „Wir haben uns in einen regelrechten Rausch gespielt.“ Das erwartet er von der neuen Mannschaft nicht. „Die Jungs sollen vor allem Spaß haben, wenn sie sich mit dem Favoriten messen“, sagt der erfahrene Kicker. Vor allem sei aber wichtig, dass sich niemand verletzt. Seit Montag trainiert das junge Team intensiv – gestern standen zwei Trainingseinheiten auf dem Plan. Die Beine seien bei vielen schwer, sagt Trainer Cem Efe. „Aber gegen Union kann man auch mit schweren Beinen spielen.“

Das Spiel, das um 19.03 Uhr angepfiffen wird, ist gleichzeitig das Abschiedsspiel für Matthias Rudolph. Neben ihm werden auch Thomas Leek, Sebastian Rauch und Ivan Assenov verabschiedet. SVB-Marketingchef Thoralf Höntze rechnet mit mehr als 2000 Besuchern. Der Eintritt zum Derby kostet sieben, ermäßigt fünf Euro.

 

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