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  • 22.03.2012

Fläche „Am Findling“ heißt künftig Willi-Frohwein-Platz

Babelsberg - Am kommenden Dienstag wird das Areal am Findling offiziell in Willi-Frohwein-Platz umbenannt. Die feierliche Namensgebung soll am 27. März um 12 Uhr stattfinden, kündigte das Rathaus an. An diesem Tag wäre der 2009 in Potsdam verstorbene Antifaschist 89 Jahre alt geworden. Bei der Ehrung seien Familienangehörige und Freunde anwesend, hieß es. Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) und Frohweins Enkelin, Anke Knitter, sollen Worte des Gedenkens sprechen, teilte die Stadtverwaltung weiter mit. Die Benennung des bislang namenlosen Platzes nach dem Widerstandskämpfer gegen das Naziregime hatten die Stadtverordneten im November beschlossen. Der 1923 in Berlin-Spandau geborene Frohwein hatte das KZ Auschwitz überlebt. Im Prozess gegen den ehemaligen Lagerarzt von Auschwitz, Horst Fischer, war Frohwein 1966 als Hauptbelastungszeuge aufgetreten. 2005 trug er sich ins Goldene Buch der Stadt ein. pee

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