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  • 31.08.2014
  • von Katharina Wiechers

Baubeginn für Kongsnæs

von Katharina Wiechers

Die Bauarbeiten haben begonnen. Foto: Andreas Klaer

Während in Potsdam Steg und Hafenanlage für die Matrosenstation entstehen, wird in Polen die Ventehalle gebaut. Die Anwohner haben indes zum zweiten Mal Klage gegen das Projekt eingereicht

Es tut sich etwas auf dem Grundstück der ehemaligen Matrosenstation Kongsnæs. Handwerker sind mit dem Bau eines Steges beschäftigt, die Stützmauer an der Wasserkante wurde erneuert und das Fundament für die ehemalige Ventehalle befestigt. Schon im nächsten Jahr soll das nach historischem Vorbild wiedererrichtete hölzerne Gebäude wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückkehren, so Projektentwickler Wolfram Seyfert gegenüber den PNN. Handwerker seien bereits mit dem Bau der Ventehalle beschäftigt.


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Die Arbeiten finden allerdings nicht in Potsdam, sondern in Polen statt. Von „Fachleuten, wie sie mit ihrer traditionellen Erfahrungen im Holzbau in Deutschland nicht mehr zu finden waren“, wie Seyfert sagt. Ist das Gebäude fertig, wird es in Einzelteilen nach Deutschland gebracht und kann dann innerhalb von zwei oder drei Monaten zusammengesetzt werden. Schon das Original sei sozusagen in Fertigbauweise entstanden, erzählt Seyfert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es in Skandinavien gebaut, um dann demontiert und in Potsdam wieder aufgebaut zu werden. „So ähnlich machen wir es dieses Mal auch.“

Erst vor wenigen Tagen sei die Stützmauer mit den beiden flankierenden Bastionen und den Ehrentreppen fertiggestellt worden, sagt Seyfert. „Die Stützmauer war extrem marode und drohte zusammenzubrechen, jetzt ist sie restauriert und mit Beton stabilisiert worden.“ Nun fehle noch die Mauerkrone, sie werde von Steinmetzen erstellt. Parallel seien Handwerker mit den Arbeiten an den Stegen und der Hafenanlage beschäftigt.

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