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  • 26.06.2008

NACHRICHTEN

Bürgerbündnis mit Bankwitz, Kirsch und Keilholz an der Spitze

Das Bürgerbündnis Freier Wähler hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl am 28. September aufgestellt. Dabei wählten die Mitglieder die derzeitige Fraktionschefin Ute Bankwitz auf Listenplatz eins und den Stadtverordneten Gerhard Arndt (vorher FDP) auf Listenplatz zwei des Wahlkreises I. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dirk Buchholz ist Spitzenkandidat im Wahlkreis II, gefolgt vom Energiepolitischen Sprecher und Fraktionsgeschäftsführer Andreas Walter. Der Stadtverordnete Wolfhard Kirsch (bisher SPD) wird als Spitzenkandidat in Babelsberg (Kreis III) antreten, Monika Keilholz (bisher SPD und Die Andere) im Wahlkreis Stern/Drewitz. Jan Lesniak steht im Oberbürgermeister- Wahlkreis IV an der Spitze. Die Kandidatenaufstellung erfolgte am Dienstagabend auf der Mitgliederversammlung im Treffpunkt Freizeit. Insgesamt treten 27 Kandidaten für das Bürgerbündnis an. Neben der Kandidatenwahl für die Stadtverordnetenversammlung haben die Mitglieder des BürgerBündnisses auch die Kandidaten für die Wahl der Ortsbeiräte bestimmt. Für den Ortsteil Groß Glienicke tritt nun Gerhard Arndt, für Grube Carola Walter und für Eiche Ulrich Gorgs an.

Neue Struktur für Polizeiwachen

Die Mitarbeiter des Potsdamer Schutzbereiches der Polizei haben ab 1. Juli einen größeren Bereich abzusichern. Das sieht die neue Struktur der Kriminalpolizei mit dann insgesamt sieben Kommissariaten vor. Von Potsdam aus wird künftig das Kommissariat Schwere Kriminalität, in dem neben Mord auch Raub-, Gewalt- und Bandenkriminalität für die Landeshauptstadt, Potsdam-Mittelmark, die Stadt Brandenburg/Havel sowie den Landkreisen Elbe/Elster und Teltow-Fläming geleitet. Die Kriminalpolizei wird nach Auskunft einer Polizei-Sprecherin an drei Standorten untergebracht: am Sitz des Schutzbereiches (Henning-von- Tresckow-Straße), in Eiche (Gelände der Lese) sowie in der Polizeiwache Teltow (Potsdamer Straße). Leiter der Kriminalpolizei bleibt Kriminalrat Lars Brückner (41), der diese Funktion bereits seit zwei Jahren ausübt.

Rettung für Eisel-Mosaik

Innenstadt - Der Bauausschuss befürwortete am Dienstagabend eine Rettung des Mosaiks am Rechenzentrum an der Breiten Straße im Falle eines Abrisses des Gebäudes zugunsten der Wiedererrichtung der Garnisonkirche. Das Werk des Künstlers Fritz Eisel steht nach Auskunft der Stadtverwaltung seit 1977 unter Denkmalschutz. Eigentümer des Gebäudes ist den Angaben zufolge zur Jahreswende 2009/2010 der Sanierungsträger Potsdam, der dann die Aufgabe habe, das Mosaik zu sichern. gb

Wenige Stellplätze für RAW-Gelände

Zentrum Ost - Für das geplante Wohnbauviertel der Firma Semmelhaack auf dem ehemaligen Gelände des Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) wird es nur eine 70-prozentige Stellplatzversorgung in Bezug auf die Zahl der Wohnungen geben. Darüber informierte Stadtplanungschef Andreas Goetzmann am Dienstagabend im Bauausschuss. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage am Hauptbahnhof werde dafür eine Erlaubnis im Zuge einer Sonderregelung erteilt. Ferner erklärte Goetzmann, dass es im Zuge der öffentlichen Auslegung der Projektunterlagen Befürchtungen hinsichtlich der Rettung der alten Schmiede auf dem Areal gebe. Da sie sich in verfallenem Zustand befinde, sei „die Zumutbarkeit der Erhaltung infrage gestellt“, so der Stadtplaner. Zudem versicherte Goetzmann, werde hinsichtlich der Fledermäuse bei Gebäudeabbrüchen „dezidiert hingeschaut“. gb

Zustimmung zu Oberlin-Schule

Babelsberg - Den veränderten Plänen für die Oberlin-Schule hat der Bauausschuss am Dienstagabend zugestimmt. Nunmehr ist ein Baukörper mit drei Vollgeschossen geplant, der eine Fassade zur Straße Alt Nowawes haben soll. Neubau und Altbau werden zudem eine bauliche Verbindung haben. Die ersten Entwürfe des Architekten Carl Schagemann waren von Verwaltung und Ausschuss wegen Beeinträchtigung des Altbaus als nicht genehmigungsfähig angesehen worden. Die neuen Pläne ließen dagegen eine Erlebbarkeit des alten Schulbaus zu. gb

Weitere Wattstraßen-Variante

Babelsberg - Anwohner Peter Neideck hat eine weitere Sanierungsvariante der Wattstraße ins Spiel gebracht. Der Bauausschuss befand am Dienstagabend, dass die Anwohner dazu befragt werden sollen. Neideck, nach eigenen Angaben Architekt von Beruf, setzt sich für breitere Gehwege und Bäume auf beiden Seiten der Fahrbahn ein. Er untermauerte seinen Vorschlag durch Vorlage einer Liste mit 40 Anwohner-Unterschriften. gb

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