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Potsdam will baden gehen: Rathaus favorisiert Badneubau

von Peer Straube

Die Schwimmhalle am Brauhausberg fast ohne Chancen: In einem am Freitag vorgestellten Kostenvergleich kommt das Rathaus zu dem Ergebnis, dass der Neubau eines Sport- und Freizeitbades im Bornstedter Feld die wirtschaftlich günstigste Variante wäre.

Vor der geplanten Befragung der Potsdamer zum Standort eines neuen Schwimmbades steckt die Stadtverwaltung die finanziellen Claims ab. In einem am Freitag vorgestellten Kostenvergleich kommt das Rathaus zu dem Ergebnis, dass der Neubau eines Sport- und Freizeitbades im Bornstedter Feld die wirtschaftlich günstigste Variante wäre.

Innenstadt / Bornstedter Feld - Im März 2012 stimmen die Potsdamer darüber ab, wo sie ihr Schwimmbad haben wollen – und das Rathaus rät, was sie ankreuzen sollen: den Neubau eines Sport- und Freizeitbades im Bornstedter Feld, der bislang auch gültige Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung ist.

Denn: Die Neubaulösung ist nach Kalkulation des Rathauses auf lange Sicht die wirtschaftlich günstigste der drei Varianten, die aktuell zur Diskussion stehen. Am Freitag stellte Bürgermeister und Stadtkämmerer Burkhard Exner (SPD) das Ergebnis des Wirtschaftlichkeitsvergleichs vor. Fazit: Bei angenommenen Nettobaukosten von 23 Millionen Euro und einem Erlös von zwölf Millionen Euro aus dem Verkauf des von „Minsk“ und Schwimmhalle beräumten Brauhausbergs müsste die Stadt unterm Strich jährlich nur rund 2,5 Millionen Euro an die Stadtwerke als Zuschuss für den Badbetrieb – inklusive der Stern-Schwimmhalle – überweisen. Würde stattdessen die alte DDR-Schwimmhalle auf dem Brauhausberg saniert, fiele mindestens die Hälfte des Erlöses aus dem Verkauf des Bergs weg – und der jährliche Zuschuss betrüge dann knapp 3,2 Millionen Euro. Für die Hallensanierung hat die Stadt Kosten von 13 Millionen Euro angesetzt. Ein Wert, der aus den beiden konkurrierenden Gutachten gebildetet wurde, die von 10,5 Millionen beziehungsweise 14,5 Millionen Euro für die Rundumerneuerung ausgehen. Am schlechtesten schnitt die dritte Variante ab, die Sanierung der Brauhausberg-Halle plus Neubau eines kleinen Kiezbades an der Biosphäre, vergleichbar dem am Stern: Bei Gesamtnettobaukosten von 24,5 Millionen Euro müsste die Stadt jährlich 4,6 Millionen Euro für den Betrieb von dann drei Bädern zuschießen.

Für ihre Vorzugslösung im Bornstedter Feld hat die Stadt auch die höchsten Besucherzahlen errechnet: 590 000 wären es demnach jährlich. In der sanierten Brauhausberg-Halle schwömmen demgegenüber 356 000 Menschen im Jahr; Brauhausberg und Biosphären-Kiezbad zögen 443 000 Badegäste an. In alle drei Berechnungen ist die Zahl der Nutzer der Sternschwimmhalle eingeflossen. Die Besucherkalkulation sei von der Calypso GmbH überprüft worden, sagte Exner. Das Unternehmen mit Sitz in Leineburg ist nach eigenen Angaben Spezialist für Freizeitpark-Konzepte, insbesondere für Bäder, und an zahlreichen Einrichtungen dieser Art beteiligt. Die Calypso habe die Besucherkalkulationen der Stadt als „sehr realistisch, teilweise sogar etwas zu defensiv“ eingeschätzt, sagte Exner.

In der neu entstehenden Blütentherme in Werder sehen Stadt und Stadtwerke keine Konkurrenz zu einem möglichen Sport- und Freizeitbad an der Biosphäre. Wer nach Werder fahre, wolle eher gesundheitsorientiert und in Ruhe baden, Spaßangebote gebe es dort kaum, wogegen ein Neubau in Potsdam mit Rutschen und Familienbadespaß punkten könne. Zudem könnten zehn 50-Meter-Bahnen im Bornstedter Feld untergebracht werden, womit das Bad internationale Wettkampfstandards erfüllte. Das Brauhausberg-Bad habe nur acht Bahnen, für mehr sei dort auch kein Platz.

Linke-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg übte scharfe Kritik an den von der Verwaltung vorgelegten Zahlen. „Das ist passend gerechnet worden“, sagte er. Wenn man die Sanierungskosten für die Brauhausberg-Halle „realistisch“ mit zehn Millionen ansetze, bekomme man „ein ganz anderes Ergebnis“ für die Zuschüsse, so Scharfenberg. Seine Fraktion will in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantragen, dass „unverzüglich“ mit den Vorbereitungen für die Sanierung begonnen und ein Biosphären-Kiezbad geprüft wird.

46 Kommentare

  • von @ Tobiii29.11.2011 01:02
    @ Narrenspiegel
    @ Tobiii

    Es ging hier nicht um die Körperschaftsteuer sondern um den Hebesatz 450 Prozent von Kapitalgesellschaften

    Für mehr fehlte mir heut Mittag die Zeit, ging nur um die 450 zum Gewinn

    Hebesatz 450 bei Kapitalgesellschaften:

    Gewinn * Steuermesszahl von 3,5 % = Gewerbesteuermessbetrag

    Gewerbesteuermessbetrag * Hebesatz 450 Prozent = Gewerbesteuer von 15,75 %

    Anmerkung:

    ich verwende * anstatt eines x , x kann leicht mit X verwechselt werden

    um an die Prozente zu kommen einfach 100 bei Gewinn einsetzten - nur zum Vergleichen mit anderen Abgaben, da tatsächliche Berechnung nur mit Euro wegen der Rundung erfolgen kann

    Bei der Berechnung in Euro wird der Gewinn auf volle 100 nach unten abgerundet

    bei Gewerbesteuer ist die Steuermesszahl immer gleich

    unten noch ein Beispiel für Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften

    Beispiel ist mit einem anderen Hebesatz , bitte beachten

    http://www.potsdam.ihk24.de/recht_und_fair_play/steuern_finanzen/steuerinformationen/1075102/Realsteuerhebesaetze.html


    Danke Narrenspiegel für die weiterführenden Infos, finde es aber recht intessant das Tobi die Körperschaftsteuer nicht anführte - schön recht eigenartig

    @ Narrenspiegel beträgt der Steuersatz nicht laut § 23 Abs. 1 KStG 15 % des zu versteuernden Einkommens (Kapitalgesellschaften) ?

    Zusätzlich kommt 5,5 % Solidaritätszuschlag dazu

    Bei der Körperschaftsteuer ist die Berechnungsgrundlage recht komplex Gewinn, Kürzungen oder Hinzurechnungen usw.

    Zudem kommen noch ggf. Verrechnungen mit anderen Steuern hinzu - was die Steuerlast senken dürfte

    Egal, wie auch immer fragen sie ihren Steuerberater, gebe ich Narrenspiegel voll und ganz recht.

    Vereinfacht gesagt machen sie kein Gewinn, zumindest nicht in De machen sie wie die großen und gehen zB nach Irland 12,5 % Steuer

    Nun wissen sie auch warum Irland pleite ist und warum Irland schon seit Jahren auf unsere Kosten lebt, schon vor dem Rettungsschirm

    Das finde ich so ........
  • von Narrenspiegel28.11.2011 16:20
    @ @Tobiii

    eine Kurzinfo:

    weder die alte Steuerregel nach dem halbeinkünfte Verfahrennoch noch die neue Ertragssteuerregelung bei der GmbH sieht einen einheitlichen 15 % Satz vor.

    Die Prozentsätze sind unterschiedlich und bei keinem sind 15 % vorgesehen.

    Solche Behauptungen sind unglücklich.

    PS: Einfach den Steuerberater fragen.

  • von @ Tobiii28.11.2011 11:04
    @ Tobiii

    irgendwie glaub ich es nicht - sie wissen nicht was die 15 % reale Steuer hier sind, kommen aber mit 450 Hebesatz

    was soll´s,
    danke das sie es zugeben

    Gern erkläre ich es / bei einer GmbH zB

    100.000 Gewinn 15 % = 15.000 für das Finanzamt (gerundet)

    Sorry keine Zeit jetzt für mehr
  • von Werner28.11.2011 10:15
    Was soll die Stadt denn hier schönrechnen. Ob die Zahlen im Detail richtig sind, weiß ich nicht. Aber logisch sind sie. Brauhausberg = hohen Kosten und wenig Einnahmen weil zwei Drittel Sportnutzung, der in Potsdam kostenlos Sportflächen nutzt. Neubau = deutlich mehr besucher und hohe Einnahmen, weil mehr Wasserfläche und mehr Besucher und teure Wellnessangebote. Zwei Bäder = hohe Kosten, weil Schwimmbäder teuer sind und neben hohen Investkosten hohe Betriebskosten verursachen. Da muss man nicht gekauft sein, um so weit denken zu können.
  • von @Potsdamer Aktivist28.11.2011 06:38
    Die Bewohnerzahlen in Potsdam steigern sich in den nächsten Jahren erheblich. Egal welche der 3. Varianten favorisiert wird es reicht in keinem Fall.

    Hier sollten die Vereine und die Bürger zusammenarbeiten um eine wirklich tragfähige Lösung zu erabeiten.

    Aber auch die Betriebskosten spielen dabei eine Rolle. Hier sollte darauf gedrungen werden alternativen wie Erdwärme, Solarstrom, Windenergie und Wasserstoff kraftwerke einzusetzen um die Betriebskosten zu senken.

    Viel Spaß

    der Aktivist
  • von Brandenburg die kleine DDR28.11.2011 02:35
    @ * * *

    olle Bad ???? finde ich nicht, was auch die Besucherzahlen zeigen Das Bad ist gut auch der Standort.

    Wenn Potsdam wiedermal die eine oder andere Million im märkischen Sand versenkt hat, weil ein paar Neureiche dies so wollten, kommen sie aber nicht heulend an wenn der Stadt wo anders das Geld fehlt und die Stadtwerke oder Vip Preise anziehen.

    Alles Steuerverschwender, kein Wunder wenn dies Brandenburg kleine DDR heißt

    Die Geldverschwendung einiger in Potsdam wie der Klotz-Fans am Alten Markt oder die Ego-Schwimmer im Norden erinnert mich an die DDR oder das Finanzgenbahren Deutschlands im 3. Reich

    Geld ausgeben was man nicht hat.
  • von Herbert Weiß27.11.2011 23:53
    @ ***: "sah schon immer sch... aus" - Was soll das Gegeifer? Den Brauhausberg mit Minsk, Schwimmbad und Grünanlagen fand ich insgesamt ganz gut gelungen. Aber das muss ja alles plattgemacht werden. Egal, wie sch... es hinterher aussieht.

    @ Heinz Meier: Wohin - zum Donnerlittchen - soll denn Potsdam noch wachsen? Soll dafür immer mehr Natur geopfert werden? Will man weiter in's Umland, z. B. in Richtung Stahnsdorf? Nur über meine Leiche!
  • von * * *27.11.2011 20:21
    Ich geh ja immer im Heiligen See schwimmen, niemals in einem ollen Bad, welchem auch immer. Aber das auf dem Brauhausberg sieht (und sah schon immer) einfach sch... aus.
  • von @ Potsdamer27.11.2011 19:39
    @ Potsdamer

    Zu dumm wenn man keine Ahnung hat wovon man spricht.

    Wohl war siehe Tobi

    Peng
  • von Heinz Meier27.11.2011 18:36
    Warum kann man hier nicht einmal sachlich diskutieren???

    Eigentlich müssten sich ja mal die Schwimmvereine und die Wasserballer zu Wort melden, ob denn ein saniertes Brauhausberg-Bad wirklich noch Sinn macht. Wenn Potsdam weiter so wächst, ist das zu bezweifeln. Und für Familien reicht dann weder der Brauhausberg noch die zwei Kiezbäder...
  • von NFAQ27.11.2011 18:30
    Zurück zum Thema: Hat sich mal jemand mit der Frage beschäftigt, warum im bei der Bad-"Vorzugslösung" im Bornstedter Feld 590.000 Besucher, also fast 150.000 Besucher mehr als in zwei separaten Bädern erwartet werden???
  • von Tobiii27.11.2011 18:11
    Ich habe wirklich keine Ahnung was hier gemeint ist mit 15%.

    Stein des Anstoßes war folgender Satz von mir:
    "Klar bin ich auch gegen Steuerverschwendung, immerhin zahle ich genug in Potsdam mit einem Hebesatz von 450%."

    Gemeint ist hier der Hebesatz auf die Gewerbesteuer die jede Gemeinde selbst festsetzt.

    Wer da jetzt auf 15% von was auch immer kommt, weiß ich nicht. Und was das mit dem Schwimmbad zu tun hat, weiß ich auch nicht. Diese Diskussion hier ist völlig sinnlos geworden, weil hier der ein oder andere was durch einander bringt und es nicht merkt.

    Aber egal, macht ruhig weiter, ich finde es lustig wie manch einer denkt mich hier an die Wand stellen zu können, denn geschossen wird hier nur mit Platzpatronen. ;0)
  • von ---Dauphin---27.11.2011 17:40
    Traurige Diskussionskultur hier.
  • von ****27.11.2011 17:09
    @ Potsdamer

    Zu dumm wenn man denkt andere haben keine Ahnung und dies dann auch noch offensichtlich wird. Warum hat Tobi den wohl die 450 ins spielt gebracht und nicht 15 % Er wollte andere manipulieren.

    15 % ist schon peinlich, daß dies aufgeflogen ist

    Es ging um Steuer sie sollte selber mal den Artikel lesen bevor sie sich sinnlos aufregen.

  • von Havelländer27.11.2011 17:06

    Mir war dies nicht bekannt, dass dies lächerliche 15 % Steuer ergibt und Tobiii hätte dies auch einfach klar stellen können.

    Er hat dies als Argument angeführt und wollte deshalb ein Bad haben, der Grund des Arguments war Steuerverschwendung.

    Einige hier legen eine Steuerverschwendung an den Tag die ich nur aus Irland und Griechenland kenne.

    Was hat ein Funbad mit Wassersport zu tun?

    @ Tobiii danke für die Klarstellung
  • von Potsdamer27.11.2011 15:26
    Zu dumm wenn man keine Ahnung hat wovon man spricht.

    Hab mir alles durch gelesen und verstehe auch nicht warum Tobiii hier an die Wand gestellt wird. Er hat nur kurz den potsdamer Hebesatz erwähnt und jetzt bringt ihr Nixblicker alles durch einander.

    Echt krass wie sich gleich über was aufgeregt wird, ganz ohne Grund und ohne Kenntnisse.

    Einfach mal beim Thema bleiben und der war nicht der Hebesatz von Tobiii's Firma, sondern das ein Schwimmbad gebaut werden soll. Ich finde die Wirtschaftlichere Lösung am besten, da somit auch der Wassersport in Potsdam weiter nach vorne kommt und nicht wie aktuelle ständig das Becken geteilt werden muss oder sogar ganz gesperrt ist.
  • von @ Tobiii 27.11.2011 13:45
    @ Tobiii

    Warum windet sich der "arme" Tobi so. Oder kennt er nicht die Antwort.

    Sorry Tobi sie hatten die Zahl als Argument angeführt oder ist ihnen die Antwort peinlich. Was ich verstehen würde bei

    rund 15 % Steuersatz
  • von Tobiii27.11.2011 12:50
    Lassen sie doch bitte diese Zahlen aus dem Spiel, die überhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben.

    Lesen sie doch was ich geschrieben habe. Ich habe nur in einem Nebensatz erwähnt das ich genug Steuern bezahle, bei dem aktuell gültigen Hebesatz in Potsdam.

    Das hat nichts mit dem Badneubau zu tun.

    Ich verstehe ihr Aufregung deswegen gar nicht. Aber wenn sie das immer so machen, und immer nur die Hälfte verstehen wollen, wundert es mich nicht das hier so viel Misstrauen gegen die Stadtverwaltung besteht.

    Wobei gerade die Opposition und deren Frontmann und seiner Vergangenheit dieses Misstrauen verdient hätte.
    Aber das ist ein anderes Thema das ich hier gar nicht erst beginnen will.
  • von @ Tobiii27.11.2011 12:14
    @ Tobiii

    Hebesatz hatten Sie doch ins Spiel gebracht als Argument für das Bad.

    Einfach die Prozente sagen. Kennen Sie denn die realen Prozente? Mein et halben auch bei 300 % Hebesatz zum Vergleich, dann biete auch Orte als Beispiel dazu.
  • von Tobiii27.11.2011 09:31
    Was habt ihr denn immer mit diesen 450%?

    Ich hab doch nur gesagt das ich genug Steuern in Potsdam bezahle mit einem Hebesatz von 450%. Ich bin GF eines Unternehmens und das zahlt nun mal Gewerbesteuer. Und diese ist abhängig vom örtlichen Hebesatz. In manchen anderen Städten liegt er bei 300%, in Potsdam aber bei 450%. Das hat aber rein garnichts mit dem Schwimmbadbau zu tun.
    Alles klar? ;0)

    Im übrigen würden mich mal die Ergebnisse von gestern interessieren. War jemand da der objektiv was sagen kann?
  • von O.$.27.11.2011 00:44
    Schon erstaunlich mit welches Zahlenspielereien Heinz Meier und Tobiii ihre Interessen gegen alle Vernunft durch peitschen.

    450 % Hebesatz mächtig gewaltig, ich kenne die Lösung, was hier wirklich zu zahlen ist. Mal sehen ob Tobiii diese auch für alle veröffentlicht und nicht nur mit Zahlen die nicht Wissenden für Dumm verkauft

  • von Der Rächer mit dem Becher26.11.2011 21:06
    Der größte SchlauHeinz sind Sie, Herr Meier. Setzen Sie sich doch in ein öffentliches Verkehrsmittel, und fahren Sie zu einer der Schwimmhallen, die wir schon haben. Im Sommer auch gerne in eines der beiden Strandbäder.
  • von Madstoper26.11.2011 21:01
    @Heinz Meier:

    Das ist ja nun ne wirklich schlechte Milchmädchenrechnung!
    Die Abstimmungen zum BürgerInnenhaushalt werden von einem Bruchteil der PotsdamerInnen genutzt. Würde man die Stimmen für den Erhalt der Halle aufrechnen, würden da aber weit mehr als 1500 bei rauskommen. So können Sie doch nicht rechnen! DAS IST NOCH SCHLECHTER ALS POPULISMUS!
  • von Heinz Meier26.11.2011 20:56
    Bitte einfach auch mal anerkennen, dass es in Potsdams Norden einen großen Bedarf gibt!
  • von @Heinz Meier26.11.2011 20:22
    ....hätte !
  • von @Heinz Meier26.11.2011 20:22
    ....hätte !
  • von Heinz Meier26.11.2011 20:09
    Es sei allen Schlaumeiern und Kritikastern mal gesagt, dass die Bürgerinitiative Bornstedter Feld 1500 Unterschriften für das Bad im Bornstedter Feld gesammelt hat und damit bei einer Abstimmung im Bürgerhaushalt 7500 Punkte bekommen hätte - ein Vielfaches der Summe, die für den Erhalt der Brauhausberg-Halle stimmte.

    Also bitte, Ihr Kritiker der Linken und der Ewiggestrigen: Tatsachen anerkennen und nicht dämlich daherplappern!

    Und der liebe Herr Scharfenberg, der sich ja doch immer so für Bürgerbefragungen eingesetzt hat, möchte plötzlich VOR der Befragung schon eine Entscheidung durch die SVV erreichen. Das ist Populismus pur!!!
  • von * * *26.11.2011 19:41
    Aus Berlin sollen auch Schwimmer kommen, um in der Brauhausberg-Schwimmhalle zu baden? Hab ich wirklich hier eben gelesen im Forum.
  • von Riot26.11.2011 18:50
    Dann rottet euch zusammen
  • von @Es stinkt zum Himmel26.11.2011 17:47
    war heute bei der Ideenwerkstatt im Humboldt-Gymnasium
    -Fazit: "Klipp lernt nicht hinzu und lässt Bürger auch zum Brauhausberg weiter verarschen".
  • von @ Tobiii26.11.2011 14:31
    @ Tobiii

    Schön wie hier mit Zahlen jongliert wird.

    Bitte erklären Sie uns wie hoch die prozentuale Belastung bei einem Hebesatz ist 450% ?

  • von Irrtum26.11.2011 09:54
    Die Stadtverwaltung wurde nicht gewählt. Sie wird aber sehr gut durch uns alle bezahlt und hat gefälligst dem Bürger zu dienen!

    Im "Bürgerhaushalt", sowieso durch die hingeworfenen Brosamen (wenige Euro) ein Alibi- Instrument zur Verarsche des Bürgers, haben sich die teilnehmenden Potsdamer in der Mehrheit für den "Erhalt der Schwimmhalle Brauhausberg" entschieden.

    Ein völlig anderes Kapitel, aber auch Beweis für Dummheit und Nachlässigkeit unserer Verwaltung ist das Ausbremsen des Neubaus einer Schwimmhalle für den Norden.
  • von Tobiii26.11.2011 08:41
    Okay, ihr unterstellt der Stadtverwaltung also das die Zahlen schön gerechnet sind und nichts mit der Realität zu tun haben. Gut, dann sollten diese noch einmal von weiteren Stellen geprüft werden.
    Wenn sich dann aber raus stellt, das sie richtig sind, was ist dann.
    Ändern sich dann die Meinungen der Gegner?

    Eher nicht, denke ich. Denn wer sich einmal seine Meinung gebildet hat, ist nur schwer davon abzubringen.

    Die Stadtverwaltung, die übrigens von den Potsdamern dafür gewählt worden, versuchen seit Jahren das Thema zu Ende zu bringen. Durch die Linke und kleinen Bürgerinitiativen werden sie daran gehindert. Sich dann darüber aufzuregen das man es angeblich nicht hin bekommt das ganze zum Abschluss zu bringen, ist nicht in Ordnung.

    Klar bin ich auch gegen Steuerverschwendung, immerhin zahle ich genug in Potsdam mit einem Hebesatz von 450%.
    Aber das Bad wird von den meisten Posdamern gewünscht und sollte nun endlich mal gebaut werden. Zwei Argumente sind für mich ausschlaggebend für den Norden. Erstens bekommen wir ein wesentlich schöneres und besseres Bad an diesem Standort und zweitens ist es die wirtschaftlichere Lösung. Wer die Zahlen nicht glaubt, soll neue hervor bringen.
  • von Es stinkt zum Himmel26.11.2011 08:34
    Es ist bereits überhebliche Frechheit und Ignoranz des Bürgerwillens (Bürgerhaushalt: "Erhalt Schwimmhalle Brauhausberg" , Bürgerinitiativen, Transparenzkommissionen, Finanzielle Schäden gegen den Bürger in den letzten Jahren usw.), wenn nach langen Diskussionen die Stadtverwaltung überhaupt nicht darauf eingeht.

    Das lässt aber auch erkennen, wie geistig beschränkt und bösartig die (importierten, aber uns bezahlten) höheren Sesselpupser des Stadthauses denken.

    Von den PNN hätte ich einen Aufschrei als Überschrift erwartet: "OB lernt nicht hinzu und lässt Bürger auch zum Brauhausberg weiter verarschen".
  • von kritizismus26.11.2011 07:59
    @ Madstopper: Die Stadtverwaltung glaubt nicht, den Potsdamer für dumm verkaufen zu können - sie verkauft ihn schlichtweg für dumm.

    Das Thema Badneubau ist in Potsdam so erbärmlich abgekaut worden, dass man es eigentlich für mindstens die nächsten zwanzig Jahre einfach in der Schublade ruhen lassen sollte. Da sich die Potsdamer Stadtverwaltung aber in der Not sieht, tatsächlich beweisen zu müssen, wie dumm der Potsdamer Bürger aus ihrer Sicht ist, kann das Possenspiel nicht einfach so beendet werden. Auch wenn es später vielleicht überhaupt gar nicht zu einer Lösung kommt, hat man dann wenigstens noch jene bedient, die man bedienen will, wollte und muss und die sich dann wenigstens mit der Planung und diversen Bedarfsanalysen eine goldene Nase verdient haben. Aus der Sicht von außen könnte man sich fragen, ob in dieser Verwaltung nicht wirklich einmal der Staatsanwalt einen Kehraus veranstalten sollte. Da es sich aber bei den Schreibtischtätern größtenteils um Beamte, bei den werten Volsvertretern um Unwissende und beim Bürgermeister um einen letztendlich völlig Unfähigen handeln dürfte, stirbt diese Hoffnung und es bleibt letztendlich nur, dass halb Deutschland über diese Stadt und diesen Bürgermeister lacht, und das auch mehr aus Verzweiflung als über den vermeintlichen Witz, der in der Sache stecken könnte.
  • von Experten untersich26.11.2011 03:52
    Ein ehemaliger HRE Experte konnte der Stadt die Zahlen bestätigen.

    Da die Schulung zu plus und minus noch aussteht, sind alle Zahlen ohne Gewähr.

    http://www.sackstark.info/wp-content/uploads/2009/03/3301-passivtabakrauchtote.jpg
  • von Arrogant wie Tobi26.11.2011 03:25
    @ Tobi

    Ich, ich, ich, ich die Arie einiger Steuerverschwender aus dem Norden kann man nicht mehr hören.

    Schwimmbad im Norden für den Schulunterricht, mit der Begründung kann aber jedes Kuhkaff kommen.

    Bloß weil einige sich von einem Bad höhere Grundstückswerte erhoffen jeglichen Bürgersinn über Bord zu kippen ist schon recht überheblich.

    Im übrigen sie ein Spaßbad kein Schulbad. Wissen Sie was sie wollen.
  • von Herbert Weiß25.11.2011 23:39
    Wer dieser Stadtverwaltung etwas glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann!
  • von Paul25.11.2011 23:37
    Die Halle am Brauhausberg muss bleiben!

    Der Standort darf nicht verscherbelt werden von einer Stadtverwaltung, die sich alles schön rechnet und was am Ende sowieso dann nicht stimmt.
  • von 1447325.11.2011 22:59
    Wem die Schwimmhalle egal ist, der braucht sie ja nicht besuchen. Diese Schwimmhalle mit dem 50m-Becken ist nun einmal KEIN "Spaßbad", sondern eben der Ort zum Schwimmen lernen, aktiv betreiben und sich bis ins Alter fit zu halten. Die Halle am Brauhausberg ist zudem für Bewohner ALLER Stadtteile, vieler Umlandgemeinden und auch Teilen Berlins mit ÖPNV ohne Umsteigen gut zu erreichen. Wie die Herrschaften der Calypso GmbH die Besucherzahlen begründen, bleibt wohl deren Geheimnis.
  • von So nicht25.11.2011 22:50
    @ Tobiii

    Und wir brauchen ein Schwimmbad im Osten, im Westen, Süden und in der Mitte der Stadt. So ein Quatsch. Die Frage ob wir das Bad brauchen sehe ich ebenso kritisch. Brauchen wir ein Bad??? Und wenn ja, warum dann unbedingt im Norden der Stadt? Weil der Norden sich so toll entwickelt hat? Weil da so tolle Menschen leben? Weil die dort mehr als 200 €uro pro Quadratmeter Land ausgeben für ein handtuchgroßes Grundstück mit Schuhkarton drauf? Mal schön auf dem Teppich bleiben!
  • von Tobiii25.11.2011 22:32
    Arrogant ist hier mal wieder nur Herr Scharfenberg. Der Bau der Schwimmhalle im Bornstedter Feld war ja eigentlich bereits beschlossene Sache, das er nun vordern will das "unverzüglich" mit der Sanierung der Schwimmhalle am Brauhausberg begonnen werden soll ist doch ne Frechheit, wenn man bedenkt wie lange hier jeder kleine Minibeschluss dauert.

    Mir persönlich ist die Schwimmhalle am Brauhausberg ziemlich egal, weil sie auch nach einer Sanierung wenig attraktiv sein wird, denn die werden ja kaum das ganze Gebäude drum rum abreißen und vergrößern.
    Aus Mangel an Platz wird es da wohl keine größeren Wasserrutschen oder ähnliches geben. Ein schönes großes Spaßbad mit vielen Möglichkeiten auch für den Sport in Potsdam neben der Biospähre wäre doch ne tolle Sache. Auch die mögliche Erweiterung um ein Außenbecken ist ne tolle Sache (war ja auch in Planung).

    Und jetzt noch zu den veröffentlichten Zahlen. Scheinbar sind die ja geprüft worden. Also gehe ich davon aus das sie stimmen. Und wenn sie stimmen ist das doch ein absolut starkes Argument für den Bau neben der Biosphäre. Klar schießen die Linken da jetzt wieder gegen, mehr können die ja auch nicht. Immer gegen alles sein, bringt uns nicht weiter.
    Wenn das so weiter geht haben wir auch in 10 Jahren kein neues Schwimmbad und das wäre für die Landeshauptstadt ein absolutes Armutszeugnis.

    Ein Schmimmbad im Norden brauchen wir so oder so. Allein die vielen Schulkinder die Schwimmunterricht brauchen und die vielen Menschen die dort leben brauchen nun mal ein Schwimmbad.
  • von 00725.11.2011 22:24
    Die Zahlen haben wahrscheinlich Dumm & Dümmer aus der Verwaltung gerechnet, die auch schon den Verkauf der Bertiniweg Grundstücke "erfolgreich" gemanagt haben.
  • von 00725.11.2011 22:24
    Die Zahlen haben wahrscheinlich Dumm & Dümmer aus der Verwaltung gerechnet, die auch schon den Verkauf der Bertiniweg Grundstücke "erfolgreich" gemanagt haben.
  • von * * *25.11.2011 21:47
    Heute hatten wir abends tatsächlich Nieselregen. Morgen soll die Sonne wieder scheinen. Das Wetter bleibt schön. Ob ich auch über das Bad abstimmen darf? Ich hab Chlowasserallergie.
  • von Madstoper25.11.2011 21:22
    Da fehlen mir doch glatt die Worte! Wie arrogant ist diese Verwaltung eigentlich!?!? Rechnet sich nicht nur die Kosten passend, sondern auch noch die Besucherzahlen. Und das auch ganz zufällig kurz vor der geplanten BürgerInnenbefragung. Glauben die denn immer noch, dass sie die EinwohnerInnen dieser Stadt für dumm verkaufen können?! Na wenn das nicht mal nach hinten los geht, lieber Hr. Exner!

Aktuellste Kommentare

  • von @ Tobiii29.11.2011 01:02
    @ Narrenspiegel @ Tobiii Es ging hier nicht um die Körperschaftsteuer sondern um den Hebesatz 450 Prozent von Kapitalgesellschaften Für mehr fehlte...
  • von Narrenspiegel28.11.2011 16:20
    @ @Tobiii eine Kurzinfo: weder die alte Steuerregel nach dem halbeinkünfte Verfahrennoch noch die neue Ertragssteuerregelung bei der GmbH sieht...
  • von @ Tobiii28.11.2011 11:04
    @ Tobiii irgendwie glaub ich es nicht - sie wissen nicht was die 15 % reale Steuer hier sind, kommen aber mit 450 Hebesatz was soll´s, danke das...

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