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  • 20.04.2012

HINTERGRUND: Brauhausberg oder Bornstedter Feld – ein Überblick

Wie das neue Sport- und Freizeitbad aussehen soll, steht schon fest: Bei Investitionskosten von 23 Millionen Euro und einem jährlichen Zuschuss von 2,71 Millionen Euro sollen zehn 50-Meter-Bahnen, dazu ein Familienbad mit Kinderplanschbecken, Außenbereich und zwei großen Rutschen sowie ein Saunabereich entstehen. Nur der Standort ist also umstritten. Ein Überblick über die Argumente der Kontrahenten.

PRO NEUBAU BORNSTEDTER FELD

Am Volkspark sei kein Verkehrslärm wie am Leipziger Dreieck zu hören.

Niemand müsse auf dem Weg zum Baden Potsdams meistbefahrene Kreuzung überqueren – daher sei der Volkspark sicherer zu erreichen.

Es seien bereits genügend Parkplätze am Volkspark vorhanden.

Sechs Millionen Euro höhere Erlöse aus dem Flächenverkauf am Brauhausberg seien möglich.

Der Norden sei ein Potsdamer Zuzugsgebiet – vor allem für Familien.

Ein architektonisch einfaches Bad könne am Brauhausberg nicht harmonisch eingefügt werden. Das Areal solle als innerstädtisches Wohnquartier entwickelt werden.

Im Norden könne umweltschonende Energiespeichertechnik verwendet werden.

PRO NEUBAU BRAUHAUSBERG

Im Werkstattverfahren zum Bad habe das Schwimmbad am Brauhausberg Platz 1 belegt.

Der Brauhausberg habe sich seit 41 Jahren im Herzen der Stadt bewährt und besitze eine hohe Identifikation bei den Potsdamern.

Der Brauhausberg sei der zentrale Standort mit der besten Erreichbarkeit für alle Stadtteile, die Gemeinden im Umland und die Schulen.

Der Standort werde durch umweltfreundliche Wärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung des Heizkraftwerks Potsdam-Süd versorgt.

Ein lückenloser Badbetrieb für Schulen und Sportler sei nur am Brauhausberg möglich, denn eine Klage von Anwohnern könnte den Badbau im Norden verzögern. HK

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