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SV Babelsberg 03

  • 20.08.2016
  • von Violetta Kuhn

1. Runde des DFB-Pokals: SV Babelsberg 03 gegen SC Freiburg: Nulldrei ist nicht mehr dabei

von Violetta Kuhn

Aleksandar Ignjovskiaus aus Freiburg und Kapitän Philip Saalbach aus Babelsberg kämpfen um den Ball. Foto: M. Gambarini/dpa

Der Bundesligist SC Freiburg setzt sich beim Gastgeber SV Babelsberg durch. Der SVB scheidet damit aus dem DFB-Pokal aus.

Potsdam- Der SC Freiburg hat sich von seinen Personalproblemen nicht aufhalten lassen und ohne Schwierigkeiten die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals überstanden. Der Bundesliga-Aufsteiger setzte sich in seinem ersten Pflichtspiel der Saison verdient mit 4:0 (2:0) beim Regionalligisten SV Babelsberg 03 durch. Eine Woche vor dem Bundesligastart erzielten Vincenzo Grifo (20., 63.), Janik Haberer (40.) und Florian Niederlechner (69.) am Samstag vor 6341 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion die Treffer für die Breisgauer gegen mutig aufspielende Gastgeber.

Die Babelsberger stellten sich zwar zunächst recht gut auf Freiburgs Spiel ein und schafften es phasenweise, ebenbürtig mitzuspielen. Zwingend torgefährlich wurden die Blau-Weißen aber nicht. Die Abwehr, in der Marc Oliver Kempf und Marc Torrejón verletzungsbedingt ausfielen und Neuzugang Manuel Gulde eine Rotsperre absitzen musste, wurde kaum getestet. In seinem ersten Pflichtspiel blieb der türkische Neuzugang Caglar Söyüncü unauffällig, aber ohne Fehler.

1:0 nach einem Foulspiel von Otremba

Mit einem Foulspiel von Babelsbergs Keeper Kevin Otremba in der 20. Minute begann Freiburgs Siegeszug: Otrempa brachte Freiburgs Stürmer Florian Niederlechner am Strafraumrand zu Fall. Den anschließenden Elfmeter verwandelte der durchweg sehr präsente Grifo mit einem Schuss ins linke Eck - unhaltbar für den Torwart.

Zunächst ließ sich Babelsberg durch den Rückstand nicht entmutigen und kämpfte weiter tapfer mit - das Spiel wurde aber zunehmend giftiger. In der ersten Halbzeit kassierte der Viertligist vier Gelbe Karten, in der zweiten Hälfte kam eine weitere dazu. Kurz vor der Pause zeigte sich Freiburg dann klar überlegen, was sich schließlich mit dem verdienten 2:0-Kopfball-Treffer von Janik Haberer (40.) nach Eckball von Grifo auszahlte.

Babelsberger drehten noch einmal auf

Zu Beginn der zweiten Hälfte drehte Babelsberg zwar noch mal auf. Ein direkter Freistoß von Grifo und der Folgetreffer von Niederlechner nur sechs Minuten später besiegelten den Erfolg der Breisgauer.

Bereits vor 17 Jahren standen sich die Kontrahenten im DFB-Pokal gegenüber. Damals schoss sich Babelsberg zunächst in Führung, unterlag aber nach Verlängerung mit 2:4. (dpa)

 


 

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