Quellenstudium. Iranische Religionsschüler sollen sich auch mit anderen Glaubensrichtungen auseinandersetzen. Zum Zweck der Missionierung, sagt ein Kritiker. Foto: dapd
Die Zusammenarbeit der Universität Potsdam mit der iranischen Religionshochschule Qom ist in die Kritik geraten.
Potsdam – Der deutsch-iranische Soziologe Wahied Wahdat-Hagh bezeichnete die Qom-Uni als „islamistische Kaderschule“. Erkenntnisse über andere Religionen würden für militanten Messianismus gesammelt, so Wahdat-Hagh, der Mitglied des vom Bundestag eingesetzten Expertenkreises Antisemitismus ist.
Zwischen der Qom-Universität und dem Institut für Religionswissenschaft der Uni Potsdam besteht ein wissenschaftlicher Austausch. An der Universität geht man von einem neutralen Standpunkt der iranischen Hochschule aus.
Das Potsdamer Institut wies die Kritik zurück, die Hochschulleitung war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Kix
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