23.07.2016, 27°C
  • 05.11.2015

Preis des Sportjournalisten-Verbandes Berlin Brandenburg: Goldenes Band für Welcome United 03

Ausgezeichnet: Welcome United vom SV Babelsberg 03. Foto: PNN-Archiv

Die Flüchtlingsmannschaft Welcome United 03 vom SV Babelsberg 03 wird wieder geehrt. Mit einer traditionsreichen Auszeichnung, die das soziale Engagement des Vereins würdigt.

Berlin/Potsdam - Die Flüchtlingsmannschaft Welcome United 03 vom SV Babelsberg 03 (SVB) wurde am Donnerstag geehrt: Für das soziale Engagement des Projektes gab es die Auszeichnung das Goldene Band des Verbandes der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg.

Die Jury begründet den Preis damit, dass den Flüchtlingen bei Welcome United eine sportliche Heimat geboten werde. Dort können sie den tristen Alltag in Flüchtlingsheimen oder die Angst vor einer möglichen Abschiebung vergessen, heißt es weiter.

Goldenes Band würdigt soziales Engagement

Das Goldene Band wird seit über 90 Jahren verliehen und gehört damit laut Verband zu den traditionsreichsten Auszeichnungen im deutschen Sport. Zum ersten Mal in der Geschichte des Goldenen Bandes würdigt die Auszeichnung soziales Engagement und nicht gewonnene Medaillen oder Meisterschaften. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Max Schmeling, Heike Drechsler und Rudi Völler.

Es ist allerdings nicht die erste Auszeichnung für das Projekt: Bereits im Juni erhielt der SVB für das Flüchtlingsprojekt einen Sonderpreis des Fußballmagazins 11 Freunde. Im September ging außerdem der Integrationspreis der Stadt Potsdam an den SVB.

 


 

Mehr dazu lesen Sie in der FREITAGSAUSGABE der POTSDAMER NEUESTEN NACHRICHTEN

 


 

 

Das Team ist die erste Mannschaft bundesweit, die ausschließlich aus Flüchtlingen besteht. Die Spieler werden komplett in das Vereinsleben des SVB  integriert, außerdem werden die Flüchtlinge auch über den Sport hinaus unterstützt. Seit August 2015 spielt Welcome United in der Kreisliga im regulären DFB-Spielbetrieb. (PNN)

Social Media

Umfrage

Lösung für die defizitäre Tropenhalle gesucht: Soll das Naturkundemuseum in die Biosphäre ziehen? Stimmen Sie ab!