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  • 17.10.2009

 NACHRICHTEN 

AJKP-Gremium unzufrieden

Harte Worte in der Diskussion um die Zukunft alternativer Jugendkulturprojekte in Potsdam: Der im vergangenen Jahr von der Verwaltung eingesetzte Arbeitskreis Alternative Jugendkultur Potsdam (AJKP) lädt für den kommenden Dienstag zu einem „Krisentreffen“, um über das weitere Vorgehen in der Debatte zu beraten. „Es wird Zeit, den Verantwortlichen wieder etwas Dampf zu machen“, heißt es in der offiziellen Einladung zu dem Treffen, das um 19 Uhr im Haus der Jugend in der Schulstraße beginnen soll. Tagesordnungspunkte seien der aktuelle Stand der Verhandlungen zum akut von Schließung bedrohten Kulturzentrum „Archiv“ und zum geplanten „Freiland“-Jugendareal – die beiden Hauptstreitpunkte der aktuellen Debatte. Ebenso soll es bei dem Treffen um den von den Stadtverordneten beschlossenen Workshop zur Jugendkultur gehen, für den das AJKP-Gremium den Moderator aussuchen darf. Mit dem Tempo der Diskussion und den bisher noch fehlenden Entscheidungen zu „Archiv“ und „Freiland“ sind die AJKP-Protagonisten aber offensichtlich unzufrieden: „Es muss scheinbar erst etwas passieren, bis ernsthaft etwas getan wird“, heißt es in der Einladung abschließend. HK

Streit um Straßenübergang

Am Schlaatz - Die Stadtverwaltung soll noch einmal darüber nachdenken, wie sie den Straßenübergang am Magnus-Zeller-Platz sicherer gestalten kann. Darauf haben sich die Stadtverordneten am Donnerstagabend im Ordnungsausschuss geeinigt. Der entsprechende Antrag wird von der SPD damit begründet, dass an dieser Stelle täglich viele ältere Menschen die Straße überqueren, um zu einem Einkaufsmarkt zu kommen. Die Verwaltung argumentiert, eine Sicherung an der Stelle sei straßenverkehrsrechtlich und technisch nicht möglich. Auch im Ausschuss gab es keine Annäherung. HK

Sorge um Linden

Gross Glienicke - Im Ortsteil Groß Glienicke gibt es Befürchtungen, dass 14 alte Linden an der Seepromenade gefällt werden könnten. Das sagten der Stadtverordnete Andreas Menzel von den Grünen und Norbert Mensch (CDU) aus dem Ortsbeirat am Donnerstagabend im Ordnungsausschuss. „Die Bäume dürfen nicht einfach weggeholzt werden, auch wenn die Seepromenade einmal ausgebaut wird“, so Mensch. Norbert Praetzel als der in der Stadtverwaltung zuständige Bereichsleiter für Verkehrsanlagen sagte, bis Dezember gäbe es keine Gefahr für die Bäume. Über die Zukunft der gesamten Seepromenade werde ein Workshop mit entscheiden, bei dem mehrere Varianten für den Ausbau diskutiert werden sollen. Demnächst soll sich der Ortsbeirat Groß Glienicke mit den mehr als 60 Jahre alten Bäumen beschäftigen. HK

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