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Turbine Potsdam

  • 24.01.2018
  • von Fritz Könnicke

AOK-Turbine-Hallencup 2018: Buntes Teilnehmerfeld mit Top-Teams

von Fritz Könnicke

Als Titelverteidiger startet Turbine Potsdam bei seinem diesjährigen Hallencup in der MBS-Arena. Sieben andere Mannschaften aus sieben Ländern werden nun versuchen, die Potsdamerinnen von ihrem Thron zu stoßen. Allesamt zählen die Gästeteams zur Spitze in ihrem Land.

GORNIK LECZNA
Das erste Mal gab Gornik seine Visitenkarte 2015 bei der damals dritten Auflage des Turniers in der MBS Arena ab. Zuhause ist der Fußballverein im Osten Polens nahe der ukrainischen Grenze. Gornik ist neben Zaglebie Lubin der einzige Männerklub in Polen, zu dem auch eine Frauenfußballabteilung gehört. Sie wurde im Jahr 2002 gegründet. Seit dem Aufstieg in der Saison 2012/13 gehören die Gornik-Kickerinnen zur Spitze des polnischen Frauenfußballs. Mit nur zwei Punkten Abstand verfolgen sie nach der Hinrunde den Tabellenersten in der „Ekstraliga“.

SKN ST. PÖLTEN
Mit einer reinen Weste aus drei bisherigen Hallenturnieren in diesem Winter kommen die Frauen des SKN St. Pölten nach Potsdam. Der Turbine-Hallencup stellt dabei den Höhepunkt für die diesjährige Hallensaison der Österreicherinnen dar. 2016 gewannen sie bereits in der MBS-Arena, im vergangenen Jahr wurden sie Dritte. Nunmehr kehren sie das dritte Mal an die Havel zurück. Daheim, in der österreichischen Frauen-Bundesliga, führen sie momentan die Tabelle nach der Hinrunde an. Der vierte Meistertitel in Folge steht somit in Aussicht.

MTK HUNGARIA
Zum Dauergast beim Turbine-Hallencup zählt MTK Hungária. Der ganz große Erfolg in der MBS-Arena blieb aber den Frauen aus Budapest bisher verwehrt. In den vergangenen Jahren erwiesen sich für die Ungarinnen die Gruppenspiele als harter Wettbewerb. Auf nationaler Ebene ist der MTK Hungaria hingegen Erfolg gewöhnt. Sechs ungarische Meistertitel konnte der 2002 gegründete Frauenfußballverein bisher holen. Von 2010 bis 2014 waren es gar fünf Championate in Folge. Regelmäßig waren Ungarinnen damit auch in der Champion League vertreten. 

SPORTING LISSABON
Als Sporting Clube de Portugal im vergangenen Jahr das erste Mal beim Turbine-Hallencup teilnahm, avancierten die Gäste aus Lissabon gleich zur Überraschungsmannschaft. Als Gruppenzweiter zogen sie ins Halbfinale, in dem sie den damaligen Titelverteidiger St. Pölten mit 6:4 bezwangen. Das Finale verloren sie dann 1:3 gegen den Gastgeber. Vergangenen Sommer wurde Sporting Clube de Portugal zum ersten Mal Meister in der portugiesischen Liga und auch momentan führen sie die Tabelle vor Sporting Braga mit einem Polster von fünf Punkten an.

GINTRA UNIVERSITETAS
Das zweite Mal darf das Publikum in der MBS-Arena nun den FK Gintra Universitetas beim Hallencup begrüßen. Der litauische Verein aus Siauliai wurde 1999 als reiner Frauenfußballclub gegründet. 15 nationale Meisterschaften, zwölf Mal in Folge Pokalsieger und fünf Championate der baltischen Liga zählt Gintra auf und ist somit auch regelmäßig in der Champions League zu sehen. Erstmalig 2016 nahm Gintra Universitetas beim Turbine-Hallencup teil. In ihren Gruppenspielen konnten sie zwar nicht siegen, gewannen aber die Sympathien der Zuschauer.

GLASGOW CITY FC
Beim ersten Auftritt vor zwei Jahren konnte Glasgow City im zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber Turbine Potsdam gewinnen und bis ins Halbfinale vorrücken. Wieder stießen sie dort auf die Turbinen und verloren diesmal mit 2:4. Der Glasgow City Ladies Football Club gründete sich 1998 und stieg direkt im Jahr darauf in die Scottish Women’s Premier League auf. Seit der Saison 2008/09 gelang es den Schottinnen, jedes Mal den Meistertitel zu holen. Auch in dieser Saison sieht es wieder danach aus, denn Glasgow führt momentan die Tabellenspitze an.

AC SPARTA PRAG
Neben den Gastgeberinnen von Turbine Potsdam ist der AC Sparta Prag der einzige Club, der vom ersten Internationalen Turbine-Hallencup an im Teilnehmerfeld zu finden ist. Die langjährige Freundschaft zwischen den Vereinen sieht ein mittlerweile regelmäßiges Treffen zum Hallenfußball in der Winterpause vor. Im vergangenen Jahr wurden die Pragerinnen Vierter nach einer 1:3-Niederlage gegen SKN St. Pölten in der Partie um Bronze. In Tschechiens Frauen-Elitespielklasse liegen sie momentan auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Stadtrivale Slavia Prag.

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