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Debatte um Bebauung: Verhärtete Fronten am Potsdamer Brauhausberg

von Günther Schenke

Blick über den Brauhausberg: Nach aktuellen Planungen der Stadt soll die Schwimmhalle (Bildmitte) zugunsten von Wohnhäusern weichen. Das will die Initiative „Pro Brauhausberg“ verhindern. Ein Workshop am Samstag brachte keine Annäherung. Foto: Lutz Hannemann

Im Streit um die Bebauung des Brauhausberges streiten Bürgerinitiative und die Stadt weiter: Auch eine Ideenwerkstatt brachte am Wochenende keine Annäherung im Zwist um einen Bad-Abriss und Wohnungsbau. Nur für das „Minsk“ könnte sich etwas tun.

Teltower Vorstadt – Im Konflikt zwischen der Bürgerinitiative „Pro Brauhausberg“ und der Rathausspitze um die Zukunft des Hügels gegenüber dem Hauptbahnhof ist keine einvernehmliche Lösung erkennbar. Auf einer mehrstündigen Ideenwerkstatt am Samstag im HumboldtGymnasium erhielt der Bürgerverein aber Rückenwind für den Erhalt der Schwimmhalle – und inbesondere für die Sanierung des früheren „Minsk“-Terrassenrestaurants. Dem bisherigen Plänen der renommierten Architekten Christoph Kohl und Rob Krier für eine dichte Wohnbebauung auf dem Brauhausberg erteilten die Werkstatt-Teilnehmer eine Absage.

Das Rathaus war unter anderem mit Stadtplanungschef Andreas Goetzmann und am Nachmittag mit Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) vertreten. „Das ist der Beginn einer notwendigen Diskussion“, urteilte Klipp über die Ideenwerkstatt. Er sehe die „Qualifizierung“ der Kohlschen Planungen im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens als nächste Aufgabe. Und: „Es gibt im Moment keinen besseren Plan.“ Ein Familien- und Sportbad im Bornstedter Feld zu bauen, sei – auch nach dem am Freitag von der Stadtverwaltung vorgelegten Kostenberechnungen – die richtige Entscheidung. Diese sei zugleich die Voraussetzung, um „den Brauhausberg einer neuen Nutzung zuzuführen.“ Zum „Minsk“ fügte er hinzu: „Wenn sich hierfür ein Investor findet, ist das wunderbar.“ Projektentwickler Michael Hoier-Schönbeck, der in Potsdam mehrere alte Konsumhallen saniert hat, deutete zuvor schon an, dass er sich die Übernahme des „Minsk“ vorstellen könne.

Zur künftigen Bebauung des Brauhausberges kündigte Klipp an, die Grundstücksvergabe werde „kleinteilig“ erfolgen, das heiße verschiedene Bauherren und Architekten. Die Qualitätskriterien seien die selben wie im Bereich der Potsdamer Mitte. Für die Flächen auf dem Brauhausberg rechnet die Stadt mit bis zu 12 Millionen Euro Einnahmen, die für das neue Bad an der Biosphäre gebraucht werden. Laut Stadtplanungschef Goetzmann gehe es beim engeren Brauhausberg um 400 Wohnungen. Die oft kolportierte Zahl von 6000 Wohnungen beziehe sich auf den weiten Bereich der Teltower und Templiner Vorstadt.

Nach Veranstalterangaben nahmen an der Ideenwerkstatt 150 Interessierte teil. Die fünf Arbeitsgruppen leiteten Experten wie der Vorstandschef der Bundesstiftung Baukultur, Michael Braum, oder der Vorsitzende des Wettbewerbsausschusses der Brandenburgischen Architektenkammer, Andreas Elz. Baukultur-Vorstand Braum erläuterte, dass von „Baukultur“ dann zu sprechen sei, wenn sowohl das Abbild der Geschichte als auch das der Veränderung in der Stadt zu erkennen sei. Das „Minsk“ gehöre zu den besonderen Bauwerken der DDR-Architektur. Auch „im Sinne der Versöhnung“ sollte es daher erhalten und funktionell umgestaltet werden. Der „Minsk“-Architekt Karl-Heinz Birkholz erklärte, dass in den Stahlbeton-Skelettbau jede andere Funktion eingebracht werden könne. Denkbar seien eine Stadtgalerie mit Café oder eine Verbindung mit der Schwimmhalle für Sport und Fitness. Der Architekt Andreas Elz benannte als Ursache für den jetzigen Konflikt das Fehlen eines Wettbewerbes. „Da dieser versäumt wurde, ist das Ergebnis verheerend“, sagt er. Bei allen Überlegungen sei die Bevölkerung nicht einbezogen worden. Die Schwimmhalle sei bei den Planungen 2009 „überhaupt nicht mehr auf dem Schirm“ gewesen. Das bestätigte der Manager des damaligen Workshopverfahrens, Klaas Vollbrecht.

Der Diplom-Ingenieur sagte, dass am Ende alle Beteiligte, selbst der Potsdamer Gestaltungsrat, der Landesdenkmalpfleger und die Vertreter der damaligen Stadtfraktionen dem Entwurf von Kohl/Krier zugestimmt hätten. Lediglich Die Linke habe sich in einem zweiten Workshop gegen die Verlagerung der Schwimmhalle ins Bornstedter Feld ausgesprochen. Über den Schwimmhallen-Standort sollen nun die Potsdamer abstimmen. Am Sonntag kritisierte die Linke, mit der Vorfestlegung des Rathauses auf ein Bad bei der Biosphäre werde „manipulierend“ auf die Meinungsbildung eingegriffen.

Der Vorsitzende des Vereins „Pro Brauhausberg“, Thomas Hintze, zeigte sich über den Verlauf der Ideenkonferenz sichtlich zufrieden. Die Ergebnisse werde der Verein den Stadtverordneten für die Entscheidungsfindung zusenden. Zu den jüngsten Berechnungen der Verwaltung über die Schwimmbad-Varianten kündigte er an: „Wir werden alles nachrechnen und das Ergebnis öffentlich machen.“

98 Kommentare

  • von Michael Springer01.12.2011 00:29
    Zitat Troll:

    ... morgen früh kommen dann die Sammelmeldungen zu Trollversuchen!

    dies ist natürlich ein Fake der Trolle

    Michael Springer alle Meldungen morgen werden Fakes sein Ich werde unterwegs sein nach Riedrode

    derw
    Michael Springer
  • von Michael Springer30.11.2011 23:52
    infos zu mir unter

    http://www.youtube.com/watch?v=h3fbJFYQZTs

    Michael Springer
  • von @ Springer und co.30.11.2011 23:39
    @Michael Springer
    @Neupotsdamer Bürger
    @Schlammspringern
    @Architekt

    ja, ja über all die böse Stasi

    Aber kein Problem mit Ehrenbürger Paul von Hindenburg haben, ihr seit mit schon ein paar Demokraten

    Pfui
  • von Michael Springer 30.11.2011 23:17
    Michael Springer

    ich halte mich nur an Netiquette wann es mir passt

    Heute Neupotsdamer Bürger und letzte Woche Hasso Plattner

    und wenn ich beleidige habe ich gründe dafür

  • von Michael Springer30.11.2011 17:36
    Letzte Troll-Meldung
    von Michael Springer30.11.2011 13:50


  • von Neupotsdamer Bürger30.11.2011 15:45
    Man kann hier in der PNN sehen, der alte Stasi-Sumpf ist noch aktiv!

    Das sind keine Trolle - sondern Ewiggestrige, die nicht in einer Demokratie ankommen wollen!

    Es ist peinlich für ganz Potsdam, was hier im Forum passiert!

    @ Springer: Machen Sie weiter! Klartext schreiben hilft Allen!
  • von Michael Springer30.11.2011 13:50
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?

    Dann belegen sie mal ihre Theorien über die Nicht Verschuldung von Fahrland.

    Die ist ebeso ein Blödsinn wie die Behauptung Groß Glienicke hätte zum Amt Fahrland gehört.


  • von Schreifimmer30.11.2011 13:10
    "Und ein Teil des Nordens ist nun mal das ehemalige Amt Fahrland mit Schulen in Marquard, Fahrland und Groß-Glienicke."
    Was sollen den Schulen im Spaßbad? Wandertag oder Schwimmunterricht abhalten? Sie wollen sich mit dem Argument des Schul-, Freizeit- und Breitensports ein Spaßbad, welches im Gegensatz zu einer Schwimmhalle, eben dafür ungeeignet ist, bauen lassen? Die Zahl der potentiellen Kunden im Umland ist, solange diese nicht wirklich das zu bauende Spaßbad besuchen, sondern in die dann reale Blütentherme im benachbarten Werder fahren, hypthetischer (potentieller) Natur. Das Potential nutzt nur, wenn es aktiviert, wenn es dazu bewegt werden kann, ein hypothetisches Bad im Norden zu besuchen. Die Frage ist schließlich, ist das vermutete Potential groß genug, zwei gleichwertige Bäder zu nicht defizitärem Betrieb zu verhelfen. Wenn nicht, haben wir nach dem Großversuch möglicherweise überhaupt keine(n) (Spaß)bäder mehr.
  • von Ehemaliges Amt Fahrland?30.11.2011 11:21
    Hier geht es doch um die Frage, wo welches Bad gebaut/erhalten werden soll. Und wenn man dann darauf hinweist, dass durch die Zwangseingemeindung des Amtes Fahrland die Biosphäre südlich der Potsdamer Mitte und nicht im Norden liegt, plappert der eine nur dämlich nach, dass die Gemeinde Fahrland ohne Potsdam pleite wäre (obwohl die Pro-Kopf-Verschuldung der Fahrländer zum Zeitpunkt der Eingemeindung geringer war, als die der Potsdamer und der Großteil der Schulden vom Land übernommen wurde) und eine Satzkornerin, also selbst ehemaliges Amt Fahrland, klagt über eine schlechtere Busverbindung, weil die Fahrländer Bebauung mit mehrgeschossigen Häusern, in denen viele Hartz IV-Empfänger und Spätaussiedler wohnen, an die Busverbindung angeschlossen wurde (die Siedlung Eisbergstücke z.B. nicht). Mal abgesehen davon, dass hier welche nicht in der Lage sind, den Unterschied von Gemeinde und Amt Fahrland zu begreifen, haben diese Aussagen absolut nichts mit der Bäderplanung zu tun, sondern offenbaren nur dumpfe Vorbehalte gegen einen ungeliebten Teil Potsdams, von dessen kommunalen Steueranteil nichts wieder dorthin zurückfließt. Besucherzahlen in Bädern richten sich aber nicht nach Sympathiewerten der südlich wohnenden Potsdamer, sondern nach potentiellen Kunden im Umfeld und die gibt’s es im Norden eben. Und ein Teil des Nordens ist nun mal das ehemalige Amt Fahrland mit Schulen in Marquard, Fahrland und Groß-Glienicke.
  • von Michael Springer30.11.2011 08:26
    Troll-Meldung:
    dieser Beitrag wurde wieder vom Namenstroll verfaßt:
    von Michael Springer30.11.2011 02:29


  • von Df30.11.2011 02:57
    @ Michael Springer

    ??????
  • von Michael Springer30.11.2011 02:29
    @ Df

    unter meinen Namen arbeiten hier Trolle - ihre antworten sind fast immer unter aller Kanone

    und Bürger welche nicht seiner Meinung sind hällt er in der Tat für blood und beleidigt diese gern
  • von Michael Springer29.11.2011 23:41
    @ Df
    Meine Auffassung:

    Alle Informationen müssen auf den Tisch des Bürgers bei so einer Abstimmung!

    ... ich schreibe dies explizit - weil man durchaus in Gefahr steht, sich in eine reine Gefühls-Debatte hinein zu begeben!

    Und indem ich es ausspreche, muß nun auch keiner Angst davor haben, es selbst äußern zu müssen!

    Das Dilemma der Bäderplanung liegt damit nun offen auf dem Tisch - wenn man meine Beiträge zusammen liest!

    Ich finde: Kommunalpolitk muß alle Optionen offen auf dem Tisch haben!


  • von Df29.11.2011 22:58
    @ Michael Springer

    Sie halte wohl die Potsdamer Verwaltung nur für doof?

    Oder warum schreiben sie dies?

    Davor muß es ein Ingenieurbüro geben,....., das EURONORMEN, ENEV und all die notwendigen Ausnahmen von aktuell bestehenden Technischen Baubestimmungen verantworten kann - eine Statik erstellt und dazu eine Deckung einer Haftpflichversicherung hat.
  • von Michael Springer29.11.2011 22:03
    Ich Bitte an die Potsdamer Stadtverordneten:

    Wenn man sich für die denkmalgerechte Sanierung der bestehenden Schwimmhalle auf dem Brauhausberg einsetzt - dann muß auch fachliche Klarheit bestehen, ob das auch geht.

    Es gibt nämlich einen höchst "undemokratischen Engpaß" zu bedenken:

    Vom Ende her gedacht:
    Ein Sanierungskonzept benötigt zu guter Letzt einen Prüfstatiker, der ganz allein und persönlich haftbar alle Berechnungen prüft und freigibt. Das sollte man nicht irgendeinem Zufall überlassen!

    Davor muß es ein Ingenieurbüro geben, das auch ein genehmigungsfähiges
    Konzept erstellt, das EURONORMEN, ENEV und all die notwendigen Ausnahmen von aktuell bestehenden Technischen Baubestimmungen verantworten kann - eine Statik erstellt und dazu eine Deckung einer Haftpflichversicherung hat.

    Diese Fakten sollten vor einer Bürgerabstimmung auch bekannt sein!

    Wenn man in Szenarien denkt - dann ist es sicher richtig, den Bürgern reinen Wein vor einer Abstimmung einzuschenken.

    Nichts wäre schlimmer, als wenn man eine Abstimmung macht - und ein Prüfstatiker am Ende "NJET" sagt. Sonst bekommt man in Bornstedt ein Bad - und am Brauhausberg gibt es ein gänzliches AUS.

    Man sollte daher genau überlegen - welches Konzept letztlich zur Abstimmung vorgelegt wird.

    Ich denke - die Entscheidung ist noch völlig offen!

    Den Befürwortern der Nachkriegsmoderne ist auch für ihre gute Arbeit Respekt zu zollen. Man darf es sich hier nicht einfach machen. Ich kann auch die Gefühlslage zum Minsk und zu Brauhausberg nachfühlen, weil ich dort auch vor der Wende schon zu Gast war - und das belebte
    Bild kenne.

    Letztlich muß es aber am Ende auch einen Investor geben - und der benötigt auch eine wirtschaftliche Tragfähigkeit!
  • von Brandenburg die kleine DDR29.11.2011 19:26
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?

    Die Verschwendung einiger erinnert sehr an die DDR.

    Typisch Brandenburg die kleine DDR
  • von Satzkornerin 29.11.2011 18:45
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?

    schönen Dank auch an Neu-Reichen in Fahrland, daß der Bus nun immer 10 min länger braucht.

    Weil die Reichen ihre zu verkaufenden Grundstücke (Eisbergstücke) halb auf den Truppenübungsplatz hatten.
  • von ****29.11.2011 18:35
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?

    Fahrland sollte mal den Ball ganz flach halten.

    Durch dubiose Grundstücksgeschäfte welche einige Fahrländer reich gemacht hat, hat Fahrland rund 70 Millionen Euro angehäuft.

    Ohne Potsdam wäre Fahrland schon lämgst pleite. Wohl schon vergessen

    @ Schreifimmer

    ganz ihrer meinung
  • von Schreifimmer29.11.2011 18:16
    Infrastruktur gehört da hin, wo die Menschen wohnen, wo der Bevölkerungschwerpunk liegt, dahin wo die höchste Siedlungsdichte und nicht etwa Einkommensdichte ist. Wer im Grünen ruhig wohnt, nutzt andere Vorteile. Alles kann man nicht haben im Leben. Jede Medaille hat zwei Seiten. Seit wann laufen Immobilien den Menschen hinterher?
    Wer ein Spassbad haben will lehnt eine Schwimmhalle ab. Beides ist nicht dasselbe. Mit einem Spassbad schafft sich die Stadt die Kosten für eine Schwimmhalle vom Hals und die Wohlhabenden weniger solche. Wohin dann mit Schulsport sowie Kinder-, Jugend- und Freizeitsport? Ins Spaßbad? Ist ja zum Lachen, oder?
    Jeder läßt sich heute klaglos zu flexibelster Mobilität nötigen. Selbst nur mal schnell zum Schaufensterbummel nach Paris darf es sein. Und abends dann wieder im eigenen Bettchen schlafen. Aber bis zur dann durch ein Potsdamer Spassbad existenzbedrohten Doppeltes-Lottchen-Spass-Blütentherme nach Werder ist unzumutbar?
    Erklären kann man das nicht.
    Wer unbedingt ein Spassbad wohin auch immer haben will, soll sich doch ein solches bauen und in Eigenregie betreiben. Vollständig privat finanziert, ohne übliches Jobgefördere oder ähnliches Gedöns.

    Zu guterletzt, wer will in dem bald auch von Fluglärm verlärmten Areal am Bahnhof mitten im Verkehr wohnen. Was hat diese Lage mit Lebensqualität zu tun?
  • von Sachlichkeit gefordert 29.11.2011 18:14
    @ alle

    Eine bitte ein "Michael Springer" wird sich erneut hier einklinken wollen, dringende Bitte ignorieren Sie ihn.

    Er provoziert absichtlich. Diskussionen driften regelmäßig in DDR-Ost-West-Leberwurst gesülze ab.

    Er tritt auch gerne unter anderen Namen auf und arbeitet zudem gerne mit falschen Fakten wie hier:

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/596562/

    Wer mir nicht glaubt, lese bitte

    http://www.pnn.de/potsdam/596151/

    Wie gesagt nur eine Bitte, im Interesse einer offenen Diskussion.

    Danke.
  • von ich glaub mein Schwein pfeift 29.11.2011 18:11
    @ Michael Springer

    bekommt man hier noch eine Antwort ?
  • von @ Spinner29.11.2011 18:11
    oh, nein Michi die Sache entwickelt sich aber schon wie am 21.11.

    war nicht dein Tag

    http://www.pnn.de/potsdam/597648/

    Von dem ganzen Quatsch von Dir zum Schloss ganz zu schweigen.
  • von ****29.11.2011 18:10
    @ Michael Springer

    Warum 10 Bahnen Luxus, für die nächste Olympiade ?

    Wohl kaum, nur damit sie die alte Schwimmhalle schlecht rechnen können.

    Sie sollten sich mal bei den anderen informieren, bevor sie Steuern verschwenden.

    Nun ist die Halle auch zu weit von der Straße weg. Was ist den mit der Viereckremise.
  • von @ Ehemaliges Amt Fahrland? 29.11.2011 18:00
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?

    Fahrland ist nicht Potsdam für die meisten Potsdamer

    Im übrigen stellen sie als Fahrländer ein Armutszeugnius aus wenn sich mit Drewitz und Waldsdadt vergleichen.

    Der Unterschied ist: "Ein großer Anteil von Haushalten ist Empfänger von Transferleistungen bei gleichzeitig hoher Beschäftigungsrate (z.B. Alleinerziehende und Haushalte, in denen nur ein Erwachsener arbeitet)." (Quelle: Konzept für die Gartenstadt Drewitz)
  • von Potsdamer29.11.2011 17:56
    @ Ehemaliges Amt Fahrland?
    Was kann Potsdam daür dass 2003 Fahrland und Co. eingemeindet wurden?!
  • von Michael Springer29.11.2011 17:47
    @ von ****29.11.2011 17:11

    Ich empfehle zuerst eine neue Halle am Brauhausberg zu bauen!

    Die alte Halle müßte statisch und wärmetechnisch saniert werden.

    - das hängende Dach hat bei erhöhter Dämmung auch höhere Eis- und
    Schneelasten zu tragen, weil es nicht mehr von Unten abtaut.
    - die Statik ist u.U. dafür nicht ausreichend
    - Becken und Haustechnik müssen praktisch neu gebaut werden.
    - Im Ergebnis bekommt man eine sanierte Halle, die nur 8 Bahnen hat
    und dazu keine Wettkampfeignung hat.
    - es gibt 1-2 Jahre Stillstandszeiten, wobei man die notwendigen
    Bauverfahren berücksichtigen muß, die nur Nacheinander auszu-
    führen sind.

    Zudem steht die Halle etwas zentral in der Fläche und man sollte eine neuen Halle dichter an eine Straße legen.

    Technisch wirtschaftlich spricht viel für einen vollständigen Rückbau.

    Emotional kann ich aber nachvollziehen, warum man die Halle gerne erhalten möchte, ich bin dort auch schon geschwommen.

    Und so ist es vernünftig, wenn alle Bürger darüber abstimmen!

  • von Df29.11.2011 17:35
    @ Michael Springer

    Glauben sie wirklich ich fahre regelmäßig an das andere Ende der Stadt um ein paar Bahnen zu ziehen.

    Haben Sie die anderen Beiträge gelesen ? Warum kommen sie dann mit bautechnisch.
  • von Ehemaliges Amt Fahrland?29.11.2011 17:32
    Komisch, dass ich nicht reich bin, wo ich doch im Norden wohne. Allerdings in einem Norden, von dem viele Potsdamer nichts zu wissen scheinen, wenn sie das geplante Bad bei der Biosphäre in den Norden verlegen. Vom Nordrand Potsdams in Kartzow oder Satzkorn ist die Biospähre weiter entfernt, als es zum Beispiel die Waldstadt ist, die zudem eine durchgehende Straßenbahnlinie zur Biosphäre hat. Ganz nebenbei gefragt, dürfte ich nicht baden gehen, wenn ich reich wäre? Aber wenn nur arme Leute einen Anspruch haben, dann muss das Bad doch eigentlich nach Fahrland zu den Hartz IV Empfängern und Spätaussiedlern.
  • von ****29.11.2011 17:11
    @ Michael Springer

    - die alte Schwimmhalle Brauhausberg sollte aus bautechnisch-
    wirtschaftlichen Gründen mittelfristig abgerissen werden (2015).

    Einfache Frage

    Warum ?

    Warum bautechnisch ?

    War doch klar immer alles abreißen. Von nichts Ahnung haben aber immer schön abreißen.

    Lesen sie überhaupt hier mit !

    In anderen ehemaligen Bezirksstädten wurde genau dieser Schwimmhallentyp längst unter Denkmalschutz gestellt und auch saniert.
  • von Michael Springer29.11.2011 16:57
    Das glaub ich nicht.

    Michael Springer
  • von Michael Springer29.11.2011 16:55
    An meine Trolle, ihre Beiträge sind heute mal wieder unter aller Kanone.

    Ich sag erst mal nichts.
  • von Michael Springer29.11.2011 16:52
    @ ich glaub mein Schwein pfeift

    Troll unter Michael Springer 29.11.2011 16:32

    Ja ich manipuliere. Die Vorteile des Mercur sind mir egal, auch Arbeitsplätze.

    Hier die Vorteile des Mercure wie gesagt ist mir alles egal.
    Nur Barock ist historisch für die Innenstadt.

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    Das Bad ist außerdem ein Ostbau und muss schon deshalb weg.
  • von ich glaub mein Schwein pfeift29.11.2011 16:44
    @ Michael Springer

    sie manipulieren schon wieder

    Warum soll eine Sanierung so teuer sein?

    Warum 2 Jahre dauern ?

    Warum ist Variante 1 nicht geschätzt ?

    Was soll der Hotelquark bei 3 ?

    Wir wissen doch alle warum sie das Bad schleifen wollen am Brauhausberg, ebenso wie das Mercure. Es passt nicht in ihre Barocke Welt.

    Bleiben sie doch bitte einfach in Kleinmachnow


  • von Michael Springer29.11.2011 16:43
    Trollmeldung: Beitrag von Michael Springer29.11.2011 16:32


    Kommentar:
    Der Troll lenkt vom Thema ab!

  • von Michael Springer29.11.2011 16:32
    Wieder einer der Trolle unter Michael Springer | 29.11.2011 16:21

    Es gibt nichts Stilleres als eine geladene Kanone. Heinrich Heine, selbiges kann man über meine Trolle leider nicht sagen.

    Wie fähig Jacobs Verwaltung ist, lese bitte

    http://www.pnn.de/potsdam/600618/

    Bertiniweg-Verkauf „unwirksam“, Innenministerium: Kommunalaufsicht hätte Kaufvertrag genehmigen müssen

    Wer glaubt den solchen .... dann noch zum Bad in der Nedlitzer Taiga, der glaubt sicherlich auch noch an dem Weihnachtsmann.
  • von Michael Springer29.11.2011 16:21
    Trollmeldung:
    Dieser Beitrag ist einem Namenstroll zuzurechnen:
    von Michael Springer29.11.2011 16:00


    Bürgerabstimmung

    O Variante 1: Sport- & Freizeitbad Bornstedt = 26 Mio. €

    O Variante 2: Bad Brauhausberg sanieren, 2 Jahre Schließung = 12 Mio.€

    O Variante 3: Neubau Brauhausberg II = 16 Mio. € (geschätzt)
    dazu privates Wellnessbad-Anbau mit Hotel
    und dazu ein familienorientiertes Freizeitbad in Bornstedt 10 Mio. €
    ohne Schließungszeit auf Brauhausberg

    Welche Variante wäre die Beste? Stimmen Sie einfach ab!


  • von Michael Springer29.11.2011 16:00
    Dies war ein Troll 29.11.2011 14:06

    Ihre Ideen sind so als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen.

    Unpraktisch und teuer siehe Schwimmbad und rosa Klotz.

    @ Presslufthammer-Bernhard

    gutes Beispiel, von wegen der Osten hätte alles alte abgerissen.

    Manche Nachwende-Abrissbirne sollte sich da mal ein Beispiel nehmen.
  • von Presslufthammer-Bernhard29.11.2011 15:25
    Die im Hintergrund von
    http://static.pnn.de/fm/61/thumbnails/Brauhausberg_0609.JPG.4923971.JPG
    deutlich sichtbare, ehemalige Königlich-Preußische Kriegsschule wurde von den zwischen ´49 und ´89 Herrschenden wie man sieht nicht etwa abgerissen, sondern mit deren Herrschaftsinsignien umgewidmet.
    So ändern sich die Zeiten.
  • von Michael Springer29.11.2011 14:06
    Das war wieder ein Troll:
    von Michael Springer29.11.2011 13:25

    ... er liebt Metaphern mit Kanonenrohr!
  • von Pro Schwimmhalle29.11.2011 14:00
    http://static.pnn.de/fm/61/thumbnails/Brauhausberg_0609.JPG.4923971.JPG

    So sähe es heute dort aus wenn wir nicht eine unfähigen bzw. noch schlimmer unwilligen OB Jacobs hätten.
  • von Sven29.11.2011 13:50

    An die Neu-Reichen im Norden:

    Ich hoffe ihr habt Eure Grundstücke auf Schadstoffe wie Dioxin, Schwermetalle, Öl und Trinitrotoluol untersuchen lassen.

    Bei solchen alten Militärstandorten ist man nie vor Überraschungen gefeit.

    Ein Bad gehört in die Mitte und nicht in die Taiga, bloß weil ein paar Neu-Reiche sich wiedermal aufspielen, Griebnitzsee lässt grüßen
  • von @ Architekt29.11.2011 13:48
    @ Architekt

    Kein Widerspruch auf das ß, wollte nur mal sehen wie der Oberlehrer sich wieder aufregt.

    Aber kommt bestimmt noch.

    Falls sie es nicht verstanden haben
    Stadtschloss mit ß war eine Anspielung auf ihr altes Denken.

    Zukunft heißt nicht Geld raus zuwerfen was man nicht hat.

    Dass die ganze Studie getrickst ist bezweifelt doch keiner ernsthaft.

  • von wertlos29.11.2011 13:43
    Wertlose Architektur, wertloses Land, wertloeses Lebenswerk, wertloses Leben.

    GOTTseidank ist das vorbei ...hurra Stadtschloss!
  • von Michael Springer29.11.2011 13:25
    Michael Springer 29.11.2011 09:30 und 11:29 ist ein Troll der unter meinen Namen schreibt.

    Hören sie nicht auf das was er schreibt. Er kommt gerne mit schlauen Ideen rüber.

    Diese Ideen entpuppen sich als reine Rohrkrepierer bei näherem hinsehen. Ich sage nur Stadtschloss.

    Wie auch hier:

    Kein nur im Ansatz wirtschaftlich denkender Mensch würde auf die Idee kommen für eine Sanierung eines Bades noch ein 2. Bad zu bauen.

    Typisch ist wieder seine sozialistische Verschwendungssucht. Diese Zeiten sind vorbei Herr Springer.

    Er ist auch kein Potsdamer
  • von zzzz29.11.2011 11:46
    Narrenspiegel

    Walter Ulbricht ???????????

    den Bezug zum Brauhausberg kann ich nicht erkennen.

    PS: Zu Ihrem Kommentar. Umgekehrt ergibt auch ein Schuh. Aber auf diesem Niveau wollen wir uns doch nicht auswechseln. Oder?
  • von Wut-Bürger29.11.2011 11:41

    Die Verwaltung verarscht Euch schon seit Jahren, sie lässt Objekte wie den Staudenhof. Minsk, Schwimmhalle und Fachhochschule seit Jahren verkommen.

    Warum ? Nur damit man nicht soviel Widerstand beim Abeiß bekommt. Warum wurde denn das Minsk nicht ordentlich gesichert?
  • von Narrenspiegel29.11.2011 11:37
    @ zzzz

    den Bezug zum Brauhausberg kann ich nicht erkennen.

    PS: Zu Ihrem Kommentar. Umgekehrt ergibt auch ein Schuh. Aber auf diesem Niveau wollen wir uns doch nicht auswechseln. Oder?
  • von Michael Springer29.11.2011 11:29
    Wie man in Stuttgart sieht: Bürgerabstimmungen sind nicht ohne Risiko!

    Das Dilemma in Potsdam:
    Wenn man eine Sanierung des Bades auf dem Brauhausberg ins Auge faßt - hat man fast 2 Jahre einzuplanen - an denen gar nicht auf dem Brauhausberg gebadet wird. Zudem muß die Stadt das Bad selbst betreiben und wird dafür kaum einen Ko-Investor finden.

    Am Ende hat man eine teure Schwimmhalle, die keine Wettkampf-Fähigkeiten bietet und keine Hauptstadtfunktion im Schwimmsport schafft. Der zentrake Standort bleibe damit unter seinem Wert.

    Wenn man zudem gegen einen Neubau in Bornstedt eingestellt ist, wird man am Ende erst nach 2014 in Potsdam wieder baden können.

    ... ob das die Bürger toll finden?

    Ich würde in jedem Fall eine Alternative bevorzugen, die einen kontinuierlichen Bad-Betrieb ermöglicht!
  • von Preußisches Disneyland 29.11.2011 11:14
    @ Werner
    @ Michael Spinger

    Eine Stadt schafft sich ab. Potsdam wird immer mehr zu seelenlosen Schlafstadt am Ende von Berlin.
  • von Wut-Bürger29.11.2011 11:00
    @ Werner
    @ Michael Spinger

    Dass hier DDR-Architektur aus dem Stadtbild verschwinden soll kann man nicht von der Handzuweisen, sie können doch nicht die Innenstadtbebauung mit Wohnungsbau wie in Waltstadt gleich setzen.
  • von UngeduldigerPotsdamer29.11.2011 10:05
    Sag mal, lesen sie hier überhaupt mit? - http://pro-brauhausberg.de/downloads/Denkmalanregung.pdf

    Was steht denn außer den völlig überteuert vermieteten Plattenbauten noch? Selbst aber dort sind die Stadtteilzentren längst geschleift oder verfallen.
  • von Michael Springer29.11.2011 09:30
    Ich möchte gern einmal meine "wohlwollende Außensicht" auf das Thema richten und mich einmal hier mit ein paar grundsätzlichen Gedanken zu Wort melden.

    Zunachst:
    Es ist sehr vernünftig, das Thema der Ausstattung mit Schwimmbädern zum baupolitischen Thema der ganzen Stadt zu machen.

    Der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung leiten gerade eine neue Phase der Stadt- und Baupolitik ein, die mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung und Mitsprache bedeuten. Ideen wie kleinteilige Vergabe, Innenstadtreparatur und auch eine soziale Baupolitik rücken damit in den politischen Raum - das ist ein bedeutsamer Fortschritt für Potsdam!
    Es gibt aber in der Stadt noch "Fronten" - und alte ideologische Positionen - wie sie z.B. beim Aufbau des Stadtschloß zutage traten.

    Diese ideologischen Streite haben etwas verhindert, was Potsdam eigentlich dringend braucht: ein Bewußtsein, wo steht die Stadt? Wofür? Welche Bedeutung hat sie - und wohin muß sie streben?

    Man hat wohl wichtige Flächennutzungspläne und Baufelder - aber man hat kein "bewußtes Leitbild", wohin man sich eigentlich genau entwickeln will. Und die Bürger wissen es nicht so genau.

    Und so lässt man sich von Planungsbüros "Masterpläne" schneidern, die allzu aufgesetzt wirken müssen - weil man keine genauen Vorgaben machen kann.

    Dies verhindert, dass man auf kluge Weise städtebauliche Prioritäten setzt. Und das Wort klug meint hier: wie man auch Konsense und erreichen kann - und bauliche Entwicklung zeitlich und räumlich - und letztlich finanziell ordnen und zur Politik machen kann.

    Potsdam geht aber vorhersehbar in eine weitere Wachstums-Dekade. Es wäre schön - wenn man das in Ruhe und Konsens angehen kann. Mann kann dann Wohlstands- und "Friedensgewinne in der Stadtpolitik" erzielen - und manches auch sozial ausgleichen (was ich für sehr wichtig halte!).

    Und das geht nur, wenn man die Entstehung gravierender sozialer Disparitäten und Grabenkämpfe verhindern kann.

    Die letzten Beiträge zeigen hier: man hat kluge und empathische Bürger - und man kann Vieles davon aufgreifen. Die Stadt tut auch gut daran, einen breiten Konsens zu suchen. Ein städtebaulicher Konsens ist ein Wert an sich - der auch hilft, Investitionsinteressen zu bündeln. Und: es gibt mehr Planungssicherheit für Alle - wobei z.B. auch Stadtwerke, kommunale Betriebe und die Verkehrbetriebe profitieren könnnen.

    Was braucht Potsdam nun in der Bäderplanung?

    Zuerst sollte eine gesamtstädtische Perspektive da sein. Persönlich empfehle ich einmal folgenden Gedankengang:

    Was ist, wenn man im Wege einer Kommunalreform die Orte Werder und Michendorf nach Potsdam eingemeindet? Zum Einen bekommt man dann die private "Blütentherme" quasi kostenlos ins Stadtgebiet - und rückt damit gefühlte Kilometer näher an bestehende Standorte heran.
    Sollte man für diesen Fall nicht längst Planungsvorsorge treffen?

    Das Bad auf dem Brauhausberg hat eine große Bedeutung für die Stadt, weil es vor allem zentral liegt und die "Kernaufgaben kommunaler Stadtbäder" im Bereich Schulschwimmen und Gesundheitsvorsorge usw. und auch eine emotionale Bindung ausfüllt.

    Ein Spaß- und Freitzeitbad ist eher ein Luxus - der Familien zugute kommt. Im Licht freiilliger kommunale Aufgaben ist es "Kür". Viele Kommunen haben aus Finanznot ihre Ambitionen hinsichtlich Bäderplanungen überprüfen müssen - weil finanzielle Zuschüsse von ca. 5 € pro Badbesuch an anderer Stelle dringlich fehlen. Und Potsdam sollte nicht nur auf die Gewinne der kommunalen Betriebe, sondern auch auf kommunale Ausgaben achten.

    Zuerst sollte man also eine Bäderplanung politisch verankern - die Bedarf und Größe und kommunale Pflicht & Kür auch finanzpolitisch
    begründet. Dazu gehören auch: Fahrtkostenzuschüsse für Schulschwimmen - und auch eine Prognose für 2020-2030 - weil sich Bevölkerungszahl und Struktur ändern werden. Mitunter fehlen in 10 Jahren die Kinder, die ein Bad erfolgreich machen.

    Ich stelle mir ein Szenario vor:

    - 2013 geht die Blütentherme in Betrieb (14 km Entfernung)
    - bis 2013-14 kann man das Bad Brauhausberg noch ohne Grundsanierung
    betreiben dann muß Ersatz her
    - ein schneller Neubau neben der Biosphäre wäre 2013/14 fertig
    - ein Neubau neben der Schwimmhalle Brauhausberg wäre 2014 möglich.

    Was sollte geplant werden:
    - auf dem Brauhausberg könnte eine große Schwimmsporthalle mit 10
    Bahnen, Sprung- und Wettkampfeignung und Zuschauertribüne neben der
    alten Schwimmhalle gebaut werden.
    - durch Ausschreibung wird ein Betreiber für ein Hotel mit Sauna- und
    wellness-Betrieb gewonnen , der direkt neben der neuen Schwimmhalle
    baut. So entsteht ein Teil eines Wellnessbades mit Außenbecken und
    Kinderschwimmbecken.
    - die alte Schwimmhalle Brauhausberg sollte aus bautechnisch-
    wirtschaftlichen Gründen mittelfristig abgerissen werden (2015).

    Mit diesem Szenario wäre es möglich, einen kontinuierlichen Bad-Betrieb auf dem Brauhausberg zu sichern. Zudem kann Potsdam mit der zentralen Lage punkten - und künftig landesweite Schwimmwettbewerbe ausrichten.

    Die Idee eines Kiezbades in Bornstedt ist u.U. zu klein gedacht. Man sollte das Bad bedarfsgerecht für das Schulschwimmen und für die Gesundheitsvorsorge bauen. Spaß- und Freizeitbad nur - wenn am Ende auch genug Geld und Gäste erwartet werden. Dass sollte bedarfsabhängig
    nochmals geprüft werden.

    In jedem Fall sollte der Standort Brauhausberg als Bad erhalten bleiben - weil es in der Mitte und im Zentrum des ÖPNV liegt.

    Die Vorinformation bezüglich der favorisierten Lösung empfinde ich als wichtigen Vorschlag der Stadt.
    Ich schätze ein, zwischen Rathaus und kommunalen Betrieben gibt es unterschiedliche Auffassungen und Interessenlagen.

    Und weil man sich selbst nicht ganz sicher ist - obwohl man bauen könnte - legt man das nun den Bürgern früh zur Abstimmung vor.

    Ich sehe das als Chance!

    Man sollte deshalb sachlich diskutieren - und alles abwägen: Am Ende muß etwas herauskommen - was keine "Stillstands- und Trockenzeiten" für wasserliebende Bürger hervorbringt.

    Potsdamer - rauft Euch nicht zusammen, sondern arbeitet gemeinsam an einer wünschbaren Zukunft.

    Baukultur, Planungskultur, sozialer Konsens - das geht nur mit kühlen Kopf und Gefühl für das Mögliche und Bezahlbare.




  • von High Jack!29.11.2011 09:07
    Dem, der das schrieb: "Jupferdach für das Stadtschloß. ...
    Ich habe auch eine Meinzung zur Bäderplanung"

    Die Qualität Ihrer Beiträge legt nahe, sich eine Auszeit beim Mitschreiben zu nehmen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit von Identitätsmissbrauch und erhöht die Qualität der Diskussion.
  • von Michael Springer29.11.2011 07:46
    Guten Morgen Troll!

    ich freue mich, dazu beigetragen zu haben:: ein Jupferdach für das Stadtschloß.

    Ich habe auch eine Meinzung zur Bäderplanung - aber die sage ich noch nicht!


    freundliche Grüße
    Michael Springer
  • von Michael Springer29.11.2011 05:04
    @ Michael Springer

    Guten Morgen Potsdam,

    An den Troll der hier unter meinen Namen schreibt:
    Ihr Demokratieverständnis lasst sehr zu wünschen übrig.

    Demokratie heißt auch Verantwortung. Warum schreiben sie immer wieder verantwortungslosen Blödsinn unter meinem Namen.

    Allein in der letzten Woche würde mehrere ihrer wirren Beiträge von usern widerlegt.

    Da sie Demokratie zudem als Möglichkeit verstehen andere zu beleidigen wäre es im Interesse einer Sachdiskussion besser sie würden sich zurückhalten.
  • von @ Architekt29.11.2011 03:19
    @ Architekt

    Sind sie nicht Mister Springer?

    An den Oberlehrer: Stadtschoß schreibt sich mit ß

    Lernt man schon auf der Hauptschule und von Steuern bei Kapitalgesellschaften haben Sie wohl auch nicht viel Ahnung.
  • von zzzz29.11.2011 02:36
    @ Narrenspiegel

    Bekanntlich würde Deutschland durch die Politik eines Adenauers gespalten. Aber dies wird gern vergessen.
  • von Süden28.11.2011 22:20
    Der Süden hat gar kein Bad, zumindest keines was den Namen verdient.
  • von * * *28.11.2011 21:29
    Die DDR-Nationalhymne! Super Thema! Da wurde doch jahrzehntelang der Text nicht mehr gesungen, wegen des dort vorkommenden "einig Vaterland"! Ganz super! Jedenfalls sehe ich deutlich woher der Wind in Sachen Brauhausberg-Bad oft weht. Ist ja klasse!
    Übrigens tun hier einige Kommentatoren tatsächlich so, als könnte man sich nicht in Potsdam jederzeit zu Fuß oder mit dem Rad zu jedem bestehenden oder noch zu bauenden Schwimmbad bewegen. So groß ist unsere schöne Stadt nun auch nicht.
  • von Narrenspiegel28.11.2011 20:31
    @ Rainer W.

    also wirklich.

    Die Hymne wurde vom Politbüro des Zentralkomittes der SED in Auftrag gegeben und Ende 1949 komponiert. D.h. vor ca. 60 Jahren.


    Wenn überhaupt, dann waren die heute 80 jährigen und noch älter daran beteiligt.

    Im übrigen ich würde mir mal Ulbrichts Zitate anschauen.

    Ich sage nur Walters Freunde.







  • von Plan B28.11.2011 19:05
    Eine Variante hat seit Niemeyer keiner mehr ins Spiel gebracht: Einen gut in die Landschaft einfügten Neubau auf der Wiese des Brauhausberges. Argumente sind Standort( Der Brauhausberg ist ohne Umsteigen mit ÖPNV von überall gut erreichbar. Die Erreichbarkeit von Bornstedt beträgt 10-15 Minuten?! Vom Platz der Einheit vielleicht - Unabhängig vom Zustand und Konzept sollte man diesen Umstand in der Standortsuche betrachten), lückenloser Betrieb, überschaubare Kosten bei ca. 12-14 Mio entsprechend der Paul-Biedermann-Schwimmhalle in Halle/S. Architektonisch ist hier eine cleverere Lösung als der aktuelle Masterplan möglich, der Wohnungsbau am daür ungeeigneten Leipziger Dreieck vorsieht. Die mäßig gute ÖPNV-Anbindung der Biosphäre gesteht sich die Stadt schon ein dadurch ein, dass der Bau eines Parkhauses,wohl nicht zuletzt aus dem Grund der totgeweihten Biosphäre mittels Badneubau eine Krücke zu verpassen,forciert wird. Der ETBF (oder wer sonst der direkte Eigentümer ist) sollte dieses Gebäude 2017 abreißen und das Gelände für weiteren Wohnungsbau bereitstellen. Und nach wie vor fraglich ist warum im bei der Bad-"Vorzugslösung" im Bornstedter Feld 590.000 Besucher, also fast 150.000 Besucher mehr als in zwei separaten Bädern erwartet werden!
  • von Rainer W.28.11.2011 18:28
    Ich bin kein DDR Verfechter, aber ich kann verstehen warum Emotionen bei all diesen Diskussionen mitschwingen.
    Für alle die wie ich aus den alten Bundesländern kommen, sollten sich vielleicht auch mal anhören was einst die Menschen in der ehemaligen DDR bewegte und viele heute wohl noch bewegt. Wenn man die Nationalhymne der DDR hört, dann kann man in Ansätzen spüren, was einst viele bewegt haben könnte. Wir vergessen zu schnell.

    1. Strophe
    Auferstanden aus Ruinen
    Und der Zukunft zugewandt,
    Laß uns dir zum Guten dienen,
    Deutschland, einig Vaterland.
    Alte Not gilt es zu zwingen,
    Und wir zwingen sie vereint,
    Denn es muß uns doch gelingen,
    Daß die Sonne schön wie nie
    |:Über Deutschland scheint.:|

    2. Strophe
    Glück und Frieden sei beschieden
    Deutschland, unserm Vaterland.
    Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
    Reicht den Völkern eure Hand.
    Wenn wir brüderlich uns einen,
    Schlagen wir des Volkes Feind!
    Laßt das Licht des Friedens scheinen,
    Daß nie eine Mutter mehr
    |:Ihren Sohn beweint.:|

    3. Strophe
    Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
    Lernt und schafft wie nie zuvor,
    Und der eignen Kraft vertrauend,
    Steigt ein frei Geschlecht empor.
    Deutsche Jugend, bestes Streben
    Unsres Volks in dir vereint,
    Wirst du Deutschlands neues Leben,
    Und die Sonne schön wie nie
    |:Über Deutschland scheint.:|
  • von Schlepps28.11.2011 16:17
    von Ur-Potsdamer | 28.11.2011 09:32
    "... Der Süden hat eine Schwimmhale am Stern, der Norden braucht auch eine! Das der BB mit dem Minsk und der heruntergekommenden Schwimmhalle ein Schandfleck ist, sieht ja wohl jeder.
    Ja ich komme aus dem Norden. Aber es heist nicht, dass alle hier reich sind. Es haben nur fast alle Arbeit. Das ist ein Unterschied!"

    Der Unterschied ist: "Ein großer Anteil von Haushalten ist Empfänger von Transferleistungen bei gleichzeitig hoher Beschäftigungsrate (z.B. Alleinerziehende und Haushalte, in denen nur ein Erwachsener arbeitet)." (Quelle: Konzept für die Gartenstadt Drewitz)
  • von Bornstedter28.11.2011 16:00
    Seit wann ist Potsdam eine zweigeteilte Stadt?? Ich bin fassungslos über diese Diskussion. Es sollte doch darum gehen, dass Potsdam überhaupt ein neues Bad bekommt. Auch über den Standort lässt sich streiten, aber doch nicht mit der altsozialistischen Brille. Ist sie wirtschaftlich erhaltenswert oder ist ein Neubau sinnvoller? NUR darum sollte es gehen? Kein Gebäude steht für ewig, weder diese "schöne" Schwimmhalle, noch der neue Landtag.

    Und was mich auch immer stört, ist, dass hier so getan wird, als wäre Potsdam eine Riesenmetropole, in der es existenziell bedrohlich wird, wenn die Halle in einem anderen Stadtteil steht, als vielleicht bisher. Bornstedt ist 10 bis 15 min vom Zentrum entfernt. Keine wirkliche Entfernung. Wer die Entfernung als Argument anbringt, ist meines Erachtens zu bequem, sich ne neue Bahnverbindung herauszusuchen oder das Navi neu zu programmieren...

    Von mir aus baut ein Bad neben die Biosphäre. Meinetwegen saniert die Brauhausberghalle. Oder eben auch beides...

    PS: Ich bin nicht reich, auch wenn ja hier das eine oder andere Mal suggeriert wurde, im Norden Potsdams wohnten die Reichen. Die wohnen wohl mehrheitlich eher in der Berliner Vorstadt.
  • von Anderer Anwohner28.11.2011 15:28
    Die Landeshauptstadt Potsdam sieht im Planungsraum 601 (Templiner und Teltower Vorstadt) ein Potential von 3.300 Wohnung mit ca. 6.200 Einwohnern. Damit würde sich die Einwohnerzahl des Plannungsraumes fast verdoppeln! Nach dem Bornstedter Feld wird dieser Stadteil der zweit Dynamischste. Alle Neubauflächen (Speicherstadt, Tramdepot, Nuthewinkel Templiner Str. etc.) sind nach meinem Gefühl eher unstrittig, mit Ausnahme des eigentlichen Brauhausberges. Die Wiese inkl. Schwimmhalle und Minsk bietet bei "Vollvermarktung" Platz für ca. 350 Wohnungen, also ca. nur 10% des Gesamtbauvolumens. Das riecht doch nach einen Kompromiss...

    Ich gebe zu Bedenken, das dann für die ca. 380 Grundschüler eine Grundschule benötigt wird. Bisher gibt es keine Schule, und wir Anwohner fahren weite Strecken. Die Finkenwegschule ist irreversibel zu eine Behindertenschule umgebaut. Eine Reserverfläche für einen Neubau hat die Stadt bisher nicht geplant! Vielmehr spekuliert sie die alte Plattenbauschule am Schlaatz zu reaktivieren. Ich bezweifle stark, dass potentielle Anwohner der Speicherstadt ihr Kinder im sozialen Brennpunkt Schlaatz einschulen . Nein, kurze Beine brauchen kurze Wege - die Stadt wird wohl oder übel einen Neubau ins Auge fassen müssen. Nur wohin und in wieweit kann man die anliegenden Bauherren an der Infrastruckturentwicklung beteiligen?

    Wenn ich aus der Albert Einstein Straße kommend, direkt aufs Minsk zu fahre, denke ich immer, das Gebäude sieht von dieser Seite aus wie eine Schule. Links daneben (also hinter dem Minsk aus Sicht vom Bahnhof) wäre auch noch genügen Platz für ein reines Schulgebäude. Ein Verbindungsgang rüber zum alten Minsk versorgt die Schule mit Räumlichkeiten für einen Speiserraum, Aula, Turnhalle und weiteren Klassenräumen.
    Die Stadt zieht sich immer auf die Position zurück, dass Minsk-Gebäude selber nicht entwickeln zu können. Als Gastätte mögen sie recht haben, aber als Schule gilt das nicht. Der Architekt versichert, das er das Gebäude in einer offen konzipiert wurde und nach allen Richtungen (Aufstockung, Anpassungen) erweiterbar ist.
    Wäre das nicht eine Überlegung wert?
  • von NunAber28.11.2011 15:18
    @Gregeor: Der Stadt Kompetenz, Sachlichkeit oder gar Sparsamkeit im Umgang mit Bürgergeld zu unterstellen - Mann, was rauchen sie?

    In anderen ehemaligen Bezirksstädten wurde genau dieser Schwimmhallentyp längst unter Denkmalschutz gestellt und auch saniert. Dort sollte sich der OB die Fachleute und auch die Preise holen: die bauen doch glatt zwei komplette Schimmhallen anstelle einer.

    Ansonsten gibt es einen demokratischen, öffentlichen Bürgerhaushalt, der Prioritäten setzt und nicht nur eine weitere Hinterzimmer- Gemeinheit.

    Nein. Mit der Enteignung und Diskriminierung unter dem Alibi der friedlichen Revolution muss einmal Schluss sein. - Die Occupy- Bewegung erkennt zunehmend richtig, dass es ja überhaupt nicht die Banken sind, sondern die Politiker, die die Gesellschaft und den Gemeinschaftssinn zerstören.
  • von Georg28.11.2011 15:13
    @Gregor

    Sie sagen es. Man versteht sich nicht, weil man auf unterschiedlichen Ebenen kommuniziert. Weil nicht das gesagt wird, was man wirklich meint. Offensichltich glauben die Protagonisten des Brauhausberg-Grundstückdeals, sie könnten den Vorwand der hohen Sanierungs- und Betriebskosten sowie ein vorgebliche Geschmacklosigkeit der Architektur dazu nutzen, um den eigendlich gewünschten Verkauf/Kauf der Immobilie als unumgänglich, nützlich und alternativlos für die Potsdamer darzustellen.
    So ist eine Schwimmhalle eben kein Spassbad und umgedreht. Beide dienen unterschiedlichen Zwecken und werden betriebswirtschaftlich anders betrieben. Das ist keine akademische Frage der Terminologie. Beide Begriffe sind keine wechselseitigen Synonyme.
  • von Gregor28.11.2011 14:41
    Grundsätzlich ist die Argumentation der Stadtverwaltung nachvollziehbar. Sie scheint sachlich, unabhängig und durch Fachwissen einer extern beauftragten Prüfung hinterlegt.
    Die Argumentation der Beteiligten für das Für und Wider eines Schwimmbades am Brauhausberg oder im Potsdamer Norden ist ebenfalls nachvollziehbar. Der Potsdamer Norden prosperiert und hat in den vergangenen Jahren nur Wohnungsneubau erfahren, jedoch an neuer Infrastruktur z.B. für Sport und Freizeit und anderen sozialen Einrichtungen nur bedingt partizipieren können. Die Stadt Potsdam hat mit dem Verkauf der Grundstücke über den Entwicklungsträger Bornstedter Feld (ETBF) die Kosten gering gehalten und konnte über die Preissteigerungen Gewinne erzielen. Der ETBF ist ein Unternehmen der ProPotsdam, welche einen Teil ihrer jährlichen Überschüsse an die Stadt Potsdam weitergibt. Potsdam konnte durch den Zuzug von gut situierten Familien ein neues Stadtviertel errichten und konnte neue Einnahmen durch den Zuzug generieren. Potsdam sollte dementsprechend einem Bad im Norden nicht entgegenstehen.
    Andererseits ist die Argumentation für das Bad am alten Standort Brauhausberg ebenfalls nachvollziehbar, denn es erfährt seit 40 Jahren eine dauerhafte und hohe Nutzung. Der Grund und Boden gehört der ProPotsdam und soll, da dieser im direkten Zentrum liegt, für ca. 12 Millionen Euro veräußert werden. Mit diesen Zahlen agiert die Stadtverwaltung seit bereits vielen Jahren. Eine andere Lösung wurde seitens der Stadtpolitik nie angedacht, da mit dem Abriss des Bades auf dem Brauhausberg und dem anschließenden Verkauf der Gesamtfläche, der Wohnungsmarkt in Potsdam erweitert werden soll. Das ist die derzeitige Planung und wird auch nicht geleugnet. Im Gegenteil, eine Wunschplanung liegt bereits vor.
    Jetzt wurden am Freitag drei Varianten vorgestellt und die laufenden Kosten für die kommenden Jahrzehnte gegenübergestellt. Die Kostengünstigste Variante ist ein großes Bad im Norden ohne Brauhausbergbad.
    Mich freut einerseits, dass die Stadt Potsdam endlich sachliche Zahlen auf den Tisch legt, jedoch ist mir das als Entscheidungskriterium entschieden zu wenig. Bisher hat die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren an einigen Stellen unglücklich hantiert und selbst auf hohe Kosten keine Rücksicht genommen, die beim Badneubau und der Brauhausbergdebatte als Hauptargument vorgebracht werden. Ich verweise hier nur auf den unglücklichen Uferwegkauf für viele Millionen Euro, der, bei richtiger Handhabe der Verwaltung, keinen Cent gekostet hätte. Nun soll die Bevölkerung nachsichtig sein wenn es um Verfahrensfehler der Verwaltung geht, die professionell arbeiten will, und auf eigene, vielleicht auch kostenintensivere, Wünsche verzichten.
    Wahrscheinlich hat der Streit mit Architektur nichts zu tun, sondern mit Machtverhältnissen zwischen Bürger_Innen und Politik. Es geht schon lange nicht mehr um dieses Bad, sondern um Willensbekundungen. Ein großer Teil der Bevölkerung möchte das Brauhausbergbad erhalten sehen, jedoch saniert und aufgewertet, denn das hat diese traditionelle Stätte verdient. Ein anderer Großteil der Stadtbevölkerung möchte ebenfalls in den Genuss eines Sport- und Freizeitbades kommen und steht für das Bad im Norden der Landeshauptstadt, was auch richtig ist, denn die Forderungen werden nicht einfach verstummen. Problematisch wird es nur, wenn sich Nord gegen Süd aus- und der Stadtverwaltung damit in die Hände spielen. Das sollte meines Erachtens unterbunden werden.
    Letztendlich geht es gar nicht um die Bäder, sondern um den Platz für Neubauten der Wohnungsbauunternehmen und den Profit der Stadt bei der Veräußerung der eigenen Grundstücke.
  • von Michael Springer28.11.2011 13:48
    Mein Kommentar zu diesem Beitrag:

    von Michael Springer28.11.2011 12:07
    Der Troll hat sich gewünscht sie würden ihren Wahnsinn wo anders verbreiten.
    Alle genannten Aussagen sind Original Michael Springer

    Sie offenbaren da ein merkwürdiges Demokratieverständnis - ich lasse mir nämlich nicht das Schreiben verbieten! Ich behalte mir aber den Zeitpunkt selbst vor.

    Was dort unterhalb des Aussichtsturms von Kaiser Wilhelm II. und der ehemaligen Kriegsschule auf den Brauhausberg passiert - ist schon wichtig für die ganze Stadt.


  • von Autofreie Anfahrt28.11.2011 13:00
    @Schöner Leben in Potsdam und Umgebung

    Sie haben grundsätzlich recht. Allerdings müssen Sie mir als Potsdamer Familie auch zugestehen, dass ich in Potsdam ein Familienbad haben möchte. Denn ohne Auto - vielleicht bin ich da altmodisch - ist die Anfahrt zu den Bädern in Luckenwalde, Ludwigsfelde (kein Familienbad) und auch Brandenburg mit langen Fahrzeiten verbunden. Werder wäre eine Alternative, aber die gibt es noch nicht.
  • von Ur-Potsdamer28.11.2011 12:55
    Diese Neiddebatte ist sowas.von peinlich! Armes Potsdam. Im Norden brauchen wir genauso ein Bad wie.die.Bewohner im Sueden.
  • von Werner28.11.2011 12:55
    @Sven

    Na dann ergänzen Sie die Liste um die 50er und 60er Jahre. Dann wird die Liste vollständig und der Unfug, dass hier DDR-Architektur und -Städtebau aus dem Stadtbild verschwinden, noch deutlicher.

    Alles hat seine Berechtigung, aber nicht in diesem Zustand. 15 Jahre lang habe ich mir gewünscht, im Minsk einen Kaffee trinken zu können. Die HO gab es nicht mehr, einen Privatinvestoren auch nicht.
  • von Tauchsportler28.11.2011 12:35
    Einige Schreiber ahnen überhaupt nichts von der Bedeutung und Auslastung der Schwimmhalle am Brauhausberg.

    Sogar bisher ohne teure "Spaßbadelemente" gab es und gibt es seit 1971 viel Spaß und Freude beim Schwimmunterricht, Seepferdchen, Babyschwimmen, Seniorenschwimmen, Reha- Schwimmen, Freizeitschwimmen, Wasserball, andere Vereine, Wettkämpfe, sogar Tauchsport und Kino. Zu DDR- Zeiten gab es darüber hinaus hier Kreis-, Bezirks- und DDR-Meisterschaften, Meisterschaften im Triathlon-, um den Sanssouci- und Pionierpokal, die Kinder- und Jugendspartakiaden, Kreisprüfungswettkämpfe, Schwimmfeste, Mehrkampfmeisterschaften und Sportfeste.

    Mit welchem Recht wird das dem Bürger weggenommen und zerstört?
  • von Zukunft28.11.2011 12:15
    Der Bürgerinitiative gebührt Dank für die viele Mühe, auch wenn man über die Zukunft des Berges wohl geteilter Meinung sein kann. Die Schwimmhalle zu einem Symbol der DDR zu machen ist schlichtweg Unsinn und zeigt tatsächlich auf erschreckende Weise die verblendete Sicht einiger Kommentatoren. Das Werner-Alfred-Bad ist schließlich auch keine Schwimmhalle mehr, auch wenn sie früher sehr gern als solche genutzt wurde. Damit verbindet jedoch niemand ideologische Konfrontation.

    Es bleibt zu hoffen, dass verlässliche und wohl durchdachte Kalkulationen auf den Tisch kommen, wenn es zur Befragung kommt. Da der Stadt nach dem Debakel mit den ersten Planungen nicht mehr zu trauen ist, kann die Bürgerinitiative hier tatsächlich für mehr Transparenz sorgen.

    Als alteingesessener Potsdamer hoffe ich bis dahin auf mehr konstruktive Gespräche. Wer Stadtteile nach vermeintlichem Reichtum der Bewohner qualifiziert und danach Aussagen über Stadtentwicklung tätigt, disqualifiziert sich letztendlich selbst. Was für eine beschränkte Weltsicht, voller Neid und Häme. Ich drücke allen Betroffenen die Daumen, dass sie in ihrem Leben noch einen anderen Inhalt finden.
  • von Michael Springer28.11.2011 12:07
    Der Troll hat sich gewünscht sie würden ihren Wahnsinn wo anders verbreiten.

    Alle genannten Aussagen sind Original Michael Springer






  • von Schöner Leben in Potsdam und Umgebung28.11.2011 11:47
    an @ usw. : bitte genau lesen, ich schrieb "das wünschen sich Potsdamer, Michendorfer und andere Umlandgemeinden."

    Ich schrieb nicht: alle Potsdamer, ich weiß ja, dass es immer Ausnahmen/ Andersdenkende gibt ..., aber
    viele sind es, schauen Sie sich mal die Halle an, wie gut sie immer belegt ist.

    Und Sauna, gibt es dort auch. Öffnungszeiten: http://www.swp-potsdam.de/swp/de/baeder/angebote-blp/wellness-blp/sauna_1/st_oeffnungszeiten_8.php

    Ein Restaurant brauche ich nicht, essen kann ich woanders. Eine Schwimmhalle ist zum Schwimmen da, nicht zum Essen. Das ist nur wichtig für den Kommerz. Brauche ich nicht.

    Viele Kinder aus Potsdam, Michendorf und Umland lernen dort Schwimmen. Das ist wichtig. Auf ein "Spaßbad" kann ich verzichten! Oder ich fahre nach Ludwigsfelde, Belzig, Luckenwalde und bald Werder. Von der Sorte gibt es genug ....

  • von Sven28.11.2011 11:36
    @ Werner

    die Rechnung welche sie aufmachen stimmt hinten und vorn nicht, zudem führen sie fast nur Plattenbauten als Beispiel an

    @ Ur-Potsdamer

    Ihre Nordhalle liegt viel zu weit draußen. Von Potsdam West kann man dann auch gleich nach Werder fahren.

    Bloß weil ein paar Neureiche gerne ich Luxuswünsche erfüllt habe wollen springt die ganze Verwaltung im Viereck , West-Import Jackobs wurde von den Spießbürgern der SPD und "C"DU ins am gehievt, wenn wundert es da noch wenn er diesen Verbunden ist
  • von Betonkopf28.11.2011 11:36
    Wenn Architektur als Machtinstrument, als in Beton gegossener Gestaltungsanspruch begriffen wird, lichtet sich der Nebel.
  • von @@@Heute MAZ lesen: Pro Brauhausberg28.11.2011 11:16
    @Heute MAZ lesen: Pro Brauhausberg

    Kulturpalast Dresden ist ein gutes Beispiel da er noch steht

    Ihre Argumente dagegen stehen wohl eher auf wackligen Füßen.
  • von Architekt28.11.2011 11:15
    Da stehen sie sich also nun gegenüber: Diejenigen, die der deutschen Sprache in den Bereichen Lesen und Schreiben einschließlich der Groß-und Kleinschreibung noch mächtig sind, deren Geschmack sich über die Jahrzehnte ihres Daseins verfeinert hat, deren Köpfe mittlerweile grau geworden sind und die sich wiederfinden in den Kreisen der Zugezogenen und der Alteingesessenen. Dazu die Jungen, die mit Wissen um die Schönheiten der Architektur und Stadtgestaltung auf hohem kommunikativen Niveau verzweifelt versuchen, ihre Meinung zu Gehör zu bringen. Auf der anderen Seite - nun eben die Anderen. Allen gemeinsam ist die Unfähigkeit zur Einigung, da nicht gewollt und gewünscht. Da man bekanntlich die Dinge immer von verschiedenen Seiten betrachten kann, über Geschmack sich bekanntlich immer streiten lässt und die Lust am Motzen aus Lust am Motzen eindeutig ebenfalls erkennbar ist ( zumal auch die Verständigung übers Aussenden und Empfangen von Signalen zu wünschen lässt - siehe deutsche Sprache und einfachste Kenntnisse, wie z.B. was ist Einkommenssteuer und Gewerbesteuer ( Hebesatz 450% )- sollte man zum Schluss kommen, endlich die Kommentarfunktion einer gedeihlichen Kommunikation durch die Nutzung verschiedener bereits bekannter Möglichkeiten anzupassen. Aufhören sollte aus meiner Sicht das Trollunwesen, aufhören sollte aus meiner Sicht das Frage-und Antwortspiel ( wenn einer keine Kenntnis über bestimmte Dinge hat - Beispiel Hebesatz - sollte er sich anderswo schlau machen). Man sollte zudem der deutschen Schreibweise mächtig sein - die Rechtschreibfunktion der verschiedenen Schreibprogramme ist da sehr hilfreich. Und man sollte immer die Meinung des Anderen achten!
    Aus der Bad-Diskussion eine Ost-West-Diskussion zu machen ist der Gipfel der Niveaulosigkeit - ist meine Meinung. Das trifft ebenfalls für das Gewese um das Stadtschoss und andere Bauvorhaben zu.



  • von Architekt28.11.2011 11:15
    Da stehen sie sich also nun gegenüber: Diejenigen, die der deutschen Sprache in den Bereichen Lesen und Schreiben einschließlich der Groß-und Kleinschreibung noch mächtig sind, deren Geschmack sich über die Jahrzehnte ihres Daseins verfeinert hat, deren Köpfe mittlerweile grau geworden sind und die sich wiederfinden in den Kreisen der Zugezogenen und der Alteingesessenen. Dazu die Jungen, die mit Wissen um die Schönheiten der Architektur und Stadtgestaltung auf hohem kommunikativen Niveau verzweifelt versuchen, ihre Meinung zu Gehör zu bringen. Auf der anderen Seite - nun eben die Anderen. Allen gemeinsam ist die Unfähigkeit zur Einigung, da nicht gewollt und gewünscht. Da man bekanntlich die Dinge immer von verschiedenen Seiten betrachten kann, über Geschmack sich bekanntlich immer streiten lässt und die Lust am Motzen aus Lust am Motzen eindeutig ebenfalls erkennbar ist ( zumal auch die Verständigung übers Aussenden und Empfangen von Signalen zu wünschen lässt - siehe deutsche Sprache und einfachste Kenntnisse, wie z.B. was ist Einkommenssteuer und Gewerbesteuer ( Hebesatz 450% )- sollte man zum Schluss kommen, endlich die Kommentarfunktion einer gedeihlichen Kommunikation durch die Nutzung verschiedener bereits bekannter Möglichkeiten anzupassen. Aufhören sollte aus meiner Sicht das Trollunwesen, aufhören sollte aus meiner Sicht das Frage-und Antwortspiel ( wenn einer keine Kenntnis über bestimmte Dinge hat - Beispiel Hebesatz - sollte er sich anderswo schlau machen). Man sollte zudem der deutschen Schreibweise mächtig sein - die Rechtschreibfunktion der verschiedenen Schreibprogramme ist da sehr hilfreich. Und man sollte immer die Meinung des Anderen achten!
    Aus der Bad-Diskussion eine Ost-West-Diskussion zu machen ist der Gipfel der Niveaulosigkeit - ist meine Meinung. Das trifft ebenfalls für das Gewese um das Stadtschoss und andere Bauvorhaben zu.



  • von Werner28.11.2011 10:27
    Eine Sache kann ich bei den ganzen Stadtentwicklungsdiskussionen nicht verstehen: Wer meint, die Stadt würde die Baugeschichte der DDR durch den Abriss des Minsk aus dem Stadtbild verdrängen, dem empfehle ich die Blicke zu richten auf: Zehngeschosser Zeppelinstraße, Neustädter Havelbucht, Breite Straße, Seerose, Achtgeschosser Stadtverwaltung und Haus in der Hegelallee, Kiewitt, Gutenbergstraße zwischen Schopenhauer und Hermann-Elflein-Straße, Jägerallee, Klinikum, Pappellallee, Schlaatz, Drewitz, Stern, Waldstadt, Zentrum-Ost, Anfang Karl-Liebknecht-Straße Babelsberg.... etc. Die Stadtverwaltung schafft es in 200 Jahren nicht, den immer wieder hier transportierten Vorwurf der Architekturklitterung umzusetzen.
  • von @Heute MAZ lesen: Pro Brauhausberg | 28.11.2011 10:20
    Der Kulturpalast Dresden ist ein schlechtes Beispiel für ihre Argumente. Er steht in alter Pracht integriert im Stadtbild und ist Konzerthalle der Stadt - bis heute. Ihre Argumente dagegen stehen auf wackligen Füßen.
  • von raudido28.11.2011 09:57
    Attraktiv und bezahlbar- Synergien von Sport, Spaß und Kultur können wirtschaftlich sein.

    Erstens: Die Kosten für Rückbau bzw. Abriß von Schwimmbad und Minsk müssen transparent auf den Tisch und den möglichen differzierten Sanierungskosten gegenübergestellt werden. Bitte auch daran denken, dass bei allen Berechnungen die Abrißkosten betrachtet werden müssten- alles andere wäre eine Milchmädchenrechnung- die Rückbaukosten kommen eh auf den Landeshaushalt zu, wenn nicht heute, dann morgen.

    Zweitens: Eine ökonomische Betrachtung heißt auf keinen Fall ausschließlich Verkauf der Flächen zu Wohnungszwecken. Dies kann in Potsdam auch an weniger sensiblen Ecken erfolgen.

    Drittens: Eine gemeinsame Betrachtung von Schwimmbad und Minsk kann wirtschaftlich sehr interessant sein, wenn bspw. dem Schwimmbad ein Sauna und Wellnessbereich angegliedert wird (Erweiterungsbau), das Minsk als Eisstadion im Winter (Nutzung der Abwärme zur Beheizung des Schwimmbades nach Vorbildern aus der Schweiz), im Sommer als Halle für Inlineskaten, BMX, Hockey oder sonstigen Veranstaltungen wie Konzerten, Flohmärkten etc. genutzt werden. Anm: In Bayern gibt es ca. 80 Eisstadien, in Brandenburg keine einzige. Auch die Schulen könnten ihr Schulsportangebot auch für AG´s im Bereich Eissport, Hockey und Inline Skaten erweitern, wie sicherlich auch einige Potsdamer Vereine das Angebot annehmen würden um ihr angebotenes Spektrum zu erweitern.
    Ein "transparenter" Verbindungsbau zwischen den beiden Komplexen könnte einen akzeptablen gastronomischen Betreib ermöglichen. Hier sehe ich Synergien und auch wirtschaftliches Potential, die mit einer komplexeren sportlichen und freizeitorientierten Nutzung einhergehen.
    Weitere Vorzüge: Potsdams touristische Attraktivität wird an einem etablierten,zentralem und gut erreichbaren Ort gesteigert. Für eine bekanntermaßen kinderreiche Stadt mit "Zuwachspotential", denke ich, ein interessanter Aspekt.
    Diese ganzen Maßnahmen wären in einem architektonisch reduziertem Umfang möglich; die bestehenden Gebäude würden entkernt und müßten entsprechend erweitert, modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.
    Die Akzeptanz in der Bevölkerung wäre damit sicherlich gegegeben (s. auch die positive Haltung der meisten Teilnehmer der Ideenwerkstatt am Samstag -95-99% für den Erhalt der beiden Gebäude). Für die Aussenanlagen würde ich mir wünschen, dass der Grünanteil vor dem Komplex möglichst umfangreich wäre und diesen historischen Hügel inmitten der Stadt als solchen weiterhin herausstellt.
    Ich glaube, dass nach dem jahrelangen, kostenintensiven Tauziehen um die Gestaltung und Nutzung des Brauhausberges zunächst nach einem Nutzungskonsenz gesucht wird um die nachfolgenden Diskussionen nicht ganz so kontrovers und weitstreichend (und zweitraubend) zu führen.
    Wir Potsdamer wünschen uns eine zeitnahe, bezahlbare und attraktive Lösung - der aktuelle Zustand mit den beiden maroden Gebäuden und den völlig desolaten Aussenanlagen sind nicht hinnehmbar im Herzen der Stadt; auch angesichts der historischen und architektonischen Verantwortung einer der schönsten Städte Deutschlands.
    Zu Rückmeldungen und Anregungen dazu würde ich mich freuen: raudonat@fia-berlin.de
  • von Boomdown Potsdam28.11.2011 09:56
    Äpfel und Birnen

    In einem Spassbad kann man im Gegesatz zu einer Schwimmhalle nicht schwimmen lernen und keinen Wassersport treiben. Dafür wird sie als Teil der Daseinsvorsorge vornehmlich von der Kommune alimentiert und von dieser genutzt. Es werden also Steuergelder, vornehmlich leistungsstarker Steuerbürger für die Allgemeinheit "verpulvert", an statt sie für prestigeträchtige Projekte nach eigenem Betreiben verwenden zu können. Ein Spassbad teilt das Volk in Zahlungsfähige und Zahlungsunfähige und wird privatwirtschaftlich betrieben. Der Kommune bleiben Ausgaben erspart. Sie spart Steuern. Ein Spassbad schafft Distanz zwischen diesen Bevölkerungsgruppen.

    Wer sagt eigendlich, dass die Hauptstadt eines grünen, wald- und wassereichen Bundeslandes nicht ein architektonisches Zitat ebendieser Landschaft in ihrer Mitte haben kann? Muss Potsdam durch dichte Bebauung geprägt sein? Ist solche Stadtgestaltung ein touristisch verwertbares Alleinstellungsmerkmal?
  • von raudido28.11.2011 09:50
    Attraktiv und bezahlbar- Synergien von Sport, Spaß und Kultur können wirtschaftlich sein.

    Erstens: Die Kosten für Rückbau bzw. Abriß von Schwimmbad und Minsk müssen transparent auf den Tisch und den möglichen differzierten Sanierungskosten gegenübergestellt werden. Bitte auch daran denken, dass bei allen Berechnungen die Abrißkosten betrachtet werden müssten- alles andere wäre eine Milchmädchenrechnung- die Rückbaukosten kommen eh auf den Landeshaushalt zu, wenn nicht heute, dann morgen.

    Zweitens: Eine ökonomische Betrachtung heißt auf keinen Fall ausschließlich Verkauf der Flächen zu Wohnungszwecken. Dies kann in Potsdam auch an weniger sensiblen Ecken erfolgen.

    Drittens: Eine gemeinsame Betrachtung von Schwimmbad und Minsk kann wirtschaftlich sehr interessant sein, wenn bspw. dem Schwimmbad ein Sauna und Wellnessbereich angegliedert wird (Erweiterungsbau), das Minsk als Eisstadion im Winter (Nutzung der Abwärme zur Beheizung des Schwimmbades nach Vorbildern aus der Schweiz), im Sommer als Halle für Inlineskaten, BMX, Hockey oder sonstigen Veranstaltungen wie Konzerten, Flohmärkten etc. genutzt werden. Anm: In Bayern gibt es ca. 80 Eisstadien, in Brandenburg keine einzige. Auch die Schulen könnten ihr Schulsportangebot auch für AG´s im Bereich Eissport, Hockey und Inline Skaten erweitern, wie sicherlich auch einige Potsdamer Vereine das Angebot annehmen würden um ihr angebotenes Spektrum zu erweitern.
    Ein "transparenter" Verbindungsbau zwischen den beiden Komplexen könnte einen akzeptablen gastronomischen Betreib ermöglichen. Hier sehe ich Synergien und auch wirtschaftliches Potential, die mit einer komplexeren sportlichen und freizeitorientierten Nutzung einhergehen.
    Weitere Vorzüge: Potsdams touristische Attraktivität wird an einem etablierten,zentralem und gut erreichbaren Ort gesteigert. Für eine bekanntermaßen kinderreiche Stadt mit "Zuwachspotential", denke ich, ein interessanter Aspekt.
    Diese ganzen Maßnahmen wären in einem architektonisch reduziertem Umfang möglich; die bestehenden Gebäude würden entkernt und müßten entsprechend erweitert, modernisiert und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.
    Die Akzeptanz in der Bevölkerung wäre damit sicherlich gegegeben (s. auch die positive Haltung der meisten Teilnehmer der Ideenwerkstatt am Samstag -95-99% für den Erhalt der beiden Gebäude). Für die Aussenanlagen würde ich mir wünschen, dass der Grünanteil vor dem Komplex möglichst umfangreich wäre und diesen historischen Hügel inmitten der Stadt als solchen weiterhin herausstellt.
    Ich glaube, dass nach dem jahrelangen, kostenintensiven Tauziehen um die Gestaltung und Nutzung des Brauhausberges zunächst nach einem Nutzungskonsenz gesucht wird um die nachfolgenden Diskussionen nicht ganz so kontrovers und weitstreichend (und zweitraubend) zu führen.
    Wir Potsdamer wünschen uns eine zeitnahe, bezahlbare und attraktive Lösung - der aktuelle Zustand mit den beiden maroden Gebäuden und den völlig desolaten Aussenanlagen sind nicht hinnehmbar im Herzen der Stadt; auch angesichts der historischen und architektonischen Verantwortung einer der schönsten Städte Deutschlands.
    Zu Rückmeldungen und Anregungen dazu würde ich mich freuen: raudonat@fia-berlin.de
  • von Michael Springer28.11.2011 09:36
    Um 04:00 Uhr war ich noch gar nicht wach!

    Aber irgendein Troll hat gedacht, ich sollte hier etwas sagen.

    Ich sage aber nichts zu dem Thema!
  • von Ur-Potsdamer 28.11.2011 09:32
    Der Potsdamer Norden braucht ein Bad. Warum jetzt wieder die BV Mitteschön versucht die Potsdamer aus dem Norden und den Süden gegeinander auszuspielen, versteht kein Mensch. Klar ist die Schwimmhalle am BB aus dem Osten. Na und! Wenn es kostengünster ist eine Schwimmhalle an einem anderen Ort zu errichten als die Schwimmhalle am BB zu sanieren, warum nicht!?

    Der Süden hat eine Schwimmhale am Stern, der Norden braucht auch eine! Das der BB mit dem Minsk und der heruntergekommenden Schwimmhalle ein Schandfleck ist, sieht ja wohl jeder.

    Ja ich komme aus dem Norden. Aber es heist nicht, dass alle hier reich sind. Es haben nur fast alle Arbeit. Das ist ein Unterschied!
  • von Heute MAZ lesen: Pro Brauhausberg28.11.2011 08:44
    Der Abriss von Minsk und Schwimmhalle bzw. ihr organisierter Verfall ist seit Jahren verantwortungslos und gegen alle Bürger gerichtet. Es ist, ebenso wie die aktuelle "Masterplanung", ein weithin sichtbarer Schandfleck für Potsdam.

    Wirkliche Ursachen dafür sind aber nicht fehlender Bedarf (der kann höher überhaupt nicht sein), sondern Profit und Ideologie: an einer Sanierung dieser Gebäude gibt es nichts richtig zu verdienen, und die Nachwelt soll endlich begreifen, dass die gesamte DDR- Bevölkerung in grauen Gefängnissen wohnte.

    Da passen natürlich Palast der Republik, Kulturpalast Dresden, die Kulturhäuser der Bezirks- und Kreisstädte sowie großer Betriebe, Jugendfreizeitzentren, Schwimmhallen, usw., oder gar ein öffentliches Terassenrestaurant Minsk mit Wasserspielen und Rosenterassen, alles tatsächlich bezahlbare oder kostenlose Einrichtungen dieser Zeit, einigen nicht ins eigene Bild.

    Dass die Rechenbeispiele nicht stimmen, ja, unsere Stadtverwaltung überhaupt keine Übersicht mehr über irgendwelche Finanzen in Potsdam besitzt, ist doch tägliches Thema in allen Medien. Oder?

    Andere Städte dagegen achten auch die Werke der älteren Generationen der DDR - dort werden Bauwerke saniert und unter Denkmalschutz gestellt. Von diesen sollten OB und Verwaltung lernen.

    Es darf nicht zugelassen werden, dass OB und Stadtverwaltung die Bürger im Norden gegen die nicht so Betuchten im Süden ausspielen (Divide et impera) - den finanziellen, materiellen und ideellen Schaden haben wir alle.
  • von Heinz Meier28.11.2011 08:02
    Nicht nur der Potsdamer Norden braucht ein Bad. Ganz Potsdam braucht ein vernünftiges Familien- und Sportbad, das auch modernen Ansprüchen genügt. Und da geht das Brauhausberg-Bad einfach nicht mehr.

    Und Steuergeldverschwendung wäre es, wenn wir noch einmal Millionen in ein marodes Bad kippten. Schauen Sie sich die Zuschüsse an, die die Stadt zahlen müsste, wenn wir wirklich die marode Halle finanzieren würden. Nicht auszudenken. Dann bleibt am Ende, und das ist ja der richtige Umkehrschluss, kein Geld mehr übrig für die Unterstützung weniger betuchter Menschen in unserer Stadt!
  • von Michael Springer28.11.2011 04:00
    Ich Michael Springer bin für den Abriß aller Bauten welche vor 89 gebaut wurden.

    Minsk, FH; Mercure, Schwimmhalle; alles OST Scheiß

    alle finanzschwachen sollte Potsdam versuchen zudem an andere Kommunen los zu werden, daß spart viel Geld

    Michael Springer zu meiner Person:

    Ich habe persönlich für den Abriß des Palasts der Republik gesorgt und durch meinem Einsatz hier im Forum für den Bau des Kupferdaches.
  • von Brandenburg die kleine DDR28.11.2011 03:46
    Wenn Potsdam wiedermal die eine oder andere Million im märkischen Sand versenkt hat, weil ein paar Neureiche dies so wollten, kommen sie aus dem Norden aber nicht heulend an wenn der Stadt wo anders das Geld fehlt und die Stadtwerke oder Vip Preise anziehen.

    Alles Steuerverschwender, kein Wunder wenn dies Brandenburg kleine DDR heißt

    Die Geldverschwendung einiger in Potsdam wie der Klotz-Fans am Alten Markt oder die Ego-Schwimmer im Norden erinnert mich an die DDR oder das Finanzgenbahren Deutschlands im 3. Reich

    Geld ausgeben was man nicht hat.
  • von @@ @ Schöner Leben in Potsdam und Umgebung 28.11.2011 03:44
    @@ @ Schöner Leben in Potsdam und Umgebung

    Der Potsdamer und ich sind schon 2

    für sie nochmal 1+1 = 2

    also darf er schon schreiben Potsdamer

    @ öknom sie haben recht
  • von öknom28.11.2011 03:19
    bürger, mitteschön, spd, ...
    ich weiss nicht, ob euch klar ist, dass ihr in dieser stadt grade die paar kohlen auflegt, die den kessel zum platzen bringen könnten. ein großer teil der bevölkerung dieser stadt ist ökonomisch benachteiligt, wird wohntechnisch aus den innenstadtlagen herausegregiert und symbolisch gedemütigt (stadtschlossbau, abriss vom staudenhof, verlegung der schwimmhalle in den reichen potsdamer norden).
    glaubt ihr, dass kann ewig so weiter gehen?
    sagt dann nicht, ihr seid nicht gewarnt worden...
  • von Herbert Weiß28.11.2011 00:13
    Eine "dichte Wohnbebauung" wird Potsdams Wohnungsprobleme auch nicht lösen. Es ist schon belastend, wie die Stadt seit der Wende versemmelhaackstückt wurde, anstatt so manches Erhaltenswerte wie auch z. B. Minsk und Schwimmhalle zu bewahren. Setzt endlich einen Schlusspunkt - der Wachstumswahn muss ein Ende haben!
  • von @ Schöner Leben in Potsdam und Umgebung27.11.2011 22:08
    Interessant dass Sie meinen, hier für alle Potsdamer zu sprechen ne!?

    Ich bin auch Potsdamer und ich will KEINE Schwimmhalle am Brauhausberg die für X Millionen saniert wird und trotzdem über kein ansprechendes Angebot (Spaßbadanteile, Saunalandschaft, Restaurant, Cafe etc...)verfügt.

    Also sprechen Sie gerne für sich allein aber gefälligst nicht für alle.

  • von User27.11.2011 21:55
    Der vorliegende Masterplan ist gruselig!
  • von Schöner Leben in Potsdam und Umgebung27.11.2011 21:36
    "Kleinteilige" Vergabe ist kein Garant für eine vernünftige Bebauung!

    Der Brauhausberg darf nicht verscherbelt werden! Hier musss klipp und klar gesagt werden: "Wie wollen eine Schwimmhalle auf dem Brauhausberg"! Das wünschen sich Potsdamer, Michendorfer und andere Umlandgemeinden. Fur uns und unsere Kinder.

Aktuellste Kommentare

  • von Michael Springer01.12.2011 00:29
    Zitat Troll: ... morgen früh kommen dann die Sammelmeldungen zu Trollversuchen! dies ist natürlich ein Fake der Trolle Michael Springer alle...
  • von Michael Springer30.11.2011 23:52
    infos zu mir unter http://www.youtube.com/watch?v=h3fbJFYQZTs Michael Springer
  • von @ Springer und co.30.11.2011 23:39
    @Michael Springer @Neupotsdamer Bürger @Schlammspringern @Architekt ja, ja über all die böse Stasi Aber kein Problem mit Ehrenbürger...

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