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  • 14.05.2014
  • von Jan Kixmüller

Studieren in Potsdam: Studentenwerk fordert mehr Wohnungen

von Jan Kixmüller

Das Studentenwohnheim in der Breiten Straße. Foto: Manfred Thomas

In Potsdam gibt es zu wenige Plätze in Studentenwohnheimen. Das Problem könnte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, da der Ansturm auf die Unis ungebrochen ist.

Potsdam – Ein stärkeres Engagement des Bundes bei der Finanzierung von Studentenwohnheimplätzen hat der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerkes (DSW), Achim Meyer auf der Heyde, am Mittwoch in Potsdam gefordert. Angesichts der signifikant nach oben korrigierten aktuellen Prognose der Kultusministerkonferenz zu den Studienanfängerzahlen sei eine rasche Zuschussförderung über Bund-Länder-Programme dringend notwendig. Der DSW-Chef rechnet mit einem Bedarf von insgesamt 45 000 neuen Wohnheimplätzen. Die Geschäftsführerin des Studentenwerks Potsdam, Karin Bänsch, sieht einem Mehrbedarf von 500 Plätzen in Potsdam, Brandenburg/Havel und Wildau. Vor allem in Potsdam und Wildau steige die Nachfrage nach studentischen Wohnungen. Bänsch beziffert den Investitionsbedarf für die Sanierung und Neubauten auf 45 Millionen Euro.


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