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  • 14.03.2015
  • von Jana Haase

POTSDAM EXKLUSIV

von Jana Haase

Kommissarin in der Kasse & zwei Filme

Polizeiruf-Kommissarin Isabell Gerschke kassiert für den guten Zweck: Am kommenden Freitag sitzt die Potsdamer Schauspielerin im dm-Markt im Karstadt in der Brandenburger Straße an der Kasse und alle Einnahmen, die sie zwischen 15 und 16 Uhr erzielt, gehen als Spende an das Projekt KidsKultür. Das Projekt vermittelt kostenfreie Tickets für Kulturveranstaltungen an Kinder aus einkommensschwachen Familien. Der dm-Markt möchte sich mit der Spendenaktion anlässlich seines zehnjährigen Bestehens bei den Kunden bedanken, wie es in einer Mitteilung hieß. Isabell Gerschke wird nach der Kassieraktion auch Autogramme geben. Die Potsdamerin steht derzeit für einen neuen Fall des ZDF-Samstagskrimis „Ein starkes Team“ vor der Kamera. In der Folge mit dem Arbeitstitel ist sie nicht Ermittlerin, sondern gerät ins Visier von Verena Berthold (Maja Maranow) und Otto Garber (Florian Martens), die nach dem brutalen Tod eines insolventen Bauunternehmers in dessen Umfeld nach Schuldigen suchen. Gedreht wird noch bis Mitte April, wie die Babelsberger Ufa, die den Krimi produziert, mitteilte. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Raus aus der Stress-Spirale: In seinem Dokumentarfilm „Stopping – Wie man die Welt anhält“ begleitet Regisseur Bernhard Koch vier Menschen zwischen Berlin und London, die im Alltag stark gefordert sind und die Stille und Ruhe der Meditation suchen, um in ihrem Leben besser gewappnet zu sein. Am morgigen Sonntagvormittag ist Koch mit seinem Film im Babelsberger Thalia-Kino zu Gast. Beginn ist 10.30 Uhr, nach der Vorstellung gibt es ein Filmgespräch. Die Karten kosten 9, ermäßigt 7 Euro.

Von einem radikalen Neuanfang erzählt der Film „Lichtgestalten“, in dem die Potsdamer Schauspielerin Theresa Scholze mit Max Riemelt zu sehen ist. Die beiden spielen ein erfolgreiches junges Berliner Paar, das der wohligen Vorhersehbarkeit ihres Lebens entkommen will: Sie wollen alle Zeichen ihrer Existenz vernichten, um woanders neu anzufangen. Der Film von Regisseur Christian Moris Müller wird am 15. April das „Achtung Berlin“-Festival eröffnen, wie die Veranstalter mitteilten. Das Filmfestival widmet sich seit elf Jahren dem neuen deutschen Kino aus Berlin und Brandenburg.

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