18.11.2017, 7°C
  • 11.04.2013
  • von Ulli Meyer

Das Ende etwas verlassen Der SVB 03 spielte gegen Stuttgart II 0:0

von Ulli Meyer

Im Zweikampf. Babelsbergs Sergej Evljuskin (l.) und Daniel Vier. Foto: Jan Kuppert

Der Fußball-Drittligist SV Babelsberg 03 hat in einer eher spannungsarmen Partie abermals einen Punkt geholt und steht nun nicht mehr auf einem Abtstiegsplatz. Gegen die Bundesligareserve des VfB Stuttgart trennte sich das Team, das nach der Trainerentlassung von Almedin Civa und Cem Efe betreut wurde, mit 0:0.

In der ersten Halbzeit entsprach das 0:0 durchaus dem Spielverlauf. Der SVB war stets bemüht und kämpfte sich nach vorn – ohne jedoch zu vergessen, hinten für die nötige Sicherheit zu sorgen. Eine der wenigen sehenswerten Chancen hatte Markus Müller in der 27. Minute, als er nach einer scharf geschossenen Ecke von Süleyman Koc einen Direktschuss auf den gegnerischen Kasten abfeuerte. Stuttgarts Torwart Weis war da machtlos: Allein Stöger als Stürmer konnte die Situation auf der Linie klären. Kurz zuvor hatte bereits Daniel Reiche nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus für Unsicherheit im Strafraum der Schwaben gesorgt, das Tor jedoch knapp verpasst.

Insgesamt waren die Gastgeber in den ersten 45 Minuten überlegen – die Stuttgarter Bundesligareserve kam erst in den letzten fünf Minuten noch einmal zum Zuge. Frederik Löhe im Kasten der Nulldreier konnte da einen scharf geschossenen Ball nicht halten, den Assimiou Tourè jedoch auf der Linie klären konnte. Beachtlich: Neun mitgereiste Stuttgarter Fans hatten immerhin sieben wachsame Ordner an ihrer Seite.

In der zweiten Halbzeit kam der SVB einfach nicht mehr ins Spiel und die Schwaben bestimmten das Geschehen. Gleich mehrere gute Chancen hatten die Stuttgarter: so beispielsweise, als Stöger in der 55. Minute eine gefährliche Situation nicht richtig nutzte und drei Meter am Tor vorbeischoss. Oder als er in der 71. Minute mit einem Volleyschuss Babelsbergs Keeper Frederik Löhe herausforderte, der aber zur Ecke traf. „So Ist eben Fußball“, sagte der Keeper nach dem Abpfiff. „Wir haben zum elften Mal in dieser Saison zu Null gespielt und nehmen jeden Punkt gern mit.“

Am Samstag steht für die Babelsberger das nächste Spiel an: Dann muss die Mannschaft beim Karlsruher SC antreten.

Babelsberg: Löhe; Kühne, Hebib, Reiche, Touré; Evljuskin, Christian Groß; Koc (70. Prochnow), Kreuels (85. Kaplan), Essig (65. Kragl); Müller.

Stuttgart: Weis; Enderle, Geyer, Röcker, Vitzthum; Vier (49. Breier), Hemlein, Rathgeb Khedira; Janzer (84. Gümüs), Stöger (90. Kiefer).Ulli Meyer

Social Media

Umfrage

Soll die Biosphäre abgerissen werden, wie es die Grünen-Fraktion im Stadtparlament nun fordert? Stimmen Sie ab!