Ud Joffe in seiner Babelsberger Wohnung. Foto: Andreas Klaer
Potsdam verdient eine echte Synagoge
Ud Joffe, aus Israel stammender Potsdamer Dirigent, kritisiert den Entwurf für ein jüdisches Gotteshaus in der Schloßstraße (03.03.10)
Herr Joffe, Sie warnen davor, die künftige Potsdamer Synagoge werde eher ein „russisches Kulturzentrum“ sein. Sind Ihnen die zumeist aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Potsdam nicht jüdisch genug?
Das ist tatsächlich die Kernfrage der Problematik. Wer ist Jude? Ich bin kein Freund davon, Judentum auf eine Rasse zu reduzieren. Judentum war in den letzten 1000 Jahren keine Rasse. Sie können sich in Israel davon überzeugen, da steht ein schwarzafrikanischer Jude neben einer blonden hellhäutigen Jüdin aus Russland. Judentum ist ein Konzept, eine Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft.
Aber das jüdische Konzept der zumeist russischstämmigen Juden Potsdams ist nicht stark genug?
Es sind viele russische Bürger nach Israel und Deutschland gekommen, die ich sehr respektiere. Aber wenn ihnen nicht geholfen wird, die Frage nach ihrem „Jude sein“ zu beantworten, ist spätestens in ein zwei Generationen Schluss mit dem Judentum in Deutschland.
Ein Jolkafest in der Synagoge, ist das der Stein des Anstoßes?
Mitglieder unserer Betergemeinschaft Minjan haben solche Aktivitäten in der jüdischen Gemeinde sogar an Jom Kippur erlebt, dem wichtigsten jüdischen Feiertag. Oder gerade am letzten Wochenende zum Purim-Fest. Die Gemeinde muss sich stärker bewusst werden, was es heißt, eine jüdische Gemeinschaft zu sein.
Haben Sie aus diesem Grund mit anderen Potsdamer Juden einen Minjan gegründet, eine Betergemeinschaft?
Fast der gesamte Vorstand des Minjan ist gar nicht Mitglied der einen oder anderen jüdischen Gemeinde – und trotzdem sind wir Juden in Potsdam. Für uns wird die Synagoge gebaut, nicht für eine bestimmte Vereinsstruktur.
Sie kritisieren die Pläne für die neue Potsdamer Synagoge. Warum?
Eine Synagoge ist als Gebäude das Gesicht, das Erscheinungsbild nach außen für die jüdische Gemeinschaft. Ich unterscheide zwischen Bedarf und Bedürfnis nach einer Synagoge. Vom Bedarf her würde ein großes Zimmer zum wöchentlichen Beten genügen, wie im Übrigen bei den meisten christlichen Gemeinden in Potsdam. Aber es besteht das Bedürfnis nach einer repräsentativen Synagoge, die aussagt, in dieser Stadt gibt es Juden, jüdische Kultur, Gottesdienste, Feierlichkeiten. Eine Synagoge in Potsdam darf nicht nur das repräsentieren, was vorhanden ist. Sie muss eine Perspektive geben für die Juden, die noch nicht zum Judentum gefunden haben. Sie sollte eine Anziehungskraft ausüben und eine Vision aufzeigen.
Eine Vision sehen Sie beim Siegerentwurf von Jost Haberland nicht?
Positiv ausgedrückt: Potsdam verdient eine echte Synagoge, eine Synagoge, die auch so aussieht, für Juden und – ganz wichtig – auch für Nichtjuden. Gerade die nichtjüdischen Potsdamer haben ein Bedürfnis, keinen Bedarf, aber ein Bedürfnis nach der Synagoge. Viele meiner nichtjüdischen Freude sagen mir, wir wollen in unserem Stadtbild auch so ein Element haben. Auf der Achse zwischen Nikolaikirche, Garnisonkirche und dem zukünftigen Stadtschloss gehöre auch so ein Farbtupfer.
Ich selbst möchte gern mit meinen Besuchern in die Schloßstraße gehen und stolz sagen, das ist „unsere“ Synagoge.
Und da frage ich Sie (Ud Joffe zeigt auf eine Grafik des Haberland-Entwurfs), wenn irgendjemand nach Hause reist mit so einem Foto. Da steht er und seine Frau vor der Synagoge und zeigt seiner Tante in Amerika, sieh her, was könnte das sein? Eine Synagoge? Wohl nicht. Welchen Mehrwert hat das dann für die neue Potsdamer Mitte?
Es soll ja noch jüdische Symbolik an der Fassade hinzukommen
Wenn Ihnen ein Kuchen nicht geglückt ist, werden Sie das auch nicht mit ein paar Schokobonbons oder ein wenig Créme drauf noch drehen können. Entweder ist der Kuchen gelungen oder nicht. Ich habe lange nachgedacht und ich finde, der Kuchen ist definitiv nicht gelungen.
Misslungen deshalb, weil etwa zu viele Büros eingeplant sind?
Neun Büros auf über 200 Quadratmetern! Ich meine, was soll da rein? Microsoft? Dafür hat der Synagogensaal nur eine Größe von 110 Quadratmetern. Ich muss sagen, ich war schockiert, als ich den genauen Etagenplan zu Gesicht bekam. Übrigens, nicht einmal bei der Vorstellung des Synagogenwettbewerbs waren die jüdischen Gemeindemitglieder über den genauen Etagenplan informiert. Was genau alles untergebracht werden soll ist uns erst im Herbst peu à peu bekannt geworden.
Was ist falsch am Raumprogramm?
Es ist überdimensioniert und konzeptionell nicht durchdacht. Es liegt dem Entwurf kein Gesamtkonzept der jüdischen Gemeinschaft in Potsdam zugrunde. Es kann nicht sein, dass man ein Bauprogramm entwickelt völlig unabhängig davon, was im Kibbuz angeboten wird, was bei Shimon Nebrat und den Gesetzestreuen Juden läuft und was das Abraham Geiger Kolleg macht. Zwar gehen nicht alle kooperativ miteinander um, aber jeder erbittet sich etwas. Wir brauchen einen großen runden Tisch, an dem miteinander verabredet wird, wer was wo machen möchte. Diese Grundanalyse war von vornherein nicht vorhanden.
War es ein Fehler, Synagoge und Gemeindezentrum in einem Haus zu vereinen?
Ich fühle mich schon ein wenig getäuscht: Es wurde immer propagiert, Potsdam baut eine Synagoge. Im Ergebnis bezieht die Synagoge kaum 25 Prozent der Kubatur und ist nach außen nicht als Synagoge erkennbar. Verstehen Sie, wir reden über die Schloßstraße 1! Es reicht nicht, einen großen Davidstern draußen dranzukleben. Viele neue Synagogenbauten sind auf hundert Meter als solche erkennbar – ohne dass ich herankommen und lesen muss, aha, das ist vielleicht eine Synagoge. Wenn eine erkennbare Synagoge nicht erwünscht ist – warum sie dann an dieser Stelle überhaupt bauen? Das ist absolut unlogisch.
Sie meinen, der Haberland-Entwurf verheimlicht die Nutzung des Gebäudes?
Ich will Haberland nicht zu sehr kritisieren. Den Raumbedarf und die Machbarkeitsstudie haben den Architekten nicht viel Raum für Kreativität gelassen. Es ist von unten erstickt worden. Wenn Sie so viele Büros in einer Etage unterbringen müssen, landen Sie bei einem Gemeindesaal von nur drei, vier Meter Höhe. Diese Raumhöhe erlaubt einfach bestimmte Dinge nicht. Musik zum Beispiel.
Wurde die Bedeutung von geistiger Musik unterschätzt?
Die Rolle eines funktionalen Gemeindesaales wurde unterschätzt. Zur Musik muss ich sagen, meine Kritik kommt nicht von daher, dass ich mir einen Konzertsaal bauen will. Klipp und klar: Ich habe kein berufliches oder finanzielles Interesse in dieser Geschichte. Ein starkes Eigeninteresse besteht dennoch, weil ich in der Synagoge auch meine eigene Identität erleben und weil ich meine Kinder in dieser Identität erziehen will – in Gemeinschaft mit allen Juden in Potsdam. Selbstverständlich bin ich Musiker und kenne mich aus mit jüdischer Musik und hätte in einem solchen Zentrum etwas beigetragen, für das Wohl aller.
Hat Brandenburg die Herausforderung, die mit dem Wiederauferstehen jüdischen Lebens verbunden sind, unterschätzt?
Brandenburg ist das einzige Bundesland ohne Synagoge. Das Land hat das Bedürfnis, meine ich, zu zeigen, dass es nach diesem Einschnitt von 1938 wieder eine neue jüdische Kontinuität schaffen will. Das kann man drehen wie man will, die neue Potsdamer Synagoge wird die Landessynagoge Brandenburgs! Die Juden in Potsdam und Brandenburg haben es verdient, einen Versammlungsort zu haben, wo sie drei oder vier Mal im Jahr in einem feierlichen Moment zusammenkommen können. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass man eine Synagoge baut, die kaum 150 Plätze hat. 800 Juden gibt es in Potsdam. Es ist unser Ziel, diesen Menschen das Gefühl zu geben: „Das ist ein schönes Gebäude, da drin passieren schöne Sachen, wir wollen hin.“ Es gibt keine Alternative zu einer großen Synagoge. Dass das nicht mit den fünf Millionen Euro des Landes geleistet wird, ist absurd. Zumal ja auch Spenden hinzukommen könnten. Fromme Juden können nicht auf eine christliche Kirche ausweichen. Das einzige, was immer bleibt, ist das Alte Rathaus oder das Polizeipräsidium als Versammlungsort etwa für die christlich-jüdische Zusammenarbeit und für große Feste. Büros sind modular und flexibel, sie können auch woanders untergebracht werden. Aber der Bedarf nach einem großen Saal ist nicht flexibel. Wenn das jetzt nicht bedient wird, ist Schluss für die nächsten 100 Jahre. Brandenburg wird wohl nur einen Synagogenneubau finanzieren.
Gibt es Kontakte zum Bauverein?
Der Bauvereinsvorsitzende Horst Mentrup ist weit davon entfernt, überzeugt zu sein, dass der Entwurf überarbeitet werden muss. Dennoch gibt es einen Gesprächstermin, der 11. März, an dem wir prüfen wollen, wie wir aus dieser Krise herauskommen. Ich wäre ihm sehr dankbar, wenn er die Dinge bis dahin nicht festmauert.
Ist es nicht wahrscheinlich, dass die Potsdamer Synagoge so gebaut wird, wie sie jetzt geplant ist?
Ich hoffe nicht.
Sie hoffen, dass Ihr Ruf erhört wird?
Wir haben nicht nur Hoffnungen, wir haben Forderungen. Wir, der Minjan Potsdam, bilden den Kern jüdischen Lebens in Potsdam.
Aber ist es nicht folgerichtig, sich an die Jüdische Gemeinde zu halten, wenn das Land eine Synagoge bauen will?
Naja, offiziell arbeitet das Land mit dem Bauverein, nicht mit der Gemeinde, welche auch immer. Der Haberland-Entwurf deckt aber den angeblichen Bedarf der Jüdischen Gemeinde. Aber hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Gebäudes ist es eine kleine Katastrophe. In 15 Jahren hoffen wir sehr, dass es eine jüdische Gemeinschaft in Potsdam gibt, die keine soziale Betreuung und Integrationsarbeit braucht. Wir bleiben allein mit dieser Synagoge. Wissen Sie, Juden in Deutschland haben eigentlich kein Integrationsproblem. Es ist eher so, dass sie sich zu gern integrieren. Besonders die Einwanderer aus Russland. In ein bis zwei Generationen sind sie nicht mehr zu erkennen unter der Bevölkerung. Es klingt provokant, aber man muss sich eher um etwas „Desintegration“ kümmern. Ich zum Beispiel gebe mir viel Mühe, dass meine Kinder auch hebräisch gut sprechen. Wollen wir in 20 bis 30 Jahren ein lebendiges Judentum im Land haben, sollten wir dafür jetzt Raum schaffen, in doppelter Hinsicht. Der Potsdamer Synagogen-Entwurf ist nicht dieser Raum, sondern stellt leider das Problem dar.
Das Interview führte Guido Berg
Ud Joffe wurde 1967 in Ramadgan bei Tel Aviv in Israel geboren. Nach dem Abitur und einem dreijährigen Militärdienst studierte er in Jerusalem Musik. Er sang im Chor der großen Jerusalemer Synagoge. Mit 25 Jahren ging Joffe für ein Jahr nach Paris. An der Berliner Universität der Künste absolvierte er ein Aufbaustudium Chorleitung. 1997 übernahm Joffe die Potsdamer Kantorei an der Erlöserkirche. 1999 gründete er den Neuen Kammerchor Potsdam und 2000 das Neue Kammerorchester Potsdam. 2001 initiierte er die erste Vocalise, ein jährliches Musikfestival für Vokalmusik. Joffe ist Mitbegründer des Potsdamer Minjan von etwa 30 Juden. Minjan bedeutet Betergemeinschaft – eine Gruppe von zehn oder mehr Juden, die einen Gottesdienst abhalten.gb
Kommentare
Ud Joffe bringt hier m.E. einiges durcheinander: 1. gute moderne Architektur kann auch sein, was seinem
joern dargel, stadtplaner, berlin/potsdam (03.03.2010)subjektiven Vorstellungsklischee nicht unbedingt entspricht 2.Jüdische Gemeinde ist heute wohl etwas Anderes als in seiner Erinnerungswelt 3.russische Aussiedler jüdischen Glaubens sind auch andernorts ein
Mehrheitsphänomen und keine singuläres Potsdamer Phänomen 4. Ein Bauprogramm wird vom Bauherrn formuliert und taugt nicht als Architekturkritik.
Das Ganze noch einmal in Ruhe reflektiert, mag ein Augenöffner sein für ein Stück herrausragender zeitgenössischer Architektenkunst, die Potsdam zur zeit in der 'Pipeline' hat.
In einem Punkt hat Ud Joffe Recht: Es muss über die neue Synagoge geredet werden. Und zwar mit allen jüdischen Gruppierungen in Potsdam. Es nützt nichts, eine Synagoge als Prestigeobjekt zu bauen, die weder von den Liberalen, noch von den Konservativen, noch von Orthodoxen und den Ultra-Orthodoxen angenommen wird. Allerdings finde ich Joffes Behauptung, der Minjan sei der Kern jüdischen Lebens in Potsdam anmaßend und arrogant. Meines Erachtens bildet die Jüdische Gemeinde Land Brandenburg den Kern des jüdischen Lebens hier in Potsdam. Zumindest ist sie präsenter als alle anderen Gruppierungen. Wie groß ein Versammlungs- und Betraum in der Synagoge sein muss ist natürlich auch zu diskutieren, nur muss sich Joffe klar darüber sein, dass selbst zu den hohen jüdischen Feiertagen nicht alle 800-1000 Menschen jüdischen Glaubens in Potsdam in die Synagoge kommen werden. Auch hier sind viele Menschen entwurzelt und säkularisiert. Wir haben in Potsdam auch viele Kirchen, die an den hohen christlichen Feiertagen, wenn man mal von Heiligabend und Weihnachten absieht, nur mäßig gefüllt sind.
Michael Meixner (03.03.2010)Nachdem ich eine Abbildung des neuen Gebäudes in der heutigen Tagespresse gesehen habe, dachte ich nur noch: "Hoffentlich geht ein Aufschrei des Entsetzens durch die Potsdamer Bürgerschaft". Es geht, wohlgemerkt, nicht um den Synagogenneubau an sich! Was mich so wahnsinnig aufregt ist, dass hier ein Betonbau durch einen neueren, keinesfalls schöneren, ersetzt wird. Wir reden seit Jahren von der Gestaltung der Potsdamer Mitte, von "Leitbauten", erinnern uns an Dresdener Lösungen (und auch an Fehler, die dort um die Frauenkirche herum begangen wurden), und bekommen mit diesem architektonischen Entwurf eine weitere "Zerstörung" unserer Stadt. Und gelernt haben wir aus all dem nichts.
Klaus-Peter Mehls (10.03.2010)"Gute Architektur" kann kein Betonklotz sein, der mit dem historisch gewachsenen Umfeld in gar keiner Weise harmoniert!
Was Herr Dargel mit seiner gewohnt subjektiv singulären Vorstellung als herausragende Architektur bezeichnet, ist leider noch um einiges enttäuschender, als die, von ihm sonst bevorzugten (oder wie Herr Dagel sagen würde "favorisierten")baulichen Entgleisungen. Ein Entwurf von so herausragender Gewöhnlichkeit wird dem historischen Anspruch an eine Synagoge in Potsdam nicht gerecht. In der Stadt des Judenediktes von 1812 ist es unwürdig, die einzige Synagoge des Landes mit einem Eingang zu verunzieren, hinter dem man eher eine wohl noble aber räumlich beengte Absteige im der Kantstraße vermuten würde. Selbst ich als Ungläubiger sehe in diesem Entwurf nicht Schul noch Tempel. Eine weitere Möglichkeit, Potsdam zu bereichern wird von den Meistern des Mittelmaßes verspielt.
T. Schiefer - Potsdam (10.03.2010)Was Herr Dargel mit seiner gewohnt subjektiv singulären Vorstellung als herausragende Architektur bezeichnet, ist leider noch um einiges enttäuschender, als die, von ihm sonst bevorzugten (oder wie Herr Dagel sagen würde "favorisierten")baulichen Entgleisungen. Ein Entwurf von so herausragender Gewöhnlichkeit wird dem historischen Anspruch an eine Synagoge in Potsdam nicht gerecht. In der Stadt des Judenediktes von 1812 ist es unwürdig, die einzige Synagoge des Landes mit einem Eingang zu verunzieren, hinter dem man eher eine wohl noble aber räumlich beengte Absteige im der Kantstraße vermuten würde. Selbst ich als Ungläubiger sehe in diesem Entwurf nicht Schul noch Tempel. Eine weitere Möglichkeit, Potsdam zu bereichern wird von den Meistern des Mittelmaßes verspielt.
T. Schiefer - Potsdam (10.03.2010)Was Herr Dargel mit seiner gewohnt subjektiv singulären Vorstellung als herausragende Architektur bezeichnet, ist leider noch um einiges enttäuschender, als die, von ihm sonst bevorzugten (oder wie Herr Dagel sagen würde "favorisierten")baulichen Entgleisungen. Ein Entwurf von so herausragender Gewöhnlichkeit wird dem historischen Anspruch an eine Synagoge in Potsdam nicht gerecht. In der Stadt des Judenediktes von 1812 ist es unwürdig, die einzige Synagoge des Landes mit einem Eingang zu verunzieren, hinter dem man eher eine wohl noble aber räumlich beengte Absteige im der Kantstraße vermuten würde. Selbst ich als Ungläubiger sehe in diesem Entwurf nicht Schul noch Tempel. Eine weitere Möglichkeit, Potsdam zu bereichern wird von den Meistern des Mittelmaßes verspielt.
T. Schiefer - Potsdam (10.03.2010)Ich bitte, das mehrfache Absenden meines Beitrags zu verzeihen, da ich mit der Kommentar Funktion nicht vertraut und über die jammervolle Erscheinung der Synagoge ehrlich erbost war.
T. Schiefer - Potsdam (10.03.2010)