• 28.09.2010

 NACHRICHTEN 

Mann von Hochhaus gesprungen

Schlaatz - Im Wohngebiet am Schlaatz ist es gestern offenbar zu einem Selbstmord gekommen. Eine Spaziergängerin fand gegen 6 Uhr einen leblosen Mann auf dem Gehweg vor einem Hochhaus im Schilfhof. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der 53-jährige Potsdamer in Selbsttötungsabsicht aus dem Küchenfenster seiner Wohnung im 13. Obergeschoss gestürzt hatte.

Kritik an fehlender Beteiligung

Drewitz - Das Bürgeraktiv Drewitz, eine Initiative von Bürgern des Neubaugebiets, hat sich kritisch zu der am 23. September unterzeichneten „Kooperationsvereinbarung zur Gartenstadt Drewitz“ zwischen der Stadt Potsdam, dem städtischen Unternehmensverbund Pro Potsdam und der Gewoba geäußert. Kritikpunkt sei die fehlende Beteiligung des Bürgeraktivs an diesem Vorgang: „Obwohl Oberbürgermeister Jakobs besonders in jüngster Zeit Bürgerbeteiligung als einen wesentlichen Bestandteil der Planung zugesagt hat, wurden wir über diese Vereinbarung weder informiert noch in anderer Weise beteiligt“, erklärte Bürgeraktiv-Sprecher Hartmut Böhm. Dieses Vorgehen missachte das Engagement der Drewitzer, die sich zusammen mit allen Beteiligten für die Zukunft des Stadtteils einsetzen. Das Bürgeraktiv fordert die unverzügliche und umfassende Information zum Inhalt und den Auswirkungen des Kooperationsvertrages. Dies sei Voraussetzung für eine qualifizierte Diskussion mit den Bürgern und deren echte Beteiligung, hieß es. PNN

Neue Schilder an der Autobahn

Die Stadt Potsdam will mit drei weiteren Informationsschildern an den Autobahnen A10 und A115 auf touristische Angebote in der Stadt hinweisen. Das teilte die Verwaltung den Stadtverordneten in einer Mitteilungsvorlage mit. Auf sogenannten „braunen Schildern“ solle an der A10 in Höhe der Ausfahrt Potsdam zweimal für die Biosphäre geworben werden und an der A115 an der Abfahrt Saarmund mit einem Aufsteller für den Filmpark Babelsberg, so die Verwaltung. Bisher gebe es solche Werbeschilder – allerdings mit dem Motiv „Sanssouci“ – nur an der A10. Die Standorte seien bei der Tourismus-Marketing Brandenburg (TMB) bereits genehmigt worden, mehr Schilder könnten nicht aufgestellt werden. Mit den Betreibern der Biosphäre und des Filmparks sei eine Vereinbarung getroffen worden, dass diese sämtliche entstehenden Kosten tragen, so die Verwaltung. Sollte die Stadt die Beschilderung ändern wollen, könne dies Anfang 2012 wieder erfolgen. Die Wahl der Motive begründet die Verwaltung damit, dass Potsdam so seine „imageträchtigen Angebote“ im Bereich Wissenschaft und Film verstärkt kommunizieren könne. HK

Kennzeichenerhebung für Gutachten

Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz führt am heutigen Dienstag zwischen 7 und 12 Uhr in der Zeppelinstraße im Rahmen des Projektes „Einfluss des Verkehrs und seiner Auswirkungen auf die Luftqualität in Brandenburg“ eine anonymisierte Kennzeichenerhebung durch. Das Land Brandenburg untersucht wie bereits in den vergangenen beiden Jahren im Rahmen der Luftreinhalteplanung zur Feinstaubminderung, wie sich die Fahrzeugflotte zusammensetzt. Die Erhebungen dienen laut Mitteilung der Stadtverwaltung der Zuordnung der Fahrzeuge zu unterschiedlichen Typen-, Hubraum- und Schadstoffklassen und sollen Aufschluss darüber geben, wie sich der Schadstoffausstoß im Straßenverkehr in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Die Kennzeichenerhebung wurde im Vorfeld mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes Brandenburg abgestimmt. Bei der automatisierten Auswertung der Kennzeichen werde der Datenschutz berücksichtigt. Das Videosystem registriere nur die Kennzeichen, nicht aber die Insassen. Die Kennzeichendaten werden anonymisiert verwendet. Ein Bezug zum Fahrzeughalter finde nicht statt, hieß es. PNN

Herbstfest im Lustgarten

Vom 1. bis 10. Oktober findet im Neuen Lustgarten wieder das Potsdamer Herbstvolksfest statt. Wie der brandenburgische Schaustellerverband mitteilte, werde das Fest in diesem Jahr unter dem Moto „200 Jahre Oktoberfest in München“ stehen. So gibt es am kommenden Freitag um 16 Uhr in der Paulaner Partyhütte zur Eröffnung einen Fassbieranstich. Geöffnet ist dann täglich ab 14 Uhr, Sonntag bis Donnerstag bis jeweils 23 Uhr, Freitag und Samstag bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei, gezahlt werden kann an den einzelnen Geschäften auch mit dem Kirmes-Taler. Für zehn Euro erhalten die Gäste 12 Kirmes-Taler – also zwei Taler geschenkt. Die Taler können überall auf dem Festplatz an den teilnehmenden Geschäften in Euro zurückgetauscht werden. Zu den Klassikern des Volksfestes gehören laut Schaustellerverband Break Dance, Autoscooter und Jaguarbahn sowie erstmals das komplett neu gestaltete Familien-Laufgeschäft „Phantasia World“ mit vielen Überraschungen. Dazu laden volksfesttypische Spiele, Imbiss- und Ausschankbetriebe ein. PNN

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