30.07.2016, 24°C
  • 10.12.2014

2000 Menschen in Potsdam: Menschenkette für mehr Rechte für Flüchtlinge

Erfolg: Die Menschenkette in Potsdam. Foto: Andreas Klaer

Mit einer Menschenkette haben zahlreiche Potsdamer am Mittwoch mehr Rechte für Flüchtlinge eingefordert.

Unter dem Motto „Gemeinsam Willkommen!“ hatten zahlreiche Einrichtungen und Organisationen anlässlich des Tages der Menschenrechte zu der Aktion aufgerufen. Neben Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) beteiligten sich weitere Politiker und Prominente. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verabschiedet.


Mehr dazu lesen Sie in der DONNERSTAGSAUSGABE der POTSDAMER NEUESTEN NACHRIHTEN


Brandenburg muss dieses Jahr rund 6100 Flüchtlinge aufnehmen, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Innenministerium geht angesichts der internationalen Krisenherde von weiter steigenden Zahlen aus.
Landesweit entstehen neue Unterkünfte. In Potsdam wird derzeit eine am Bahnhof Pirschheide eingerichtet, wo bis zu 100 Menschen übergangsweise leben sollen.

Die Menschenkette, an der laut PNN-Informationen rund 2000 Menschen teilnahmen, solle ein Zeichen für die neuen Nachbarn in Potsdam-West sein. „Das Projekt ist ein Signal aus der Potsdamer Gesellschaft an alle, die aus einem anderen Land kommen. Wir gehören alle zusammen“, erklärte Jakobs. (dpa)

Social Media

Umfrage

Lösung für die defizitäre Tropenhalle gesucht: Soll das Naturkundemuseum in die Biosphäre ziehen? Stimmen Sie ab!