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  • 10.07.2014

Uferweg in der Speicherstadt kommt später Eingezäunter Weg war der EU zu teuer

Templiner Vorstadt - Der Uferweg durch die Speicherstadt lässt noch auf sich warten. Weil die bisher geplante Umsetzung zu teuer war und die Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) deshalb abgelehnt wurde, müsse eine Umplanung vorgenommen werden, sagte Potsdams Baubeigeordneter Matthias Klipp (Grüne) am gestrigen Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung. Diese sei aber erst für das erste Quartal 2015 geplant.

Bisher war laut Klipp ein auf beiden Seiten eingezäunter und videoüberwachter Weg über das Gelände des Wasserwerks vorgesehen. Auch aus Sicht des Baubeigeordneten war diese Planung übertrieben, er nannte sie am Mittwoch „sehr sicherheitslastig“.

Abgelehnt wurde diese Variante aber nicht wegen der Zäune und Kameras, sondern weil sie zu teuer war: 500 Euro pro Quadratmeter sollte der Weg kosten. „Das liegt in etwa 100 Prozent über dem Fördersatz“, sagte Klipp. Nun müssten die Planungen auf 250 Euro pro Quadratmeter abgespeckt werden – er gehe davon aus, dass die günstigere Variante dann in der kommenden Förderperiode von der EU bezuschusst werde.

Allerdings kommen auf die Stadt dennoch hohe Kosten zu. Zum einen muss sie wie immer für die Kofinanzierung aufkommen, außerdem kosten allein die Umplanungen 40 000 Euro. Ebenfalls noch mit einkalkuliert werden müssten mögliche Ausgleichszahlungen durch die Stadt Potsdam, sagte Klipp – ein Gutachten kläre derzeit, inwieweit der Uferweg den Wert des Grundstücks mindere.

wik

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