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SC Potsdam

  • 09.06.2017
  • von Matthias Schütt

SC Potsdam: Generationswechsel auf der Libera-Position

von Matthias Schütt

Karriereende. Lisa Rühl ist schwanger und hört daher nun mit dem Volleyball-Leistungssport auf. Foto: Verein

Beim Frauenvolleyball-Bundesligisten SC Potsdam wird die erst 18-jährige Sophie Dreblow als Libera Nummer eins in die nächste Saison gehen. Damit übernimmt sie die Rolle von der routinierten Kapitänin Lisa Rühl, die aus schönem Grund ihre Karriere beendet.

Sieben Spielzeiten lang trug Libera Lisa Rühl das Trikot von Frauenvolleyball- Bundesligist SC Potsdam. Nummer acht wird in der nächsten Saison nicht mehr folgen. Die 27-Jährige ist schwanger und beendet daher ihre Karriere. 2010 war sie von Aurubis Hamburg an die Havel gewechselt und hatte danach „alle Höhen und Tiefen miterlebt“, wie die Abwehrspezialistin sagt.

Lisa Rühl war das "Gesicht der Mannschaft"

Ihr letztes Spiel – Partie drei der Liga-Viertelfinalserie 2016/17 in der heimischen MBS-Arena gegen den VC Wiesbaden – habe beides miteinander vereint: „Wir hätten es erstmalig in der Vereinsgeschichte schaffen können, ins Halbfinale einzuziehen. Es war eine gigantische Stimmung in der Halle. Leider haben wir es nicht geschafft“, erinnert sich die gebürtige Dessauerin. Sie sei in den vergangenen Jahren „das Gesicht der Mannschaft“ gewesen und habe als Kapitänin „einen tollen Job gemacht“, sagt SCP-Sportdirektor Toni Rieger.

Mit der 18-jährigen Sophie Dreblow hat der Verein gleich eine Nachfolgerin parat – aus den eigenen Reihen. Bereits vier Jahre lang bildeten die beiden, die alterstechnisch knapp zehn Jahre auseinander liegen, das Potsdamer Libera- Duo. „Ich habe immer versucht, ihr zu helfen, ihr viel mit auf den Weg zu geben“, so Rühl. Die mehrfache Jugend-Nationalspielerin Dreblow, unlängst mit viel Lob bei der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Davide Carli überschüttet, geht somit als neue Nummer eins auf der Libera-Position in die nächste Saison. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, erklärt sie. 

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