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SC Potsdam

  • 05.12.2016
  • von Gerhard Pohl

SC Potsdam: Erfolgreiche Aufstellungsrotation

von Gerhard Pohl

Chance genutzt. Die 18-jährige Potsdamer Libera Sophie Dreblow (dunkles Trikot) überzeugte gegen Erfurt und wurde zur wertvollsten Spielerin der Partie gekürt. Foto: Gerhard Pohl

Das 3:1 gegen Aufsteiger Schwarz-Weiß Erfurt war der fünfte Sieg im siebten Bundesliga-Saisonspiel für die Volleyballerinnen des SC Potsdam. Bei der Partie kamen viele bislang nur selten eingesetzte Akteurinnen zum Zuge. Am besten machte es die 18-jährige Sophie Dreblow.

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam setzen sich im oberen Bereich der Bundesligatabelle fest. Am vergangenen Samstagabend gewannen sie ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1 (25:19, 26:24, 19:25, 25:12) und belegen nun den vierten Platz. Es war der fünfte Potsdamer Erfolg in der siebten Partie der aktuellen Ligasaison. „Wir haben ein gutes Spiel gesehen. Für uns waren die drei Punkte in diesem schweren Fight enorm wichtig. Dennoch brauchen wir bei der weiteren Entwicklung der Mannschaft Geduld“, bilanzierte SCP-Cheftrainer Davide Carli.

Vor 708 Zuschauern in der MBS-Arena hatte er mit seiner Aufstellung überrascht, denn der Coach schickte durchgängig Sophie Dreblow statt Lisa Rühl als Libera auf das Feld und gab unter anderem mit Zuspielerin Ann-Marie Knauf sowie Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok jenen Akteurinnen viel Einsatzzeit, die zuvor recht selten zum Zug gekommen waren. Nun bewiesen sie ihre Qualität. „Unser Auftreten mit den heute Eingesetzten zeigt, dass es richtig ist, nicht nur auf die Etablierten zu setzen, sondern allen Spielerinnen ihre Chance zu geben. Wir werden so weiterarbeiten“, sagte Carli.

Spektakuläre Ballannahmen von Sophie Dreblow

Vor allem Sophie Dreblow wusste diese Chance zu nutzen. Das 18-jährige Vereinseigengewächs bestach durch spektakuläre Ballannahmen, wofür sie mehrfach Szenenapplaus bekam. Auch Erfurts Trainer Manuel Müller honorierte ihre Leistung. Er wählte den Youngster zur wertvollsten Spielerin der Partie. „Ich bin jetzt platt, aber die Kraft hat für vier Sätze gereicht“, berichtete Sophie Dreblow nach dem Match freudestrahlend. „Ein wenig nervös war ich schon, aber Lisa Rühl, die ja auf der Auswechselbank saß, hat mich immer wieder aufgemuntert.“ 

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