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SV Babelsberg 03

  • 11.08.2013

Neben dem Platz: Zwischen Angriff und Defensive

SVB-Chef Archibald Horlitz. Foto: Kai-Uwe Heinrich

Der SV Babelsberg 03 steht vor Rechtsstreit mit Marketingagentur und hofft auf Einigung mit Radeberger-Gruppe.

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt des SV Babelsberg 03 (SVB) in der Regionalliga und im Landespokal wird in den Führungsgremien des Vereins auch außerhalb des Fußballplatzes weiter an der Konsolidierung gearbeitet. Dabei scheinen auch gerichtliche Auseinandersetzungen unausweichlich. Zumindest mit der Sportsman Media Group sieht SVB-Vorstandschef Archibald Horlitz „keine Kompromisslinie“.

Die Münchner Vermarktungsagentur hatte dem Regionalligisten rechtliche Schritte angekündigt, um vermeintlich ausstehende Provisionszahlungen von mehr als 100 000 Euro einzuklagen. Vorausgegangen war eine Kündigung des Dienstleistungsvertrages mit der Agentur durch den neuen SVB-Vorstand. Hingegen hofft Horlitz auf eine gütliche Einigung mit der Radeberger-Gruppe, nachdem dieser der langjährige Liefervertrag ebenfalls gekündigt worden war.


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Im sogenannten „Bierstreit“ sei die SVB-Führung indes im Gespräch mit der Radeberger-Gruppe, um die Wogen zu glätten. Viele Jahre wurde im Karl-Liebknecht-Stadion Berliner Kindl gezapft, das zur Radeberger-Gruppe gehört. Bezogen wurde das Bier aber nicht direkt von der Brauerei, sondern über einen Caterer, der für die Stadion-Bewirtung zuständig war. „Der Verein hatte einen Bezugsvertrag mit dem Caterer“, so Horlitz. Von diesem habe sich der SVB vor einigen Monaten getrennt, weil die Zusammenarbeit nach Ansicht des Vorstandes alles andere als wirtschaftlich gewesen sei. „Das dadurch auch die Radeberger-Gruppe betroffen wurde, tut mir persönlich leid“, so Horlitz.

Bei der Kindl-Brauerei war die Verstimmung indes zunächst so groß, dass mögliche Schadensersatzansprüche geprüft werden sollten. Und noch immer scheint es eine andere Lesart zu geben: „Dass zurzeit zu dem bestehenden Vertrag zwischen uns und dem SV Babelsberg unterschiedliche Positionen bestehen, bedauern wir sehr“, erklärt Cindy Nickel vom Brand Management bei Kindl gegenüber den PNN.

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