Benbennek (39) hatte bis Sommer 2011 den Regionalligisten Eintracht Braunschweig II trainiert, danach war er arbeitslos und als Scout tätig. Nun trainiert er den SV Babelsberg 03 Foto: Andreas Klaer
Babelsberg-03-Trainer Christian Benbennek spricht im PNN-Interview über die bisherige Saisonvorbereitung und die Personalplanung beim Potsdamer Fußball-Drittligisten.
Momentan läuft die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Können Sie als Trainer des Fußball-Drittligisten SV Babelsberg 03 vorm Bildschirm auch Erkenntnisse für Ihre eigene Arbeit gewinnen, Herr Benbennek?
Das ist bei jedem Spiel so. Ausgenommen sind die Spiele der Deutschen, die gucke ich nur mit dem Herzen. Ansonsten achtet man schon auf bestimmte Sachen, die Fernsehbilder geben allerdings meist nicht so viel her, um alles seriös beurteilen zu können. Kleinigkeiten kann man sich immer abgucken. Aber unsere Idee, die wir mit der Mannschaft haben, die steht. Da brauche ich keinen Nachhilfeunterricht.
Hinter Ihnen liegen die ersten beiden Trainingswochen in Babelsberg. Wie beurteilen Sie die im Rückblick?
Als sehr erfreulich. Allein was das Engagement und die Konzentration der Mannschaft angeht. Die Stimmung im Team ist hervorragend, was nicht selbstverständlich ist, wenn man so viele Neuzugänge hat wie wir. Den Integrationsprozess bekommen wir mit dieser Mannschaft relativ schnell hin, das fühlt sich gut an. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Nicht nur von der Mannschaft her, sondern – durch die kurzen Wege und das familiäre Umfeld – auch vom Arbeiten im Verein selbst.
Wird der Einstieg der zehn neuen Spieler auch dadurch erleichtert, dass Sie als Trainer jetzt ebenfalls neu begonnen haben?
Das glaube ich nicht. Das kommt immer auf die Mentalität der Spieler an, und diese Jungs hier sind, glaube ich, so gestrickt, dass sie – egal unter welchem Trainer – einfach Bock auf Erfolg haben und deshalb mit so großem Engagement bei der Sache sind.
Interview: Michael Meyer
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