23.11.2017, 13°C
  • 16.05.2012

NACHRICHTEN

Preis für die „Söhne Mannheims“

Babelsberg - Die Konferenz gilt als Deutschlands wichtigstes Treffen für Soziales Unternehmertum: Mehr als 1000 Teilnehmer und rund 150 Referenten werden ab dem morgigen Donnerstag zum „Vision Summit“ auf dem Uni-Campus Griebnitzsee erwartet. Auf der Gästeliste stehen unter anderen die „Söhne Mannheims“: Die Musiker-Formation um Rapper Xavier Naidoo erhält am Donnerstagabend einen der diesjährigen „Vision Awards“ als Anerkennung für das Projekt „social station“, bei dem die Musiker in Mannheim gemeinsam mit der Diakonie einen Gastronomiebetrieb mit sozialen Angeboten entwickeln. Weitere Preise gehen an den französischen Mikrofinanz-Pionier und Regierungsberater Jacques Attali, an den Software-Unternehmer Paul Cvilak, an Bildungsexpertin Margret Rasfeld und Sandra Schürmann, die für die von ihr geleitete „Projektfabrik“ für arbeitslose Jugendliche geehrt wird. jaha

Pro Brauhausberg gegen Bebauung

Innenstadt - Die Bürgerinitiative Pro Brauhausberg lehnt auch nach dem Bürgervotum für eine Schwimmhalle auf dem Brauhausberg den Neubau von Wohnhäusern auf dem Areal ab. Die Finanzierung des Sport- und Freizeitbads, das bisher 23 Millionen Euro kosten soll, sei „nicht zwingend an den Verkauf von Grundstücksflächen gekoppelt“, so die Initiative am Dienstag in einer von Thomas Hintze und Daniela Kriegbaum unterzeichneten Erklärung. Sie werben für den Erhalt des Brauhausbergs als öffentliche Grünfläche, die von der wachsenden Zahl der Potsdamer Einwohner dringend benötigt werde. Die Stadt und die Stadtwerke als Bauherr kalkulieren bei der Badfinanzierung allerdings mit mindestens sechs Millionen Euro, die durch den Verkauf von Flächen auf dem Brauhausberg zusammenkommen sollen. Dies hatte bereits Linke-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg zu entkräften versucht: Er wertete die Zwei-Drittel-Mehrheit für den Bad-Neubau am Brauhausberg als Votum gegen eine Bebauung. Dem widersprechen die Bündnisgrünen. Das Bürgervotum sei nur eine Standortentscheidung, so der Sprecher des Kreisverbands Uwe Fröhlich. Die Debatte über das Bad könne nicht losgelöst von der Finanzierungsfrage geführt werden. In ein Bad könne nur verantwortungsvoll investiert werden, wenn Flächen für Wohnungsbau verkauft würden. Weitere Kredite schränkten die Handlungsfähigkeit der ohnehin verschuldeten Stadt weiter ein, so Fröhlich. SCH

Social Media

Umfrage

Soll die Biosphäre abgerissen werden, wie es die Grünen-Fraktion im Stadtparlament nun fordert? Stimmen Sie ab!