13.12.2017, 3°C
  • 19.12.2011
  • von Jana Haase

POTSDAM EXKLUSIV

von Jana Haase

Tom Hanks.

Glanz & Glamour

Weihnachten soll der Mega-Film „Der Wolkenatlas“ von Tom Tykwer („Drei“) und den Wachowski-Geschwistern („Matrix“) im Kasten sein – Hollywood-Star Tom Hanks („Forrest Gump“) zog mit einem Eintrag ins Gästebuch von Studio Babelsberg bereits jetzt den Hut vor dem traditionsreichen Filmstandort: „Ah – Babelsberg!“, beginnt der Oscar-Preisträger schwärmerisch: „Ich habe von Dir vor langer Zeit erfahren und viele Filme, die hier entstanden sind, haben mich beeindruckt und inspiriert.“ Mit den Dreharbeiten in Babelsberg habe sich der Wunschtraum eines Film-Studenten verwirklicht: „Von Fritz Lang bis zu ... Wolkenatlas“, schreibt Hanks in Anspielung auf den Stummfilm-Kultregisseur und sein aktuelles Projekt. Dass er nicht zum letzten Mal in Babelsberg gewesen sein wird, darauf lässt sein P.S. schließen: „Und auch zu Dean Reed“, hat Hanks dem Eintrag in kleinen Buchstaben hinzugefügt. Eine Anspielung auf einen alten Plan des Stars: 2004 hatte Hanks sich die Rechte an der Lebensgeschichte des in der DDR erfolgreichen US-Musikers Dean Reed, auch bekannt als „Roter Elvis“, gesichert. Sogar ein Arbeitstitel für das Filmprojekt kursierte schon: „Comrade Rockstar“ – Genosse Rockstar. An DDR-Geschichte hat Hanks auch während des Wolkenatlas-Drehs Interesse gezeigt: Während einiger Drehtage in Sachsen wurde er im DDR-Museum in Radebeul gesichtet. Für den „Wolkenatlas“ standen neben Hanks unter anderem auch Halle Berry („Monster’s Ball“), Hugo Weaving („Der Herr der Ringe“), Hugh Grant („About a Boy“) und Susan Sarandon („Dead Man Walking“) vor der Kamera.

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