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  • 13.02.2014
  • von Henri Kramer

Potsdamer Kulturzentrum "Archiv": Eine neue Krise

von Henri Kramer

Von vielen schmerzlich vermisst - aber noch immer dicht: das "Archiv". Foto: Andreas Klaer

Die Stadt wirft dem Träger des „Archiv“-Kulturzentrums vor, sich nicht an Vertragsabsprachen zu halten.

Potsdam - Eigentlich sollte das alternative „Archiv“-Kulturzentrum schon längst wieder geöffnet sein – doch nun stecken Bemühungen zur Rettung des Hauses in der Leipziger Straße in einer Krise. Allerdings sind sowohl Stadt als auch Trägerverein bemüht, die Dissonanzen derzeit noch hinter den Kulissen zu klären, statt öffentlich darüber zu streiten.


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Die neuen Probleme sind am Mittwochabend im nichtöffentlichen Teil des Hauptausschusses bekannt geworden, als Rathausvertreter über die Situation informierten. Sitzungsteilnehmer schilderten den PNN im Anschluss, dass die Stadtverwaltung den „Archiv“-Trägerverein für die verfahrene Situation verantwortlich mache. Ein von dem Verein für Ende des vergangenen Jahres versprochenes Sanierungs- und Betreiberkonzept sei zu spät abgegeben worden und inhaltlich weder ausgereift noch vollständig. Durch die verspätete Abgabe könnte die Stadt die bereits geschlossenen Verträge mit dem „Archiv“ theoretisch sogar kündigen, hieß es – da die Konzepte die Bedingung für ein gewährtes Erbbaurecht und einem zu kleinen Teilen bereits in Anspruch genommenen 625 000-Euro-Topf gewesen seien. Allerdings werde für das aus Sicht der Stadt noch nicht befriedigende Konzept noch eine Lösung mit dem Verein angestrebt.

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