• 26.06.2012
  • von Alexander Fröhlich

Polizeiaktion Potsdam: Razzia gegen Drogenhändler - auch bei Rockern

von Alexander Fröhlich

Drogenspürhunde kamen bei der Razzia am Dienstagmorgen zum Einsatz. Foto: dapd

Rund einhundert Beamte schlugen am Dienstagmorgen um sechs Uhr zu. Bei der Razzia gegen den organisierten Drogenhandel durchsuchten sie elf Objekte in Potsdam, im Umland und in Berlin. Auch das Vereinsheim der aufgelösten Hells Angels war betroffen.

Potsdam – Razzia gegen Drogenhändler: Einhundert Polizeibeamte durchsuchten seit den Morgenstunden am Dienstag mehrere Wohnungen in Potsdam, dem Potsdamer Umlandund Berlin. Betroffen von der Razzia ist auch das Vereinsheim des Rockerclubs Hells Angels in der Potsdamer Charlottenstraße, die sich vor eineinhalb Wochen aufgelöst haben.

Anlass für die Razzia ist ein laufendes Verfahren gegen großangelegten Drogenhandel, das die für organisierte Kriminalität zuständige Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) führt. Es gebe zwar einzelneBezüge zu kriminellen Rockern, hieß es aus Ermittlerkreisen. Jedoch richte sich dieses Verfahren vorrangig nicht gegen Rockerkriminalität.

Um sechs Uhr morgens rückten die Ermittler und Drogenfahnder des Landeskriminalamtes (LKA), Kräfte einer Einsatzhundertschaft und Beamte mit Drogenspürhunden an. In Potsdam wurden nach vorläufigen Polizeiangaben drei, im Potsdamer Umland sieben Objekte und in Berlin eine Wohnung durchsucht. Nähere Informationen zu der Razzia und zu dem Verfahren wollen Polizei undStaatsanwaltschaft im Laufe des Tages bekannt geben.

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