24.05.2018, 24°C
  • 11.05.2018
  • von Tobias Gutsche

Potsdam Royals: Unter Blaulicht

von Tobias Gutsche

Zupacken. Klappt es mit dem ersten Royals-Heimsieg in Liga eins? Foto: G. Pohl

Bei seinem zweiten Erstliga-Heimspiel setzt der Footballverein Potsdam Royals ein Zeichen - zu Ehren von Lebensrettern und wichtiger Helfern. Vor ihrem Gegner in der Partie, den Cologne Crocodiles, sollten die Potsdamer gewarnt sein.

Das Motto klingt dramatisch. Als „Blaulicht-Spieltag“ deklarieren die Potsdam Royals ihren zweiten Heimauftritt in der German Football League 1 am Sonntag gegen die Cologne Crocodiles (Beginn: 16 Uhr/Stadion Luftschiffhafen). Zwar hat der Brandenburger Aufsteiger bisher zwei Niederlagen in drei Matches kassiert, doch das ist doch noch lange kein Grund, Alarm zu schlagen.

Auf die sportlichen Belange zielt das auch tatsächlich nicht ab. Vielmehr möchte der Verein übermorgen ein Zeichen des Respekts setzen – zu Ehren von Lebensrettern und wichtigen Helfern. Für das Duell zwischen den Potsdamer Königlichen und Kölner Krokodilen werden Mitarbeitern der Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr sowie von Rettungs- und Sanitätsdiensten Freikarten zur Verfügung gestellt. Dies sei ein „Dank und Anerkennung“, teilte der Club mit.

„Müssen noch viele Sachen besser machen und lernen“

Respekt erarbeiten will sich auch die Royals-Mannschaft. Mit ihrem 56:0-Auftaktsieg in Hildesheim aber auch den beiden Niederlagen gegen Dresden (34:45, 24:42), bei denen sie über weite Strecken gut mithielten, jedoch letztlich unclever agierten, hat die Truppe bereits ordentliche Eindrücke in Deutschlands höchster Football-Spielklasse hinterlassen. Luft nach oben gibt es aber reichlich. „Wir müssen noch viele Sachen besser machen und lernen“, betont Royals-Cheftrainer Michael Vogt.

Im Kampf um die erträumte Playoff-Teilnahme ist der kommende Gegner womöglich ein großer Rivale für das Vogt-Team. Die 2016, also ein Jahr vor Potsdam, in die erste Liga aufgestiegenen Rheinländer haben bisher erst ein Saisonspiel bestritten. Dabei bezwangen sie die Kiel Baltic Thunders – das ist immerhin der Nordstaffelzweite und Meisterschaftshalbfinalist des vergangenen Jahres. Die Royals sollten damit vor den Crocodiles gewarnt sein. Das Blaulicht leuchtet auf. 

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