Neue Ausstellung in der
Lindenstraße 54 kommt Ende 2009
Über die friedliche Revolution in Potsdam wird es Ende 2009 eine Ausstellung in der „Gedenkstätte Lindenstraße 54/55“ geben. In sechs Stationen sollen Ursachen, Vorgeschichte und Verlauf des Umbruchs von 1989/90 im ehemaligen Bezirk Potsdam dokumentiert werden. „Damit wird endlich auch die Landeshauptstadt ihren spezifischen Erinnerungsort zu 1989 haben“, betont Hans-Hermann Hertle vom Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF). Im Mittelpunkt sollen die damaligen oppositionellen Akteure und ihr Beitrag zur Überwindung der Diktatur stehen. Die Präsentation wird gemeinsam vom Potsdam-Museum und dem ZZF erarbeitet. Die Ausstellungsmacher knüpfen dabei an die Geschichte des Ausstellungsortes an. So wurde das „Lindenhotel“ im Januar 1990 auf Beschluss des Runden Tisches von den neuen Bewegungen und Parteien übernommen, die hier ihre ersten Büros einrichteten. Für die Direktorin des Potsdam-Museums, Jutta Götzmann, ist das Ausstellungsvorhaben ein entscheidender Beitrag zur weiteren Entwicklung der Gedenkstätte Lindenstraße.
Für mehr Qualität der Betreuung
Die Elterninitiative „Für einen guten Start der Kleinsten“, die sich für einen besseren Betreuungsschlüssel in Kitas einsetzt, hat nach eigenem Bekunden bereits 1300 Unterschriften zusammen. Das Anliegen der Initiative hätten jetzt auch die Fraktionen von CDU, FDP und Bündnis90/Grüne aufgegriffen und gemeinsam einen Prüfauftrag formuliert, der in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 28. Januar eingebracht werde. Unterschriftenlisten zum Ausdrucken finden Interessierte unter www.potskids.de. Die Listen können bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Babelsberg, Schulstraße 8c, abgegeben werden. NIK
Bilder für die Spieluhr
Der Bürgerverein „Freies Tor“ lädt heute ab 19 Uhr zu einem Neujahrstreffen in die Räume des Galeriecafés „11line - Kaffee + Kuchen + Kunst“, Charlottenstraße 119, ein. Das „Freie Tor“ möchte 2009 an den demokratischen Widerstand in Potsdam erinnern und verknüpft dies mit einem Projekt. Es möchte Spenden für die Sanierung der Potsdamer Spieluhr am Brandenburger Tor werben. Von dort nahm die ungenehmigte erste große Demonstration von Regimekritikern Potsdams am 7.Oktober 1989 ihren Ausgang. Zugunsten der Sanierung wird Ute Samtleben Werke aus dem Bestand ihrer Galerie versteigern.
Die Antonis im Gespräch
Carmen-Maja Antoni und Jennipher Antoni sind heute um 19 Uhr in der Villa Arnim, Weinbergstraße 20 zu einem gemeinsamen Gespräch des HOT-Fördervereins geladen. PNN
Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens in Schönefeld wird sich deutlich verzögern. Sollte das Ihrer Meinung nach personelle Konsquenzen haben?