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Themenschwerpunkt:

Verkehr

  • 02.07.2015
  • von Henri Kramer

Verkehr in Potsdam: Die Havelspange kommt nicht

von Henri Kramer

Über den Templiner See. Die Havelspange sollte nach früheren Plänen parallel zur Eisenbahnstrecke Saarmund-Golm verlaufen. Foto: Lutz Hannemann/Archiv

Für den Bau eines dritten Havelübergangs in Potsdam, der sogenannten Havelspange, setzte sich eine parteiübergreifende Initiative ein. Sie sammelten über 2500 Unterschriften. Doch das Projekt ist gescheitert.

Potsdam - Der von einer parteiübergreifenden Initiative geforderte dritte Havelübergang für Potsdam – samt einer neuen Umgehungsstraße – ist endgültig vom Tisch. Am Mittwochabend stimmten 31 Stadtverordnete gegen den Vorschlag, lediglich 20 votierten dafür. Zuvor hatte der Initiator des Vorhabens, der Linke Ralf Jäkel, rund 2500 Unterschriften von Bürgern für die sogenannte Havelspange präsentiert.

Allerdings lehnten bei der Abstimmung auch viele Linke-Fraktionäre die Wiederbelebung des schon vor Jahren unter anderem an massiven Bürgerprotesten gescheiterten Verkehrsprojekts ab. Das Vorhaben sei verkehrspolitisch unsinnig, hatten etwa Umweltschützer argumentiert. Die Befürworter hatten erreichen wollen, dass Projekt zur Entlastung der angespannten Verkehrslage in Potsdam doch noch in den Bundesverkehrswegeplan aufnehmen zu lassen. Nur so wären die Kosten von rund 50 Millionen Euro zu finanzieren.

 

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