Herzensangelegenheit & Filmfestival
Frauen sollen mehr auf ihr Herz hören – und zwar ganz wörtlich: Dafür wirbt die Potsdamer Schauspielerin Nadja Uhl („Sommer vorm Balkon“) jetzt im Rahmen der Initiative „Hör auf dein Herz“, die auf das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen aufmerksam machen will. „Wir Frauen stecken so in unserem alltäglichen Hamsterrad und denken, wir müssten immer funktionieren. Dabei hören wir nicht mehr wirklich in uns hinein“, sagte die 40-Jährige der „Berliner Morgenpost“ zu ihrem Engagement. Sie habe sich selbst lange nicht mit dem Thema Herzkrankheiten auseinandergesetzt: „Man denkt ja oft, das wäre ein Männerthema. Bis ich auf die Aktion aufmerksam wurde. Da habe ich gemerkt: Ich gehöre zur Zielgruppe.“ Herz-Kreislauferkrankungen sind laut Experten die Haupttodesursache von Frauen in Deutschland. Nadja Uhl rät zu mehr Sorgfalt im Umgang mit dem eigenen Körper: „Wir lieben ja das, was wir tun. Aber man muss, bei aller Begeisterung, auch den Mut aufbringen, an sich zu denken.“ In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit falle Abschalten und Innehalten jedoch immer schwerer. (mit dpa)
Der Film wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg mitfinanziert und in den Babelsberger Studios vorbereitet – jetzt geht er ins Rennen um den Goldenen Löwen: Der in Berlin gedrehte Erotikthriller „Passion“ von Regisseur Brian de Palma läuft im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig Anfang September. Das teilte die Festivalleitung mit. Der Film basiert auf dem französischen Psychothriller „Love Crime“ aus dem Jahr 2010: Erzählt wird vom Konkurrenzkampf zweier Frauen an der Spitze eines PR-Konzerns. In den Hauptrollen sind die Schwedin Noomi Rapace („Millennium-Trilogie“) und die Kanadierin Rachel McAdams („Midnight in Paris“) zu sehen, weitere Rollen spielen Karoline Herfurth („Wir sind die Nacht“) und Dominic Cooper („My Week with Marilyn“). In den deutschen Kinos startet der Film am 21. Februar 2013.
Der überraschende Schwenk der Rathauskooperation von einer Tourismusabgabe zu einer Beherbergungssteuer zur Verhinderung eines Pflichteintritts für den Park Sanssouci stößt in der Stadt auf ein geteiltes Echo. Welche Lösung hätten Sie bevorzugt?