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  • 08.02.2018
  • von Sandra Calvez

Potsdam: Vier Fälle von Windpocken an einer Kita

von Sandra Calvez

Foto: Lukas Schulze/dpa

Die Fälle beschränkten sich aber derzeit auf diese Einrichtung. Windpocken träten in Potsdam immer wieder auf, heißt es aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst der Stadt. Gefährlich können Sie trotzdem werden.

Potsdam/Bornstedt - Im Kindergarten Waldhaus in Bornstedt sind vier Kinder an Windpocken erkrankt. Das hat ein Sprecher der Stadt bestätigt. Die Fälle beschränkten sich aber derzeit auf diese Einrichtung. Windpocken träten in Potsdam immer wieder auf, heißt es aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst der Stadt. Brandenburgweit gab es 2016 insgesamt 850 Fälle von Windpocken.

Die Viruserkrankung, auch Varizellen genannt, wird per Tröpfcheninfektion übertragen. Neben den typischen Bläschen auf der Haut gehören oft Symptome wie Unwohlsein und Fieber dazu. Besonders gefährlich sind Windpocken für Schwangere und Babys.

Die ständige Impfkommission empfiehlt seit 2004 die Impfung gegen Varizellen, die zwei Mal wiederholt werden muss. Die Antwort auf eine kleine Anfrage der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Steeven Bretz und Raik Nowka im Dezember 2017 hat allerdings ergeben, dass die Windpocken-Impfquote in Potsdam niedrig ist. Die Landeshauptstadt habe „offenbar mit besonders schlechten Impfzahlen zu kämpfen“, heißt es dort. Bei Kleinkindern lag die Quote 2016 bei 80,9 Prozent, bei Schulanfängern bei 82,9 Prozent, genauso hoch wie im Vorjahr. Der Bundesschnitt bei Schulanfängern lag 2015 bei 87,1 Prozent. 

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