25.04.2018, 16°C
  • 13.04.2018

Kurz & Knapp: Sportnachrichten aus Potsdam und Umgebung

Tischtennis: Geltower stark im Pokal. Rudern: RCP mit neuem Chef. Handball: VfL empfängt starke Rostocker. Bobsport: Pläne für Anschubanlage konkretisiert. Kanu: Erste Prüfung auf dem Weg zur WM. Leichtathletik: Geher suchen deutsche Champions.

TISCHTENNIS
Geltower stark im Pokal
Bei der Endrunde der Brandenburger Pokalmeisterschaften im Einzel- und Teamwettbewerb am vergangenen Wochenende war die SG Geltow mit zwei Teams und vier Einzelstartern vertreten. Bei den Teams sicherten sich die Geltower auf Kreis- und Verbandsebene jeweils ungeschlagen den Turniersieg und damit die Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf dem jeweiligen Spielniveau Mitte Mai. Bei den Herren A gewann Thomas Jannek das Turnier und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften Mitte Juni in Chemnitz. PNN

RUDERN
Ruderer mit neuem Chef
Harald Kirsch ist neuer Präsident des Ruder-Club Potsdam e.V. Er wurde am vergangenen Mittwoch von den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt. Der ehemalige Leistungssportler ist Gründungsmitglied des Ruder-Clubs Potsdam. Der bisherige Präsident Burkhard Jungkamp trat nicht mehr zur Wahl an. Neue berufliche Herausforderungen würden ihm nicht genügend Zeit für das Ehrenamt lassen. Er werde jedoch weiterhin das Präsidium unterstützen. Auch der erfahrene Rudertrainer Roland Köpke hat das Präsidium verlassen und wird nun die Leitung des Landesruderverbandes verstärken. PNN

HANDBALL
VfL empfängt starke Rostocker
Die Vorzeichen sind recht unterschiedlich. Mit dem HC Empor Rostock empfängt Handball-Drittligist VfL Potsdam am heutigen Freitagabend das aktuell formstärkste Team der Liga. Seit drei Spielen sind die Rostocker ungeschlagen. Der VfL wartet indes seit drei Spielen auf einen Sieg. Anpfiff ist um 20 Uhr in der MBS-Arena. pek

BOBSPORT
Pläne für Anschubanlage konkretisiert
Das Potsdamer Sportdezernat hat erstmals seine Planungen für den Bau einer professionellen Bob-Anschiebestrecke am Luftschiffhafen präzisiert, die dort neben der Berganlaufsprintstrecke entstehen soll. Auf Anfrage der Fraktion Die Andere teilte die Stadt mit, die Anlage sei mit 90 Meter Länge, 3,6 Meter Breite und einer maximalen Höhe von fünf Metern geplant. Die für 2019 vorgesehene Strecke sei speziell für die Bobanschubathleten des Olympiastützpunkts Brandenburg vorgesehen. Die prognostizierten Kosten für Planung und Bau belaufen sich demnach auf rund 420.000 Euro, wovon die Stadt maximal zehn Prozent tragen muss. Als Hauptfördermittelgeber treten die das Bundesministerium des Inneren (BMI) und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg (MBJS) auf. Da die Anlage keine dauerhafte Beleuchtung sowie keine Heizung besitzen werde, sei lediglich mit Kosten für die Grünpflege sowie für den Erhaltungsaufwand der Schienen und des Belages zu rechnen. Mit der Anlage könnten Potsdamer Bobfahrer auch besser in ihrer Heimat trainieren. HK 

KANU
Erste Prüfung auf dem Weg zur WM
Die Teilnahme ist fest im Visier. Im August dieses Jahres findet im portugiesischen Montemor-O-Velho die Weltmeisterschaft im Kanu-Rennsport statt – der diesjährige Saisonhöhepunkt der Paddel-Elite. Um bei diesem Championat dabei zu sein und um internationale Medaillen zu kämpfen, müssen sich die deutschen Kanuten in zwei nationalen Sichtungen für die Nationalmannschaft empfehlen. Die erste findet am kommenden Wochenende auf der Regattastrecke in Duisburg statt. Der zweite Termin an gleicher Stelle ist drei Wochen später.  Im Teilnehmerfeld der rund 90 Leistungsklasse-Aktiven aus der gesamten Bundesrepublik sind auch 18 Sportler – zwölf Kajakfahrer und sechs Canadier – vom Kanu Club Potsdam im OSC. Angeführt wird das KCP-Team vom dreifachen Olympiasieger und mehrfachen Weltmeister im Canadier Sebastian Brendel. Ebenso am Start sind die Kajakspezialisten Ronald Rauhe und Franziska Weber. Auf dem Programm in Nordrhein-Westfalen stehen Leistungsüberprüfungen im Einer über 200 Meter (Kajak: Damen und Herren; Canadier: Damen und Herren), 250 Meter (Kajak: Damen und Herren; Canadier: Herren), 1000 Meter (Kajak: Damen), sowie 2000 Meter (Kajak: Herren; Canadier: Herren). PNN 

LEICHTATHLETIK
Geher suchen deutsche Champions
Eine Woche nach dem internationalen Meeting in Podebrady kämpfen die Geher um die nationalen Titel über 20 Kilometer auf der Straße. Am morgigen Samstag werden auf einem Rundkurs um den Theaterplatz in Naumburg die Medaillen vergeben. Vom Bundesstützpunkt Potsdam starten neun Athleten mit berechtigten Chancen auf Podiumsplätze. Bei den Männern sind Titelverteidiger Christopher Linke, Hagen Pohle und Nils Brembach am Start, die sich im EM-Jahr weiter in Form bringen möchten. Für Pohle und Brembach, der auf Grund eines Infektes vergangene Woche in Tschechien nicht starten konnte, geht es vorrangig darum, die geforderte Verbandsnorm von 1:22:30 Stunden zu erfüllen. Diese hat Linke bereits im vergangenen Jahr erfüllt und in der Vorwoche bei seinem Sieg in Podebrady bestätigt. In der U23-Entscheidung über 20 Kilometer wollen sich Saskia Feige und Teresa Zurek weiter der EM-Norm von 1:33:30 Stunden nähern. Zurek, Deutsche Meisterin 2017 in der U20 auf der Zehn-Kilometer-Distanz, startet nicht in ihrer eigenen Altersklasse, um sich einem weiteren Test auf der langen Frauenstrecke zu unterziehen. Julia Richter und Niklas Richter (beide U20), Johannes Frenzl sowie Jakob-Johannes Schmidt (beide U18) sollten in der Lage sein, ernsthaft um Medaillen mitzugehen. 2017 gewannen die Geher des SC Potsdam drei Einzel- und einen Mannschaftstitel. G.P. 

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